DE8809110U1 - Gabelbaum-Kopfstück mit Schnellverschluß und Gelenk für Surfriggs - Google Patents

Gabelbaum-Kopfstück mit Schnellverschluß und Gelenk für Surfriggs

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DE8809110U1
DE8809110U1 DE8809110U DE8809110U DE8809110U1 DE 8809110 U1 DE8809110 U1 DE 8809110U1 DE 8809110 U DE8809110 U DE 8809110U DE 8809110 U DE8809110 U DE 8809110U DE 8809110 U1 DE8809110 U1 DE 8809110U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing
    • B63H8/22Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing for connecting wishbones to the mast

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

Anmelder: Herr Rolf Nitka, Gothastr. 16
5300 Bonn 1
Bezeichnung: ^"Gabelbaui»4Copfstück mit Schnellverschluß
und Gelenk für Surfriggs" \
Die Neuerung bezieht sich auf ein Gabelbaum-Kopfstück für Surfriggs mit Gelenk.
Seit einiger Zeit gibt es Gabelbaum-Kopfstücke mit Schnellverschluß für Surfriggs, welche nur starr in einem Winkel von 90° am Surfmast angeschlagen werden können.
Indem die Mastmanschetten-Konstruktion des mit dem Cabelbaum-Kopfstück starr verbundenen Schnellverschlusses nur in einer einzigen Position der Gabel am Mast befestigt werden kann, und zwar unter 90°, ergibt sich ein entscheidender Nachteil dieser Schnellverschlüsse.
Stellt man nämlich die Gabelhöhe nach Körpergröße richtig ein, so ergibt sich aufgrünt' der Neutralatellung der Gabel zum Mast von 90° im allgemeinen sowohl ein flatterndes Achterliek, als auch überdehntes Unterliek des Surfsegeis.
Dies da. sofern der Surfer die Gabelbaumhöhe nach Körpergröße richtig einstellt, es schon ein Zufall sein muß, wenn bei dem vorgegebenen 90°-WAnkel der Gabel zum Mast das Schothorn auf der gleichen Höhe wie das Kopfstück bzw. Gabelende am Mast zu liegen kommt.
Dies insbesondere auch insofern, als es verschiedene Surfsegel-Arten mit unterschiedlichen Liekhöhen gibt,
• * ;
&bull; · t <
&igr; · t
&zgr;. B. Wave-, Slalom- und Racesegel, so daß aufgrund dieser unterschiedlichen Liekhöhen bzw. Lieklängen bei Aufbringen zumindest eines anderen Surf-Segels dessen unterschiedliche Liekhöhe den Gabelbaum aus seiner neutralen 90°-Stellung mit einer erhöhten Zugkraft herauszwingt und dabei insbesondere sich ein überdehntes Unterliek und ein flatterndes Achterliek einstellt.
Es ergeben sich dabei Kraltspitzen auf den Hast, wobei ein Verrutschen der Mastmanschette des Schnellverschlusses am Mast oder eine Quetschwirkung dort eintreten kann. Insofern kann eine ordnungsgemäße Korrektur der Gabelbaumhöhe trotz Verwendung bekannter Schnellverschlüsse nicht erfolgen, wobei da-' Schothorn noch zu
Lösen und eine Korrektur der Schothorntrimmung notwendig ist.
Aufgrund des flatternden Achterlieks und des überdehnten Unterlieks des Surfsegels treten dort insbesondere Verschleißerscheinungen ein.
Trotz der direkten Übertragung der Körperdynamik von der durch den Surfer erfaßten Gabel auf den Mast durch Verwendung starr durch einen Schnellverschluß mit dem Gabelbaum-Kopfstück verbundener Gabelbäume ergeben
sich insofern gravierende Nachteile.
Die Frontstücke dieser bekannten Schnell verschlüsse sind dabei im Aufbau kompliziert und sehr anfällig, wobei sie bei einem Bruch vom Surfer selbst nicht reparierbar sind. Die rohrförmige Mastmanschette des Schnellverschlusses besteht dabei aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Halbschalen, welche über einen verschwenkbaren Hebel und einen an einer Kralle festlegbaren Tampen, welcher durch den Hebel spannbar ist, als geschlossene
Manschette verriegelbar bzw. durch Lösen des Tampens zu öffnen sind.
An einer dieser Halbschalen ist dabei das Gabelbaum-Kopfstück über st; arre Stege verbunden. Seitlich des Frontstückes ragen dabei jeweils zwei Aluminium-Rohrstücke vor, welche eine Steck- und Feststellvorrichtung zur Verbindung mit; den Rohrstücken am Gabelbaume &eegr; de aufweisen.
Ausgehend von einem Gabelbaum-Kopfstück mit Schnellverschluß für Surfriggs der eingangs genannten Art liegt dabei der Neuerung die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Gabelbaum-Kopfstück mit Schnei 1 Verschluß zu schaffen, welches die vorstehend genannten Nachteile nicht aufweist. Andererseits sollen die Vorteile der bekannten Gabelbaum-Kopfstücke mit Schneilverschluß, nämlich die direkte Übertragung der Körperdynamik auf den Mast durch den geführten Gabelbaum weiterhin gegeben sein. Insofern soll sich weiterhin eine direkte Riggführung und keine Verzögerungszeit im Manöver ergeben.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß Schutzanspruch 1, wobei am Gabelbaum-Kopfstück mit Schnell Verschluß der eingangs genannten Art der Einbau eines Gelenkes erfolgt, welches dem Gabelbaum eine Hoch/Tief bewegung gestattet.
Es wird dabei zwischen dem Gabelbaum-Kopfstück und der Mastmanschette bzw, Mastaufnahme ein Klappgelenk derart angelegt, daß bei Anpassung der Gabelbaumhöhe an die jeweils vorliegende Körpergröße, bzw. bei Anpassung der Schothorn-Höhe aufgrund eines zu verwendenden unterschiedlichen Surfsegels mit einer abweichenden Liekhöhe der Gabelbaum die notwendige Hoch/Tiefbewegung bzw. Verstellung des Höhe des Gabelendes ausführen kann.
Das Gabelbaum-Kopfstück besteht dabei aus einem hochfesten Kunststoff oder Aluminium. Die Mastaufnahme bzw. die Mastmanschette besteht dabei aus einem ebensolchen Mate rial. Gabelbaum-Kopfstück und Mastaufnahme sind dabei voneinander getrennt und lediglich durch das eine Hoch/ Tiefbewegung des Habelbaumes zulassende Klappgelenk
lösbar verbunden.
; Beim Guß werden in das Gabelbaum-Kopfstück sowie in
die Mastaufnahme je zwei Rundhülsen aus nicht rostendem
% Material eingegossen. Als Verbindung sind dabei zwei
s- Bolzen aus ebenso nicht rostendem Stahl rechts und links
( in das Gabelbaum-Kopfstück geführt. Anschließend wird
ti. die Mastaufname angebracht und durch Zurückschieben
der Bolzen mit dem Kopfstück verbunden (Gelenk nach
&uacgr; Scharnier prinzip). Danach werden die Löcher am Kopfstück
zur Fixierung der Bolzen rechts und links verschlossen
\;: (um Herausrutschen zu verhindern).
Der Vorteil dieses Gabelbaum-Kopfstückes mit Gelenk
ji'-. nach Scharnierprinzip liegt darin, daß
das Ga'jelbaumende eine Hoch/Tief bewegung erfahren kann, ohne daß Kraftspitzen oder Verspannungen am Mast auftreten kennen,
der beabsichtigte "Stand" des Surfsegels nach Maßgabe der jeweiligen Segelhersteller immer erhalten bleibt, der Gabelbaum universell von Körpergröße und Segel einsetzbar ist und
die Vorteile des Schnellverschlusses voll erhalten bleiben.
Die Neuerung wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführung si l-hü &ldquor;-ines Gabelbaum-Kopfstückes mit Schnellverschluß und Klappgelenk unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Figur 1: Eine schematische Darstellung der Stellung des Gabelbaums und des Surfmastes sowie Surfsegeis unter Befestigung des Gabelbaum-Kopfstückes bzw. des an diesem angelenkten Schnellverschlusses an dem Surfmast, wobei die Gabelbaumhöhe nach der Körpergröße des Surfers richtig eingestellt ist und sich bei einer 90"-Stellung des scharnierartigen Gelenkes eine Hoch/Tief bewegung des Gabelbaumes derart ergibt, daß dieser in einem Winkel von 90° unter optimaler Führung des Surfsegels ausgerichtet ist, und wobei sich ebenfalls die Schothornöse auf richtiger Höhe befindet.
Figur 2: Eine schematische Darstellung entsprechend Figur 1, wobei das gleiche Surfsegel verwendet wird, aber die Gabelbaumhöhe gegenüber der der Figur 1 auf eine Größe von 170 cm statt 140 cm eingestellt ist. Der Winkel des Gabelbaues zum Mast beträgt dabei aufgrund der Verwendung des Gelenkes lediglich 80°, wobei sich aufgrund der Hoch/Tief bewegung des Gabelbaumes ein flatterndes Achterliek und ein überdehntes Unterliek vermeiden läßt.
Figur 3: Eine schematische Darstellung des A'fba'"? des Kabelbaum-Kopfstückes mit Schnellverscrmiß zur Befestigung des Kabelbaumes am Surfmast und dabei verwendetem Klappgelenk.
In Figur 1 und Figur 2· ist im Vergleich zueinander die unterschiedliche Anlenkung des Gabelbaumes (2) an den Surfmast (1) für unterschiedliche Körpergrößen des jewelligen Surfers dargestellt.
Entsprechend der Körpergröße gilt es dabei, den Gabelbaum auf die Gabelbaumhöhe xi = ca. 140 cm und auf die Gabelbaumhöhe &khgr;- = ca. 170 cm anzulenken.
In Figur 1 besitzt dabei der Gabelbaum (2) gegenüber dem Surfmast (1) einen Anstellwinkel jC = 90°, wobei der Gabelbaum (2) eine derartige Hoch/Tiefbewegung durchgeführt hat, daß er die Schothornöse (14) des Surfsegels (4) in einer derartigen Höhe und Entfernung vom Mast erfaßt, daß das Surfsegel den gemäß Sege1 hersteller gewünschten "Stand" einnimmt.
In Figur 2 erkennt man nun, daß trotz Verstellung der Gabelbaumhöhe auf eine unterschiedliche Körpergröße bzw. auf die Gabelbaumhöhe x~ = ca. 170 cm oder auch bei Einsetzen einer anderen Segelart, das Gabelbaumkopfstück (3) des Gabelbaumes (2) aufgrund des diese Teile verbindenden Klappgelenkes (7) automatisch eine Hoch/Tiefbewegung derart ausführt, daß immer der beabsichtigte "Stand" des Surfsegels nach Maßgabe der jeweiligen Segelhersteller erhalten bleibt.
Insofern verläuft das Achterliek (5) des Surfsegels (4) nicht mehr in der angedeuteten flatternden Form, sondern In der notwendigen gewünschten gleichmäßig ausgebuchteten Form.
Das Unterliek (6) ist dabei nicht mehr überdehnt, wie es bei bisher verwendeten Gabelbaum-Kopfstücken mit SchnellverschlUsseit der Fall ist., sondern nimmt die vorgeschriebene Liekhöhe ein, wobei der Winkel &bgr; zwischen
Gabelbaum (2) und Mast (1) einen etwas geringeren Winkel als 90°, nämlich 80° einnimmt.
Da insofern keine Verspannung der Segelfläche mehr vorliegt, bilden sich insbesondere aufgrund der Verwendung eines neuerungsgemäßen Gabelbaum-Kopfstückes (3) mit Schnellverschluß und Klappgelenk (7) keine Überdehnungen mehr in der Segelfläche aus. Insofern wirken auch auf den Mast keine Kraftspitzen mehr.
Andererseits werden die gesamten Vorteile der bisherigen Schnellverschlüsse voll erhalten, wobei insbesondere eine direkte Übertragung der Körperdynamik über den Gabelbaum (2) auf den Mast (1) zwangsweise erfolgt.
In der vergrößerten Darstellung der Anordnung des Gabelbaum-Kopfstückes (3) und des Mastschnellverschlusses (8) gemäß Figur 3 erkennt man deutlich, daß die aus zwei Halbschalen bestehende Mastmanschette (9) des Mastschnellverschlusses (8) längs ihrer Oberseite einen Ansatzstutzen (15) aufweist. Dieser Ansatzstutzen (15) wird dabei von dem Gabelbaum-Kopfstück (3) seitlich derart umfaßt, daß über ein Klappgelenk (7) mit Bolzen (16, 17) sich automatisch um die beiden Bolzen (16, 17) bzw. die im Ansatzstutzen (15) und dem Gabelbaum-Kopfstück (3) angelegten Bohrungen (10, 11) sowie (12, 16) eine optimale Verschwenkung des Gabelbaumes unter Ermöglichung der notwendigen Hoch/Tiefbewegung in Richtung der vorgeschriebenen Höhe der Schothornöse (14) ergibt. (Siehe Figur 1, Figur 2).
Trotz dieses insofern gegebenen Freiheitsgrades ist dabei aufgrund des beim Klappgelenk (7) vorliegenden Scharnierprinzipes und der sich insofern ergebenden Einschränkung der Freiheitsgrade eine optimale Möglichkeit zur direkten Übertragung der Körperdynamik über den Gabelbaum (2)
t·· t ·
bzw. das GabelbauE-Kopf stück (3) auf den Surfmast (1) gegeben.
Das Gabelende des Gabelbaumes (2) ist somit in ausreichender Weise fest am Surfmast (1) angeschlagen. Insofern ist trotz der Verschwenkmöglichkeit des Gabalbaumes (2) über das Klappgelenk (7) eine direkte Riggführung gegeben, wobei keine Verzögerungszeit im Manöver eintritt.

Claims (2)

Anmelder: Rolf Nitka, 53 Bonn-1 Schutzansprüche:
1. Gabelbaum-Kopfstück mit Schnellverschluß für Surfriggs zur Befestigung und Höhenverstellung des Gabelbaum-Kopfstückes bzw. der dortigen Mastaufnahme des Gabelbaumes am Surfmast ensprechend der Größe des Surfeis oder der Art des Surfsegels, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Mastaufnahme (9) bzw. Mattmanschette und Gabelbaum-Kopfstück (3) ein Klappgelenk (7) zur axialen Verstellung des Gabelbaumendes angeordnet ist, welche? dem Gabelbaum eine Hoch-/Tiefbewegung um das Gabelbaum-Kopfstück (3) ermöglicht.
2. Gabelbaum-Kopfstück mit Schnellverschluß nach Schutzanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Klappgelenk (7) als Gelenk in Form eines Scharniers aufgebaut ist, wobei die Scharnierteile aus einem Kopfstück (3) aus Kunststoff, welches mit rechter und linker Bohrung/ versehen ist, und aus einer Mastaufnahme (9) mit Schnellverschluß gebildet sind , wobei die Mastaufnahme ebenfalls mit linker und rechter Bohrung (11,12) versehen ist, und daß zur Befestigung bzw. gelenkigen Verbindung dieser Teile (8,9;3) zwei in den Bohrungen (10,11; 12,13) einzubringende Bolzen (16; 17) aus nicht rostendem Material angelegt sind.
DE8809110U 1988-07-15 1988-07-15 Gabelbaum-Kopfstück mit Schnellverschluß und Gelenk für Surfriggs Expired DE8809110U1 (de)

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