DE880900C - Anordnung zur Abstimmanzeige beim Empfang amplitudenmodulierter Schwingungen - Google Patents

Anordnung zur Abstimmanzeige beim Empfang amplitudenmodulierter Schwingungen

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DE880900C
DE880900C DEK3491A DEK0003491A DE880900C DE 880900 C DE880900 C DE 880900C DE K3491 A DEK3491 A DE K3491A DE K0003491 A DEK0003491 A DE K0003491A DE 880900 C DE880900 C DE 880900C
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DE
Germany
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diodes
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circuit
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Expired
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DEK3491A
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English (en)
Inventor
Egon Knall
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/12Electrically-operated arrangements for indicating correct tuning
    • H03J3/14Visual indication, e.g. magic eye

Landscapes

  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Anordnung zur Abstimmanzeige beim Empfang amplitudenmodulierter Schwingungen Von dien. zahlreichen bekannten Abstimmanzeigern hat das sogenannte magische Auge die größte Verbreitung gefunden, bei dem eine meistens aus der Schwundregedspannung abgezweigte, Steuerspannung eine Änderung des Winkels der Leuchtsektoren in Abhängigkeit von der auf den Empfängereingang übertragenen Feldstärke und außerdem in Abhängigkeit von der relativen Lage der Trägerfrequenz zu - der Resonanzkurvenmitte des Empfängers bewirkt. Die Unvollkommenheit dieser Einrichtung beruht auf der endlichen Krümmun g im Scheitelpunkt der Resonanzkurve und führt zu vollkommenem Versagen, wenn. der Empfänger eine ideale Resonanzkurve von trapezähnlicher Form mit ebenem Scheitel oder sogar eine gewiese Einsattlung in ihrer Mitte besitzt.
  • Weiterhin isst es ein Nachteil, daß die genaue Abstimmung nur während der Betätigung des A.bstimmorgans, und eine nachträgliche Verstimmung d-s Empfängers- z. B. durch thermische Einflüsse nicht ohne weiteres: zu erkennen ist.
  • Eine von .diesen Mängeln freie Anzeigeeinrichtung wurde in; der schweizerischen Patentschrift 19.a.296. beschrieben, wobei in einem der Ausführungsbeispiele der Leuchtpunkt eines Elektronenstrahlrohrs durch ein aus; einem soggenannt-en. Rieggerkreis gespeistes, zweidimensional wirkendes Steuersystem. erstens in Abhängigkeit von Sinn, und Ausmaß .der Verstimmung aus seiner mittleren Ruhelage nach rechts oder- links abgelenkt wimd und gleichzeitig eine Verschiebung des Leuchtpunktes in der zweiten, senkrechten Dimension ein Maß für die jeweilige Feldstärke bedeutet.
  • Die niederfrequente Signalspannung wird hierbei entweder einem besonderen, Demodulator entnommen, oder es werden die: an den beiden Gleichrichten zunächst entgegengesetzt verzerrten NF-Sigriale im. Anodenkreis zweier zusätzlicher Triodonsystenne durch Addition entzerrt. . .
  • Eine weitere bekannte Anordnung nach der deutschen Patentschrift7242T9 arbeitetimAnzeigeteil nach ähnlichem Prinzip, j edbch erfolgt die Ab, lenkung desi El,ektronens.trahls: hier nur in einer Dimension in Abhängigkeit von Sinn. und Ausmaß der Verstimmung aus, der mittleren Ruhelage, während eine Zusatzeinrichtung eine Aufhellung bzw. Verdunkelung des. Elektronenstrahls in, Abhängigkeit von der Feldstärke bewirkt.
  • Zur Erzeugung der NF-S:i,gnail- und Regelspannung wird; bei diesem System ein zusätzlicher Schwingungskreis und eine z,usäbzlidhe Diolde nebist den weiteren üblichen Schaltmitteln benötigt.
  • Als Weiterentwicklung dies. magischen: Auges speziell für die Anwendung in FM-Empfängern wurde die amerikanische Anzeigeröhre 6AL7,GT bekennt, die bei richtiger Abstimmung eines FM-Empfängers zwei gleich lange, parallel niebenain-. anderliegende Leuchtflächen zeigt, während je nach Sinn und Ausmaß der etwaigen: Vensbimmung die Länge der einen oder anderen Ieu@chtfl:äich,e überwiegt. Zur Abstimmanzeige bei AM-Empfang wird jedoch üblicherweise eine Parallelschaltung beider Steuerelektrodenauf die Schwundregelspannung vorgenommen, wobei beilde Flächen stets- gleiche, nur von der Schwundregelspannung abhängige Längen halben und ein funktionsmäßiger Unterschied gagenü!bar dein normalen magischen Auge bei AM nicht besteht. Somit treten bei der AM-Abstimmanzeige auch. wiederum alle bestchriebenen Mängel des- üblichen, magischem. Auges .in Erscheinung.
  • Mir nach diesem oder "ähnlichem Prinzip gebannte Anzeigeröhren gibt die vorliegende Erfindung eine mit kleinstem Aufwand: arbeitende Schaltung an, die für das Anzeigerohr zwei Steuerspamiungen zur Kenntlichmachung von Richtungssinn und Ausmaß der Verstimmung sowie der Feldstärke, ferner über eine Brückenausgleichsschaltun.g eine unverz.errte NF-Signalspannung für den nachfolgenden Tonvenstärlc-er und schließlich eine beiderseits der Resonanzkurvenmitte in Abhängigkeit von, der Frequenz symmetrisch verlaufende Schwundregelspannung liefert.
  • Die beim Durchstimmen über eine Trägerwelle auf dem Leuchtschirm der Anzeigeröhre nacheinander entstehenden Anzeigebilder sind in Fig. i veranschaulicht:.Bilid' e bei fehlendem Träger, beide Leuchtflächen volle Länge. Bild b bei Abstimmung auf unteres Seitembam!d, beide Flächen auf unterschiedliche Länge verkürzt. Bild c hei genauer Abstimmung" beide Flüchen verkürzt, untereinander gleich lang, wobei die, jetzt-sichtbare Flächenlänge gleichzeitig ein Maß für die Feldstärke darstellt. Bei etwaigem Schwund in diesem Abstimmungszustand ändern sich die Absolutlängen beider Flächen gleichzeitig uni. in gleichem Maße. Bild d zeigt die-Einstellung auf oberes. Seitenband und: schließlich Bilde wiederum den Zustand bei völligem Fehlen des Trägers. DerDurchstimmungevorgang ühereinenschwäche ren Träger ist -in Fig. a veranschaulicht, der 2qüalitativ mit dem Vorgang mach Fig. i Übereinstimmt, jedoch wird die kleinere Feldstärke besonders, in Bild c durch weniger starke Verkürzung der bei genauer Abstimmung unter sich wiederum gleich langen Leuchtflächen gegenüber dem Ausgangszustand offensichtlich.
  • Fig. 3 zeigt dasi Prinzipsch.altbild der Anord'-nun.g, die außer den Anzeigespannungen die NF-Signalspannung und die Schwundreaaelspannung liefert.
  • Im Anadenk reais -der letzten W-VerstIrkerröhre i eines Überliagerungtsempfängers liegt ein, als s'o!genannbar Rieggerkreis geschaltetes Bandfilter, bestehend aus primärem Schwingkreis z und sad<undä;rem Schwingkreis 3. Der elektrische Mittelpunkt von 3 ist mit einer Anziapfung der Induktivität des Kreises z.galvanis ich, verbunden. An denn Punkten A und I3 entsteht somit in bekannter Weise die vektorielle Addition der primären Teilspannung 0-C mit den um go° entgegengesetzt phaisenverschobenen sekundären Teilspannungen C-A und C-B, wie in Fi.g. 4 gezeigt. Bei genauer Abstimmung ergibt idie Gleichrichtung der Summenspannung zwei dem Betrag nach gleiche Spannungen, entsprechend den Vektoren 0-Aund 0-B nach Fig. 4b, bei Verstimmung auf das untere oder obere Seitenband wird dagegen: entweder die eine oder aber dien andere dieser beiden Spannungen. überwiegen, entsprechend den Vektoren 0-A und 0-B in. Fig. 4a bzw. Fig. 4c.
  • Die Gleichrichtung dieser Spannungen erfolgt in den beiden Diodenatrecken 6 undl des Schaltbildes Fig. 3, die Über die Kondensatoren 4 und 5 an den Rieggerkreis angekoppelt sind, und erzeugen an den Punkten D und E der Belastungswiderstände 8 und 9 Gleichspannungen, die .den entsprechenden Vektoren 0-A bzw. 0-B in Fig. 4 jeweils. proportional sind. Jede dieser Gleichspannungen wird über je ein RC-Tiafpaßflter io-ii bzw. 1,,2=i3, die zur Beseitigung der überlagerten HF- und NF-Spannungen dienen, zu je einer der beiden Steuerelektroden der Anzeigeröhre 14 geleitet und steuert je eine der beiden parallelen Leuchtfi.äehen, so daß hierdurch die be schriehenen Leuchfisehirnibiilder nach Fig. i bzw. Fig. a entstehen.
  • Die vorliegende Einrichtung besitzt :im Vergleich zu ähnlichen, bekannten Anordnungen, w. a. den besonderen Vorteil, daß zur Gewinnung zier NF-Signal- und Regelspannung eine sonst zusätzlich erforderliche Diode und ein zusätzlicher Schwingungokreis eingespart wird, obwohl eine direkte Entnahme dieser Spannungen etwa an den Sch,altungspunkten D oder E nicht ohne weiteres möglich ist. Da, nämlich die HF;Speiisiunaspunlcte A bz-,v. B, einzeln betrachtet, eine unsymmetrische Seitenbanddämpfung und ebenso. unsymmetrische Seitenbanvdphasendrehung aufweisen, ist nach der Gleichrichtung in Punkt D oder E das NF-Signaa,l verzerrt, ähnlich wie diese bei einseitiger Abstimmung eines ausreichend selektiven Empfängers Üblicher Bauart bekannt isst. Auch wäre die Entnahme der Schwundregelspannung an D oder E ,-sehr unzweckmäßig, obzwar grundsätzlich möglich, .da die Extremweirte der Gleichspannungen hier außerhalb der Mitte, der Gesamtselektionskurve auftreten und der Empfänger durch die asymmetrische Wirkung der Schwundregelung während ,des Abstimmvorganges auf einem. Seitenband lautere, auf dem anderen hingegen leiiseire Signialspannunge@n abgeben würde als auf Trägermitte. Hierdurch entstünde der Eindruck einer völlig asymmetrischen Gesamtser°ktionskurve.
  • Vorbes.chrieben4 Nachteile werden erfind-ungse mäß vermieden, indem sowohl die NF-Sign.alspannung wie auch die Schwundregelspannung im elektrischen Mittelpunkt F einer symmetrischen Widerstandsbrücke zwischen den Punkten D und E, die aus: den. beiden gleichen Widerständen 15 und 16 gebildet wird" entnommen; werden. Durch. ari.thmnet.ische Mittelwertsbildung der Mo-rnentanwerte in D und E werden im Punkt F die nichtlinearen, gegenphasigen NF-Signalverzerrungenkompensiert, und, eibenso kann von F eine, abstimmungssymmetrische Schwundregelspannung abgezweigt werden, die über einen Tiefpaß 2o und 2.1 zur Dämpfung -der HF- und INTF-Spannungen der Regelleitung R zugeführt wird. Die NF-Signalspannung wird, von F nach Dämpfung der HF-Reste im Tiefpaß 17-i8 am Lautstä.rke@regler i9 entnommen.
  • Die optimale Funktion .der gesamten Einrichtung ist natürlich an bestimmte Dimens.ioni,erungsvorschriften gebunden., von denen vorwiegend die Frequenzempfindlichkeit des Anzeigeteils und, die o@Le!re Grenze des! Modu.lationsgradesl, der verzerrungsfrei verarbeitet wird, abhängig sind.. Die Berechnung dieser Dimensionierungswerte bietet keine besonderen Schwierigkeiten.
  • Ein, weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nach Feg. 3 besteht darin, daß beide Kathoden der Dioden 6 und 7 am Massepotential liegen, wodurch nicht. nur die Möglichkeit einer Verwendung normaler Duodioden mit gemeinsamer Kathode besteht, sondern auch die Anwendung von üblichen Mehrfachverbundröhren möglich wird. Besonders zweckmäßig wegen. erheblicher Verbilligung .ist z. B. die Kombination des letzten. ZF-Pento,demisysitemis i mit den beiden Diodensystemen 6 und 7 in, Färm einer der handelsü;blichen P@entodeni-Duoidiaden-Ve,rb,unldröhren oder die- Kombination .der Duodiodem mit dem nachfolgenden: NF-Verstärkersystem.
  • Bei den üblichen Diskriminatorschaltungen, z. B. für automatische Scharfabstimmung oder FM-Demodulation, ist eine derartige Anwendung von Verbundröhren mit gemeinsamer Kathode nicht möglich, da wegen. der erforderlichen Differenzwertbildung der an -den Ar:beitswiderständen8und9 entstehenden Gleichspannungen sitets einer der Außenpunkte D oder E gleichspannungsmäßiig am Messepotential liegen muß, was zur Folge; hat, daß stetes beide Elektroden mindestens einer der beiden Dioden nicht am Messepotential liegen dürfen, wodurc h. also getrennte Dioden oder Duodioden mit getrennt. hera,wsgefühirten Kathodenanschlüssen verwendet werden müssen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Abstimmanzeige beim Empfang ampditudenmodu ierter Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Steuerspannungen für eine an sich; bekannte Doppele-lektroinenstrahlindikatorrährei, auf deren Bildschirm zwei in ihrer Länge ein Maß für :die Empfangs@feldstürke liefernde leuchtende Flächen entstehen, die bei richtiger Abstimmung gleich lang, bei ungenauer Abstimmung aber verschieden lang sind und die durch. ihre relativen Längien Sinn und Ausmaß der Verstimmung erkennen l.as!sen, zwei Dioden verwendet werden., denen zugleich die niederfrequente Signalspannung, und eine Schwundregelspannung Über eine derart ausgebildete Widerstandsbrückenausgleichsschaltung entnommen werden, daß in ihrem elektriisch:en Mittelpunkt die geigenphasigen, nichtlinearen Signalisipannungsverzerrungen .der Biriickenspei.sungspunkto kompensiert werden und. der Sch.wundregelspannungsverlauf in Abhängigkeit von der Frequenz und mit Bezug auf Resonanzkurvenmitte symmetriert wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der beiden Steuerspannungen eine Abwandlung einer im Grundprinzip bekannten Diskriminators.chaltung verwendet wird, die. infolge gemeinsamen Masse= potentiales beider Dioden-Kathoden die Anwendung von Verbundröhren gestattet, bei denen .beide Dioden, und gegebenenfalls. noch weitere Veirst.ärkerröh;renisysteme mit gemeinsamer Kathode kombiniert sindl. Angezogene Druckschriften. Deutsche Patentschrift NT. 724 219; ischweizerische Patentschrift Nr. 194 296; Radio Mentor, Juni 1949, S. 17; Titsch, Lehrbuch der Funk-Empfangs-Technik, i. Autl.., 1948, S. 649/65o; Electronicsi, April 1947, S. 36/37; Empfänger-Vademecum 1945, Schaltbild »Minerva 415 W«.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123374B (de) * 1957-01-29 1962-02-08 Loewe Opta Ag Demodulatorschaltung fuer wahlweise auf AM- und FM-Empfang umschaltbare Hochfrequenzempfangsgeraete

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH194296A (de) * 1936-09-23 1937-11-30 Guanella Gustav Verfahren zur Sichtbarmachung der Verstimmung von Empfängern der drahtlosen Empfangstechnik.
DE724219C (de) * 1938-01-20 1942-08-20 Telefunken Gmbh Abstimmanzeigevorrichtung fuer Empfaenger

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