DE8808904U1 - Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung für KantenverschlüsseInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/18—Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
- E05C9/1825—Fastening means
- E05C9/1875—Fastening means performing pivoting movements
- E05C9/1883—Fastening means performing pivoting movements pivotally mounted on the actuation bar
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Description
Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse
&ggr;*-»&lgr; &khgr;?J--P-t »-»/iiiT^r* b**t'i^ifft eine ^erriortel\ir*r*5Vf"i2r3ri.ci'*'tii*'ic füT" Kantenverschlüsse
von nach innen oder außen aufgehenden Dreh-, Kipp-, Klapp-Fenstern, Türen und dergleichen, bestehend aus
einem mit einer Treibstange kuppelbaren und in Abhängigkeit von der Treibstangenbewegung zwischen einer versenkten und
einer ausgefahrenen Position umsteuerbaren Riegelglied sowie einem rahmenfesten, dem Riegelglied zugeordneten Schließblech.
Bekannte Verriegelungsvorrichtungen dieser Art sind aufgrund ihrer konstruktionsbedingten Abmessungen kaum verwendbar,
wenn nur eine geringe Falzluft zur Verfügung steht, und insbesondere treten dann bei bekannten Konstruktionen erhebliche
Schwierigkeiten auf, wenn gleichzeitig gefordert wird, daß die Verriegelungsvorrichtung gegen ein Ausheben bzw. Aufhebein
des Flügels gesichert sein muß.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Verriegelungsvorrichtung der eingangs angeführten Art unter Beibehaltung
eines einfachen Aufbaus einerseits besonders raumsparend auszubilden und andererseits sicherzustellen, daß ein Ausheben
oder Aufhebeln des jeweiligen Flügels selbst dann verhindert
wird, wenn eine Montage in in einem gewissen Ausmaß verformbaren Kunststoffprofilen erfolgen muß.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß das Riegelglied aus einer hakenförmigen,
schwenkbar an einem Treibstangen-Verbindungsteil gelagerten
und mit einem stulpschienenfesten Führungselement zusammenwirkenden
Riegelzunge besteht, daß das Schließblech eine erste Aufnahme mit einer von der Riegelzunge hintergreifbaren
Sperrfläche und eine zweite Aufnahme für ein stulpschienenfestes Kuppelglied aufweist, und daß das freie Spiel des
Kuppelglieds in dieser zweiten Aufnahme in Treibstangen-Bewegungsrichtung kleiner ist als das Ausmaß der Überlappung zwischen
Riegelzunge und Sperrfläche im Verriegelungszustand.
Durch das Zusammenwirken von Riegelzunge und Kuppelglied wird eine in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Ebenen
j wirksame Verriegelung erreicht, die sicherstellt, daß die &Idigr; Verriegelung zwischen Riegelzunge und Schließblech auch dann
nicht gelöst werden kann, wenn eine Querverschiebung versucht oder eine Rahmenverformung, insbesondere bei Kunststoffprofilen,
bewirkt wird.
Das Kuppelglied, das aus einem Formteil oder auch aus einem Rollzapfen bestehen kann, ist auch dazu geeignet, MehrfachjS
funktionen zu erfüllen, da über das Zusammenwirken von Kup- * pelglied und Aufnahme eine seitliche Führung bzw. ein Ausrichten
zwischen Rahmen und Flügel erzielt und insbesondere bei senkrechter Montage auch eine Auflauffunktion realisiert
werden kann.
Die Riegelzunge besitzt vorzugsweise keilförmige Gestalt, und es sind insbesondere auch die mit dieser Riegelzunge zusammenwirkenden
Wände der zugehörigen Aufnahme im Schließblech keilförmig gestaltet, so daß sich eine ausgeprägte Anzugsfunktion
über diese Riegelzunge erreichen läßt.
Das bevorzugt aus einem Formteil bestehende Führungsteil stellt sicher, daß die Riegelzunge bei Betätigung der Treibstange
praktisch ruckfrei aus- und eingefahren werden kann, wobei die Riegelzunge im ausgefahrenen Zustand die Sperrflä-
ehe der zugeordneten Aufnahme im Schließblech hakenförmig
hintergreift, während die Riegelzunge im eingefahrenen Zustand voll hinter der Stulpschiene verschwindet.
Von besonderem Vorteil ist es, im Schließblech zwei nebeneinander
gelegene Aufnahmen für die Riegelzunge zu schaffen, so daß zum einen eine Aufnahme in der Verriegelungsstellung und
zum anderen eine Aufnahme zur Einstellung einer Spaltlüftungpstellung
zur Verfugung steht.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, deren einzige Figur
eine schematische, teilweise geschnittene Darstellung einer Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse zeigt.
An einem Flügel 1, bei dem es sich beispielsweise um einen um eine horizontale Schwenkachse von unten her ausschwenkbaren
Flügel handeln kann, ist in bekannter Weise in einer entsprechenden Nut eine bezüglich einer Stulpschiene 3 verschiebbar
gelagerte Treibstange 4 vorgesehen, die über ein nicht dargestelltes Getriebe parallel zur ortsfesten Stulpschiene
3 bewegt werden kann.
Mit dieser Treibstange 4 ist über ein "-srbindungsteil 5 eine
Riegelzunge 6 gekuppelt, welche am Verbindungsteil 5 schwenkbar gelagert ist. Durch Betätigung der Treibstange 4 kann
diese Riegelzunge zwischen einer eingefahrenen Position, bei der sich die Riegelzunge zumindest im wesentlichen hinter
der Treibstange befindet, und einer ausgefahrenen Pofti.fc«
umgesteuert werden.
Geführt wird während dieser Bewegungen die Riegelzunge 6 durch ein Führungsteil 12, das entweder aus einem mit der
Stulpschiene verbundenen Formteil besteht oder von einem verformten Bereich der Stulpschiene 3 gebildet wird.
Im Falle der Verwendung eines Formteils als Führungsteil 12 wird dieses vorzugsweise gleichzeitig als Schraubenführungsstück ausgebildet.
Mit der Riegelzunge 6 wirkt pin am Rahmen 2 befestigtes
Schließblech 7 zusammen, das eine erste Aufnahme 8 für die Riegelzunge 6 und eine zweite Aufnahme 10 für ein Kuppelglied 11 aufweist. Dieses Kuppelglied 11 kann aus einem Formteil oder einem Rollzapfen und dergleichen bestehen und ist
mit der Stulpschiene 3 fest verbunden.
Während die Aufnahme 10 für das Kuppelglied 11 im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet ist, weist die Aufnahme 8
für die Riegelzunge 6 eine parallel zur Falzfläche verlaufende Sperr fläche 9 auf, die von der Riegel zunge 6 im Verriegelungszustand hakenförmig hintergriffen wird.
Wesentlich für die Funktionsweise der dargestellten Verriegelungsanordnung ist das Zusammenwirken von Verriegelungszunge
6, Sperrfläche 9 sowie Aufnahme 10 und Kuppelglied 11.
Das in die Aufnahme 10 eingreifende Kuppelglied 11 ist in
dieser Aufnahme 10 entweder zumindest im wesentlichen formschlüssig geführt oder es weist senkrecht zur Einfahr- bzw.
Einschwenkrichtung ein Spiel auf, das geringer ist als das
Ausmaß der Überlappung zwischen der Riegelzunge 6 und der
Sperrfläche 9 im Verriegelungszustand. Auf diese Weise wird
erreicht, daß selbst bei Eineatz von Werkzeugen und auch
dann, wenn eine gewisse Verformbarkeit der Rahmenteile gegeben ist, keine Rolatiwerschiefoung der Sperrfläche 9 und der
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Riegelzunge bewirkt werden kann, die ausreichend wäre, um
ein Entkoppeln von Riegelzunge 6 und Sperrfläche 9 zu bewirken, das gleichbedeutend mit einem Lösen der Verriegelung ware.
Dabei ist stets wichtig, daß dieses Ergebnis mittels äußerst raumsparend zu realisierenden Elementen, d.h. mit einer besonders kompakten und sich damit gerade für schwierige Einbaubedingungen eignenden Anordnung erhalten wird.
Auf einfache Weise und mit geringem Aufwand kann mittels der Verriegelungsvorrichtung nach der Erfindung auch eine Spaltlüftungsfixierung des Flügels 1 erreicht werden. Dazu ist es
lediglich erforderlich, im Schließblech 7 zwei nebeneinander gelegene Aufnahmen von der Art der Aufnahme 8 vorzusehen, wobei dann eine der beiden Aufnahmen der Verriegelungsstellung
und die andere Aufnahme der Spaltlüftungsstellung zugeordnet wird.
| 1 | Flügel |
| 2 | Rahmen |
| 3 | Stulpschiene |
| 4 | Treibstange |
| 5 | Verbindungsteil |
| 6 | Riegelzunge |
| 7 | Schließblech |
| 8 | erste Aufnahme |
| 9 | Sperrfläche |
| 10 | zweite Aufnahme |
| 11 | Kuppelglied |
| 12 | Führungsteil |
Claims (10)
- EUROPEAN PATENT ATTORNEYSMANITZ, FINSTERWALD & ROTERMUNDDEUTSCHE PATENTANWÄLTEDa GERHARTMANITZ · .,. ___ MANFRED FiNSTERWALD · opl-ing, opl^wrtscr-ing.Firma hanns-jörg rotermuno · opl-phys.Mayer & Co. DR.heuaneheVn · an.ocM.Alpenstr. 173 WERNER GRÄMKOW · »pc-ing.BRITISH CHARTEREO SATENT AGENTA-5021 Salzburg JAMES &agr; MORGAN · B.sc.(PHYS.>.aM.s.ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT REPRESENTATIVES BEFORE THE EUROPEAN PATENTOFfCE MANDATMRES AGREES PRES COFnCE EUROPEEN DES BREVETS8000 MÜNCHEN 22 · ROBERT-KOCH-STFtASSE TELEFON (O 89) 22 4211-TELEX 5 29 672 RATMF TELEFAX (089) 2975 75 (Gr. Il + III) TELEGRAMME INDUSTRIEPATENT MÜNCHENMünchen, den JTt hifi IQQO P/Sch-M 3811 !i * Mi mVerriegelungsvorrichtung für KantenverscMüsseSchutzansprüche1. Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse von nach innen oder außen aufgehenden Dreh-, Kipp-, Klapp-Fenstern, Türen und dergleichen,bestehend aus einem mit einer Treibstange kuppelbaren und in Abhängigkeit von der Treibstangenbewegung zwischen einer versenkten und einer ausgefahrenen Position umsteuerbaren Riegelglied sowie einem rahmenfesten, dem Riegelglied zugeordneten Schließblech,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Riegelglied aus einer hakenförmigen,, schwenkbar an einem Treibstangen-Verbindungsteil (5) gelagerten und mit einem stulpschienenfesten Führungselement (12) zusammenwirkenden Riegelzunge (6) besteht,MANlTZ FINSTERWALD ■ HEYN MORGAN · 8000 MÜNCHEN U ROBERT-KOCH-STRASSEt TtL (089) 224211 ■ TELEX S29»72 PATMF ■ FAX (089) 29 75'SHANNS-JORQ ROTERMUNO 7000 STUTTGAtIT SO (BAD CAMNSTArr). SEELBEFtQSTR. 23/25 ■ TEL. (07 It) 56 72 61 HYPOBANK MÜNCHEN &bgr; 880119 (MO BLZ 70020001 &Tgr;&OHacgr;8*&Tgr;(3&idiagr;&Rgr;0>&idiagr;)&Tgr; Mllrt^iNlZ/OM-SO* \BU 700 100 80 VEREINSBANK - MÜNCHEN S76 351 BU 70(120270daß das Schließblech (7) eine erste Aufnahme (8) mit: einer von der Riegelzunge (6) hintergreifbaren Sperrfläche (9) und eine zweite Aufnahme (10) für ein stulpschienenfestes Kuppelglied (11) aufweist, und daß das freie Spiel des Kuppelglieds (11) in dieser zweiten Aufnahme (10) in Treibstangen-Bewegungsrichtung kleiner ist als das Ausmaß der Überlappung zwischen Riegelzunge (6) und Sperrfläche (9) im Verriegelungszustand. - 2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Riegelzunge (6) keilförmig ausgebildet ist.
- 3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Aufnahme (8) im Schließblech (7) aus zwei nebeneinander angeordneten Einzelaufnahmen für die Riegelzunge (6) besteht, wobei die eine dieser Einzelaufnahmen der Verriegelungsstellung und die andere einer Spaltlüftungsstellung zugeordnet ist.
- 4. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet , daß die der Verriegelungsstellung zugeordnete Aufnahme (8) des Schließblechs (7) in Einfahrrichtung der Riegelzunge (6) mit keilförmig zulaufenden Schrägflächen versehen ist.
- 5. Verriegelungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Aufnahme (10) des Schließblechs (7) imQuerschnitt U-förmig ausgebildet ist.
- 6. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Aufnahme (10) zusammen mit dem Kupplungsglied (11) eine Seitenführungs- und/oder eine Auflaufeinheit bildet.
- 7. Verriegelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das der Riegelzunge (6) zugeordnete Führungsteil (12) aus einem mit der Stulpschiene (3) verbundenen Formteil besteht.
- 8. Verriegelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet , daß das der Riegelzunge (6) zugeordnete Führungsteil(12) aus einem Stulpschienenbereich geformt ist.
- 9. Verriegelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das Führungsteil (12) gleichzeitig als Schraubenführungsstück ausgebildet ist.
- 10. Verriegelungsvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß ein die Riegelzunge (6) in der der Ausfahrrichtung entgegengesetzten Richtung sperrendes Element vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808904U DE8808904U1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808904U DE8808904U1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808904U1 true DE8808904U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808904U Expired DE8808904U1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Verriegelungsvorrichtung für Kantenverschlüsse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808904U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19934456A1 (de) * | 1998-12-09 | 2001-02-01 | Siegenia Frank Kg | Verriegelungsvorrichtung |
-
1988
- 1988-07-11 DE DE8808904U patent/DE8808904U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19934456A1 (de) * | 1998-12-09 | 2001-02-01 | Siegenia Frank Kg | Verriegelungsvorrichtung |
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