DE8808525U1 - Elektroimpulsführendes, windstabiles Begrenzungsband zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren - Google Patents

Elektroimpulsführendes, windstabiles Begrenzungsband zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren

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DE8808525U1
DE8808525U1 DE8808525U DE8808525U DE8808525U1 DE 8808525 U1 DE8808525 U1 DE 8808525U1 DE 8808525 U DE8808525 U DE 8808525U DE 8808525 U DE8808525 U DE 8808525U DE 8808525 U1 DE8808525 U1 DE 8808525U1
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K3/00Pasturing equipment, e.g. tethering devices; Grids for preventing cattle from straying; Electrified wire fencing
    • A01K3/005Electrified fencing for pastures

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Elektroimpulsführendes, windstabiles Begrenzungsband mit Kontakt brück en zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren
Die Erfindung betrifft ein Begrenzungsband zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren, in deren Kanten Impulsdrähte zur Leitung eines Elektroimpulses von herkömmlichen Weidezaungeräten eingewirkt sind.
Das Begrenzungsband soll einerseits eine klare optische Erfassung durch die Tiere ermöglichen, auf der anderen Seite möglichst wenig Windwider- t: stand bieten bzw. eich auch bei stärkerem V/ind
nur wenig bewegen und nicht kippen. Durch die in &bgr; den Kanten eingewirkten Drähte wird das Überwinden
des Gatters durch Elektroimpulse verhindert.
Je nach Tierart und Anwendung zweck sind heute die unterschiedlichsten Gattersysteme in Gebrauch.
"} Die Palette reicht von dem herkömmlichen T1OIz-
gatter, über Gummibänder, dem Elektrozaun bis
hin zum Stacheldraht. (Zeitschrift "Trakehner
«; 20 Hefte" Jahrga.ig 8, Heft Nr. 1, Seiten 88 bis Prospekt der Firma Bayer-Leverkusen, Geschäftsbereich Veterinär, "Der Bayco-Zaun"). Die zugrundegelegten Untersuchungen bezeihei; sich in erster Linie auf Pferde, da die Eingatterung von Vieh relativ unproblematisch ist. Bei der Aue-
gatterung handelt es sich in der Regel um die . Vermeidung von Schaden durch Verbisä bzw. das
Überwechseln einer Wildart in Gebiets, in denen bestimmte Wildarten als unerwünscht gelben. Egal, ob es sich hierbei um die Vermeidung von Schaden oder unerwünschten Wanderungsbewegungen handelt,
ein Hauptproblem ist bei allen Tierarten das ungenügende Sehvermögen von starren Hindernissen,
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&igr; Dieses zwang in der Vergangenheit zu teilweise sehr aufwendigen Gatterkonstruktionen und führte zu ersten Entwicklungen von Abtrennbänderiu Eingesetzt wurden UiBi rot-weiße Plastikfolienbänder, wie sie bei der Absperrung von Baustellen im Straßenverkehr Verwendung finden, schmale Aluminiumfolienstreifen und ähnliches. Aber auch erste gewebte Bänder mit eingearbeiteten Drähten werden inzwischen auf dem Markt angeboten. Leider existieren über dieses Thema bisher in Deutschland keine Untersuchungen wissenschaftlicher Art. (Negative Antworten von folgenden Hochschulen bzw. Instituten: Lehrstuhl für Tierzucht der TU München J Medizinische Gerichtliche Veterinärklinik, Giessen^ Lehrstuhl für Biologie, KonstanzJ Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes ITRW, Bonn-Beul).
Alle vorgenannten Bänder besitzen eine geschlossene Oberfläche und neigen bei Wind dazu, sich querzustellen bzw. zu flattern (Zeitschrift "Freizeit im Sattel" 5/88, Seite 24-8 "Tips und Tests"). Aus diesem Grund resultiert auch eine Begrenzung der Breite auf maximal 4 cm, andernfalls müssen die Pfosten sehr dicht gesetzt werden. Das führt zu einer erheblichen Aufwands- und Kostensteigerung. Ein weiterer Nachteil bei den bisher verfügbaren Bändern ist die Tatsache, daß man für die Montage spezielle Isolatoren, Kontaktgeber, Spanner etc. benötigt. Die Impulsdrähte befinden sich in der Mitte des Bandes, sodaß ein Hindurchschlüpfen unter Umständen selbst mit Berührung möglich ist.
Diese Aufgaben wurden erfindungsmäßig dadurch gelöst, daß eine schachbrettartig durchbrochene Konstruktion gewählt wurde, bei der die Seiten als schmale Bänder ausgearbeitet sind, sodaß diese in normale Isolatoren
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für Weidezäundrähte eingehängt werden können. Durch diese Konstruktion erreicht ffläii, daß die Bänder fast beliebig breit gearbeitet werden können, da der durchbrochene Mittelteil einen erheblich geringeren Windwiderstand aufweist. Trotzdem bleibt optisch eine geschlossene Flache erhalten. Die in der auBerst-en
Kante eingearbeiteten Drähtsi gewährleisten ein Optimum an Beruhrungswahrscheinlichkeit. Die Funktionssicherheit ist durch die periodisch eingearbeiteten lö Kontaktbrücken zwischen den beiden Kantendrähten sichergestellt. Selbst wenn ein aus mehreren Einzeldrähben bestehender Inipulsrand komplett durchtrennt wird, gelangt der Stromimpuls über die Kontaktbrücke in den abgetrennten Teil.
Bei einem Gewicht von nur ca. 20 gr./in bei einer Breite von 10 cm läßt sich das Band sehr einfach mit der Hand spannen.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß statt einer Kombination von Zaunsystemen oder einem instabilen relativ schmalem Band ein breites, optisch gut erfaßbares Gatterband mit einer optimal gelagerten Impulszone und großer Funktionssicherheit geschaffen wurde, das sich auch bei starkem Wind stabil verhält. Durch das geringe Gewicht und die hohe Flexibilität ist die Montage des Bandes absolut unproblematisch. Durch die Verarbeitung von herkömmlichen Chemiefasern und Drähten, sowie durch die Möglichkeit, seit Jahren eingeführtes Zubehör im Elektrozaunbau (Isalatoren, Impulsgeber etc.) einzusetzen, wurde ein preiswertes, global verwendbares Produkt geschaffen.
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In dell Zeichnungen ist die Erfindung iii. eiüöm Ausführungsbospiel dargestellt* Es Zeigen
Fig. 1 die Ansicht eines kompletten Bandes
Fig&ldquor; 2 die Art der Anbringung des elektrischen Teils am Band,
Fig. 5 die Befestigung des Bandes mittels eines ukuiiSiliuii Riiigisölä&öi;ö.
Im Anwendungsfall werden wie in Figur 3 dargestellt zwei Isolatoren in entsprechender Höhe an den Weidezäunpfählen im Abstand der Bandbreite übereinander angebracht. Das Gatterband wird in die Isolatoren des Anfangspfahls eingehängt, wozu das Ende durch einen einfachen Knoten gesichert wurde". Als nächsten Befestigungspunkt wählt man einen ca« 40 bis 50 ra entfernten Pfahl, wobei das Gatterband mit der Hand kräftig gespannt wird, sodaß es frei hängt. Nun wird der komplette Bandteil an den sich in dieser Sektion befindlichen Weidepfählen befestigt* Durch diese Art der Befestigung ist gewährleistet, daß die Zugspannung de£" Gatterbandes im gesamten Bereich einheitlich ist.
Entsprechend verfährt man bei der Befestigung des gesamten Gatterbandes. Sollen zwei Enden verbunden werden, schneidet man das Gatterband in Höhe des entsprechend letzten Pfostens ab, und hängt das mit einem Knoten gesicherte Ende in die Isolatoren ein. In die gleichen Isolatoren wird das neue, ebenfalls durch Knoten gesicherte Gatterband eingehängt. Des weiteren sind die allgemeinbekannten und in jeder Gebrauchs einleitung für elektrische Weidezäune vorgegebenen Merkmale ( z*B* Entfernen von Bewuchs, Kontakt herstellen bei Verbindung zweier Teilstücke etc.) zu beachten. Die Herstellung des Kontaktes zwischen dem Weidezaungerät und dem Gatterband kann über normale, ummantelte Drähte erfolgen.
-G-
Desweiteren eignet sich das Gatterband hervorragend zur Absperrung von Straßen und Wegen beim Viehtrieb. Weiteres Material wurde der Forschungsstelle für Jagd" künde und WildschadensVerhütüng angeboten* um hier einige Versuche mit Wildschweinen durchführen zu köimen.
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Aufstellung der Bezugszeichen:
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5
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Gatterbandkante
Verbindungssteg
Winddurchlaßöffnungen
Impulsdrähte
Kontaktbrücke
ningisolator
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Claims (2)

Elektroimpulsführendes, windstabiles Begrenzungsband mit Kontaktbrucken zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren.
1. Begrenzungsband zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren, bei dem in einem Band (1) ein stromführender Impulsdraht (41) längsverlaufend angeordnet ist, gekennzeichnet durch folgende .ierkmale:
- daß das Band öffnungen (31) aufweist und daß an den beiden Bandkanten (I1) jeweils ein Impulsdraht (4·1) angeordnet ist, wobei die beiden Impulsdränte (4-1) in periodischen Abständen durch Kontaktbrücken (51) miteinander verbunden sind.
2. Begrenzungsband nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Band gewirkt ist und die Impulsdrähte (4·1) eingewirkt sind.
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DE8808525U 1988-07-04 1988-07-04 Elektroimpulsführendes, windstabiles Begrenzungsband zur Ein- bzw. Ausgatterung von Tieren Expired DE8808525U1 (de)

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DE8808525U1 true DE8808525U1 (de) 1988-12-15

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ID=6825606

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DE (1) DE8808525U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0923859A1 (de) * 1997-12-16 1999-06-23 horizont gerätewerk GmbH Elektrischer Weidezaun

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0923859A1 (de) * 1997-12-16 1999-06-23 horizont gerätewerk GmbH Elektrischer Weidezaun

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