DE8808317U1 - Umzubindendes Kleidungsstück - Google Patents
Umzubindendes KleidungsstückInfo
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- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D25/00—Neckties
- A41D25/06—Neckties with knot, bow or like tied by the user
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Description
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Die Erfindung betrifft ein umzubindendes Kleidungs stück, welches um ein Körperteil gelegt und geknotet
oder zur Schleife gebunden wird, insbesondere eine Krawatte, ein Halstuch o.dgl.
Solche Kleidungsstücke sind seit langem im Gebrauch. Sie sind üblicherweise von länglicher Form
und werden zur Benutzung umgebunden, wobei jeweils der Knoten oder die Schleife geformt werden muß.
Zum Ablegen des Kleidungsstückes wird der Knoten die Schleife wieder gelöst.
Dadurch ergibt sich das Problem, daß die richtige Position des Knotens bzw. der Schleife bei jedem
Umbinden erneut gewählt werden muß, damit das Kleidungsstück richtig "sitzt". Das kann erhebliche
Zeit in Anspruch nehmen und wird oft als lästig empfunden.
Zur Lösung des Problems wurde beispielsweise für Krawatten der sogenannte Schnellbinder eingeführt,
bei dem der Krawattenknoten überhaupt nicht mehr gebunden bzw. gelöst wird. Statt dessen ist der den
Hals umfassenden Längenabschnitt der Krawatte durch einen Gummizug o.dgl. ersetzt, der im umgelegten
Zustand zugehakt wird, wobei der Kragen oder der Knoten den Verschluß verdeckt. Solch ein Schnellbinder
gestattet es jedoch nicht, wahlweise unterschiedliche Längenverhältnisse der freien Enden der
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Krawatte vorzusehen, denn die relativen Längenverhältnis liegen unveränderlich fest. Auch ist der
Knoten bzw. die Schleife bei diesem Lösungsprinzip nicht so ansprechend wie bei individueller Bindung.
Es versteht sich zudem, da3 dieses Prinzip ohne empfindliche Beeinträchtigung der ästhetiachen Wirkung
gar nicht einsetzbar ist, wenn der den Hals umgebende Längenbereich nicht, beispielsweise durch
den Hemdkrag^n, verdeckt ist, sondern wie beispielsweise bei einem Halstuch sichtbar bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein umzubindendes Kleidungsstück der eingangs genannten Art zu
schaffen, das schnell und zuverlässig in der gewünschten Weise geknotet oder zur Schleife gebunden
werden kann, ohne daß die zur Festlegung der gewünschten Position von Knoten bzw. Schleife angewandten
Mittel die ästnetische Wirkung beeinträchtigen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient die Merkmalskombi-
j| nation des Schutzanspruches 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteran- ; Sprüchen definiert.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die erfindungsgemäß vorgesehene Markierung dem
Benutzer des KieidungsstUcKes unauffällig wie unauf■*-
wendig, aber zuverlässig die Stelle angibtv im
&Iacgr; welcher er den Knoten bzw* die Schleife binden muß,
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um den gewünschten Sitz des Kleidungsstückes zu erzielen.
Dabei kann mit Vorteil vorgesehen werden, mehrere solche Markierungen vorzusehen, die in
Längsrichtung des Kleidungsstückes beabstandet aufeinanderfolgen und jeweils ein relatives Längenverhältnis
der freien Enden zu wählen erlauben.
Mit besonderem Vorteil werden die Markierungen in einem Längenabschnitt dea Kleidungsstücks vorgesehen,
der böim Binden zwar zunächst sichtbar, bei gebundenem Knoten bzw. gebundener Schleife aber verdeckt
ist. Das hat nicht nur den Vorteil, daß die Markierung die ästhetische Wirkung des Kleidungsstückes
im umgebundenen Zustand überhaupt nicht mehr beeinflußt, sondern macht das Umbinden auch besonders
einfach. Beispielsweise wird bei einer Krawatte stets ein freies Endes um einen Längenabschnitt
des anderen freien Endes herumgelegt, und die Wahl dieser Umschlagstelle definiert im wesentlichen
bereits den späteren Sitz der Krawatte. Die Anbringung der Markierung in diesem Längenabschnitt,
um den herum der erste Umschlag des anderen freien Endes erfolgt, bewirkt praktisch
automatisch den richtigen Sitz, ohne daß komplizierte Überlegungen bzw. Abschätzungen der Längenverhältnisse
notwendig sind.
Die Markierung kann im einfachsten Fall ein Farbpunkt sein- der beispielsweise auf die Krawatte»
das Halstuch o.dgl. aufgedruckt wird. Statt dessen kann die Markierung aber auch in das Material eingewebt
oder in anderer Weise strukturell integriert sein. Die Markierung kann als "Fremdkörper" nachträglich
an dem ansonsten fertiggestellten Kleidungsstück angebracht werden, beispielsweise durch
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Anklammern, Einnieten, Aufkleben &ogr;.dgl., und kann
dann statt aus Textilmaterial beispielsweise aus Metall bestehen.
Insbesondere wenn die Markierung nicht nur durch Farbwirkung entsteht/ sondern von einer Struktur
gebildet wird, die sich vom umgebenden Material deutlich unterscheidet, ergibt sich ein weiterer
Vorteil daraus, daß die Markierung dann ertastbar sein kann. Dies ermöglicht das korrekte Umbinden
des Kleidungsstückes auch in den Fällen* in denen kein Spiegel zur Sitzkorrektur zur Verfügung steht,
ebenso auch im Dunkeln.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung
näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 schematisch eine erfindungsgemäß ausgebildete Krawatte und
Fig. 2 ebenfalls schematisch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Halstuch.
Die in Fig. 1 gezeigte Krawatte 1 hat einen ersten Längenabschnitt 2. der von der Längsmitte der Krawatte
zu dem schmaleren Krawattenende hin versetzt ist. Dieser erste Längenabschnitt 2 befindet sich
im um den Hals gelegten, aber noch nicht geknoteten Zustand der Krawatte 1 etwa vor dem Kehlkopf, wenn
die relativen Längenverhältnisse der freien Enden
so gewählt sind, daß die fertig gebundene Krawatte
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Krawatte dann in der gewünschten Weise "sitzt"* Je nach den gerade vorherrschenden modischen Trends
kann dies beispielsweise dann der Fall sein, wenn bei fertig gebundener Krawatte die beiden freien
Enden etwa gleich lang sind.
Eur Bildung des Knotens wird ein zweiter Längenabschnitt
3 um den ersten Längenabschnitt 2 umgeschlagen. Dieser zweite Längenabschnitt 3 liegt im
ungebundenen Zustand zunächst ebenfalls etwa vor' dem Kehlkopf.
Der erste Längenabschnitt 2 hat zwei in Längsrichtung beabstandet aufeinanderfolgende Markierungen
und 6, die zwei Knotenpositionen markieren. Genauer gesagt definieren diese Markierungen 4, 6 den Bereich
im ersten Längenabschnitt 2, über den der sweite Längenabschnitt 3 umzuschlagen ist, wenn der
Knoten gebildet wird* Dabei führt die Wahl der dem schmalen Ende der Krawatte näheren Markierung 4 zu
eimern größeren Längenunterschied der freien Enden
nach Bildung des Knotens im Vergleich zur Wahl der zweiten Markierung 6, die näher zur Längsmitte der
Krawatte hin angeordnet ist. Alternativ können die Markierungen 4, 6 das gleiche Längenverhältnis der
freien Enden für unterschiedliche Knoten angeben.
Die Markierungen 4, 6 können beispielsweise durch farbige Punkte gebildet werden; alternativ dazu
könnten sie auch beispielsweise von Strukturen gebildet werden, die in das Krawattenmaterial eingewirkt
sind. Eine weitere Alternative besteht beispielsweise darin, die Markierungen durch Nieten
oder ähnliche an der Krawatte befestigte Teile zu bilden.
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Da die Markierungen 4, 6 im gebundenen Zustand der Krawatte 1 verdeckt sind, kommt es auf ihre Ausbildung
hinsichtlich der ästhetischen Wirkungen der Krawatte nicht an. Erhabene Markierungen ö«dgl*
haben aber den Vorteil* nicht nur optisch wahrnehmbar , sondern auch tastbar zu sein, was das Binden
der Krawatte ohne vorhandenen Spiegel o.dgl. erheblich erleichtert.
P Fig. 2 zeigt in sehr schematisierter Weise ein läng
lich-rechteckiges Halstuch 10 mit einem unregel-
\ mäßigen Punktmuster. Dieses Halstuch soll in ge
rafftem Zustand um den Hals geschlungen werden; iri diesem Fall würde eine punktförmige Markierung etwa
wie in Fig. 1 Schwierigkeiten verursachen, da sie im gerafften Tuch eventuell verdeckt ist.
Deswegen ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 die Markierung als über die ganze Breite des Halstuches
10 durchgehender eingewirkter Faden 40 ausgebildet, der eine leicht andere Farbe hat als der Untergrund
des Halstuches 10. Dieser Faden ist immer erkenjiba*·- unabhängig davon, wie das Halstuch gerafft,
gefaltet oder sonst ".n Längsrichtung zusammengelegt
ist.
Es versteht sich, daß statt des Fadens 40 auch eine entsprechende farbige Linie vorgesehen werden kann,
die beispielsweise beim Bedrucken des Tüehfe.- **■■'
aufgedruckt wird.
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Claims (9)
1. Umzubindendes Kleidungsstück, welches um ein Körperteil gelegt und geknotet oder zur Schleife gebunden
wird, insbesondere Krawatte, Halstuch o.dgl«,
gekennzeichnet durch wenigstens eine in einem Längenabschnitt (2, 20) vorgesehene Markierung (4,
6, 40), die die Position des zu bindenden Knotens baw. der zu bindenden Schleife angibt.
2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung (4, 6,
40) die Position de§ Knotens bzw. der Schleife än-
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gibt, bei der die freien Enden des Kleidungsstücks {1, 10) ein vorgewähltes relatives Längenverhältnis
aufweisen, insbesondere im wesentlichen gleich lang sind.
3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in Längsrichtung
des Kleidungsstücks (1) aufeinanderfolgende Markierungen (4, 6) vorgesehen sind.
4. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung(en) (4,
6, 40) in einem Längenabschnitt (2, 20) des Kleidungsstücks (1, 10) vorgesehen ist bzw. sind, der
bei entsprechend der Markierung positioniertem Knoten bzw. Schleife vom Knoten bzw. der Schleife
verdeckt ist, insbesondere von einem zur Bildung des Knotens bzw. der Schleife über die Markierung
(4, 6, 40) umgeschlagenen anderen Längenabschnitt (3, 30) bedeckt ist.
5. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung(en) (4/
6. 40) andersfarbig ausgebildet ist bzw* sind als der sie umgebende Bereich des Längenabschnitt- (2,
20).
6. Kleidungsstück nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung(en) (4, 6) durch Farbauftrag auf das Material des Kleidungsstücks
ausgebildet ist bzw. sind.
7. Kleidungestück nach einem der Ansprüche 1 bis 6f
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dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung(en) (40) in das Kleidungsstück (10) eingewirkt, eingeprägt
o.dgl. ist bzw. sind.
8. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung(en) an
dem Kleidungsstück mechanisch befestigt, insbesondere angeklammert, eingenietet, aufgeklebt o.dgl.
ist bzw. sind.
9. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß alle Markierungen eine
ertastbare Struktur aufweisen oder bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808317U DE8808317U1 (de) | 1988-06-29 | 1988-06-29 | Umzubindendes Kleidungsstück |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808317U DE8808317U1 (de) | 1988-06-29 | 1988-06-29 | Umzubindendes Kleidungsstück |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808317U1 true DE8808317U1 (de) | 1989-05-24 |
Family
ID=6825459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808317U Expired DE8808317U1 (de) | 1988-06-29 | 1988-06-29 | Umzubindendes Kleidungsstück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808317U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4200025A1 (de) * | 1992-01-02 | 1993-07-08 | Gerhard Pruetz | Krawatte, markierungselemente fuer krawatten und verfahren zur erzielung des gleichen abstands zwischen dem knoten und dem krawattenende beim krawattenbinden |
-
1988
- 1988-06-29 DE DE8808317U patent/DE8808317U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4200025A1 (de) * | 1992-01-02 | 1993-07-08 | Gerhard Pruetz | Krawatte, markierungselemente fuer krawatten und verfahren zur erzielung des gleichen abstands zwischen dem knoten und dem krawattenende beim krawattenbinden |
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