DE8808023U1 - Einrichtung zum Längenausgleich der Faserstränge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern aus faserarmiertem Kunstharz - Google Patents
Einrichtung zum Längenausgleich der Faserstränge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern aus faserarmiertem KunstharzInfo
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Description
PATENtINQ EN I EU R
Dlpl.-Ländw, P. Thlelrnanhtj't t>[m ' &Idigr;J5
ßuiopian fiatettt
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Am Eeohenboro 14 * Tel. CÖÖ4Ö1D 8733
Ö-3B00 B I &eacgr; DEN KÖPF/ LAtH N
Ö-3B00 B I &eacgr; DEN KÖPF/ LAtH N
04 14 BSD
ANMELDER
TITEL
Einrichtung zum Längenausgleich der Fasersträ'nge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern
aus faserarmiertem Kunstharz
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Längenausgleich der Fasersträ'nge (im Folgenden Rovings
genannt) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern aus faserarmiertem Kunstharz, wobei ein oder getrennt
voneinander mehrere jeweils von einer auf einer Rollenbank fixierten Rovingrolle abgezogene Rovings gleichzeitig
durch flüssiges Kunstharz gezogen und auf einen oder gleichzeitig auf mehrere in eine Wickelmaschine
eingespannte und zur Rotation gebrachte Wickelkerne
gewickelt werden, auf denen das Kunstharz aushärtet und wobei die Einrichtung zur Führung der Rovings
entlang der Wickelachse jeweils am Ende eines Wickelvorganges mit den in der Roving -Führungseinrichtung
festgehaltenen, von der Wicklung abgetrennten Roving-
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enden in ein** außerhalb des Wickelbereichs befindliche
Pausenpdsiti on gebracht wird.
Maschinen öder Anlagen zum Wickeln von Hohlkörpern aus
faserarmiertem Kunstharz sind allgemein bekannti Dabei
wird wenigstens ein allgemein als Roving bezeichneter Faserstrang von einer Rovingrolle durch flüssiges
Kunstharz gezogen* danach von überschüssigem Harz Defreit und unter einer bestimmten Zugspannung über
eine Roving-Führungseinrichtung auf einen in einer Wickelmaschine rotierenden Wickelkern gewickelt,
Je nach der gewünschten Rovingrichtung in der Wicklung
wird dabei die Roving-Führungseinrichtung im Verhältnis
zur Rotationsgeschwindigkeit des Wickelkerns mehr oder
weniger schnell parallel zur Wickelachse hin und her
geführt.
Es ist bekannt, bei der Wicklung eines Hohlkörperns je
nach dessen Belastungsaufgaben in verschiedenen Neigungen zur Hohlkörperachse zu wickeln. Dabei wechseln
Wickel schichten mit verschiedenen Rovingi'i chtungen
einander ab, z.B. jeweils eine Schicht* in der die Rovings in Längsrichtung oder annähernd in Längsrichtung
verlaufen und eine Schicht, in der die Rovings eine ein- oder mehrschichtige um die Wickelachse verlaufende
Wendel bilden. Die solchermaßen unterschiedlichen
Schichten &ngr;/6,.&idiagr;&pgr; abwechselnd von zwei Rovingrollen oder
Gruppen von Rovxngrollen über zwei voneinander unabhängig
laufende Roving-Beharzungs- und Führungssinrichtungen
gewickelt.
Während die eine Schicht, z.B. mit in Längsrichtung verlaufenden Rovings gewickelt wird, steht die Roving-Führungseinrichtung
mit den darin festgehal tewer·, &igr;
der Wicklung abgetrennten Enden der anderen, für die Radial schicht vorgesehenen Rovings in einer Pausenposition,
die sich außerhalb des Wickelbereichs an
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einer Stirnseite des Wickelkerns befinden. Wenn diese Schicht fertig gewickelt ist, so fährt die
betreffende Roving-Führungseinrichtung mit den darin
festgehaltenen und von der Wicklung abgetrennten Rovingenden in ihre am anderen Stirnende des Wickelkerns
außerhalb des Wi ekelbereichs liegende Pausenposition
und die Roving-Führungseinrichtung des anderen Rovings bzw. der anderen Rovinggruppe fährt aus ihrer
Pausenposition in den Wickel bereich, wo sie sich während des Wickeins der anderen Schicht an dem Wickelkern
entlang hin und her bewegt.
Da nun aber die Positionen der Roving-Führungseinrichtungen beim Abtrennen der Rovings von der Wicklung nach
Fertigstellung einer Wickel schicht niemals der jeweils
zugehörigen Pausenposition rechtwinklig gegenüberliegen,
sondern diagonal weit entfernt sind, hängen die nicht mehr in die Rovingrollen zurücklaufenden Rovings
nach der Bewegung ihrer Roving-Führungseinrichtung in die jeweilige Pausenposition auf ihrer Strecke von der
Leitöse über der Rovingrolle bis zur Roving-Führungseinr'chtung bogenförmig lose herab. Dabei können sie
den Boden berühren und durch Staub und anderes verschmutzt werden. Der Schmutz wird am Beginn der
nächsten Wicklung mit den beharzten Rovings in die Wicklung gezogen und dort fest eingelagert. Diese
Fehlerquelle 1st um so schwerwiegender, je mehr Rovings gleichzeitig in eine Wicklung laufen.
Außerdem kann es zu einer Verwirrung der lose durchhängenden Rovings kommen, wenn, was meist der Fall ist,
eine Vielzahl von Rovings gleichzeitig in eine Wicklung läuft und wenn darüber hinaus noch gleichzeitig mehrere
Wickelkerne in der Maschine bewickelt werden.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für eine Anlage gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs 1
und eingangs der Beschreibung definierten Gattung eine Einrichtung zu schaffen, durch die das lose Durchhängen
der Rovings vermieden wird, wenn sich die Roving-Flihrungseinrichtung
während der Wickelpausen in ihrer Pausenposition befindet.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch
eine Einrichtung gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1.
Weitere Einzelheiten der Erfindung, Vervollkommnungen
und alternative Lösungsvorschläge gehen aus den Ansprüchen 2 bis 5 hervor.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer sie beispielsweise in teilweise schematischer Darstellung
wiedergebenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 Ein Schemabild einer Draufsicht auf eine
Wickelanlage mit der erfindungsgemäßen Längenausgleichseinrichtung;
Fig. 2 ein Schemabild einer Seitenansicht der gleichen Anlage;
Fig. 2 ein Schemabild einer Seitenansicht der gleichen Anlage;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des Ausschnittes A gem. Fig. 2 mit Axialschnitt durch eine
Längenausgleichseinrichtung;
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie B-B gem. Fig. 3.
Der einfacheren Darstellung wegen ist in der Zeichnung eine Anlage dargestellt, in der zwar gleichzeitig
drei Wickelkerne 1 bewickelt werden, Dabei laufen aber jeweils nur drei bzw, fUnf Rovings 2 gleichzeitig auf
einen Wickelkern 1,
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Bei modernen leistungsstarken Anlagen laufen wesentlich
mehr Rovings gleichzeitig auf einen Wickelkern.
Von einer in ausreichende Entfernung von den rotierenden Wickelkernen 1 platzierten Rollenbank 3 sind in
drei Ebenen übereinander für jede auf einen Wickelkern
I zu wickelnde Rovingschicht drei bzw. fünf Rovingrollen
4 in gleichmäßigen Abständen voneinander olatziert. An der den Wickelkernen 1 zugekehrten Seite
der Rollenbank 3 ist oberhalb der oberen Rovingrollen ein Einrichtungsträger 5 angeordnet.
Die Rovings 2 werden durch Innenabzug aus den Rovingrollen 4 abgezogen und durchlaufen voneinander getrennt
jeweils zunächst eine am Einrichtungsträger 5 angeordnete, aus einem Rollensatz mit wenigstens einer
gebremsten Rolle bestehende Roving-Spanneinrichtung
Dieser nachgeordnet sind am Einrichtungsträger 5 zu jeder Rovin^rolle 4 in Laufrichtung der Rovings 2 zum
Wickelkern 1 zwei mit Zwischenabstand hintereinander liegende, die Rovings 2 jeweils in Leitösen 7, 8
führende Leitkörper 9, 10 angeordnet. Diese bestehen aus zwei sich über die ganze Länge der Rollenbank 3
erstreckenden U-Profi1 schienen, die waagerecht und parallel zueinander sowie parallel zur Rollenbank 3
am Einrichtungsträger 5 so angeordnet sind, daß ihre
Profi1 stegsei ten 9a, 10a einander zugekehrt sind. In den einander zugekehrten Profilstegen 9a, 10a
befinden sich die Leitösen 7, 8.
über dem Zwischenraum zwischen den beiden Leitkörpern
9, 10 ist oberhalb der Leitösen 7, 8 ein Elektromagnet
II in Form einer sich über die ganze Länge der Leitkörper
9, 10 erstreckenden Schiene angeordnet. Zwischen den beiden in Laufrichtung der Rovings 2 hintereinander
liegenden Leitösen 7, 8 durchlaufen die Rovings jeweils ein Ausgl eichscjewicht 12 in Form eines
dickwandigen Rohrabschnittes. Die Ausgleichsgewichte
werden während des Wickeins an der Unterseite des nun unter Strom stehenden Elektromagneten 11 gehalten und
zwar in einer solchen Position, daß die durchlaufenden
Rovings 2 jeweils die Innenwände der Ausgleichsgewichte 12 nicht berühren. Damit die Ausgleichsgewichte 12 in
ihrer Position am Elektromagneten 11 während des Wickeins stets genau in Laufrichtung der Rovings 2
ausgerichtet haften, sind zwischen den beiden Leitkörpern 9, 10 zu beiden Seiten eines jeden Ausgleichsgewichts
12 je eine Richtfläche 13, 14 angeordnet. Diese bestehen bei diesem Ausführungsbeispiel aus
Winkelprofil-Abschnitten, die jeweils mit der Winkelecke nach unten gerichtet paarweise so angeordnet
sind, daß jedes Ausgleichsgewicht 12 an den einander zugekehrten Profi1 schenkel &eegr; und gleichzeitig auch an
dem Elektromagneten 11 anliegt.
In dieser Position befindet sich das Ausgleichsgewicht
12 in Fig. 4 der Zeichnung.
Die Roving«; 2 laufen aus den Leitösen 8 nach einer freien Strecke im Raum dufch ein in der Zeichnung
nicht dargostel1tes, mit einer Roving-Führungseinrichtumj
15, 16 verbundenes und mit dieser bewegliches Hantbad, in dem sie mit flüssigem Kunstharz
getränkt werden. Die Roving-Führungseinrichtungen 15,
16 führen die von überschüssigem Harz befreiten Rovings 2 parallel zu den Rotationsachsen der Wickelkerne 1 an
diesen entlang hin und her.
Bei dem aus der schematischen Darstellung gem. Fig. 1
ersichtlichen Ausführungsbeispiel sollen Hohlkörper
mit zwei Wickelschichten hergestellt werden und zwar
mit einer Inneren Schicht, in der die Rovings in Längsrichtung dös Hohlkörpers liegen und einer äußeren
Schicht, in der die Rovings in engen wendeiförmigen Windungen uw die Längsachse verlaufen.
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Dementsprechend sind die Rollerlbank 3 sowie die Leitkörper* 9>
10 und der Elektromagnet 11 jeweils in zwei
Abschnitte quefgeteii t, Dabei ist jeweils der1 kUrzefe
Abschnitt 3a, 9a, 10a» Ha mit drei Rovings 2a flir die
innenschicht des Hohlkörpers bestimmt und der längere
Abschnitt 3b, 9b, lOb, lib mit fünf Rovings 2b für die
Außeiischicht. Für jede Wi ekel schicht hat die Anlage
eine Rovina-Führunaseinrichtuna 15 bzw. 16*
Abschnitte quefgeteii t, Dabei ist jeweils der1 kUrzefe
Abschnitt 3a, 9a, 10a» Ha mit drei Rovings 2a flir die
innenschicht des Hohlkörpers bestimmt und der längere
Abschnitt 3b, 9b, lOb, lib mit fünf Rovings 2b für die
Außeiischicht. Für jede Wi ekel schicht hat die Anlage
eine Rovina-Führunaseinrichtuna 15 bzw. 16*
Die Erfindung funktioniert folgendermaßen!
Die Herstellung eines beispielsweise rohrförmigen
körpers soll mit dem Wickeln einer Innenschicht, in der
die Rovings in Längsrichtung liegen, beginnen. Dazu
fährt die Roving-Führungseinrichtung 15 mit den darin I festgehaltenen Rovingenden aus ihrer außerhalb des §
Die Herstellung eines beispielsweise rohrförmigen
körpers soll mit dem Wickeln einer Innenschicht, in der
die Rovings in Längsrichtung liegen, beginnen. Dazu
fährt die Roving-Führungseinrichtung 15 mit den darin I festgehaltenen Rovingenden aus ihrer außerhalb des §
Wiekelbereichs gelegenen Pausenposition 15a, in der die |
Rovings 2 durch die herabhängenden Ausgleichsgewichte ;
12 straffgehalten werden, in die Wickelposition neben I
die Wickelkerne 1. Die Rovingenden werden auf den 1
Wickelkernen 1 fixiert und diese zur Rotation gebracht. 1 Dabei werden die Rovings 2 durch den Wickelzug gegen |
den Widerstand der Roving-Spannvorrichtung 6 gespannt. :
Die gespannten Rovings 2 heben die Ausgleichsgewichte : 12 bis dicht unter den Elektromagneten 11 hoch. Dieser I
steht nun unter Strom und zieht die Ausgleichsgewichte f 12 an, wobei diese an den Richtflächen 13, 14 in
Laufrichtung der Rovings 2 ausgerichtet werden. Die i
Laufrichtung der Rovings 2 ausgerichtet werden. Die i
Rovings 2 laufen nun berührungsfrei durch die Ausgleichsgewichte 12. Während des Wickeins der Innenschicht
steht die andere Roving-Führungseinrichtung 16
in ihrer Pausenposition 16a.
in ihrer Pausenposition 16a.
Nach Fertigstellung der Innenschicht werden die Rovings
von der Wicklung abgetrennt. Die Roving-Führungs-
von der Wicklung abgetrennt. Die Roving-Führungs-
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Die dabei lose werdenden Rovings werden durch die von
dem nun stromlosen Elektromagneten &Pgr; abfallenden Ausgleichsgewichte stfäffgehai ten, so daß sie nicht den
Boden berühren können.
Gleichzeitig fährt die andere Roving-Führungseinrichtung
16 aus ihrer Pausenpostion 16a mit den darin gehaltenen Enden der Rovings 2 neben die Wickelkerne
und die Rovings 2 werden zur Wicklung der Auße'nschicht auf der fertigen Innenschicht fixiert. Der Elektromagnet
11a wird eingeschaltet und die Wickelkerne zur Rotation gebracht, Die Rovings 2 spannen sich und
heben die Ausgleichsgewichte 12 unter den Elektromagneten lla, der sie anzieht und an den Richtflächen
13, 14 ausgerichtet bis zur Beendigung des Wickel-Vorgangs festhält.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung sind die Rovings in den Wickelpositionen in ausgezogenen Linien und in den
Pausenpositionen in Strich-Punkt-Linien dargestellt.
Aus der Funktion der Erfindung ergibt sich, daß der Einrichtungsträger 5 mit den an ihm befestigten
Bauteilen (Leitkörper 9, 10; Elektromagnet 11) so hoch über dem Fußboden 17 angeordnet sein muß, daß keines
der Ausgleichsgewichte 12 beim Straffen der losen Rovings 2 in den Pausenpositionen 15a, 16a den Fußboden
17 erreichen kann.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Längenausgleich der Faserstränge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern
aus faserarmiertem Kunstharz, wobei ein oder getrennt voneinander mehrere jeweils von einer auf
einer Roving-Rollenbank fixierten Rovingrolle abgezogen* Rovings gleichzeitig durch flüssiges
Kunstharz gezogen und auf einen oder gleichzeitig auf mehrere in eine Wickelmaschine eingespannte und
zur Rotation gebrachte Wickelkerne gewickelt werden, auf denen das Kunstharz aushärtet und wobei die
Einrichtung zur Führung der Rovings entlang der Wickelachse jeweils am Ende eines Wickel Vorganges
mit den in der Roving-Führungseinrichtung festgehaltenen, von der Wicklung abgetrennten Rovingenden
in eine außerhalb des Wickelbereichs befindliche Pausenposition gebracht wird,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Vor der Rollenbank (3) sind oberhalb der Rovingrollen
(4) an einem Einrichtungsträger (5) zu jeder Rovingrolle (4) in Laufrichtung der Rovings
(2) zum Wickelkern (I) mit Zwischenabstand hinter^
einander liegend, die Rovings jeweils in einer
Leitöse (7, 8) führende Leitkörper (9, 10) angeordnet;
b) zwischen den Leitkörpern (9, 10) ist oberhalb deren Leitösen (7, 8) ein, während des Wickel-
|. Vorganges unter Strom stehender Elektromagnet
(11) angeordnet, wobei sich zwischen den Leitkörpern (9, 10) für jeden Roving ( 2) ein loses,
den Roving (2) umgebendes, während des Wickelvorganges von dem Elektromagneten (11) gehaltenes
und &lgr;&pgr; den Wickelpausen von dem nun stromlosen
Elektromagneten abfallendes und durch sein Gewicht den nun losen Roving (2) durch Niederziehen
straffendes Ausgleichsgewicht (12) befindet;
c) die Leitkörper (9, 10) nebst dem Elektromagneten
(11) und den Ausgleichsgewichten (12) sind an dem Einrichtungsträger (5) in einer solchen Höhe über
dem Fußboden (17) angeordnet, die wenigstens
1/2 der auszugleichenden Rovinglänge ausmacht.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnetj
daß die Ausgsleichsgewichte (12) jeweils als zylindrischer Hohlkörper mit einem zentralen Rovingdurchlaß
ausgebildet sind, wobei dem Elektromagneten (11) für jedes Ausgleich^swicht (12) wenigstens
eine das Ausgleichsgewicht (12) während des Wickeins in Roving-Laufrichtung fixierende Richtfläche
(13, 14) zugeordnet ist.
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Einrichtung naGh den Ansprüchen 1 und 2} wobei zur
Herstellung von Hohlkörpern aus mehreren Wickel·=
schichten mit unterschied!ithert Wickel richtungen
nacheinander aus wenigstens zwei Rovingroilen (4)
über zwei unabhängig voneinander laufende Rovings | Führungseinrichtungeh (15, 16) gewickelt wird und | wobei sich die Pausenpostionen (15a) der einen f
Herstellung von Hohlkörpern aus mehreren Wickel·=
schichten mit unterschied!ithert Wickel richtungen
nacheinander aus wenigstens zwei Rovingroilen (4)
über zwei unabhängig voneinander laufende Rovings | Führungseinrichtungeh (15, 16) gewickelt wird und | wobei sich die Pausenpostionen (15a) der einen f
Führungseinrichtung (15) an dem einen Ende des |
Wickelkerns und die Pausenpostionen (16a) der |
anderen Führungseinrichtung (16) am anderen Ende des j
Wickelkerns befinden*
ge kennzeichnet durch folgende |
Merkmale: 1
a) Die Leitelemente (9, 10) send als U-Prof11 schienen ?
ausgebildet, die waagerecht parallel und spiegel- s bildlich zueinander und parallel öder annähernd |
parallel zur Wickelachse an dem Ei nrichtungs- If träger (5) so angeordnet sind, daß ihre Steg-
seiten (9a, 10a), in denen die Leitösen (7, 8)
angeordnet sind, einander zugekehrt liegen; fj
b) die die Ausgleichsgewichte (12) während des | Wickeins an dem Elektromagneten (11) in Lauf- 1
richtung der Rovings (2) fixierenden Richtflächen ; (13, 14) sind von Winkelprofi1-Abschnitten I
gebildet, die jeweils mit der Winkelecke nach i
&ngr; unten gerichtet quer zwischen den die Leit -
elemente (9, 10) bildenden U-Profi1 schienen A
parallel zueinander in solchem Abstand voneinander angeordnet sind, daß zwischen ihren
benachbarten, die Richtflächen (13, 14) bildenden
Profilschenkel jeweils ein in seiner oberen Endlage befindliches Ausgleichsgewicht (12) anliegt;
benachbarten, die Richtflächen (13, 14) bildenden
Profilschenkel jeweils ein in seiner oberen Endlage befindliches Ausgleichsgewicht (12) anliegt;
c) der Elektromagnet (11) ist als Schiene ausgebildet,
die über dem Zwischenraum zwischen den Leit-
die über dem Zwischenraum zwischen den Leit-
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elementen (9, 10) auf den die Leitflächen
(13,14) bildenden Winkelpröf11-Abschnitten
angeordnet ist, wobei der Elektromagnet (il) mit
den Leitflachen (13, 14) so zur Höhe der Leitösen
(7, 8) in den Leitelementen (9, 10) angeordnet ist, daß jeweils bei am Elektromagneten
(11) anliegenden Ausgleichsgewicht (12) der Roving reibungsfrei durch das Ausgleichsgewicht
(12) hindufchläuft.
Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Leitelemente (9, 10) bildenden, durch die die Richtflächen (13,14) bildenden Winkelprofi 1 Abschnitte
miteinander verbundenen U-Profi1 schienen und die Schiene des Elektromagneten (11) als eine
sich über die ganze Länge der Rollenbank (3) erstreckende, an dem Einrichtungsträger (5)
befestigte zusammenhängende Einheit bilden.
Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4*
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollenbank (3&iacgr;), die Leitelemente (9, 10) und der Elektromagnet (11) in wenigstens zwei
Abschnitte quergeteilt sind, wsbsi jeder Abschnitt
einer Roving-Führungseinirichtung (15, 16) zugeordnet
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808023U DE8808023U1 (de) | 1988-06-22 | 1988-06-22 | Einrichtung zum Längenausgleich der Faserstränge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern aus faserarmiertem Kunstharz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808023U DE8808023U1 (de) | 1988-06-22 | 1988-06-22 | Einrichtung zum Längenausgleich der Faserstränge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern aus faserarmiertem Kunstharz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808023U1 true DE8808023U1 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6825246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808023U Expired DE8808023U1 (de) | 1988-06-22 | 1988-06-22 | Einrichtung zum Längenausgleich der Faserstränge (Rovings) in einer Anlage zum Wickeln von Hohlkörpern aus faserarmiertem Kunstharz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808023U1 (de) |
-
1988
- 1988-06-22 DE DE8808023U patent/DE8808023U1/de not_active Expired
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