DE8808022U1 - Stuhl, insbesondere Bürostuhl - Google Patents

Stuhl, insbesondere Bürostuhl

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DE8808022U1 DE8808022U DE8808022U DE8808022U1 DE 8808022 U1 DE8808022 U1 DE 8808022U1 DE 8808022 U DE8808022 U DE 8808022U DE 8808022 U DE8808022 U DE 8808022U DE 8808022 U1 DE8808022 U1 DE 8808022U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C31/00Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
    • A47C31/02Upholstery attaching means
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/36Supports for the head or the back
    • A47C7/40Supports for the head or the back for the back
    • A47C7/44Supports for the head or the back for the back with elastically-mounted back-rest or backrest-seat unit in the base frame
    • A47C7/446Supports for the head or the back for the back with elastically-mounted back-rest or backrest-seat unit in the base frame with fluid springs

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  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

DlPL1-Il-JG. ÜR, MANFRED RAU DIPL.'PHYS. OR, HERBERT SCHMECK ZUGELASSENE VERTRETER DElM EUROPAISCHEN PATENTAMT
VNR Io6984 Nürnberg, ä>*06,1988
R/St
BUrositzmb'belfabrik Friedriche. Dauphin GmbH & Co.t 856i Offenhausen b. Nürnberg
Stuhl, insbesondere Bürostuhl
Die Erfindung betrifft einen Stuhl nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige aus der EP-OS &ogr; 179 185 bekannte BUrostühle Weisen eine sogenannte Synchron-Mechanik auf, wobei Verschwenkbewegungen des Sitzteils einerseits und der Rückenlehne andererseits mechanisch in der Weise gekoppelt sind, daß die Neigungsveränderungen des Sitzteils in der Regel geringer sind als die Neigurigsver-* änderungen der Rückenlehne. Ein zur Erzeugung einer Rückstellkraft in Richtung auf das Hochschwenken der Rückenlehne und des Sitzteils wirkender Kraftspeicher kann in der Regel blockiert werden. Bei derartigen Stühlen ist die Rückenlehne optisch deutlich vom Sitzteil getrennt.
Es sind Weiterhin als sogenannte Chefsessel ausgebildete BUrostühle bekannt, die eine durchgehende Sitzschale aufweisen» bei der also das Sitzteil und die
Rückenlehne zumindest äußerlich einteilig ausgebildet Bind und insbesondere mit einem durchgehenden Polster^- bezug versehen sind* Hierbei ißt eine Ausführung bekannt, bei der der Sitzteil und die Rückenlehne einen gemeinsamen Federstahlrahmen aufweisen, der im Ubergangsbereich vom Sitzteil zur Rückenlehne elastisch
Verformbar ist. Dieser Rahmen ist im vorderen Bereich des Sitzteils auf einem Sitzträger mittels einer
Schwenkachse angelenkt* An dem Sitzträger ist weiterhin ein fixierbarer aber in gelöstem Zustand schwenkbarer Hebel angebracht, der an der Rückenlehne angreift. Wenn dieser Hebel gelöst ist, kann das auf
diese Weise gebildete Gelenkviereck verschwenkt werden, wodurch der Sitzteil geneigt und die Rückenlehne unter Verformung der Sitzschale stärker nach hinten
geneigt wird. Diese Lösung ist sehr elegant aber sehr aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bürostuhl zu schaffen, bei dem mit einfachen Mitteln eine durchgehende Sitzschale erzeugt wird, die in sich verformbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgssiäß bei einem Stuhl
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 mit den Merkmalen des Kennzeichnüngsteiles des Anspruches 1 gelöst. Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es in überraschend einfacher Weise gelungen, die bekannte
Synchronmechanik für Stühle mit voneinander unabhängi-
><* &Ggr;? ^ f 1^T"^n F^T^^-'^^^^^^^T-tr^"'^'^^^ &iacgr;*&Ggr;- ry^r-r^Jti^^r^r^^^T- -^ &Tgr;!&idiagr;'-£"&iacgr;'^^ &bull;'^1S?^n^jT'J55;-^ A ^ g - a & w*a* ■-■^^^'.g-l·
gem Sitzteil und Rückenlehne so umzugestalten* daß eine äußerlich flexible Sitzschäle geschaffen wird» die elfte Synchroh-Verschwenkbarkeit von Sitzteil und ftÜGkenlehne aufweist! ohne daß es hierzu einer flexiblen Ausgestaltung der Sitzschale selber bedarf* insbesondere dUich die Weiterbildung nach Anspruch 2 wird Erreicht > daß die Sitzschale optisch keine Gelenkfcfcßlle erhalt. SQndfirn auch im hinteren Üharpanoghareich zwischen Si ^zteil und Rückenlehne einerseits in feich fest, andererseits aber verformbar bleibt. Dieser Effekt wird durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 lioch verbessert. Durch die weiteren Maßnahmen nach Anfepruch 4 wird sichergestellt j daß die Polsterung im fcereich zwischen Sitzplatte und RUckenlehnenplatte feich nicht durch den als RUckenlehnenträger dienenden feügel hindurchdrücken kann.
t)ie Maßnahmen nach Anspruch 5 ermöglichen in einfacher Veise die weitere Ausgestaltung des Stuhles zu einem Sessel mit Armlehnen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergefcen sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 einen Bürostuhl nach der Erfindung in einer perspektivischen vereinfachten Darstellung,
Fig. 2 den Sitzträger des Stuhls in einer teilweise aufgebrochenen Seitenansicht,
&bull; < » · &kgr; · «ail
- 4 &mdash;
Flg. 3 exnö Seitenansicht des Sitzträgers einschließe lieh Sitzschäle in zwei verschiedenen Schwenkstellungen und
Fig. 4 eine TeÜ-DräUfsieht auf die Sitzschäle des
Stuhles ohne Polsterbezug und Pölsteräufläge.
tin in Fig. 1 dargestellter Bürostuhl Weist ein Fußge^ &bull;teil 1 auf, das über Rollen 2 gegenüber dem Boden abgestützt ist. An dem Fußgestöll 1 ist eine höhenver-&bull;tellbare Stuhlsäule 3 angebracht, an deren oberem Inde ein Sitzträger 4 lösbar befestigt ist, auf dem
&bull;ine durchgehende, aus einem Sitzteil 5 und einer Rückenlehne 6 bestehende, im Bereich zwischen Sitzteil
5 unor Rückenlehne 6 flexible Sitzschale 7 angebracht ist. Die Höhenverstellung der Stuhlsäule 3 erfolgt ■litteis eines im Sitzträger 4 gelagerten Bedienungshebels 8. Zur Veränderung der Neigung der Rückenlehne
6 unter gleichzeitigem Verändern der Neigung des Sitzteiles 5 ist ein weiterer Bedienungshebel 9 am Sitz<> träger 4 gelagert. Der Sitzträger 4 kann teilweise öder weitgehend durch eine an der Unterseite der Sitzschaie 7 angebrachte Verkleidung Io optisch svvgeöeckt sein. Der Stuhl ist mit Armlehnen 11 versehen, äie einerseits im Bereich der Vorderseite des Sitzteils 5 und andererseits im mittleren Höhenbereich der Rückenlehne 6 angebracht sind.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist der Sitzträger 4 geteilt ausgebildet. Er besteht aus einem vorderen Sitzträgerteil 12 und einem hinteren Sitzträgerteil 13, die einen im wesentlichen U-förmigen nach unten ^fT*- -
nen Querschnitt aufweisen. Daraus folgt, daß sie jeweils zwei Seitenwände 14,15 bzw. 16,17 aufweisen, die jeweils durch dem Sitz 5 zugewandte Böden 18 bzw. 19 miteinander verbunden sind. Die beiden Sitzträgerteile 12,13 sind durch eine benachbart zu ihren obenliegenden Böden 18,19 angeordnete Schwenkachse 2o miteinander verbunden. Die Schwenkachse 2o befindet sich also im oberen Bereich der beiden Sitzträgerteile 12,13.
Am Vorderende des vorderen Sitzträgerteils 12 des Sitzträgers 4 ist eine vordere Sitzhaiterung 21 um eine zur Schwenkachse 2o parallele Schwenkachse 22 schwenkbar angebracht. Die Sitzhaiterung 21 wird durch ein quer zur Haupt-Symmetrie-Ebene des Stuhles, d.h. quer zur Zeichnungsebene der Fig. 2 verlaufendes C-Profil gebildet. Auf dieser vorderen Sitzhaiterung 21 ist eine den Kern des Sitzteils 5 bildende in sich starre Sitzplatte 23 über Gummi-Puffer 24 abgestützt und befestigt. Die Sitzplatte 23 ist in ihrem hinteren, der Rückenlehne 6 zugewandten Bereich ebenfalls über Gummi-Puffer 25 auf einer hinteren Sitzhaiterung abgestützt und befestigt, die durch ein ebenfalls quer zur Haupt-Symmetrie-Ebene des Stuhles, d.h. quer zur Zeichnungsebene der Fig. 2 verlaufendes Winkel-Profil gebildet wird.
Am hinteren Ende des hinteren Sitzträgerteils 13, d.h. etwa in dem Bereich, in dem die Sitzschale 7 nach oben in die Rückenlehne 6 übergeht, ist ein längenverstellbarer Kraftspeicher in Form einer längenverstellbaren Gasfeder 27 um eine Schwenkachse 28 angelenkt, die zu den Schwenkachsen 2o und 22 parallel verläuft. Dieser
Schwenkachse 28 ist das Gehäuse 29 der Gasfeder 27 zugewandt, aus deren anderem Ende eine Kolbenstange herausgeführt ist. Aus dieser Kolbenstange 3o ragt ein Betätigungsstift 31 heraus, mittels dessen ein in der Gasfeder befindliches Ventil zur Längenverstellung betätigt werden kann. Die Kolbenstange 3o ist mittels eines Gewindes mit einer Betätigungseinrichtung 3?. verbunden, zu der der Betätigungshebel 9 gehört. Diese Betätigungseinrichtung 32 ist zwischen den Seitenwänden 14,15 des vorderen Sitzträgerteils 12 parallel zu den Schwenkachsen 2o,22,28 schwenkbar gelagert. Der Betätigungshebel 9 ist durch ein Langloch 33 in der zugeordneten Seitenwand 16 des hinteren Sitzträgerteils 13 herausgeführt, wobei dieses Langloch 33 derart gekrümmt ist, daß sein Mittelpunkt mit der Schwenkachse 2o zusammenfällt.
Zwischen den Seitenwänden 14,15 des vorderen Sitzträgerteils ist ein nach Art eines Kastenprofils ausgebildeter Lagerbock 34 befestigt, in dem eine nach unten sich erweiternde und nach unten offene Konushülse 35 ausgebildet ist. In dieser Konushülse 35 ist die Stuhlsäuie 3 lösbar befestigt. Der Betätigungshebel 8 ist oberhalb des Lagerbocks 34 angeordnet.
Bei Längenverstellungen der Gasfeder 27 werden der vordere und der hintere Sitzträgerteil 12 bzw. 13 um die Schwenkachse 2o relativ zueinander verschwenkt, wobei der vordere Sitzträgerteil 12 wegen der starren - wenn auch lösbaren - Verbindung mit der Stuhlsäule seine Lage nicht ändert, d.h. der hintere Sitzträgerteil 13 wird in seiner Neigung verändert. Hierdurch
wird gleichzeitig die Neigung der Sitzplatte 23 in ihrer Neigung verändert.
Die höhenverstellbare Stuhlsäule 3 ist beispielsweise aus der DE-PS 19 31 ol2 (entsprechend US-PS 3 711 o54) bzw. der DE-PS 18 12 28&Ggr; (entsprechend US-PS 3 656 593) bekannt. Der Aufbau des Sitzträgers einschließlich der geschilderten Verschwenkmöglichkeit ist beispielsweise aus der EP-OS &ogr; 179 185 (entsprechend ZA-PS 85/6126) bekannt. Aufbau und Anordnung der Betätigungseinrichtung 32 und der Gasfeder 27 sind aus der EP-OS &ogr; 179 216 (entsprechend US-PS 4 662 48o) bekannt .
An der hinteren Sitzhalterung 26, also insoweit im hinteren Bereich des hinteren Sitzträgerteils 13, ist ein gabelförmiger Bügel 36 angebracht. Er weist einen sich quer zur Haupt-Symmetrie-Ebene des Stuhles erstreckenden Quersteg 37 auf, der an der hinteren Sitzhalterung 26 mittels Schrauben 38 befestigt ist. Von den beiden seitlichen Enden dieses Querstegs 37 erstrecken sich parallel zueinander gebogene Arme 39, die aus der etwa horizontalen Lage des Quersteges nach hinten und oben gebogen sind. An den oberen Enden dieser Arme ist eine in sich starre Rückenlehnenplatte 4o mittels Schrauben 41 befestigt, die den Kern der Rückenlehne 6 bildet. Die Arme 39 weisen - wie insbesondere Fig. 3 entnehmbar ist - in ihrem sich an den Quersteg 37 anschließenden Bereich einen schräg nach hinten und oben verlaufenden Abschnitt 42 auf. Die Sitzplatte 23 weist in ihrem hinteren Bereich einen ebenfalls schräg nach hinten und oben verlaufenden
Abschnitt 43 auf, der im wesentlichen zwischen bzw. seitlich neben den Abschnitten 42 der Arme 39 liegt. In diesem Bereich liegen also die Arme 39 mit ihren Abschnitten 42 etwa in dem hinteren Abschnitt 43 der Sitzplatte 23. Aus dem Abschnitt 42 verläuft jeweils ein oberer Abschnitt 44 nach oben, an dessen oberen Enden die Rückenlehnenplatte 4o befestigt ist. Der Bügel 36 insgesamt und insbesondere die gebogenen Arme 39 sind in sich starr ausgebildet. Die Armp 39 bestehen hierzu auf? ausreichend dickem Flachstahl. Zwischen den beiden Armen sind einige parallel zum Quersteg verlaufende Verbindungsleisten 45 angebracht.
Die Sitzschale 7 ist auf ihrer Oberseite durchgehend mit einer beispielsweise aus Schaumstoff bestehenden Polsterauflage 46 versehen, d.h. diese deckt die Rückenlehne 6, die zwischen Rückenlehnenplatte 4o und Sitzplatte 23 befindliche, durch die Arme 39 des Bügels 36 begrenzte Öffnung 47 und die Oberseite der Sitzplatte 23 ab. Durch die die Öffnung 47 überbrückenden Verbindungsleisten 45 wird verhindert, daß diese Polsterauflage 46 sich zur Rückseite des Stuhles hin durchdrückt.
Weiterhin sind die Rückseite der Rückenlehnenplatte und die Rückseite der Öffnung 47 mit einer Polsterauflage 48 versehen. Die Polsterauflagen 46,48 sind mit einem Polsterbezug 49 überzogen, der also die gesamte Innenseite der Sitzschi*le 7 und die Rückseite der Rückenlehne 6 bis in den Bereich des Sitzträgers 4 überdeckt.
Wie sich aus der obigen Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung ergibt, handelt es Sich bei dem
Öitzträger 4 um eine sogenannte Synchronmechanik, d.h.
bei Längenverstellungen der Gasfeder 27 wird einerseits die Neigung der Sitzplatte 23 und damit des
Sitzteils 5 und andererseits die Neigung der RUckenlehnenplatte 4o und damit der Rückenlehne 6 anderer·-
seits geändert. Aus Fig, 3 geht hierzu hervor, daß bei
einem ZürUckschwenken der Rückenlehne 6 deren Neigung ^ stärker verändert wird, als die Neigung des Sitz- f
teils 5* In Fig. 3 sind zur entsprechenden Veranschau- ; lichung die Sitzplatte 23 und die RUckenlehnenplatte t 4o jeweils in ihrer am weitesten hoch- bzw. nach vorn I geschwenkten Stellung ausgezogen dargestellt und in g, ihrer nach unten bzw. hinten geschwenkten Stellung | strichpunktiert gezeichnet. Hierbei zeigt sich auch, 1
daß beim ZürUckschwenken der Rückenlehne 6, was durch -J Druck des Benutzers mit seinem Rücken erfolgt, die I
i Rückenlehne 6 stärker nach unten bewegt wird, als der jjj Sitzteil 5 in ihrem hinteren Bereich. Das Maß a, um
das die Sitzplatte 23 in ihrem hinteren Bereich nach | unten maximal abgesenkt ist, ist deutlich kleiner als %
das Maß b, um das die RUckenlehnenplatte 4o bei dieser %
Verschwenkbewegung nach unten bewegt wird. Dadurch \ wird der sogenannte Hemden-Auszieheffekt zahlreicher
Synchronmechaniken vermieden. Fig. 3 ist auch entnehmbar, daß die relative Lage des Abschnitts 43 der Sitz1 &ldquor;; platte 23 zum Abschnitt 42 der Arme 39 sich bei den i Neigungsverstellungen nur unwesentlich ändert. Diese
Änderung wird von der Polsterauflage 46 optisch aufgefangen, d.h. sie bleibt nach außen unsichtbar.
- Io -
Die Armlehnen 11 sind in sieh biegsam, ä.h* bei den geschilderten Schwenkbewegungen der Rückenlehne 6 können sie sich elastisch verformen. Und zwar insbesondere in dem stärk gekrümmten Ubergarigsäbschnitt 5ö zwischen dem annähernd vertikalen Stützabschnitt 51 und dem annähernd horizontalen Armauflageabschnitt 52« Sie sind an ihren beiden Enden jeweils mittels Schwenkgelenken 53*54 schwenkbar an der Unterseite dgr Sitzplatte 23 bzw. an der RUckenlehnehplatte im Bereich der oberen Ende der Arme 39 befestigt.
Wenn - wie es beispielsweise aus der EP-OS &ogr; 179 216 (entsprechend US-PS 4 662 48o) bekannt ist - die Betätigungseinrichtung 32 so blockiert werden kann, daß der Betätigungsstift 31 der Gasfeder 27 ständig in diese hineingeschoben ist, daß deren inneres Ventil also ständig geöffnet ist, dann kann mit dem Stuhl unter ständiger wiederholter Verformung der Sitzschale 7 gewippt werden.
Für das Verhältnis des Abstandes c zwischen der hinteren Sitzhalterung 26 und der Schwenkachse 2o und dem Abstand d zwischen der Schwenkachse 2o und der vorderen Sitzhalterung 21 gilt 1,5 cidS2 c. Diese Längenverhältnisse und die Tatsache, daß die Schwenkachse 2o im oberen Bereich der Sitzträgerteile 12,13 angeordnet ist, führen zu dem geschilderten Effekt, wonach b größer klein a ist. Außerdem wirkt hierbei noch die Schwenkbarkeit der vorderen Sitzhalterung 21 um die Schwenkachse 22 mit«

Claims (5)

DlPL-ING. DR. MANFRED RAU DIPU-PHYS. DR. HERBERT SCHNECK ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT VNR Io6984 Nürnberg, 2o.06.1988 R/St Bürositzmöbelfabrik Friedrich-W. Dauphin GmbH & Co., 8561 Offenhausen b. Nürnberg Ansprüche
1. Stuhl, insbesondere Bürostuhl, mit einem Fußgestell (1) und einem darauf mit einem vorderen Sitzträgerteil (12) befestigten Sitzträger (4), dessen hinterer Sitzträgerteil (13) mittels einer Schwenkachse (2o) am
vorderen Sitzträgerteil (12) angelenkt ist, wobei zwiechen dem vorderen und dem hinteren Sitzträgerteil
(12,13) ein Kraftspeicher (Gasfeder 27) angelenkt ist, wobei auf dem vorderen und dem hinteren Sitzträgerteil (12,13) eine Sitzplatte (23) eines Sitzteils (5) abgestützt ist, wobei am hinteren Sitzträgerteil (13) mittels eines starren Rückenlehnenträgers eine Rückenlehnenplatte (4o) einer Rückenlehne (6) angebracht ist,
und wobei die Rückenlehnenplatte (4o) und die Sitzplatte (23) mit einer Polsterauflage (46) versehen
Bind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückenlehnenträger durch einen Bügel (36) mit zwei parallel zueinander verlaufenden nach oben ragenden Armen (39) ausge-
&bull; ·
bildet ist, an denen die Rückenlehnenplatte (4o) angebracht ist, und daß die Rückenlehne (6) und der Sitzteil (5) und eine zwischen der RUckenlehnenplatte (4o) und der Sitzplatte (23) befindliche, seitlich im wesentlichen durch die Arme (39) begrenzte Öffnung (47) durch eine durchgehende Polsterauflage (46) und einen durchgehenden Polsterbezug (49) abgedeckt sind.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzplatte (?.3) einen hinteren Abschnitt (43) aufweist, der im wesentlichen fluchtend zu unteren Abschnitten (42) der Arme (39) im Bereich des hinteren Sitzträgerteils (13) verläuft.
3. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (43;42) im wesentlichen nach hinten und oben verlaufend ausgebildet sind.
4. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Armen (39) Verbindungsleisten (45) angeordnet sind»
5. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Sitzteil (5) einerseits und an der Rückenlehne (6) andererseits) elastisch verformbare Armlehnen (11) angebracht sind.
DE8808022U 1988-06-22 1988-06-22 Stuhl, insbesondere Bürostuhl Expired DE8808022U1 (de)

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DE8808022U DE8808022U1 (de) 1988-06-22 1988-06-22 Stuhl, insbesondere Bürostuhl
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