DE8807511U1 - Schaltschrank - Google Patents

Schaltschrank

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DE8807511U1
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/26Casings; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/30Cabinet-type casings; Parts thereof or accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE HEMMERIGH · MÜLLER · GROSSE · POLLMEIER · MEY
08. Jb1N11988 +-ni 75 142
Fritz Schäfer Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
fritz-Schäfer-Straße 20, 5908 Neunkirchen
Schaltschrank
Die Neuerung betrifft einen Schaltschrank mit innerhalb •ines, z.B. durch mindestens eine Tür verschließbaren Gehäuses um Gelenke bzw. Scharniere schwenkbeweglich gelagerten Rahmen, die Montageträger für elektrische und/oder elektronische Schaltelemente bilden.
Derartige Schaltschränke sind bereits bekannt. Sie werden Überall dort eingesetzt, wc es zweckdienlich oder gar notwendig ist, die elektrischen und/oder elektronischen Schaltelemente zur Durchführung von Wartungs-, Überprüfungs-und gegebenenfalls auch Austauscharbeiten in eine gegenüber Ihrer normalen Einbauposition günstigere Zugangsposition zu bringen.
fcei den vorbekannten Schaltschränken der gattungsgemäßen Art ist die Lage der Gelenke bzw. Scharniere für die einzelnen Schwenkrahmen innerhalb des Gehäuses so getroffen, daß der fcewegungsbereich für jeden einzelnen Schwenkrahmen weitestgehend festliegt, also wenn überhaupt, dann nur innerhalb eehr enger Grenzen variiert werden kann.
Aufgabe der Neuerung ist die Schaffung eines Schaltschrankes gattungsgemäßer Art, der es mit nur geringem Zusatzaufwand ermöglicht, die Lagerung der Rahmen innerhalb des Gehäuses
• tilt
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in weiten Grenzen variierbar zu machen und dadurch eine gute Anpassungsfähigkeit eines solchen Schaltscbtankes an unterschiedliche Bedürfnisse zu ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe wird neuerungsgemäß grundsätzlich dadurch erreicht, daß den quer zu der. Gelenk- bzw. Scharnierachsen gerichteten Holmen der Rahinen nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 Traversen zugeordnet sind, die sich parallel zur Frontöffnung bzw. öffnungsebene des Schaltechrankes erstrecken, daß diese Traversen und die zugeordneten Holme der Rahmen mit mindestens einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden Rasteranordnung von Eingriffsöffnungen, z.B. Löchern, Schlitzen oder dergleichen, versehen sind, und daß dabei jede beliebige Eingriffsöffnung innerhalb der Rasteranorndung als Befestigungseingriff für die Gelenkteile bzw. Scharnierteile und/oder als Aufnahme für die Gelenk-bzw. Scharnierachse am Rahmen und an den Traversen benutzbar ist.
Bewährt hat es sich dabei, wenn die Rasteranordnung so getroffen ist, daß der Abstand zwischen benachbarten Eingriff soff nungen etwa im Bereich zwischen 30 und 50 mm, vorzugsweise bei 40 mm liegt, so daß Verstellschritte dieser relativ geringen Größenordnung für die Variation der Einbaulage der Gelenke bzw. Scharniere relativ zu den Ui»rißlinien der Rahmen bzw. des Schaltschrankgehäuses verfügbar sind.
Nach einem anderen wichtigen Neuerungsmerkmal sieht Anspruch 2 des weiteren vor, daß die Traversen zumindest mit ihren Enden auf quer zur Frontöffnung bzw. Offnungsebene des Schaltschrankes gerichteten Auflagerstützen ruhen, die ebenfalls mit mindestens einer in ihrer Längsrichtung verlauf.-■
PATENTANWÄLTE HEMMERICH - MOLLer ■ GROSSE · POLLMEIER ■ MEY
den Rasteranordnung von Eingriffsöffnungen versehen sind, deren jede zur Aufnahme von Befestigungselementen für die Traversen benutzbar sind.
Es wird hierdurch erreicht, daß die Gelenk- bzw. Scharnierachsen für. jeden Rahmen auch in Richtung der Gehäusetiefe auf unterschiedliche Bedürfnisse abgestimmt werden können.
Da solche Auflagerstützen sich innerhalb des Schaltschrank-Gehäuses auch in unterschiedlichen Höhenlagen - ebenfalls rasterartig verstellbar - montieren lassen, ist ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, im Schaltsehrank-Gehäuse auch Rahmen unterzubringen, deren Bauhöhe jeweils nur einem Bruchteil der Bauhöhe des Schaltschrank-Gehäuses entspricht.
Besonders bewährt hat sich neuerungsgemäß eine Ausgestaltung, die nach Anspruch 3 darin besteht, daß die Gelenkteile bzw. Scharnierteile an den zu den Gelenk- bzw. Scharnierachsen parallelen Stirnflächen der Rahmenholme und der Traversen befestigbar sind.
Andererseits liegt es nach Anspruch 4 aber auch im Rahmen der Neuerung, daß die Gelenkteile bzw. Scharnierteile zwischen den quer zu den Gelenk- bzw. Scharnierachsen gerichteten Längsflächen der Rahmenholme und der Traversen befestigbar sind.
In jedem Falle hat es sich aber als wichtig erwiesen, wenn neuerungsgemäß nach Anspruch 5 die Gelenkteile bzw. Scharnierteile über die Eingriffsöffnungen durchsetzende Spannschrauben oder dergleichen an den Rahmenholmen und Traversen verankerbar sind. Auch hochbelastete Rahmen werden in einem solchen Falle sicher über ihre Gelenkteile bzw. Scharnierteile im Schaltschrankgehäuse gelagert.
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Nach der Neuerung gemäß Anspruch 6 ist ferner vorgesehen, daß die Enden der Traversen über Stützplatten, insbesondere Kunststoffklotze, auf den Auflagerstützen ruhen. Dabei können nach Anspruch 7 die Traversen aus Hohlprofilen, z.B. Rechteckrohren bestehen, in deren Enden die Stützplatten, insbesondere Kunststoffklotze, eingeschiebbar sind.
Die Enden der Traversen können, wie Anspruch 8 neuerun^sgemäß vorschlägt, auch Ausklinkungen haben, die zumindest teilweise mit den Stützplatten, insbesondere Kunststoffklötzen, ausfüllbar sind.
Vielfach ist es auch von Vorteil, wenn neuerungsgemäß nach Anspruch 9 die Traversen zusätzlich mit einem Raster von Eingriffsöffnungen für Verriegelungselemente, z.B. Verschlußstangen, Einreiberzungen oder dergleichen, versehen sind. Es ist dann auf einfache Art und Weise möglich, jeden einzelnen Rahmen in seiner Grundstellung an den ihm zugeordneten Traversen innerhalb des Schaltschrankgehäuses gegen unerwünschte Schwenkverlagerung festzulegen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung an Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen
Figur 1 in räumlicher Ansichtsdarstellung einen Schaltschrank mit einer relativ zum Schrankgehäuse geöffneten Fronttür und einem hinter dieser Fronttür im Gehäuse schwenkbeweglic-h gelagerten Rahmen,
Figur 2 ebenfalls in räumlicher Ansichtsdarstellung einen in das Schrankgehäuse mit schwenkbeweglicher Lagerung einbaubaren Rahmen in gegenüber Fig. 1 abgewandelter Ausführung,
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Figur 3 in räumlicher Teilansicht und größerem Maßstab die Innenausstattung eines Schrankgehäuses für den Einbau schwenkbeweglich gelagerter Rahmen,
Figur 4 in größerem Maßstab den in Fig. 1 mit IV gekennzeichneten Teilbereich und
Figur 5 in größerem Maßstab den in Fig. 2 mit V gekennzeichneten Teilbereich.
Der in Fig. 1 der Zeichnung dargestellte Schaltschrank 1 weist ein Schrankgehäuse 2 mit einer Frontöffnung 3 auf, die durch eine Tür 4 wahlweise abgeschlossen oder freigegeben werden kann.
Das fchrankgehäuse 2 umschließt eine Innenausstattung 5, die bspw* aus aufrechten Profilstäben 6 und waagerechten Profilstäben 7 besteht. Bspw. können dabei diese Profilstäbe 6 und 7 aus im Querschnitt ü-förmigen Blechteilen bestehen, die in jedem ihrer Schenkel eine Vielzahl von Löchern 8 aufweisen, die in Längsrichtung gleichmäßig nach einem vorgegebenen Rastermaß 9 verteilt angeordnet sind.
In den Löchern 8 der aufrechten Profilstäbe 6 und der waagerechten Profilstäbe 7 lassen sich - dem jeweiligen Bedarf entsprechend - Montageträger, bspw. sogenannte Baugruppenträger für die einzubauenden elektrischen und/oder elektronischen Schaltelemente verankern. Es lassen sich daran aber auch besondere Auflagerstützen, bspw. in Form von Trägerschienen 10 oder Hängeschienen 11 festlegen.
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Die Trägerschienen 10 können als Frofilschienen aus Blech, bspw. mit L-förmigem Querschnitt ausgebildet sein und dabei an jedem ihrer rechtwinklig zueinander gerichteten Schenkel mit einer Vielzahl von in Längsrichtung nebeneinanderliegenden Löchern 12 versehen werden, die einen Abstand voneinander haben, .der wiederum einem Rastermaß 13 entspricht.
In ähnlicher Weise können auch die Hängeschienen 11 Ausnehmungen, bspw. in Form von Schlitzen 14 enthalten, die entsprechend einem vorgegebenen Rasterma3 15 in Längsrichtung verteilt angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise sind die Rastermaße 9, 13 und 15 einheitlich ausgeführt, derart, daß die Löcher 8 und 12 sowie die Schlitze 14 Abstände voneinander aufweisen, die zwischen 30 und 50 mm, bspw. bei 40 mm, liegen.
An den als Auflagerstützen dienenden Trägerschienen 10 und/oder Hängeschienen 11 lassen sich Traversen 16 verankern, die bspw. aus Rechteckrohr-Profilen bestehen und parallel zur Frontöffnung 3 des Schrankgehäuses 2 liegend in dieses eingebaut werden. Dabei ist es wichtig, daß diese Traversen sich innerhalb des Schrankgehäuaes 2 mit unterschiedlicher Einbautiefe an den Trägerschienen 10 und/oder den Hängeschienen 11 verankern lassen und dabei ihre Einbaulage entsprechend dem Rastermaß 13 der Löcher 12 in den Trägerschienen 10 bzw. entsprechend dem Rastermaß 15 in den Schlitzen 14 der Hängeschienen 11 variierbar ist.
Jede der Traversen 16 weist in allen vier Wänden Eingriffsöffnungen 17 in Form von Löchern auf, wobei sich in der Vorderwand die Eingriffsöffnungen 17a, in der Rückwand die Eingriffsöffnungen 17b und in der Deckwand die Eingriffsöff-
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nungen 17c befinden. Gegebenenfalls können auch in der Bodenwand jeder Traverse 16 noch entsprechende Eingriffsöffnungen 17d vorgesehen werden.
Zusätzlich ist es aber auch noch möglich, die Deckwand jeder Traverse 16 noch mit Eingriffsöffnungen 18 in Form von Schlitzen zu versehen, die einen Abstand voneinander haben, der einem Rastermaß 19 entspricht, das vorzugsweise mit den Rastermaßen 9, 13 und 15 übereinstimmt.
Wie aus den Fig. 1 und 3 der Zeichnung hervorgeht, werden die Traversen 16 in jedem Falle so in das Schrankgehäuse 2 eingebaut, daß sie sich parallel zu dessen Frontöffnung 3 erstrecken, und zwar unabhängig davon, ob diese Traversen 16 unmittelbar hinter der Frontöffnung 3 liegen oder innerhalb des Schrankgehäuses 2 mit unterschiedlichen Abständen hinter dieser Frontöffnung 3 gelegen sind.
In ein und derselben Vertikalebene sind in das Schrankgehäuse jeweils mindestens zwei im Abstand übereinander1iegende Traversen 16 eingesetzt. Im Bedarfsfalle können längs einer solchen Vertikalebene aber auch mehr als zwei Traversen 16 angeordnet werden, wie das die Fig. 3 erkennen läßt. Dort ist durch gestrichelt eingezeichnete Linien eine dritte Traverse 16 angedeutet. Dabei ist zu sehen, daß diese dritte Traverse 16 von der oberen Traverse 16 einen geringeren Abstand aufweist als von der unteren Traverse 16 und das Abstandsverhaltnis dabei etwa 1:2 beträgt. Selbstverständlich ist aber auch jedes andere Abstandsverhaltnis möglich, sofern es sich auf der Grundlage des Rastermaßes 9 der Löcher 8 in den aufrechten Profilstäben 6 mit Hilfe der Hängeschienen 11 einstellen läßt.
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In das Schrankgehäuse 2 des Schaltschrankes 1 lassen sich Rahmen 20 einbauen, deren jeder aus zwei aufrechten Holmen 21 und zwei waagerechten Holmen 22 zusammengesetzt ist, die vorzugsweise fest, bspw. durch Verschweißen, miteinander verbunden sind.
Nach Fig. 1 ist an jedem der aufrechten Holme 21 des Rahmens
20 noch eine Blende 23 befestigt, während gemäß Fig. 2 eine solche Blende 23 nur an einem, nämlich dem rechten aufrechten Holm 21 angeordnet ist. Mindestens eine der Elender. 23 kann dabei zugleich den Träger für einen Handgriff 24 bilden, der die Handhabung des Rahmens 20 ermöglicht.
Gemäß Fig. 1 der Zeichnung ist der Rahmen 20 im Schrankgehäuse 2 des Schaltschrankes 1 um eine vertikalen Gelenkbzw. Scharnier achse 25 verschwenkbar gelagert, die bspw. mittig zwischen den beiden äußeren Begrenzungskanten des Rahmens 20 bzw. der daran befestigten Blenden 23 verläuft.
Bei dem Rahmen nach Fig. 2 ist hingegen die vertikale Gelenk- bzw. Scharnier achse 26 so vorgesehen, daß sie zumindest in der Nähe der aufrechten Begrenzungskante eines aufrechten Holmes 21, nämlich des linken aufrechten Holmes 21, des Rahmens 20 verläuft.
Selbstverständlich wäre es aber auch denkbar, die vertikale Gelenk- bzw. Scharnierachse 26 dem rechten, aufrechten Holm
21 des Rahmens 20 zuzuordnen, wenn die Blende 23 sich an den linken, aufrechten Holm 21 anschließt.
Ein Wesensmerkmal des in der Zeichnung dargestellten und vorstehend beschriebenen Schaltschrankes 1 liegt darin, daß die Relativlage der vertikalen Gelenk- bzw. Scharnierachse 25 bzw. 26 für jeden Rahmen 20 bedarfsabhängig variiert
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werden kann, sich also sowohl relativ zu den aufrechten Begrpnzungskanten jedes einzelnen Rahmens 20 als auch relativ zu den aufrechten Begrenzungskanten der Frontöffnung 3 des Schrankgehäuses 2 verändern läßt.
Die Variationsfähigkeit für die Lage der Gelenk- bzw. Scharnierachse 25 oder 26 ist dadurch erreicht, daß die beiden waagerechten Holme 22 jedes Rahmens 20 aus Blech-Hohlprofilen, vorzugsweise Vierkantrohren, bestehen, die in jeder ihrer Profiiwandungen mit EinytiiTsöffnünyen 27, bspw. Lo= ehern 27a, 27b, 27c und 27d versehen sind. Die Eingriffsöffnungen 27 bzw. Löcher 27a bis 27d haben dabei jeweils in Längsrichtung der Holme 22 des Rahmens 20 einen Rasterabetand 28, der dem Rasterabstand 15 der Eingriffsöffnungen 17 bzw. Lochen 17a bis 17d in den Traversen 16 entspricht. Der Raster abstand 28 liegt also auch hier zwischen 30 und 50 mm, bspw. bei 40 mm.
Im einfachsten Falle kann ein Rahmen 20 zwischen zwei in Vertikalrichtung im Abstand übereinander angeordnete Traversen 16 so eingesetzt werden, daß die als Eingriffsöffnungen 27 dienenden Löcher 27c und 27d seiner waagerechten Holme 22 Deckungslage mit den ebenfalls als Eingri f fsöf fnun'jen 17 dienenden Löchern 17c und 17d der Traversen 16 einnehmen.
Sodann ist es bspw. zur Bildung der Gelenk- bzw. Scharnierachse 25 lediglich notwendig, je einen Gelenk- bzw. Scharnierbolzen 29, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung besonderer Stütz- und Lagerbuchsen durch sich miteinander in Deckungslage befindliche Löcher 27c, 27d und 17c, 17d zu stecken und in der Stecklage zu sichern, um die Gelenk- bzw. Scharnierlagerung für den Rahmen 20 zu erhalten.
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Die Lage der Gelenk- bzw. Scharnierachse relativ zum Rahmen 20 und S'-i i'i-'o 'öffnung 3 des Schrankgehäuses 2 kan1* dabei entsprechend den vorgegebenen Rastermaßen 28 und 15 in den Rahmsnholmen 22 und den Traversen 16 auf einfache Art un<f Weis bedarfsabhängig variiert, und zwar insbesondere auf den innerhalb des Schrankgehäuses 2 hinter der Frontöffnung 3 für die Schwenkbewegung des Rahmens 20 verfügbaren Freiraum abgestimmt werden.
Da sich auch - wie bereits weiter ober, erwähnt - die Ab-E-iandslage der Traversen 16 innerhalb des Schrankgehäuses 2 relativ zur Frontöffnung 3 variieren läßt, ist eine nahezu universelle Abstimmung der Einbaulage für die Rahmen 20 innerhalb des Schrankgehäuses 2 ermöglicht.
Während bei 3em Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 4 die Wirkebene der Gelenk- bzw. Scharnierachse 25 unmittelbar in den Querschnittsbereich der Traversen 16 und der Holme 22 des Rahmens 20 gelegt ist, besteht, wie das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und 5 verdeutlicht, auch die Möglichkeit, die Wirkebene der Gelenk- bzw. Scharnierachse 26 jeweils außerhalb des Querschnittsbereichs der Travsrse 16 sowie der Holme 22 des Rahmens 20 vorzusehen. Hierzu müssen dann Gelenke bzw. Scharniere 30 in Benutzung genommen werden,- die jeweils aus einem an den Traversen 16 befestigbaren Lagerbock 31, einem an dan Holmen 22 des Rahmens 20 zu befestigenden Lagerbock 32 sowie einem diese beiden· Lagerböcke 31 und 32 miteinander kuppelnden Gelenkbolzen 33 bestehen, wie das in Fig. 5 deutlich zu sehen ise.
Die Gelenke bzw. Scharniere 30 werden dabei mit ihren Lagerböcken 31 und 3 2 auf die zueinander parallelen, gegebenenfalls sogar auf eine gemeinsame Vertikalebene ausgericht-«- ten, vorderen Stirnflächen der Traversen 16 und ds-.: je 22
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aufgesetzt, wie das aus Fig. 5 erkennbar ist. Dabei wird jeweils der Lagerbock 31 mit zwei Paaren von Löchern 17a und 17b in Deckungslage gebracht, so daß sie sich von der Rückseite her durch diese Lochpaare 17a, 17b durch Schrauben 34 befestigen lassen.
In entsprechender Weise wird auch der Lagerbock 32 mit zwei Lochpaaren 27a und 27b der Holme 22 des Rahmen 20 in Dekkungslage gebracht und dort von der Rückseite her dann durch Schrauben 35 befestigt. Nunmehr ist es dann lediglich noch notwendig, den Gelenkbolzen 33, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung besonderer Lagerbuchsen, in beide Lagerböcke 31 und 32 einzusetzen und in ihrer Lage zu sichern, um die Gelenke bzw. Scharniere 30 mit außerhalb der Profilquerschnitte von Traversen 16 und Holmen 22 liegender Gelenkachse 26 zu bilden.
Da sich die Befestigungslage der Gelenke bzw. Scharniere 30 in Längsrichtung der Traversen 16 und Holme 22 auch gemäß Fig. 5 entsprechend der vorgegebenen Rastermaße 15 und 28 bedarfsweise variieren läßt, kann auch die Lage der Gelenkbzw. Scharnierachse 26 für den Rahmen 20 den unterschiedlichsten Bedürfnissen entsprechend variiert werden.
Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß es auch beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 4 ohne weiteres möglich ist, Gelenk- bzw. Scharnier teile zu benutzen, die jeweils zwei Lagerböcke umfassen, von denen der eine an den Traversen 16 und der andere an den Holmen 22 des Rahmens 20 zu befestigen ist. In diesem Falle ist jedoch Vorsorge zu treffen, daß diese Lagerböcke sich zwischen den quer zu den Gelenk' bzw. Scharnierachsen gerichteten Längsflächen der
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Rahmenholme 22 und dec Traversen 16 einbauen lassen und anschließend durch Einsetzen der Gelenk- bzw. Scharnierbolzen 29 miteinander verbindbar sind.
Aus Fig. 3 der Zeichnung geht noch hervor, daß es vorteilhaft ist, die Enden der Traversen 16 jeweils unter Zwischenschaltung von Stützplatten 36, bspw. Kunststoffklotzen, über Schrauben 37 an den als Auflagerstützen dienenden Trägerschienen 10 bzw. Hängeschienen 11 zu verankern, wägend dabei das Zusammenwirken mit den Trägerschienen 10 unmittelbar erfolgen kann, ist es zweckmäßig, die Befestigung an den Hängeschienen 11 unter zusätzlicher Benutzung winkelförmiger Zwischenglieder 38 vorzunehmen, die sich bedarfsweise anbringen, bspw. mittels Schrauben 38 in den Schlitzen 40 verankern lassen.
Es besteht dabei die Möglichkeit, die Stützplatten 36 zumindest teilweise in die offenen Enden der aus Hohlprofilen, z.B. Rechteckrohren, bestehenden Traversen 16 einzuschieben, um eine gute Lagenausrichtung derselben zu erhalten.
Als besonders vorteilhaft kann es sich erweisen, wenn die Enden der Traversen 16 mit Ausklinkungen 40 versehen werden, die sich zumindest teilweise mit den Stützplatten 36, insbesondere Kunststoffklotzen, ausfüllen lassen, durch die Benutzung unterschiedlich dick ausgeführter Stützplatten 36 läßt sich in diesem Falle die Einbaulage der Traversen 16 in Höhenrichtung relativ zu den Trägerschienen 10 und auch zu den Hängeschienen 11 variieren.
Abschließend sei noch erwähnt, daß die als Eingriffsöffnungen dienenden Schlitze 18 der Traversen 16 hauptsächlich für das Zusammenwirken mit Verschlußstangen oder Einreiberzungen
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vorgesehen sind, die an den Rahmen 20 zum Zwecke der Fixierung ihrer Grundstellung relativ zu den Traversen 16 vorgesehen werden.
Im Abstand von den Gelenk- bzw. Scharnierachsen 25 und 26 können mit. den Holmen 22 jedes Rahmens 20 noch Anschlagstücke 41 verbunden werden, die so angeordnet bzw. ausgebildet sind, daß sie bei paralleler Ausrichtlage der Rahmen 20 zu den Traversen 16 ihre Wirkstellung einnehmen, also den Schwenkwinkel der Rahmen 20 um die Gelenk- bzw. Scharnierachsen 25 bzw. 26 in einer Richtung begrenzen.

Claims (11)

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1. Schaltschrank mit innerhalb eines, z.B. durch mindestens eine Tür verschließbaren Gehäuses um Gelenke bzw. Scharniere schwenkbeweglich gelagerten Rahmen, die Montageträger für elektrische und/oder elektronische Schaltelemente bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß den quer zu den Gelenk- bzw. Scharnierachsen (25 bzw. 26) gerichteten Holmen (22) der Rahmen (20) Traversen (16) zugeordnet sind, die sich parallel zur Prontöffnung (3) bzw. Offnungsebene des Schaltschrankes (1) erstrecken,
daß diese Traversen (16) und die zugeordneten Holme (22) der Rahmen (20) mit mindestens einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden' Rasteranordnung (15 bzw. 28) von Eingriffsöffnungen (17 bzw. 27 bzw. 18), z.B. Löchern (17a bis 17d bzw. 27a bis 27d) , Schlitzen (18) oder dergleichen, versehen sind,
und daß dabei jede beliebige Eingriffsöffnung (17 und 27) innerhalb der Rasteranordnung (15 und 28) als Befestigungseingriff (34, 35) für die Gelenkteile bzw. Scharnierteile (30; Fig. 5) und/oder als Aufnahme für die Gelenk- bzw. Scharnierachse (29; Fig. 4) am Rahmen (20) und an den Traversen (16) benutzbar ist.
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2. Schaltschrank nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet:,
daß die Traversen (16) zumindst mit ihren Enden auf quer zur Frontöffnung (3) bzw. Öffnungsebene des Schaltschrankes (1) gerichteten Auflager stützen, z.B. Trägerschienen (10) oder Hängeschienen (11), ruhen, die ebenfalls mit mindestens einer in ihrer Längsrichtung verlaufenden Rasteranordnung (13 bzw. 15) von Eingriffsöffnungen (12 bzw. 14) versehen sind, deren jede zur Aufnahme von Befestigungselementen (37 bzw. 39) für die Traversen (16) benutzbar ist.
3. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile bzw. Scharnierteile (30) an den zu den Gelenk- bzw. Scharnierachsen (25 bzw. 26) parallelen Stirnflächen der Rahmenholme (22) und der Traversen (16) befestigbar sind (Fig. 5).
4. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile bzw. Scharnierteile (30) zwischen den quer zu den Gelenk- bzw. Scharnierachnen (25 bzw. 26) gerichteten Längsflächen der Rahmenholme (22) und der Traversen (16) befestigbar sind (Fig. 4).
5. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile bzw. Scharnierteile (z.B. 30) über die Eingriffsöffnungen (17a, 17b bzw. 27a, 27b) durchsetzende Spannschrauben (34 bzw. 35) oder dergleichen an den Traversen (16) und Rahmenholmen \22) verankerbar sind 5).
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6. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Traversen (16) über Stützplatten (36) , insbesondere Kunststoffklotze, auf den Auflagestützen, z.B. Trägerschienen (10) oder Hängeschienen (11), ruhen (Fig. 3).
7. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traversen (16) aus Hohiprof ilen, z.B. Reehceckrohren, bestehen, in deren Enden die Stützplatten (36), insbesondere Kunststoffklotze, einschiebbar sind.
8. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeVcb.net,
daß die Enden der Traversen (16) Ausklinkungen (40) haben, die zumindest teilweise mit den Stützplatten (36), insbesondere Kunststoffklotzen, ausfüllbar sind.
9. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Traversen (16) zusätzlich mit einem Raster (19) von Eingriffsöffnungen (18) für Verriegelungselemente, z.B. Verschlußstangen, Einreiberzungen oder dergleichen, versehen sind.
10. Schaltschrank nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsöffnungen (18) in den Traversen (16) außerhalb des Querschnittsbereichs der zu den Traverser (16) parallel ausgerichteten Holme (22) des Rahmens (20) gelegen sind (Fig. 4 und 5).
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11. Schaltschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallellage der Rahmen (20) relativ zu den Traversen (16) durch Anschlagstücke (41) in einer Schwenkrichtung begrenzbar ist.
DE8807511U 1988-06-09 1988-06-09 Schaltschrank Expired DE8807511U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0577140A3 (de) * 1992-07-02 1994-01-26 Eberhard Gawehn Schaltschrank

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EP0577140A3 (de) * 1992-07-02 1994-01-26 Eberhard Gawehn Schaltschrank

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