DE8806827U1 - Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel - Google Patents

Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

SCHWABB :· SANDMIHIR /'MARX STUNTZSTRASSE 16 8000 MÜNCHEN 80 Anwaltsafcle 36 092 X
Henning J. Claassen Industriegebiet Hafen 2120 Lüneburg
Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel
Die Erfindung betrifft einen Spender für feste Arznei-, Nahrungsoder Genußmittel der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Obwohl ein solcher Spender im Prinzip auch für die Ausgabe von "rieselfähigen" Mitteln eingesetzt werden kann, ist insbesondere an die Ausgabe von pillen- oder tablettenartigen Mitteln gedacht, beispielsweise scheibenförmigen, quaderförmigen oder würfelförmigen Dragees, aber auch Tabletten mit entsprechender Form.
Insbesondere scheibenförmige Tabletten werden in einem zylindrischen Behälter verpackt, der mittels eines Schraubdeckels verschlossen werden kann. Die Entnahme der Tabletten ist entsprechend umständlich, da die zur Abnahme des Deckels erforderliche Sc.hraubbewegung die Benutzung beider Hände erfordert.
Die beispielsweise unter der Bezeichnung "VIVIL" vertriebenen X/pb
«(089)988272-74 Tetetapierer: JDB9) 9Ä»49,, ,, ,, ,Banjljnnjen: Bayer. Uereinsbar* München 453100(BLZ70020270)
Telex: 524560 Swan d Kate Mole? $&01$r,n-fill; ;,. ·.,· · Hjpo-iB>* München 4410122850 (BLZ 70020011) Sw« Code: HYPODEMM
; ;; ;; ;■ ;; ; .Bemühe Bank München 3743440 (BLZ 70070010) ' rtsigtro München 65343-808 (BLZ 70010080)
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Pfefferminz-Dragees werden in einer bedruckten Folie verpackt, die nach dem öffnen und der Entnahme des ersten Dragees nur durch Zusammendrücken wieder provisorisch verschlossen werden kann und deshalb ein unschöres Aussehen erhält. Es besteht außerdem die Gefahr, daß der gesamte Inhalt aus der Folienverpackung herausfällt; schließlich ist das saubere, staubfreie Wiederverschließen dieser Verpackung nicht möglich.
Eine weitere Ausfuhrungsform eines Spenders für feste Arznei-, fiahrungs- oder Genußmittel wird für die unter der Bezeichnung "tic-tac" vertriebenen Dragees benutzt und weist einen Behälter mit einem Boden und mit Seitenwänden sowie einen schwenkbar mit dem Behälter verbundenen Deckel auf.
Dieser Deckel ist einstückig mit dem Oberteil des Behälters ausgebildet und kann nach oben geklappt werden, so daß man einzelne Dragees durch die dann freigegebene Ausgabeöffnung erhalten kann. Dieser schachteiförmige Spender ist zwar hygienischer als eine reine Folienverpackung, hat jedoch den Nachteil, daß die Handhabung mühsam und unpraktisch ist, da die einzelnen Dragees durch die relativ schmale Öffnung "herausgeschüttel" werden müssen. Außerdem wird der Innenraum des Behälters nach der Entnahme der ersten Dragees nicht «ehr vollständig ausgefüllt, so daß sich die verbleibenden Dragees in dem nun zu großen Innenraum des Behälters bewegen können und "klappern". Die dadurch hervorgerufene Geräuschentwicklung ist insbesondere bei Verwendung von starrem Kunststoff für den Behälter unangenehm.
Diese freie Bewegung der Mittel und die damit verbundene Geräuschentwicklung treten übrigens auch bei den üblichen, dosenförmigen Behältern für Tabletten auf; sie hat außerdem noch den Nachteil, daß empfindliche, spröde Mittel durch die Erschütterungen und Stöße bei der freien Bewegung beschädigt oder gar zerstört werden können.
Ein Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel der ange-
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gebenen Gattung geht schließlich aus der AT-PS 166 326 bzw. der AT-PS 214 350 hervor und weist einen Behälter mit Seitenwänden und mit einer Entnahmeöffnung, einen schwenkbar mit dem Behälter verbundenen Deckel zum Schließen der Entnahmeöffnung und einen in Richtung auf die Entnahmeöffnung verschiebbaren Boden des Behälters auf. Dabei wird der Boden durch eine Feder nach oben in Richtung auf den Deckel vorgespannt, so daß das oberste Füllelement, bspw. Pastillen, Tabletten, Bonbons, Cigaretten oder dgl., durch einen am oberen Ende «es Behältsrmantels vorgesehen Anschlag gehalten wird. Der Deckel weist ein Vorschiebeglied auf, das bei öffnen des Deckels seitlich gegen das Füllelement drückt und dieses quer zur Behälterachse über den Behälterrand vorschiebt, so daß dieses FUllelement mit dem Lippen erfaßt werden kann und dadurch in hygienisch einwandfreier Weise in den Mund gelangt (AT-PS 166 326).
tine ähnliche Ausführungsform geht aus der AT-PS 214 350 hervor, wobei das Vorschiebeelement durch eine federgespannte Zunge gebildet wird, die nach dem Vorschub bzw. Ausstoß des obersten Füll- «lementes in der ausgeklappten Lage auf dem Reststapel bzw. bei bereits erfolgtem Ausstoß aller Füllelemente auf dem Boden des Behälters unter Druck zur Auflage gelangt, wodurch bei überwiegender Federkraft der Zunge das jeweils auszustoßende Füllelement völlig von der Wirkung der den Vorschub der Füllelemente bewirkenden Druckfeder entlastet wird.
Nachteilig ist bei diesen bekannten Spendern der relativ komplilierte Aufbau mit dem zusätzlichen Vorschiebeelement; außerdem kann «an von außen nicht den Füllstand des Behälters erkennen; und schließlich ist nicht mit der gewünschten Sicherheit gewährleistet, daß der Inhalt des Behälters nach außen abgeschirmt und damit hygienisch einwandfrei aufbewahrt wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel der angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem die oben erwähnten Nachteile nicht auftreten.
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re ;cH iin Spender vorgeschlagen werden, bei dem jedas einzelne Mittel problemlos mittels eines einzigen Handgriffes entnomisen werden kann, ohne daß eine aufwendige mechanische Konstruktion erforderlich ist; gleichzeitig seil gewährleistet werden, daß die verbleibenden Mittel hygienisch und sicher in einer definierten Lage gehalten werden, also das bisher oft nicht zu vermeidende "Klappern" unterdrückt wird. Und schließlich soll man von außen sofort erkennen können, wenn der Behälter bereits geöffnet worden ist.
des wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale erreicht. Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der Unteransprüche definiert.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf der Verwendung eines weitgehend abgeschlossenen, staubdichten Kunststoff-Behälters, in dem die Mittel hygienisch einwandfrei und gegen einen äußeren Zugriff geschützt aufbewahrt werden können.
Das obere Ausgabeende des Behälters wird durch einen schwenkbar angebrachten Deckel verschlossen, der nach einer bevorzugten Ausführungsform einstückig mit dem Behälter ausgebildet ist, so daß Behälter und Deckel mittels eines einzigen Spritzvorgangs aus einem geeigneten Kunststoff, insbesondere Polyethylen oder Polypropylen, oder aber '»us gezogenem Aluminium hergestellt werden können.
In dem Behälter ist &egr;&iacgr;&eegr; als Boden dienender Schieber angeordnet, dessen Abmessungen genau o,, JIe Innenabmessungen des Behälters angepaßt sind, so daß der Schieber unter Anlage an den Innenflächender Seitenwände des Behälters in diesem verschoben werden kann. Dies bedingt wiederum, daß der Behälter zumindest über dem Bewegungsbereich des Schiebers die gleiche Querschnittsform und die gleiche Querschnittsfläche hat.
Der Schieber ist über einen schmalen Steg mit einem Betätigur.-,__«ement verbunden, das sich außerhalb des Behälters befindet. Der Steg und damit der Schieber werden in einem Schlitz in einer Seitenwand des Behälters geführt, so daß beim Hochschieben des Schiebers von außen her
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die in dem Behälter befindlichen Mittel entsprechend mitgenommen und bei geöffnetem Deckel aus dem Behälter ausgegeben werden können.
Der Behälter kann Quader-, Würfel- oder Zylinderform haben; wesentlich ist nur, daß sich, wie erwähnt, seine Querschnittsform in Bewegungsrichtung des Schiebers nicht ändert.
Die unteren Kanten der Seitenwände des Behälters sollten mit nach innen ragenden Dichtungen versehen werden, auf denen der Schieber in seiner unteren Lage aufliegt und dadurch diesen Bereich abdichtet.
Außerdem sollte die Anlage zwischen den Seitenwänden des Schiebers und der Innenfläche des Behälters so ausgelegt sein, daß sich ein ausreichender Reibschluß ergibt, der den Schieber auch bei Erschütterungen des Spenders in der Lage hält, in der er durch Betätigung von außen gebracht worden ist.
Damit wird also das Volumen des Behälters, das noch mit den verbleibenden Mitteln gefüllt ist, kontinuierlich immer so verringert, daß die Mittel in einer bestimmten Lage gehalten werden und sich nicht frei bewegen können. Das störende "Klappern" von Dragees oder Tabletten entfällt also, und damit auch jede Gefahr einer Beschädigung.
Es ist im Prinzip möglich, die Seitenwand des Behälters mit einem Schlitz zu versehen, durch den der Steg des Schiebers geführt wird. Die beiden Kanten des Schlitzes können eng unter Verspannung aneinander liegen, um auch hier eine gewisse Staubdichtheit zu gewährleisten.
Werden Jedoch höhere Anforderungen an die hygienische Absicherung des Spender-Inhaltes gestellt, so sollte zumindest der Teil des Schlitzes, der sich auf der Höhe der verbleibenden Mitte! befindet, noch vollständig und sicher verschlossen sein.
Zur Lösung dieses Problems bieten sich zwei Möglichkeiten an, nämlich einmal die Ausgestaltung einer longitudinal Sollbruchstelle in der entsprechenden Seitenwand des Behälters, die mittels des Steges zwi-
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sehen Betätigungsteil und Schieber aufgeschlitzt werden kann. Beim Hochschieben des Schiebers trennt also der messerartig ausgelegte, schmale Steg diese Sollbruchstelle auf, so daß auf der zurückgelegten Bewegungsstrecke des Schiebers ein Schlitz entsteht, der jedoch im übrigen Teil des Behälters noch verschlossen ist.
Als Alternative hierzu besteht auch die Möglichkeit, die entsprechende Seitenwand des Behälters mit einem Schlitz zu fertigen und diesen Schlitz innen oder außen mit einer aufkaschierten Folie abzudecken. Diese Folie kann problemlos durch den Steg zwischen dem Betätigungsteil und den? Schieber aufgetrennt werden.
Eine solche Folie sollte nicht nur den Behälter, sondern auch den Deckel erfassen, so daß es sich anbietet, die gesamte äußere Oberfläche eines solchen Spenders mit einer Folie zu umgeben und dadurch hygienisch und staubdicht abzuschließen. Dies bietet außerdem noch den Vorteil, daß man jede Manipulation des Spenders beim Kaufen sofort erkennen kann, da hierbei die äußere Folie beschädigt werden würde. Ein solcher Spender ist damit "tamper-proof", also gegen äußere Eingriffe gesichert, wie es wegen der manchmal vorkommenden, auf die Manipulation solcher Spender gestützten Erpressungsversuche wesentlich ist.
Ein solcher Spender hat einen selbsttätigen "Füllstandsindikator", da man aus der Lage des externen Betätigungselementes sofort die Lage des Schiebers und damit den verüJeibenden Inhalt des Spenders feststellen kann.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Oberkante des Behälters etwas abgeschrägt, so daß der Deckel schräg nach unten verläuft. Bei einer Bewegung des Schiebers nach oben werden die noch verbleibenden Tabletten, Pastillen oder Dragees von unten gegen den schräggestellten Deckel gedrückt, so daß dieser sich selbsttätig öffnet. Hierzu ist also nur ein einziger Handgriff, nämlich die Manipulation des Betätigungselementes des Schiebers, erforderlich.
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Die Form des Deckels ist so an das obere Ende des Behälters angepaßt, daß sich ein selbstschließender Verschluß ergibt, der den Behälter staubdicht und damit hygienisch abschließt.
Die Befüllung dieses Spenders kann je nach Bedarf entweder über den geöffneten Deckel ober über den Boden erfolgen, der entweder nachträglich geschlossen oder aber durch den eingesetzten Schieber gebildet wird, wie es nach einer bevorzugten Ausführungsform der Fall ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Behälters mit geöffnetem Deckel,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Schiebers mit seinem Betätigungs iement,
Fig. 3 eine Ansicht von oben auf den Spender und das Betätigungselement des Schiebers,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie C-C von Fig. 3 durch einen Spender mit geöffnetem Deckel und den Schieber in seiner unteren Lage,
Fig. 5 eine Ansicht einer Seite des Spenders mit dem Betätigungselement des Schiebers,
Fig. 6 eine Schnittansicht des Spenders mit dem Schieber, der sich in seiner höchsten Lage befindet, und
Fig. 7 eine Ansicht von unten auf den Spender.
Der allgemein durch das Bezugszeichen 10 angedeutete Spender weist ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 12 (siehe Fig. 1) auf, das ein-
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stückig und gelenkig mit einem Klappdeckel 14 verbunden ist. Die obere Kante des Behälters 12 ist (siehe Fig. 1) etwas schräg gestellt, so daß sich im geschlossenen Zustand eine entsprechende Schräglage des Deckels 14 ergbit.
Bei der dargestellten Quaderform des Behälters 12 hat die eigentliche Dekkelfläche des Deckels 14 Rechteckform und ist mit drei nach unten ragenden Stegen versehen, die sich im geschlossenen Zustand von außen an die entsprechenden Seitenwände des Behälters 12 anlegen und dadurch diesen sicher und hygienisch verschließen.
Die Gelenkverbindung zwischen Deckel 14 und Behälter 12 wird durch eine in Fig. 1 durch die gestrichelte Linie 16 angedeutete linienförmige Verdünnung in der entsprechenden Wand gebildet, so daß der Deckel 14 um diese "Schwenkachse" geklappt werden kann.
An seinem der Gelenkachse 16 gegenüberliegenden Steg ist der Deckel 14 mit einem kurzen Vorsprung 18 ausgebildet, der mit der Hand erfaßt und zum öffnen und Schließen des Deckels 14 benutzt werden kann.
Wie man in Fig. 6 erkennt, ist das untere Ende des Behälters 12 offen und wird durch einen noch zu erläut/.rnden Schieber 20 verschlossi-n. Die unteren Kanten der Seitenwände weisen die aus Fig. 6 ersichtlichen, nach innen gerichteten Vorsprünge 23 auf, die als Auflage für den Schieber 20 dienen, der die Funktion des Bodens für den Behälter 12 übernimmt.
Als Alternative hierzu ist es auch möglich, den Behälter 12 mit einem starr mit den Seitenwänden verbundenen Boden auszubilden.
Der Schieber 20 hat in Anpassung an die Querschnittsform des Behälters 12 Quaderform mit solchen Abmessungen, daß di* Außenwände des Schiebers 20 satt an den Innenwänden des Behälters 12 anliegen, so daß der entstehende Kraftbzw. Reibschluß den Schieber 20 in einer definierten Lage hält.
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Der Schieber 20 ist über einen schmalen, nach oben hin messerartig spitz zulaufenden Steg 22 mit einem Betätigungselement 24 verbunden, das eine abgerundete Außenfläche hat, die mit einem Finger erfaßt und verschoben werden kann.
Wie in Fig. 2 angedeutet ist, kann der Schieber 20 entweder die Form eines massiven Quaders haben oder, beispielsweise aus Gründen der Gewichts- und Materialersparnis, als hohler, unter- offener Kasten ausgebildet sein.
Das einstückige Bauteil aus Schieber 20 und Betätigungselement 24 wird mittels des Steges 22 in einem Schlitz 26 in einer Seitenwand des Behälters 12 geführt. Hierfür stehen verschiedene Ausführungsformen zur Verfügung.
Es ist beispielsweise möglich, den Behälter 12 bei seiner Herstellung mit einem solchen Schlitz 26 zu versehen und dabei die beiden Teile der entsprechenden Seitenwand so auszugestalten, daß die beiden Kanten des Schlitzes mit leichtem Druck aneinanderliegen und nur durch den messerartigen Steg 22 aufgespreizt werden, wenn der Schieber 20 in dem Behälter 12 nach oben bewegt wird.
Als Alternative hierzu kann die entsprechende Seitenwand auch mit einer linienförmigen Sollbruchstelle versehen werden, die bei der Bewegung des Schiebers 20 mittels des messerartigen Steges 22 aufgeschlitzt wird.
Schließlich kann der bereits bei der Herstellung in dem Behälter 12 ausgebildete Schlitz 26 innen oder außen mit einer dünnen aufkaschierten Folie bedeckt werden, die ebenfalls durch den messerartigen Steg 22 aufgeschlitzt wird, so daß die freie Bewegung des Schiebers 20 in vertikaler Richtung in dem Behälter 12 möglich ist.
Figuren 4 und 5 zeigen den Schieber 20 mit dem Betätigungselement 24 in seiner unteren, als Boden des Behälters 12 dienenden Lage. Nun kann beispielsweise bei geöffneten Deckei der Behälter 12 befüilt werden.
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Anschließend wird der Deckel 14 verschlossen und beispielsweise mit einer Folie abgedichtet.
Der Inhalt, des Behälters, also Pastillen, Dragees, Tabletten oder ähnliche Arznei-, Nahrungs- und Genußmittel, wird also durch den Behälter 12 einerseits und den Deckel 14 bzw. den Schieber 20 andererseits nach außen abgedichtet.
Zum öffnen des Spenders 12 wird die Deckelfolie entfernt und der Deckel 14 entweder mittels des Vorsprungs 18 oder durch Hochschieben des Schiebers 20 in dem Behälter 12 nach oben weggeklappt. Wie man aus Figur 6 erkennt, wird nämlich durch die Bewegung des Schiebers 20 nach oben der Inhalt des Behälters 12 ebenfalls nach oben gedrückt und kommt zunächst in Anlage an die von seiner Schwenkachse 16 abgewandte Seite des Deckels 14; das dabei entstehende Drehmoment klappt den Deckel 14 hoch, so daß im allgemeinen die Bewegung des Schiebers 20 für das gleichzeitige öffnen des Deckels 14 ausreicht.
Durch die Bewegung des Schiebers 20 nach oben nimmt der verbleibende Inhalt des Spenders 10 nur einen jeweils minimalen Raum ein, der durch den Deckel 14 und den Schieber 20 definiert wird, bis schließlich der Schieber 20 die aus Figur 6 ersichtliche, obere Lage erreicht hat und damit der Spender 12 vollständig geleert ist.
Behälter 12 und Schieber 20 mit Betätigungselement 24 können entweder aus einem Kunststoff, insb. Polyethylen und Polypropylen oder aber aus gezogenen Aluminiumteilen hergestellt sein.
Bei Bedarf kann der Schieber 20 noch mit zusätzlichen Lippendichtungen versehen werden, und zwar im Bereich seines unteren Endes zur Abdichtung nach unten hin und/oder zur Seite hin als Abdichtung gegen den Schlitz 26.
Bisher wurde ein Spender 10 mit rechteckigem Behälter 12 beschrieben; der Behälter 12 kann jedoch auch Würfelform oder aber die Zylinderform haben, wie sie üblicherweise für Tabletten-Dosen eingesetzt wird.
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Wie man aus Figur 2 erkennt, liegt der messerartige Steg 22 des Schiebers 20 etwas zurück, so daß eine etwa vorhandene Abdeckfolie "versetzt" aufgeschlitzt wird. Dadurch ist gewährleistet, daß die noch im Behälter befindlichen Dragees hygienisch einwandfrei bleiben und nicht verschmutzen können.

Claims (12)

SCHWABE :· SANQVAIR . t.;# "rATENTANWÄLTB##: :#< STUNTZSTRASSE16 · 8000 MÜNCHEN 80 Anwaltsakte 36 092 X Henning J. Ciaassen Industriegebiet Hafen 2120 Lüneburg Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel Neue SchutzansDrüche
1. Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder GenuSmittel
a) mit einem Behälter mit Seitenwänden und mit einer Entnahmeöffnung,
b) mit einem schwenkbar mit dem Behälter verbundenen Deckel zum Verschließen der Entnahmeöffnung, und
c) mit einem in Richtung auf die Entnahmeöffnung verschiebbaren Boden des Behälters,
dadurch gekennzeichnet, daß
d) der Boden (20) durch eine vor Gebrauch geschlossene, beim Gebrauch durchtrennbare Schlitzführung (26) in einer Seitenwand das Behälters (12) mit einem Betätigungselement (24) an der Außenseite des Behälters (12) verbunden ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (20) über einen messerartigen Steg (22) mit dem Betätigungselement (24) verbunden ist.
3. Spender nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (20), der messerartige Steg (22) und das Betätigungselement (24) einstückig ausgebildet sind.
4. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, X/pb
« (009) 968272-74 Telekopierer: (089) 983049 Bankkonten: Bay«». Vereinsbank München 453100 (BLZ 70020270)
IMn: 524560Swand KaIW lnfcWi350tir.ll»f'fllp ." .". ."Myjitfcnk MOnclton 4410122850 (BLZ70020011)Swffl Code: HYPO DE MM
."..".'. '.'.",,", ,Öeuufche Bank München 3743440 (BLZ 70070010) '.,' '..' '..' '..' '..' .; .Ros$iro MGncheri 65343808 (BLZ 70010080)
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daß das Betätigungselement (24) eine abgerundete, als Angriffsfläche für einen Finger dienende Außenfläche hat.
5. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (12) einstückig mit dem Deckel (14) ausgebildet ist.
6. Spender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse zwischen dem Behälter (12) und dem Deckel (14) durch eine geschwächt« Zone in einer Seitenwand des Behälters (12) gebildet ist.
7. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (20) eine der Form und den Abmessungen des Behälters (12) angepaßte Form hat und dicht an den Inr^nwänden des Behälters (12) anliegt.
8. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand des Behälters (12) mit einem Schlitz (26) versehen ist.
9. Spender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (26) innen oder außen durch eine aufkaschierte Folie abgedeckt ist.
10. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seitenwand des Behälters (12) mit einer linienförmig, durch den Steg (22) aufjchlitzbaren Schwächungzone (26) versehen ist.
11. Spender nach einem aer Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten der Seitenwände des Behälters (12) nach innen gerichtete, als Auflage für den Boden (20) dienende Vorsprünge (23) aufweisen.
12. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkante des Behälters (12) im Bereich der Entnahmeöffnung abgeschrägt und der Deckel (14) entsprechend schräg gestellt ist-
DE8806827U 1987-06-25 1988-05-24 Spender für feste Arznei-, Nahrungs- oder Genußmittel Expired DE8806827U1 (de)

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