DE8806768U1 - Montageeinrichtung - Google Patents

Montageeinrichtung

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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/02Wall, ceiling, or floor bases; Fixing pendants or arms to the bases

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Description

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Beschreibung
Die Neuerung betrifft eine Montageeinrichtung zur Wand- und Deckenmontage von Geräten, insbesondere Beleuchtungskörpern.
Bei der Wand- oder Deckenmontage von Geräten war es bisher üblich, die durch das Gerät vorgegebenen Abstände der Befestigungseinrichtungen zueinander entweder aus einer Montageanleitung herauszulesen oder mit Hilfe von Anrißschablonen die entsprechenden Markierungen an der Befestigungsfläche anzubringen. An den bezeichneten Stellen werden dann die entsprechenden Befestigungselemente angebracht. Dabei ist es von Nachteil, daß das Gerät zum Verbinden der Elektroanschlüsse über Stecker oder Klemmen zunächst nicht in die Befestigungseinrichtungen eingehängt werden kann, da in diesem Zustand eine Montage der Elektroverbindungen nicht mehr möglich ist. Das Gerät muß also demnach von einer Person gehalten werden, während eine andere Person die Montage der Elektroanschlüsse vornimmt.
Bei Geräten mit ausreichend zugänglichem Freiraum im Geräteinneren ist es auch möglich, daß die Montage der Elektroanschlüsse erst erfolgt, wenn der rückwärtige Teil des Gerätes bereits sicher befestigt ist. Dabei müssen vor der Montage die Elektroanschlüsse durch vorgesehene Aussparungen geführt werden. Bei dieser Art der Montage ist es nachteilig, daß je nach Gerät verschieden viele Teile zunächst entfernt werden müssen, bevor mit der Montage begonnen werden kann. Diese Teile müssen anschließend wieder angebracht werden. Zudem ist es meist sehr schwierig, die Montage der Befestigungseinrichtungen vorzunehmen, da der freie Raum knapp bemessen ist. Eine Überprüfung hinsichtlich der Funktionsfähigkeit kann erst nach dem erfolgten Wiedereinbau der montierten Teile erfolgen.
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Tauchen später Defekte am Gerät auf, ist es wiederum sehr zeitaufwendig, bis das gesamte Gerät von den Befestigungseinrichtungen gelöst werden kann, da wiederum zunächst die der Montageeinrichtung im Wege stehenden Einzelteile entfernt werden müssen.
Der Neuerung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Mcntagssinxiohtung anzugeben, :üit der sins rsschs und sshr einfache Befestigung von Geräten an Wand- oder Deckenflächen möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die neuerungsmäße Montageeinrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtung zwei Schenkel aufweist, von denen der eine Schenkel an der .«rand oder Decke befestigbar und der andere Schenkel zur Halterung des geräts unter einem Winkel zu dem einen Schenkel von diesem absteht.
Somit ist es möglich, bei in das Gerät eingehängter Montageeinrichtung den einen Schenkel an der Wand- oder Deckenfläche zu befestigen, während sich die Geräterückwand auf dem anderen Schenkel abstützt und das Montagefeld freigibt. Bevor das Gerät anschließend in seine Endlage geschwenkt wird, können die Elektroanschlüsse unbehindert montiert werden. Umgekehrt ist es später möglich, eventuell notwendige Überprüfungen der elektrischen Anschlüsse durchzuführen, ohne daß dabei das Gerät auseinandergebaut werden muß, da ein einfaches Zurückschwenken des Gerätes in die Montageposition die Kabelführung freigibt.
Es ist weiterhin vorteilhaft vorgesehen, daß der eine Schenkel ein Rastteil und einen Abstandhalter aufweist, der sich seitlich über das Rastteil hinaus erstreckt. Durch den Abstandhalter bedingt, weist die Rückwand in der Gebrauchsstellung einen gewissen Abstand zur Wandfläche auf, wodurch eine problemlose Kabelführung zwischen Austrittsstelle des
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Kabels an der Wand und Eintrittsstelle des Kabels In die
Geraterückwand erreicht wird. Außerdem wird dadurch verhindert, daß die Montageeinrichtung In das Gehäuseinnere des Geräts rutscht.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Montageeinrichtung 1st es vorgesehen, daß das Rastteil In
Jich sins Schräge aufweist. Durch die Schräge
kann der obere Bereich des Rastteiles die Gehäuserückwand am Ende der Aussparung hintergreifen und somit das Gerät in ■einer Gebrauchsstellung fest fixieren.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Montageeinrichtung ist vorgesehen, daß der andere Schenkel einen Sockel, der die gleiche Breite wie das Rastteil hat und ein Trageteil aufweist, das sich seitlich über den Sockel hinaus erstreckt. Dadurch kann sich die Geräterückwand in der Montageposition auf dem unteren Teil der Montageeinrichtung abstützen und das Gerät kann somit nicht aus der Montageeinrichtung herausrutschen.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung hat der Sockel ein U-Profil, dessen oberer Profilschenkel von dem Abstandhalter nach außen verläuft und dessen unterer Profilschenkel in Richtung zurück zum Abstandhalter nach innen verläuft, und der Trageteil liegt an dem unteren Profilschenkel. Durch diese Ausgestaltung des Sockels steht mehr Platz zum Einhängen des Geräts in die Monatagestellung zur Verfügung, und es wird Material gespart.
Schließlich sind bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Neuerung an dem Sockel zwischen den Profilschenkeln seitliche Rastnasen angeordnet, die mit Abstand über dem Trageteil liegen. In der Montagestellung rastet das Gerätegehäuse mit den Rändern der Aussparung für die Montageeinrichtungen zwischen den Rastr.asen und dem Trageteil ein, so daß
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das Gerät sicher gehalten wird.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Neuerung wird nun anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungskörpers mit den Montageeinrichtungen;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Beleuchtungskörpers mit der Montageeinrichtung;
Fig. 3A eine Vorderansicht der Montageeinrichtung;
Fig. 3B eine Seitenansicht der Montageeinrichtung;
Fig. 3C eine Draufsicht auf die Montageeinrichtung;
7ig. 3D eine perspektivische Ansicht der Montageeinrichtung;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A - B in Fig. 2,
wobei die Montagestellung dargestellt 1st;
Fig. 5 einen Schnitt wie in Fig. 4, wobei die Stellung
zwischen Montage- und Gebrauchsstellung dargestellt ist; unu
Fig. 6 einen Schnitt wie Fig. 4, wobei die Gebrauchsstellung dargestellt ist;
Fig. 7 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsforr der Montageeinrichtung; und
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Montageeinrichtung von Fig. 7.
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In Fig. 1 sind Montageeinrichtungen 2 gezeigt, die in einer Gehäuserückwand 4 eines Beleuchtungskörpers 6 angeordnet sind, wobei sich der Beleuchtungskörper 6 in Montagestellung befindet. In der Montagestellung ist der eine Schenkel 8 der Montageeinrichtung 2 der Wand- bzw. Deckenfläche zugewandt, während der andere Schenkel 16 mit dem bandseitigen Schenkel 8 einen rechten Winkel bildet. Die Gehäuserückwand 4 ist in die Schenkel 16 der Montageeinrichtung 2 eingehängt und steht bei der Montagestellung ebenfalls senkrecht zu der Wand oder Decke. In der Gehäuserückwand 4 ist eine Aussparung vorgesehen, durch die die Elektrokabel 12 des Gerätes aus der Gehäuserückwand 4 herausgeführt werden können.
In Fig. 2 ist eine der Montageeinrichtungen 2 in Draufsicht dargestellt, wobei sich der Beleuchtungskörper 6 wiederum in Montagestellung befindet. Teile dar Gehäuserückwand 4 sind in Fig. 2 weggebrochen, um zu zeigen, wie sich die Gehäuserückwand 4 auf dem unteren Teil 14 des Schenkels 16 in der Montagestellung abstützt. Die Gehäussrückwand 4 bildet eine Aussparung 15 in die die Montageeinrichtung mit ihrem Schenkel 16 einsetzbar ist. Der Schenkel 16 weist ein oberes Teil 24, das die gleiche Breite wie die Aussparung 15 hat und ein unteres Teil 14 auf, da» eich seitlich Über das obere Teil 24 hinaus erstreckt.
Aue den verschiedenen Darntellungen der Fig. 3A - 3D ist der allgemeine Aufbau der Montageeinrichtung zu erkennen, die als im wesentlichen L-förmigee Teil ausgebildet ist. Der eine Schenkel 8 der Montageelnrichtung 2 hat einen Abstandshalter 20 und einen Rastteil 22, der an seinem oberen hinteren Bereich eine Schrage 18 aufweist. Der Schenkel 8 hat eine durchgehende öffnung 26, durch die beispielsweise eine Schrau be gesteckt werden kann, um die Montageeinrichtung an der Wand oder der Decke zu montieren. Der andere Schenkel 16 der Montageeinrichtung 2 hat einen oberen Teil 24 und einen unteren Teil 14. wobei die beiden Teile 14. 24 so dimensioniert sind..
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daß die Geräterückwand mit der Öffnung 15 den oberen Teil 24 des Schenkels 16 umschließt.
In Fig. 4 ist gezeigt, wie die Montageeinrichtung 2 in der Montagestellung an einer Wandfläche 28 durch eine Schraube 30 befestigt ist. Bevor die Montageeinrichtung an der Wand befestigt wird, wird sie zunächst in die Aussparung 15 in der Geräterückwand 4 eingesetzt. Dazu wird die Montageeinrichtung 2 zunächst um 90° verdreht in die Aussparung 15 eingeführt und anschließend durch Drehen in die in Fig. 1 gezeigten Lage gebracht, wobei sich der neben der Aussparung befindliche Bereich der Gehäuserückwand 4 zwischen dem Abstandhalter und dem unteren Teil 14 eingespannt wird.
Anschließend wird, wie in Fig. 5 gezeigt ist, der Beleuchtungskörper um 90° in Richtung Montageeinrichtungf geschwenkt und dann, wie in Fig. 6 gezeigt, auf die Montageeinrichtungen 2 in die Gebrauchsposition aufgeschoben. Damit das Rastteil 22 leicht die Gehäuserückwand an der Stelle 34 hintergreifen kann, weist das Rastteil 22 in seinem oberen Bereich die Schräge 18 auf. In der Gebrauchsstellung werden die neben der Aussparung befindlichen Bereiche der Gehäuserückwand 4 zwischen dem Abstandhalter 20 und dem unteren Teil 14 eingeklemmt, so daß das Gerät fest und unverrückbar montiert 1st.
In den Fig. 7 und 8 ist ein weiteres Ausführungsbeispxel der Montageeinrichtung gezeigt, wobei gleiche Teile wie bei der vorhergehenden AusfUhrungsform mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Bei der Montageeinrichtung, die in den Fig. 7 und 8 dargestellt 1st, hat der Sockel 30 ein U-Profil, dessen oberer Profilschenkel 32 von dem Abstandhalter 20 nach außen verläuft und dessen unterer Profilschenkel 34 in Richtung zurück zum Abstandhalter 20 nach innen verläuft. An dem inneren Ende des Profilschenkels 34 ist der Trageteil 36 in Form von zwei seitlichen Ansätzen vorgesehen. Der Abstand des Trageteils 36 von der unteren rechten Kanten (Blickrichtung wie in Fig. 7)
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des Abstandhalters bestimmt sich nach der Stärke des Materials des Gerätegehäuses. In der Montagestellung hintergreift die Gehäuserückwand den Trageteil 36 und liegt auf dem Trageteil auf. In der Gebrauchsstellung liegt der Rand der Gehäuserückwand, der die Aussparung 15 umgibt, im wesentlichen senkrecht neben dem Abstandhalter 20. An dem Sockel 30 sind zwischen den Profilschenkeln 32, 34 seitliche Rastnasen 38 angeordnet, die mit Abstand über dem Trageteil 36 liegen. Der senkrechte Abstand zwischen dem Trageteil 36 und den Rastnasen 38 entspricht der Materialstärke der Gehäuserückwand und die Rastnasen 38 verhindern, daß das Gerät aus der Montagestellung herauskippt, während die Anschlußarbeiten durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. Ansprüche
    Montageeinrichtung zur Wand- und Deckenmontage von Geräten, insbesondere Beleuchtungskörpern, dadurch gekenn zeichnet, daß die Montageeinrichtung (2) zwei Schenkel (8, 16) aufweist, von denen der eine Schenkel (8) an der Wand oder der Decke befestigbar und der andere Schenkel (16) zur Halterung des Geräts unter einem Winkel zu dem einen Schenkel (8) von diesem absteht.
    Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net, daß der eine Schenkel (8) ein Rastteil (22) und einen Abstandhalter (20) aufweist, der sich seitlich über das Rastteil (22) hinaus erstreckt aufweist.
    Montageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich net, daß das Rastteil (22) in seinem oberen Bereich eine Schräge (18) aufweist.
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    4. Montageeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich net, daß der andere Schenkel (16) einen oberen Sockel (24), der die gleiche Breite wie das Rastteil (22) hat, -■ . und ein Trageteil (14) aufweist, das sich seitlich über * den Sockel (24) hinaus erstreckt.
    5. Montageeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich net:, daß der Sockel (30) ein U-Profil hat, dessen oberer Profilschenkel (32) von dem Abstandhalter (20) nach außen verläuft und dessen unterer Profilschenkel (34) in Richtung zurück zum Abstandhalter (20) nach innen verläuft und daß der Trageteil (36) an dem unteren Profilschenkel (34) liegt.
    6. Montageeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich net, daß an dem Sockel (30) zwischen den Profilschenkeln (32, 34) seiU-iche Rastnasen (38) angeordnet sind, die mit Abstand über dem Trageteil (36) liegen.
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