DE8806673U1 - Kesselstaubsauger - Google Patents

Kesselstaubsauger

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DE8806673U1
DE8806673U1 DE8806673U DE8806673U DE8806673U1 DE 8806673 U1 DE8806673 U1 DE 8806673U1 DE 8806673 U DE8806673 U DE 8806673U DE 8806673 U DE8806673 U DE 8806673U DE 8806673 U1 DE8806673 U1 DE 8806673U1
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Siemens AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L9/00Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
    • A47L9/10Filters; Dust separators; Dust removal; Automatic exchange of filters
    • A47L9/14Bags or the like; Rigid filtering receptacles; Attachment of, or closures for, bags or receptacles
    • A47L9/1418Impermeable dust collecting bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filters For Electric Vacuum Cleaners (AREA)

Description

88 G 32 12DE
Siemens Aktiengesellschaft Kesselstaubsauger
Die Erfindung betrifft einen Kesselstaubsauger mit einem in dessen Kesselraum angeordneten, der Schmutzaufnahme dienenden, luftundurchlässigen Kunststoffbeutel, dessen Beutelrand im eingesetzten Zustand mittels einer gleichzeitig seine offene Seite verschließenden Abdeckung abgedichtet am Kesselgehäuse festgeklemmt ist und in dessen über ein Filter mit dem Gebläseaggregat des Staubsaugers in Saugverbindung stehender Innenraum der An-( ) saugstutzen des Staubsaugers mündet.
W Ein solcher Kesselstaubsauger ist durch die DE-OS 34 08 564 bekannt. Bei derartigen Staubsaugern besteht das Problem, daß sich der luftundurchlässige Kunststoffbeutel infolge des beim Saugen entstehenden Unterdruckes zusammenzieht und dadurch den Schmutzeintritt in den Beutel behindert. Es kann auch vorkommen, daß der Beutel gegen das Filter gesaugt wird und damit den Saugvorgang vollständig unterbindet.
/*T Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kesselttaubsauger der eingangs beschrieben Art so auszubilden, daß ein Zusam- / , menziehen des Kunststoffbeutels infolge des beim Saugen erzeugten Unterdruckes auf einfache Weise verhindert wird.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt nach der Erfindung dadurch, daß der Zwischenraum zwischen der Außenseite des Kunst stoffbeutels und der Kesselraumwand mit dem in bezug auf die Strömungsrichtung der Saugluft hinter dem Filter herrschenden Unterdruck beaufschlagt ist. Da der Druck hinter dem Filter niedriger als vor dem Filter ist, herrscht somit im Innenraum des Kunststoffbeutels ein höherer Druck als auf seiner Außenseite. Durch die beschriebene Maßnahme wird der Kunststoffbeu-
Ml 2 Ts / 11.05.1988
6 3 2 ! 2 ܣ
\ 1 tel anstatt zusammengezogen nunmehr aufgebläht. Damit ist ein störungsfreies Sauge möglich.
Eine konstruktiv vorteilhafte Ausführungsform des Kesselstaubsaugers besteht nach einer Ausgestaltung der Erfindung darin, daß das Filter an der Abdeckung angeordnet ist und der Bereich hinter dem Filter druckmäSig mit dem Zwischenraum verbunden ist. Dadurch, daß die Abdeckung eine mit Durchlässen versehene Stützfläche fur das Filter aufweist und die Stützfläche von einer gegenüber ihrer Flächenebene vorstehenden Umlaufwand umgeben ist, deren freie Kante einen Auflagerand bildet, durch den der Beutelrand festklemmbar ist, läßt sich ein plattenförmig ausgebildetes Filter in einfacher Weise in der durch die '',nlaufwand ) an der Abdeckung ausgebildeten Vertiefung anordnen.
Eine gesonderte Einströmöffnung an rJem Kunststoffbeutel erübrigt sich dadurcn, daß das Filter eine Öffnung für den Ansaugstutzen aufweist, durch die der Ansaugstutzen abgedichtet hindurchführbar ist. Der Kunststoffbeutel kann somit in der für Mülleimerbeutel bekannten Form ohne jegliche Abweichung gegenüber diesen ausgeführt sein.
Damit der Unterdruck mit Sicherheit am ganzen Außenumfang des Kunststoffbeuteis wirksam werden kann, ist es vorteilhaft, daß in oem Zwischenraum mehrere Abstandsrippen angeordnet sind. &lgr; Zweckmäßigerweise können derartige Abstandsrippen gleich an der Kesselraumwand angeformt sein.
Das Anbringen des Kunststoffbeutels im Kesselraum wird dadurch erleichtert, daß im Kesselraum mit seitlichem Abstand zur Kesselraumwand eine sich über den ganzen Innenumfang des Kesselraumes erstreckende Halteleiste oder Halteplatte vorgesehen ist, gegen deren Umlaufkante der übergestülpte Beutelrand durch die Abdekkung dichtend anpreßbar ist. Der Kunststoffbeutel wird mit dem an seine offene Seite angrenzenden Beutelrand über die Umlaufkante der Halteleiste bzw. -platte gestülpt. Durch das Aufsetzen
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&iacgr; 1 der Abdeckung wird der Beutelrand dann zwischen dem Auflagerand und der Umlaufkante fest eingepreßt, so daß der Innenraum des Kunststoffbeuteis nach außen abgedichtet ist.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles wird der Anmeldungsgegenstand nachfolgende näher beschrieben. Es zeigt:
FIG 1 einen Kesselstaubsauger in schematischer Darstellung im Schnitt,
FIG 2 eine Draufsicht der Unterseite einer Abdeckung.
Ein mit 1 bezeichenter Kesselstaubsauger weist einen Kesselraum 2 auf, in den ein luftundurchlässiger Kunststoffbeutel 3 einge setzt ist. Mit seitlichem Abstand zu der Kesselraumwand 4 ist eine sich über den ganzen Innenumfang des Kesselraumes 2 erstreckende Halteplatte 5 vorgesehen, di-> über Haltestege 6 von der Kesselraumwand 4 getragen wird. An seiner offenen Seite ist der Kunststoffbeutel 3 mit seinem Beutelrand 7 zur Kesselraum wand 4 hin über die Umlaufkante 8 der Halteplatte 5 gestülpt. Zum Verschließen der offenen Seite des Kunststoffbeutels 3 dient eine Abdeckung 9, die topfförmig ausgebildet ist. In die topfförmige Vertiefung der Abdeckung 9 ist ein plattenförmiges Filter 10 eingesetzt. Der mit Durchlässen 11 versehene Boden 12 der Abdeckung 9 bildet somit eine Stützfläche für das Filter Die Durchlässe 11 können durch eine siebartige Ausbildung des Bodens 12 oder durch einzelne, mit Abstand zueinander vorgesehene Streben 12a erzielt werden. Die freie Kante 13 der Umlaufwand 14 der topfförmigen Abdeckung 9 dient als Auflagerand für die Abdeckung 9 auf der Umlaufkante 8 der Halteplatte 5. Der über die Umlaufkante 8 gestülpte Beutelrand 7 wird dabei zwischen der freien Kante 13 und der Umlaufkante 8 eingeklemmt. Ein an der freien Kante 13 angebrachter Dichtungsstreifen 15 sorgt für eine einwandfreie Abdichtung des Innenraumes 16 des
Kunststoffbeutels 3 gegenüber dem Kesselraum 2.
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{ 1 In der Umlaufwand 14 sind mehrere sich bogenförmig erstreckende Schlitze 17 vorgesehen (FiG 2). Diese Schlitze 17 sind an der Abdeckung zu deren Umfang hin so angeordnet, daß sie über dem Zwischenraum 18 zwischen der Kesseiraumwand 4 und der Aussenseite des Kunststoffbeutels 3 liegen. Dadurch wird der Zwi schenraum 18 über die Schlitze 17 druckmäßig mit dem in bezug auf die Strömungsrichtung (Pfeile 19) der Saugluft hinter dem Filter 10 liegenden Haubenraum 20 einer auf die Kesselraumwand 4 aufgesetzten und an dieser in nicht näher dargestellter Weise befestigten Abdeckhaube 21 verbunden.
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sehen, der durch eine entsprechende öffnung 23 im Boden 12 der ( Abdeckung 9 und des Filters 10 hindurchgesteckt ist. Durch geeignete Dichtungselemente 24 ist das durch die Öffnung des Fil ters 10 hindurchragende Ende 25 des Ansaugstutzens 22 gegenüber dieser abgedichtet.
einen seitlich vorstehenden Ansatz 26 der Abdeckhaube 21 wird der Haubenraum 20 mit einem seitlich zum Kessel des Staubsaugers vorgesehenen Saugkanals 27 verbunden. An diesen Saugkanal 27 ist das Gebläseaggregat 28 des Kesselstaubsaugers saugmäöig angeschlossen. Auf diese Weise ist die Saugverbindung zwi schen dem Gebläseaggregat 28 und dem Haubenraum 20 hergestellt. 25
Der Kesselstaubsauger arbeitet wie folgt: Durch Einschalten des Gebläseaggregates 28 wird über ein in der Zeichnung nicht darge stelltes und an den Ansaugstutzen 22 angeschlossenes Saugmundstück Luft und Schmutz angesaugt, über den Ansaugstutzen 22 tritt der schmutzbeladene Luftstrom in den Ipnenraum .16 des Kunststoffbeutels 3 ein. Der Luftstrom nimmt nach dem Eintritt in den Kunststoffbeutel 3 seinen Weg zu dem Filter 10 hin und durchströmt dieses. Beim Durchtritt durch das Filter 10 wird der noch im Luftstrom enthaltene Schmutz weitgehend von dem Filter zurückgehalten. Nach dem Durchtritt durch das Filter 10 strömt die Luft von dem Haubenraum 20 über den Saugkanal 27
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zum Gebläseaggregat 28 und verläßt hinter dem Gebläseaggregat 28 das Gehäuse des Kesselstaubsaugers.
Beim Durchtritt des Luftstromes durch das Filter 10 ergibt sich ein Druckabfall. Damit ist der Unterdruck in dem Haubenraum etwas hoher als im Innenraum 16 des Kunststoffbeutels 3. Über die Schlitze 17 wird der im Haubenraum 20 herrschende Druck auch in dem Zwischenraum 18 wirksam. Damit herrscht an der Außenseite des Kunststoffbeutels 3 ein höherer Unterdruck als im Innenraum 16 desselben. Dies hat zur Folge, daß der Kunststoffbeutel 3 während des Saugvorganges aufgebläht wird und somit hinsichtlich der Stsubs'jfnshme und eines eventuellen Verschlusses des Filters keinerlei Schwierigkeiten mehr bestehen. Durch an der Kesselraumwand 4 angeordnete Abstandsrippen 29 wird die Außenseite des Kunststoffbeutels 3 auf Abstand zur Kesselraumwand gehalten, so daß der Unterdruck weitgehend an der ganzen Außenfläche des Kunststoffbeutels 3 wirksam werden kann.
8 Schutzansprüche
2 FlG

Claims (1)

  1. V·· I·· «ft··
    &thgr; 3 2 1 2 DE
    6
    ) 1 Schutzansprüche
    1. Kesselstaubsauger mit einem in dessen Kesselraum angeordneten, der ^r.hrcut.z^üfnahmf» dienenden, luftundurchlässiger Kunst-Stoffbeutel (3), dessen Beutelrand (7) im eingesetzten Zustand mittels einer gleichzeitig seine offene Seite verschließenden Abdeckung (9) abgedichtet nm Kesselgehäuse festgeklemmt ist und in dessen über ein Filter (10) mit dem Gebläseaggregat (28) des Staubsaugers in Saugverbindung stehender Innenraum (16) der Ansaugstutzen (22) des Staubsaugers mündet, dadurch gekennzeichnet , daß der Zwischenraum (18) zwischen der Außenseite des Kunststoffbeutels (3) und der Kesselraumwanri (4) mit dem in bezug auf die Strömungsrichtung (19) der / Saugluft hinter dem Filter (10) herrschenden Unterdruck beaufschlagt ist.
    2. Kesselstaubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Filter (10) an de Abdeckung (9) angeordnet ist und der Bereich hinter dem Filter (10) druckmäßig mit dem Zwischenraum (18) verbunden ist.
    3. Kesselstaubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Abdeckung (9) eine mit Durchlässen (11) versehene Stützfläche für dar Filter (10) aufweist und die Stützfläche von einer gegenüber ihrer Flächenebene &ngr; vorstehenden Umlaufwand (14) umgeben ist, deren freie Kante (13) einen Auflagerand bildet, durch den der Beutelrand (7) festklemmbar ist.
    4. Kesselstaubsaug'- nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß an de.,i Auflagerand (3) ein elastischer Dichtungsstreifen (15) vorgesehen ist.
    5. Kesselstaubsauger nach Anspruch 2f 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Filter (10) eine Öff
    88 S 32 12 DE f
    ■ •a········ A
    C 1 nung (23) für den Ansaugstutzen (22) aufweist, durch die der &Ggr; Ansaugstutzen (22) abgedichtet hindurchführbar ist. I
    6. Kesselstaubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehen- &iacgr; den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , j1 daß in dem Zwischenraum (18) mehrere Abstandsrippen (29) ange- 1 ordnet sind.
    7. Kesselstaubsauger nach Anspruch 6, dadurch ge-
    kennzeichnet , daß die Abstandsrippen (29) an der
    Kesselraumwand (4) angeformt sind.
    8. Kesselstaubsauger nach einem oder mehreren der vorhergehen-
    \ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
    daß im Kesselraum (2) mit seitlichem Abstand zur Kesselraum
    wand (4) eine sich über den ganzen Innenumfang des Kesselraumes (2) erstreckende Halteleiste oder Halteplatte (5) vorgesehen ist, gegen deren Umlaufkante (8) der übegestülpte Beutelrand (7) durch die Abdeckung (9) dichtend anpreßbar ist.
DE8806673U 1988-05-20 1988-05-20 Kesselstaubsauger Expired DE8806673U1 (de)

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DE8806673U1 true DE8806673U1 (de) 1989-09-14

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DE (1) DE8806673U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20300991U1 (de) 2003-01-23 2003-04-10 ZSA Vertriebs GmbH Zentrale Staubsauger - Anlagen, 76877 Offenbach Staubsauger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE20300991U1 (de) 2003-01-23 2003-04-10 ZSA Vertriebs GmbH Zentrale Staubsauger - Anlagen, 76877 Offenbach Staubsauger

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