DE8806024U1 - Blendschutz-Folienzuschnitt - Google Patents
Blendschutz-FolienzuschnittInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J3/00—Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
- B60J3/02—Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position
- B60J3/0291—Preventing dazzlement during driving in the dark
- B60J3/0295—Preventing dazzlement during driving in the dark due to reflections in side or rear mirror
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
Description
UEXKÜLL &Lgr; STOLBERG european patent attorneys
PATENTANWÄLTE
BESELERSTRASSE4
D 2000HAMBURG52 DR J D FRHR von UEXKÜLL
DR ULRICH GRAF STOLBERQ DIPL INQ JÜRGEN SUCHANTKE
DIPL ING ARNULF HuBEH
DR. ALLARD von KAMEKE DIPL-BIOL INGeBORG VOELKER
Hans-Christoph Leo
Sandmoorweg 3 5
Sandmoorweg 3 5
2000 Hamburg 56
April 1988 25119 ue/co
Die Erfindung betrifft einen Blendschutz-Folienzuschnitt.
Es ist allgemein bekannt, getönte Gläser oder Folien als Blendschutz zu verwenden, um grell einfallendes Licht
abzumildern. Bei Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, verwendet man schwenkbare oder abklappbare Sichtblenden aus
einem lichtundurchlässigen oder nur gering durchlässigen Material, die bei seitlich einfallendem Licht der tiefstehenden Sonne auch seitlich in den oberen Bereich der
Seitenfenster ausgeschwenkt werden können. Als Blendschutz gegen die Scheinwerfer von von hinten aufkommenden oder
überholenden -Kraftfahrzeugen sind Jalousien am Rückfenster
des Kraftfahrzeuges bekannt, während der im Inneren des Kraftfahrzeuges
angebrachte Rückspiegel zur Vermeidung einer Blendung durch von hinten aufkommende Fahrzeuge abgekippt
werden kann.
Bislang ist jedoch kein Blendschutz für die außen am Xraftfahrzeuy angebrachten Rückspiegel bekannt.
Der Erfindng liegt die Aufgabe zugrunde, dem Fahrer in einem „Fahrzeug, insbesondere in einem Personenkraftwagen, einen
angemessenen Schutz gegen Blendwirkung^&eegr; zu gewähren, die
sich bei Nachtfahrten durch einen seitlich angebrachten Außen-Rückspiegel ergeben, wenn ein anderes Fahrzeug mit
eingeschaltetem Fern- oder Nahlicht aufkommt oder überholt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Blendschutz-Folienzuschnitt ganz bestimmter Gestaltung gemäß Hauptanspruch
vorgeschlagen.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß ein Folienzuschnitt
der angegebenen Größe und Beschaffenheit bei Anbringung an
einer seitlichen Fensterscheibe eines Fahrzeuges in einem Bereich, der von dem Fahrer bzw. Beifahrer in Blickrichtung
auf einen Außenspiegel liegt, einen ausgezeichneten Blendschutz und damit eine erhebliche Verbesserung der Verkehrs-20
sicherheit bei Nacht ergibt, ohne daß die eigentliche Funktion des Außen-Rückspiegels, nämlich das Erkennen der
aufkommenden und zum Überholen ansetzenden schnelleren Fahrzeuge, beeinträchtigt wird und der Fahrer nach wie vor
seine Fahrweise entsprechend einrichten kann.
Die Größe der Folia und deren Abmessungen hinsichtlich Länge
und Breite sind so bemessen, da»:, sowohl kleine als auch große
Fahrer bzw. Beifahrer unabhängig von der Höhe des Fahrersitzes bei entsprechender Anbringung der Folie an einer
seitlichen Fensterscheibe nicht von dem Blendlicht durch den Außen-Rückspiegel getroffen werden. Die Höchstwerte hinsichtlich
der Flächenausdehnung des Folienzuschnittes und der Begrenzungen richten sich im wesentlichen nach herstellungstechnischen
Gesichtspunkten; die Folienzuschnitte sollen im
WPRuntlichen nicht sehr viel größer als ein DIN A4-Blatt
sein, da sonst die Unterbringung der abgenommenen Folienzuschnitte
auf Schwierigkeiten stößt.
Besonders zweckmäßig ist ein Folienzuschnitt, dessen eine Seitenkante schräg oder abgerundet ausgebildet ist und somit
sich der entsprechenden Abschrägung der üblichen Form der vorderen Fensterholme eines Kraftfahrzeuges anpaßt.
Die Folie ist entsprechend gefärbt, so daß sie das von dem Rückspiegel reflektierte Licht ausreichend absorbiert; sie
kann gelbstichig, braunstichig, grünstichig oder blaustichig angefärbt sein. Es können auch Folien verwendet werden, die
eine reflektierend geprägte Oberfläche, beispielsweise in Form von eingeprägten konzentrischen Ringen aufweist.
Als Folienmaterial kommen vorzugsweise Polyethylen bzw. Polypropylen-Folien, Polyester-Folien oder Polyamid-Folien in
Frage. Besonders geeignete Folien sind solche mit glatten,
selbstklebenden Flächen, die auf einer sauberen Glasscheibe 20
gegebenenfalls nach Anfeuchten selbsthaftend sind.
Vorzugsweise kann die Folie auch Haft- oder Befestigungsmittel
aufweisen, wie beispielsweisw Klebstreifen, die
anfänglich durch eine entfernbare Schutzschicht abgedeckt 25
sein können. Zur besseren Stabilität der Blendschutz-Folienzuschnitte
und auch zum besseren Ablösen kann der Randbereich teilweise oder vollständig verstärkt sein oder mit einem
beliebigen Material eingefaßt sein.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werden; es zeigen:
Figur 1 -.,.&lgr;.- ;. . sj.-e;-_L wische Darstellung des Innenraums
eines Kraftfahrzeuges mit Fahrer, Frontscheibe und
Seitenfenster;
Figur 2 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Blendschutz-Folienzuschnitt;
Figur 3 eine Draufsicht auf einen Blendschutz-Folien-ZüSCunitt
5HSi-Cy FiyUT c iTiiu Bei. S31 iy üHy 5&thgr;&khgr;&bgr;&idigr;&udiagr;&thgr;&Pgr; uSH
Wie in den Figuren gezeigt, befindet sich der Blendschutz-Folienzuschnitt
2 im unteren Bereich der Fensterscheibe 4 eines KraftEahrzeuges, und zwar im Bereich der in Fahrtrichtung
liegenden Ecke in der Nähe des Fensterholms, und zwar in jedem ?all in einem Bereich, der in Blickrichtung
zwischen dem Außen-Rückspiegel 6 und dem Kopf des Fahrers liegt.
Bei der in Figur 2 gezeigten Darstellung des Blendschutz-Folienabschnittes
handelt es sich um einen Zuschnitt mit paralleler Unter- und Oberkante von beispielsweise 24 bzw.
cm Länge, einer senkrecht zu diesen stehenden Seitenkante von beispielsweise 12 cm Höhe und einer abgeschrägten, in
Fahrtrichtung liegenden Seitenkante von etwa Ii cm Länge.
Bei der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform ist anstelle der
abgeschrägten Seitenkante eine etwas abgerundete Seitenkante
vorgesehen sowie ferner zwei Befestigungsmittel 10, vorzugs-WeXSe
Ki.8D3 lTcIi 6&Pgr; ·
3
Selbstverständlich kann bei Kraftfahrzeugen, die anstelle üblicher Seitenfenster ausstellbare Klappfenster haben, die erfindungsgemäße Abblendfolie größenmäßig angepaßt *?.- .» und vorzugsweise eine untere Kantenlänge von 18 bis 20 cm, eine obere Kantenlänae von 14 bis 16 cm und eine Höhe von 10 bis
Selbstverständlich kann bei Kraftfahrzeugen, die anstelle üblicher Seitenfenster ausstellbare Klappfenster haben, die erfindungsgemäße Abblendfolie größenmäßig angepaßt *?.- .» und vorzugsweise eine untere Kantenlänge von 18 bis 20 cm, eine obere Kantenlänae von 14 bis 16 cm und eine Höhe von 10 bis
13 cm aufweisen.
Ferner können im Rahmen der vorliegenden Erfindung anstelle
von getonten Folien auch Leichtglasscheiben eingesetzt werden.
Bei allen Ausführungsformen oder Verwendungsmöglichkeiten
kann der Fahrer den folienartigen Blendschutz ohne Schwierigkeiten anbringen und - z.B. bei Tagesfahrten - wieder
entfernen.
Claims (5)
1. Blendschutz-Folienzuschnitt gekennzeichnet: durch einen
150 bis 630 cm2 großen Folienzuschnitt (2, 21) mit einer
im wesentlichen geradlinigen Unterkante von 15 cm Mindestlänge und 10 cm Mindesthöhe., der aus einem
Blendlicht absorbierenden oder reflektierenden Kunststoff besteht und der selbsthaftend oder mit Heft- bzw.
Befestigungsmitteln (10) versehen ist.
2. Blendschutz-Folienzuschnitt zur Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai?. der Folienzuschnitt
eine Fläche von 150 bis 630 cm2 einnimmt und eine Fläche von eine im wesentlichen geradlinige
Unterkante von 15 cm Mindestlänge und eine Mindesthöhe von 10 cm aufweist und aus einem Blendlicht absorbierenden
oder reflektierenden Kunststoff besteht und selbsthaftend oder mit Haft- bzw. Befestigungsmitteln
(10) versehen ist.
3. Blendschutz-Folienzuschnitt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seite der Folie
derart abgeschrägt oder abgerundet ist, daß die Unterkante der Folia langer als deren Oberkante ist.
4. Blendschutz-Folienzuschnitt nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haft- bzw. Befestigungsmittel
(10) aus einem gegebenenfalls durch eine entfernbare Schutzschicht abgedeckter Klebstreifen ist.
5. Blendschutz-Folienzuschnitt nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Randbereiche des
Folienzuschnitts verstärkt oder mit einem beliebigen Material eingefaßt sind.
• 'I'll : · r ;
Blendschutz-Folienzuschnitt nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Folienzuschnitt eine
bis 25 cm lange geradlinige Unterkante, eine Hohe von bis 15 cm und eine 18 bis 24 cm lange/ im wesentlichen
geradlinige Oberkante aufweist, wobei Ober- und Unterkante der Folie in einem Seitenbereich durch eine
abgeschrägte oder abgerundete Kante und im anderen Bereich durch eine senkrecht zur Ober- bzw. ünterkante
verlaufende Kante verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806024U DE8806024U1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Blendschutz-Folienzuschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806024U DE8806024U1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Blendschutz-Folienzuschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806024U1 true DE8806024U1 (de) | 1988-06-23 |
Family
ID=6823779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806024U Expired DE8806024U1 (de) | 1988-05-06 | 1988-05-06 | Blendschutz-Folienzuschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806024U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-06 DE DE8806024U patent/DE8806024U1/de not_active Expired
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