DE8805902U1 - Gerät zum zeitweisen Absperren einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung - Google Patents

Gerät zum zeitweisen Absperren einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung

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Description

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DiPL.-PHYS DR. WALTH^R JO'n'i'Os s'hannover
WOLfSTRASSE 14 TELE FO N (OJ 11) I) 45 JO
28. April 1988 Meine Akte: &Igr;&Ogr;&Ogr;&iacgr;
Immanuel Jeschke, St.-Nicolai-Str. 4+5, 3203 Sarstedt, Ortstei 1 Hei sede
Gerät zum zeitweisen Absperren einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum zeitweisen Absperren einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung durch Einsetzen eines Abdichtstopfens in diese Leitung, bestehend aus einer an der Versorgungsleitung anzubringenden Schleuse die aus einem Absperrschieber und einem an diesem angebrachten Rohr aufgebaut ist, das durch einen Deckel verschlossen ist, der mit einem Zentralloch mit Dichtring versehen ist, in welchem wahlweise eine den Abdichtstopfen tragende Stange oder ein den Verschlußpropfen der Versorgungsleitung tragendes Rohr verschiebbar ist, das in seinem Inneren eine Stange öder ein Seil für die Pressung des Abdichtstopfens aufnimmt.
Durch die DE-OS 33 08 877.2-24 ist ein derartiges Gerät und ein Verfahren dieser Art bekannt geworden. Beim Gegenstand der DE-OS 33 08 877.2 geht es darum, daß Hausanschlüsse, die entweder übsraltert sind oder den heutigen Sicherheitsvorschriften nicht mehr entsprechen, auszuwechseln, was dadurch erfolgte, daß vor dem Haus
Telccopyanternat.49)(0)511-8tr;2r:2i \ '"Postlgirp .25 24 11-304 Han (BLZ 250 100 31
ein Graben ausgehoben wird, um außerhalb des Hauses an die Gasleitung heranzukommen, sodann wird mit einem Anbohrgerät die vorhandene Gasleitung angebohrt und durch das Anbohrgeräc ein Stopfen in die Leitung eingesetzt. Sodann wird zwischen der Hauswand und dem Anbohr- und Abdichtgerät die Gasleitung getrennt und die alten, in das Haus führenden Gasleitungsteile abgebaut. Anschließend wird durch das offene Rohrende ein am Ende einen Abdichtpropfen tragendes Rohr eingeschoben, durch weiches eine Stange oder ein Seil geführt ist, um nach dem Einschieben des Abdichtpfropfens in das Gasrohr den Pfropfen zu pressen und dadurch mit seiner Oberfläche an der Innenwandung des Gasrohres anliegen zu lassen. Sodann wird der kröpfen des Anbohr- und Abdichtgerätes aus der Versorgungsleitung herausgezogen, sodann wird der axial eingeschobene, an der Stange befindliche Pfropfen tiefer in die Versorgungsleitung eingeschoben, bis er (von der Hauswand aus gesehen) hinter der Anbohrstelle des Anbohr- und Abdichtgerätes zu liegen kommt, dort wird er durch Pressung festgesetzt. Sodann wird das Anbohr- und Absperrgerät entfernt und ein weiteres Stück von der Versorgungsleitung abgeschnitten, welches die Anbohrstelle enthält. Dieses Stück wird über die Stange abgezogen. Sodann werden über die Stange neue Rohr- und Verbindungsteile geschoben, die die verbliebene Versorgungsleitung soweit verlängern, daß sie bis durch die Hauswand hindurchgeführt ist, dort wird ein T-Fitting aufgesetzt, de!" die Versorgungsieitiüig parallel zur Hauswand weiterzuführen gestattet. Dieser T-Fitting weist eine besondere Gestaltung auf, sein freibleibender Abzweig weist nämlich ein Innengewinde zum Einschrauben des üblichen Verschlußstopfens und ein Außengewinde für die Anbringung einer Schleuse auf, durch die nach Fertigstellung aller Rohrleitungsarbeiten der Abdichtpfropfen mitsamt der Stange aus der Versorgungsleitung herausgezogen wird und anschließend der Verschlußstopfen in das Innengewinde des T-Fittings eingeschraubt wird.
«-•3-
Diesps bekannte Verfahren hat sich für die Sanierung von Gas-Hausanschlüssen hervorragend bewährt. Die bei der Durchführung dieses Verfahrens verwendeten Geräte zeichnen sich durch Zuverlässigkeit aus.
Nun ist es aber bei Sanierungsarbeiten oftmals nur erforderlich, da* hinter dem T-Fitting angeordnete Absperrventil und eventuell einige weitere Leitungsteile oder Armaturen hinter dem T-Fitting auszuwechseln. Die Arbeiten des Aufgrabens vor dem Haus und das Auswechseln des Endteiles der Versorgungsleitung mitsamt dem T-Fitting sind dann eigentlich überflüssig, erfordern aber einen erheblichen Aufwand an Arbeitszeit und Arbeitsmaterial.
Um diese Arbeitszeit und dieses Arbeitsmaterial zu sparen, gehen heute noch Monteure von Gasversorgungsunternehmen beim Auswechseln der Absperrarmatur derart vor, daß sie bei der unter Druck stehenden Gasleitung den Verschlußstopfen entfernen und sofort nach der Entfernung des Verschlußstopfen* einen alten Lappen erheblicher Größe, nämlich ein altes Textilstück in die Versorgungsleitung einschieben, um diese abzudichten. Das ist ein gefährliches und unsauberes Arbeiten. Denn im Augenblick zwischen der Entfernung des Stopfens und dem Einschieben des alten Lappens tritt eine erhebliche Gasmenge in den Keller aus und durch den Lappen sickert während der gesamten Arbeitszeit weiteres Gas in den Arbeitsraum. Ständig muß ein Monteur abgestellt sein, um sicher zu stellen, daß der Lappen nicht durch den Druck in der Versorgungsleitung herausgedrückt wird. - Diese Art des Arbeitens in mit Gas-Luftgemisch erfüllten Kellerräumen ist nicht nur unzumutbar, sondern auch wegen der bestehenden Explosionsgefahr nicht zu verantworten.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der vorliegenden Er·
findu;.g, iiu. einfachen Mitteln ohne jeglichen Eingiiff an der Versorgungsleitung und an dem die Versorgungsleitung abschließenden T-Fitting die Versorgungsleitung zeitweilig abzusperren, ohne dajS Gas aus der Versorgungsleitung in bemerkbarem Maß austritt.
Das hierfür verwendete Gerät zeichnet sich dadurch aus, daß an den Absperrschieber der Schleuse auf der dem Schleusenrohr abgewandten 5eite ein Adapter angebracht ist, welcher endseitig aus einem Schlduchstück und einer um das Schlauchstück gelegten Befestigungsschelle besteht, daß im Ende der den Verschlußstopfen tragenden Stange eine Klemm-Oder haltevorrichtung für den Stopfen angeordnet ist und «Haß dor Deckel vom Schleusenrohr und/oder das Schleusenrohr vom Schieoer abnehmbar ist.
Witteis des Adapters kann die Schleuse mit dem Absperrlchieber direkt auf der äußeren Oberfläche des T-Stückes jasdicht und wasserdicht befestigt werden. Das Schlauchstück läßt sich mit Hilfe der Befestigungsschelle oder des Spannbandes selbst auf T-Stücken mechanisch ausreichend fest befestigen, die an ihren Stirnseiten außen keinen Abschlußwulst tragen. Durch die Ausstattung der den .'erschlußstopfen tragenden Stange mit einer Klemm-und Haltevorrichtung läßt sich der Verschlußstopfen so befestigen, daß er sicher durch die Schleuse in das Schleusenrohr hereingebracht wird. Das Problem, den Stopfen sicher durch die Schleuse hindurch in das Schleusenrohr hineinzubekommen, hat sich bei dem Verfahren der DE-OS 33 08 nicht gestellt, denn hier war lediglich der Verschlußstopfen einzubauen aber nicht auszubauen. Fällt der abgebaute V:. schlußstopfen zwischen dem T-Fitting und der ScM.eus" vo., der Stange ab, muß bei ausströmendem Gas die ganze Schleuse abgebaut werden, was sofort den ganzen Arbeitsraum mit einem Gas-Luftgemisch erfüllt. Durch die Klemm- und/oder Halte-
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vorrichtung am Ende der den Verschlußstopfen tragenden Stange ist diese Gefahr beseitigt. Für den Austausch der den Verschlußstopfen tragenden Stange gegen die den Abdichtstopfen tragende Stange ist der Deckel vom Schleusenrohr und/oder das Schleusenrohr vom Schieber abnehmbar.
Um dieses Gerät auch bei unterschiedlichen Nennweiten der Versorgungsleitung einsetzen zu können, ist es zweckmäßig, wenn die Klemm- und Haltevorrichtung an der Stange austauschbar angebracht ist und wenn der Adapter an dem Schieber der Schleuse ebenfalls austauschbar angebracht ist.
Baulich ist es besonders vorteilhaft, wenn die Klemm- und Haltevorrichtung als Steckschlüssel ausgebildet ist und radiale Gewindebohrungen mit eingesetzten Schrauben aufweist oder wenn die als Steckschlüssel ausgebildete Kiemmund Haltevorrichtung permanent magnetisch ist oder mit einem Permanentmagneten versehen ist, der den Verschlußstopfen sicher zu halten imstande ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum zeitweisen Absperren einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung zeichnet sich dadurch aus, daß man auf dem Verschlußstopfen einen an einer Stange angebrachten Haltekopf montiert, der zweckmäßigerweise als Steckschlüssel ausgebildet ist und die Klemm- und Haltevorrichtung für den Verschlußstopfen bildet, daß man über die montierte Stange die Schleuse herüberschiebt, die aus dem Schieber, dem auf dessen einer Seite befestigten Adapter und dem auf der anderen Seite angebrachten Schleusenrohr mit Deckel besteht, bis das Ende der Stange durch das Zentralloch im Deckel heraussteht, daß man den Schlauch der Schleuse an dem T-Fitting mittels einer urn den Schlauch gelegten Schelle oder eines Spannbandes fest montiert, daß man dann durch Drehen der Stange an ihrem Ende den Verschlußstopfen aus dem T-Fitting herauslöst und anschließend
durch Ziehen an der Stange den Verschlußstopfen durch den geöffneten Schieber in das Schleusenrohr überführt, daß man dann den Schieber schließt und anschließend das Schleusenrohr vom Schieber oder den Deckel vom Schleusenrohr abbaut und die Stange mit dem Verschlußstopfen aus dem Zentralloch des Deckels entfernt, daß man anschließend in das Zentralloch des Deckels ein den Abdichtstopfen an seinem Ende tragendes Rohr einführt und den Deckel wieder am Schleusenrohr bzw. das Schleusenrohr wieder am Schieber dicht befestigt, dann den Schieber öffnet und danach das Rohr tiefer in die Schleuse bis in die Versorgungsleitung hineinführt, wonach man durch Betätigung einer im Rohr befindlichen Stange den Abdichtpfropfen axial preßt.
Nach dem Durchführen dieser Arbeitsschritte ist die Versorgungsleitung dicht abgesperrt. Die Monteure können nun Arbeiten an der vom T-Fitting ausgehenden Hausleitung, z.B. das Auswechseln der Absperrarmatur gefahrlos und ohne Gasaustritt vornehmen. An Gas kann nur dasjenige austreten, was in der Schleusenkammer sitzt und was in dem jetzt unversorgten Hausleitungsteil hinter dem T-Fitting sitzt. Das sind äußerst geringe Gasmengen, die kaum bemerkbar sind,
Nach Beendigung dieser Arbeiten geht man dann zur Beendigung der Absperrung in umgekehrter Reihenfolge vor:
- man lößt die Pressung des Abdichtstoffes durch Drehung der Stange in dem den Abdichtpfropfen tragenden Rohr
- man zieht mit diesem Rohr den Abdichtpfropfen bei geöffnetem Absperrschieber in das Schleusenrohr zurück
- man schließt den Absperrschieber
- man baut das Schleusenrohr mitsamt Deckel oder den Deckel für sich ab
- man zieht das den Abdichtpfropfen tragende Rohr aus dem Zentralloch des Deckels heraus
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- man führt die den Verschlußstopfen tragende Stange in das Zentralloch aes Deckels 2in
- man montiert den Deckel wieder am Schleusenrohr bzw. das Schleusenrohr mit Deckel am Absperrschieber
- man öffnet den Absperrschieber
- man verschiebt die den Ve^schlußstopfen tragende Stange axial bis an den T-Fitting
- durch Drehen der Stange dreht man den Verschlußstopfan in das Gewinde des T-Fittings
- man baut die Schleuse durch Lösen des Adapters ab
- man baut die Halte- und/oder Klemmvorrichtung vom Stopfen ab.
Auf diese Weise gelingt es, ohne bemerkenswerten Gasaustritt die unter Druck stehende Versorgungsleitung zeitweilig abzusperren und die Arbeiten an der Hausleitung ohne jede Gefahr einer Explosion oder einer Gesundheitsschädigung der Monteure durchzuführen.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die abzusperrende Versorgungsleitung im Querschnitt, Fig. 2 mit am Verschlußstopfen angebrachter Stange, Fig. 3 nach dem überschieben und Aufsetzen der Schleuse,
Fig. 4 nach dem Herausdrehen des Verschlußstopfens und dessen Zurückziehen in das Schleusenrohr,
Fig. 5 nach Schließen des Absperrschiebers und Abmontieren des Deckels,
Fig. 6 nach Austausch der den Verschlußstopfen tragenden Stange gegen das den Absperrpropfen tragende Rohr,
Fig. 7 nach dem Wieder-Zusammenbau der Schleuse, wenn der Absperrpropfen noch im Schleusenrohr befindlich ist,
.· _> 8 -·· "· '· " Fig. 8 nach öffnen des Absperrschiebers ein Einschieben des Absperrschieberpropfens in die Versorgungsleitung,
Fig. 9 nach Abbau der Hausleitung,
Fig. 10 nach Anbau einer neuen Hausleitung und zurückziehen des Absperrpropfens in das Schleusenrohr und Schließen des Absperrschiebers,
Fig. 11 nach Abbau des Deckels des Schleusenrohres,
Fig. 12 nach Austausch des Rohres mit dem Absperrpropfen gegen die Stange mit dem Verschlußstopfen.
Figf. 13 nach dem öffnen des Absperrschiebers und dem Eindrehen des Verschlußstopfens in den T-Fitting,
Fig. 14 nach Abnahme der Schleuse, Fig. 15 die Schleuse, oben in Ansicht, unten im Querschnitt,
Fig. 16 die Stange für das Halten und Klemmen des Verschlußstopfens, oben in Ansicht, unten im Querschnitt,
Fig. 17 das Rohr mit dem Abdichtpfropfen, oben in Ansicht, unten im Querschnitt,
Fig. 18 ein anderes Gerät,
Fig. 19-21 mit zugehörigem Stopfenzieher und Pfropfensetzer.
Die Versorgungsleitung 1 ist durch die Gebäudewand 2 hindurchjeführt und durch einen aufgeschraubten T-Fitting beendet. Von diesem zweigt die Hausleitung 4 ab, die parallel zur Gebäudewand 2 geführt ist. Der axiale in das Haus weisende Zweig des T-Fittings 3 ist durch den Verschlußstopfen 5 verschlossen. In der Hausleiturig 4 befindet sich ein Absperrventil 6. Die vorliegende Erfindung betrifft Sanierungsbzw. Erneuerungsarbeiten, die zwischen dem T-Fitting 3 und der vom Absperrventil 6 ausgehenden Hausleitung 4 vorzu-
n«-::.'i:en sind. Für diese Arbeiten ist die Versorgungsleitung 1, die üblicherweise nicht mit einem Absperrventil versehen ist, abzusperren, damit die Arbeiten ohne Explosionsgefahr und ohne die Gefahr einer gesundheitlichen Schädigung der Monteure durchgeführt werden kann.
Für die Durchführung solcher Arbeiten ist es als erstes notwendig, die Versorgungsleitung 1 abzusperren. Hierzu ist der Verschlußstopfen 5 zu entfernen und der Abdichtpfropfen 7 um die Versorgungsleitung 1 einzuführen.
Dieser Abdichtpfropfen ist in Fig. 17 näher dargestellt. Er besteht aus einem Gummi-Hohlzylinder 8, der derteigentlichen Pfropfen bildet und der durch axiale Pressung radial aufgeweitet wird. Hierzu pressen r*ei Ringscheiben bzw. eine Ringscheibe 9 und die Stirnseite des Rohres 10 den Gummihohlzylinder 8 axial zusammen. Im Inneren des Ronres 10 befindet sich eine Stange 11, die mit der Ringscheibe 9 fest verbunden ist und die an ihrem der Ringscheibe 9 abgewandten Ende ein Gewinde \2f luf das eine Mutter 13 geschraubt ist. Durch Anziehen der Mutter 13 wird die Stange 11 relativ zum Rohr 10 bewegt und der Gummihohlzylinder 8 gepreßt, so daß er seinen Querschnitt radial erweitert.
Bevor dieser Abdichtpfropfen 7 in die Versorgungsleitung eingeschoben werden kann, ist der Verschlußstopfen 5 zu entfernen. Hierzu wird die Schleuse benötigt, damit nicht Gas aus dem offenen T-Fitting in den Montageraum eintreten kann und es wird die Stange 14 mit der Halte- und Klemmvorrichtung 15 hierzu benötigt.
Diese Stange ist in Fig, 16 näher dargestellt: Die Kiemmund Haltevorrichtung 15 ist als auf die Stange 14 aufsteckbarer und hier mit der schraube 16 zu befestigender Kopf ausgebildet. Dieser Kopf weist einen axialen, nach außen
hin offenen, als Steckschlüssel ausgebildeten Hohlraum 17 auf. Dieser Hohlraum nimmt den am Verschlußstopfen 5 sitzenden Vierkant auf. Dieser wird mit radial angeordneten Schrauben 18 im Hohlraum 17 befestigt. Diese Arbeit des Anbringens der Stange 14 am Verschlußstopfen 5 ist in Fig. 2 gezeigt. Im nächsten Arbeitsschritt wird die Schleuse angebracht. Diese Schleuse besteht aus einem Adapter 19, einem Absperrschieber 20, einem Schleusenrohr 21 und einem Deckel 22 auf dem Schleusenrohr 21. Sie ist in Fig. 15 näher dargestellt. Der Deckel 22 weist ein Zentralloch 23 auf, durch das die Stange 14 oder das Rohr 10 hindurchgesteckt wird. Der Adapter 19 besteht im gezeichneten Ausführungsbeispiel aus einem kurzen Stück Gummi sch 1 auch , welches mit seinem einen Ende mittels eines Spannbandes 24 an einem Stutzen des Absperrschiebers 20 befestigt ist, während das andere Ende dieses Schlauches mit einem weiteren Spannband 24 auf dem freien Stutzen des T-Fittings 3 befestigt wird, demjenigen Stutzen, in welchem der Verschlußstopfen 5 eingeschraubt ist. In Fig. 3 ist die Versorgungsleitung nach dem Aufsetzen der Schleuse 19 bis 23 und nach Befestigung des Adapters 19 mittels des Spannbandes 24 gezeigt. Die zuvor am Verschlußstopfen 5 angebrachte Stange 14 ist dabei durch das Zentralloch 23 im Deckel 22 der Schleuse 19 bis 23 hindurchgeschoben und steht nun mit dem freien Ende aus der Schleuse heraus. In diesem Zentralloch 23 befindet sich ein Dichtring 25, der eine axiale Verschiebung und auch ein Verdrehen der Stange 14 gestattet, ohne daß Gas aus aa.m Schleusenrohr 21 austreten kann.
Durch Drehen eier Stange 14 wird der Verschlußstopfen 5 aus dem T-Fitting 3 herausgedreht, anschließend wird die Stange 14 axial soweit verschoben, bis der Verschlußstopfen 5 in das Schleusenrohr 21 zurückgezogen ist, wie es die Fig. 4 zeigt.
Nun wird, wie Fig. 5 zeigt, der Absperrschieber 20 geschlossen und der Deckel 22 mitsamt der Stange 14 und dein in deren Klamm- und Haltevorrichtung 15 befestigten Verschlußstopfen 5 vom Schleusenrohr 21 abgebaut. Sodann wird die Stange 14 mitsamt der Klemm- und Haltevorrichtung 15 und dem eingespannten Verschlußstopfen 5 aus dem Zentralloch 23 des Deckels 22 herausgezogen und beiseite gelegt. In das Zentralloch 23 des Deckels 22 wird jetzt das Rohr 10 mit dem Abdichtpfropfen 7 eingesetzt. Sodann wird der Deckel 22 wieder am Schleusenrohr 21 montiert, wie es die Fig. 6 zeiyt. Ein Üichtring 26 sorgt dafür, daß zwischen Deckel 22 und Schleusenrohr 21 kein Gas austreten kann. In dieser gemäß Fig. 7 wieder zusammengebauten Schleuse wird dann, wie Fig. 8 zeigt, der Absperrschieber geöffnet und der Absperrpfropfen 7 in die Versorgungsleitung 1 eingeschoben. Sodann wird die Mutter 13 gegenüber dem Rohr 10 solange verdreht, bis die Stange 11 die Ringscheibe 9 soweit angezogen hat, daß sich der Gummihohlzylinder 8 in seinem Querschnitt so weit geweitet hat, daß er fest dichtend an der Innenwand der Versorgungsleitung 1 anliegt.
In diesem Zustand der abgesperrten Versorgungsleitung 1 können nun, wie Fig. 9 zeigt, die Teile der Hausleitui.g, insbesondere das Absperrventil 6 abgebaut werden und gegen neue Teile ausgetauscht werden. Wenn diese Arbeiten vollendet sind, kann, wenn dieses für eine Prüfung der Leitung erforderlich scheint, die neue Leitung unter Prüfdruck gesetzt werden, wodurch auch die Dichtigkeit des T-Stückes mit überprüft wird.
Für den Abbau der Absperrvorrichtung geht man danach folgendermaßen vor:
Zuerst wird der Absperrpropfen 7 durch Lockern der Mutter 13 von der Wandung der Versorgungsleitung 1 gelöst und da-
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III·
nach durch Ziehen arc Rohr 10 ir das Schleusenrohr 21 zurückgezogen, wie es Fig. 10 zeigt. Dann wird der Absperrschieber 20 geschlossen.
Jetzt wird, wie Fig. 11 es zeigt, der Deckel 22 vom Schleusenrohr 21 abgebaut und zwar mitsamt dem Rohr 10 und dem
daran befindlichen Abdichtpfropfen 7.
Sodann wird, wie Fig. 12 zeigt, das Rohr 10 aus dem Zentralloch 23 des Deckels 22 herausgezogen und ausgetauscht gegen die bereitllegende Stange 14, in deren Klemm- und Haltevorrichtung 15 noch der Verschlußstopfen 5 befindlich ist. Da.? Gewinde des Versen 1 ulistopf ens 5 ist jedoch vorher gereinigt und mit neuem Dichtmittel versehen.
Ist dann der Deckel mit der Stange 14 und dem Verschlußstopfen 15 wieder an das Sc.ileusenrohr 21 angebaut, wird,
wie Fig. 13 es zeigt, der Absperrschieber 20 geöffnet und
der Verschlußstopfen 5 durch axiale Verschiebung der Stange 14 vor die Öffnung des T-Fittings 3 gebracht und dann durch Drehen der Stange 14 in das Gewinde des T-Fittings 3 eingeschraubt.
Ist dieses erfolgt, wird die Schleuse 19 bis 23 abgenommen, so daß nur noch die Stange 14 mit der Klemm- und Haltevorrichtung 15 am Verschlußstopfen 5 befestigt sind. Nach Abnahme der Schleuse 19 bis 23 können nun die Schrauben 18
gelockert werden, so daß die Stange 14 mit der Klemm- und
Haltevorrichtung 15 vom Verschlußstopfen abgenommen werden können.
Damit ist der Austausch des Absperrventiles 6 in der Hausleitung 4 gefahrlos und schnell bewerkstelligt.
Es kann auch zweckmäßig sein, den Adapter 19 in der Art aufzubauen, wie es in Fig. 18 gezeigt ist: Dort besteht der Adapter aus einem Metallrohr 28, das hier einen geeigneten Querschnittssprung aufweist und dem armierten Gummischlauch 29, der mittels eines Spannbandes 24 an dem Rohrstück 28 befestigt ist und mit einem weiteren Spannband 24 an dem T-Stück 3 zu befestigen ist. Hier weist der Absperrschieber 20 zu beiden Seiten je einen Ansatz 30 auf, der mit Innengewinde 27 versehen ist. Das Rohrstück des Adapters 19 weist ein Außengewinde auf und wird in dieses Innengewinde 27 eingeschraubt. Dabei wird er gegen einen Dichtring 26 geschraubt, um die Verbindung zwischen dem Gehäuse des Absperrschiebers 20 und dem Rohrstück des Adapters 19 gasdicht abzudichten.
In diesem Ausführungsbeispiel weist das Schleusenrohr ebenfalls beidseitig Außengewinde f und wird mit dem einen Außengewinde in das Innengewinde 27 des Stutzens des Absperrschiebers 20 eingeschraubt und preßt sich mit der Stirnseite gegen einen weiteren Dichtring 26.
Es hat sich als sehr zweckmäßig erwiesen, wenn für ein Gerät zwei Deckel 22 vorgesehen sind, die jeweils nicht vom Stab 14 bzw. vom Rohr 10 abgenommen werden. Stab 10 und Rohr 14 können dann unterschiedliche Querschnittsdimensionen aufweisen, was in manchen Anwendungsfällen von Vorteil ist.
In Fig. 19 ist eine Ausführung der Klemm- und Haltevorrichtung 15 gezeigt, welche mit einem Magneten 31 ausgestattet ist. Hier ist der Kopf der Klemm- und Haltevorrichtung 15 durch ein nicht magnetisches Zwischenstück 32 von der Stange 14 getrennt. Dieses nicht magnetische Zwischenstück 32 bewirkt den Magnetfluß der durch Pfeile angedeuteten Richtung aus dem Magneten 31 durch den Kopf
15 in den Sechskant des nicht dargestellten Stopfens und aus diesem wieder über den Kopf 15 in den Magneten 31.
In vielen Fällen wird es zweckmäßig sein, wenn eine Möglichkeit besteht, während der Arbeiten an der Hausleitung die gesamte Schleuse und auch das Rohr 10 abzubauen, damit nur der Abdichtpfropfen 7 in der Rohrleitung 1 verbleibt und für die Monteure genügend Platz vorhanden ist, um tile notwendigen Arbeiten ohne Behinderung durch die Schleuse, aus der Versorgungsleitung 1 austretende Rohre und Stangen durchführen zu können.
Für solche Anwendungsfälle sind Verschlußstopfen 5 geschaffen, von denen das Rohr 10 und die Stange 11 abmontierbar sind, wenn sich der Abdichtpfropfen 7 in der Versorgungsleitung 1 befindet und dort durch Pressung des Gummihohlzylinders 8 festgesetzt ist.
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 20 wird der Gummihohlzylinder 8 zwischen einer Scheibe 32 und einer Ringscheibe gepreßt. Die Scheibe 33 weist zentrisch einen rohrförmigen Ansatz 35 mit Innengewinde 38 auf. Die Ringscheibe 34 weist ebenfalls einen rohrförmigen Ansatz 36 auf, der in diesem Ausführungsbeispiel ein Außengewinde 39 trägt. Auf dieses Außengewinde 39 ist das Innengewinde am Ende des Rohres geschraubt. Hierdurch ist der Abdichtpfropfen 7 lösbar am Rohr 10 befestigt. Durch das Loch 40 der Ringscheibe 34 greift die Schraube 37, die sich mit ihrem Kopf auf der Ringscheibe 34 abstützt und sich in den rohrförmigen Ansatz 35 erstreckt, in dessen Innengewinde die Schraube 37 mit ihrem Außengewinde eingeschraubt ist. Gedreht wird diese Schraube 37 durch den Sechskant 41 am Ende der Stange 11, die in das Rohr 10 eingeschoben ist. Zur Ausführung der
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Drehbewegungen ist das Rohr 10 mit einem Handgriff 42, die Stange 11 mit einem Handgriff 43 versehen. Die Stange 11, die hier im Ausführungsbeispiel hohl ausgebildet ist, ist im Rohr 10 verschiebbar und drehbar. Für den Eingriff des Sechskantes 41 in das Loch 44 der Schraube 37 ist die Stange 11 im gezeichneten Ausführungsbeispiel noch weiter nach links in das Rohr 10 axial einzuschieben.
Im Äusführungsbeispiel der Fig. 21 wird der Gummihohlzylinder 8 ebenfalls zwischen einer Scheibe 33 und einer Lochscheibe 34 mit rohrförmigem Ansatz 36 gepreßt. Hier ist zentrisch an der Scheibe 33 ein mit Außengewinde 45 versehener Bolzen z.B. durch Anschweißen befestigt. Auf das Außengewinde 45 dieses Bolzens 46 wird eine Spezialmutter 47 mit ihrem Innengewinde geschraubt, die sich auf der Ringscheibe 34 abstützt. Gedreht wird diese Mutter mit ihrem endseitiged Sechskant 48 mittels der auch hier hohlen Stange 11, die an ihrem einen Ende als Steckschlüssel ausgebildet ist und an ihrem anderen Ende einen Handgriff 43 trägt. Das Rohr 10 weist hier an seinem einen Endf ein Außengewinde auf, mit dem es in das Innengewinde des Rohransatzes 36 eingeschraubt ist. Am anderen Ende weist das Rohr 10 einen Handgriff 42 auf. Auch in diesem Ausführungsbeispiel der Fig. 21 ist sowohl das Rohr 10 als auch die hohle Stange 11 von dem Abdichtpfropfen 7 lösbar, wenn dieser in die Versorgungsleitung 1 eingebaut und durch Zusammenpressen der Scheibe 33 und der Ringscheibe 34 eingedichtet ist.
Zweckmäßig ist es, für die Befestigung des Rohres 10 an dem Ansatz 36 der Ringscheibe 34 ein Spezialgewinde zu verwenden oder eine andere spezielle lösbare Befestigung des Rohres 10 an dem Ansatz 36 zu wählen, damit der Abdicht*
pfropfen 7 nur von hierzu befugter Hand gesetzt und wieder entfernt werden kann. Auch ist es zweckmäßig, anstelle eines Sechskantes 41,44, 48 eine andere Spezialbefestigung z.3. mit einem Fünfkant oder einem Dreikant zu wählen, um ein Lösen des Abdichtpfropfens 7 von unbefugter Hand unmöglich zu machen. Werden hier solche speziellen Gewinde mit speziellen Befestigungsmöglichkeiten gewählt, kann der Pfropfen in der Versorgungsleitung verbleiben, wenn alle anderen Teile der Hausleitung von der Versorgungsleitung auf Dauer abgebaut sind. Dieser Abdichtpfropfen 7 wirkt dann als eine von unbefugter Hand nicht entfernbare Diebstahlssicherung.
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Liste der Bezugszeichen:
1 Versorgungsleitung 33 Scheibe
2 Gebäudewand 34 Ringscheibe
3 T-Fitting 35 Rohrförmiger Ansatz
4 Haus leitung 36 Rohrförmiger Ansatz
5 Verschlußstopfen 37 Schraube
6 Absperrventi1 38 Innengewinde
7 Abdichtpfropfen 39 Außengewinde
8 GummihohIzy1inder 40 Loch
9 Ringscheibe 41 Sechskant
10 Rohr 42 Handgriff
11 Stange 43 Handgriff
12 Gewinde 44 Sechskantloch
13 Mutter 45 Außengewinde
14 Stange 46 Bolzen
15 Klemm- und Haltevorrichtung 47 Mutter
16 Schraube 48 Sechskant
17 Hohlraum
18 Schraube
19 Adapter
20 Absperrschieber
21 Schleusenrohr
22 Deckel
23 Zentalloch
24 Spannband
25 Dichtring
26 Dichtring
27 Innengewinde
28 Rohrstück
29 Armierter Gummischlauch
30 Ansatz
31 Magnet
32 Zwischenstück
Mt % '..

Claims (6)

Ansprüche
1. Gerät zum zeitweiligen Absperren einer unter Druck stehenden Versorgungsleitung,
durch Einsetzen eines Verschlußstopfens in diese Leitung,
bestehend aus einer an der Versorgungsleitung anzubringenden Schleuse, die aus einem Absperrschieber und einem an diesem angebrachten Rohr aufgebaut ist, das durch einen Deckel verschlossen ist, der mit einem Zentralloch .tiit Dichtring versehen ist, in welchem wahlweise eine den Verschlußstopfen tragende Stange oder ein den Absperrpfropfen der Versorgungsleitung tragendes Rohr verschiebbar ist, das in seinem Inneren eine Stange ooer ein Seil für die Pressung des Abdichtpfropfens aufnimmt,
^dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Absperrschieber (22) auf der dem Schleusenrohr (21) abgewandten Seite ein Adapter (19) angebracht ist,
welcher endseitig aus einem Schlauchstück und einer um das Schlauchstück gelegten Befestigungsschelle oder eines Spannbandes (24) besteht, daß am Ende der den Verschlußstopfen (5) tragenden Stange (14) eine Kiemmund Haltevorrichtung (15) für den Verschlußstopfen (5) angeordnet ist,
und daß der Deckel (22) vom Schleusenrohr (21) und/oder das Schleusenrohr (21) vom Absperrschieber (20) abnehmbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemm- und Haltevorrichtung (15) an der Stange (14) austauschbar angebracht ist.
3. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Adapter (19) an dem Absperrschieber (20) der Schleuse (19 bis 23) austauschbar angebracht ist.
4. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemm- und Haltevorrichtung (15) al" Steckschlüssel ausgebildet ist,
und radiale Gewindebohrungen mit eingesetzten Schrauben (18) aufweist oder permanentmagnetisch ist oder mit einem Permanentmagneten versehen ist.
5. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Adapter (19) aus einem Rohrstück (28), das an dem Absperrschieber (20) befestigt ist und vorzugsweise einen Querschnittssprung aufweist, und aus einem Gummischlauchstück (29) besteht, das vorzugsweise eine Armierung aufweist.
6. Gerät nach Anspruch 1,
dadurch jekennzeichnet,
daß der Hohlzylinder (8) aus elastomerischem Material zwischen zwei Scheiben (33, 34) angeordnet ist, von denen die eine eine Ringscheibe (34) ist und einen mit Gewinde versehenen kurzen Rohransatz (36) trägt, auf dem ein langes, am Ende mit Gewinde versehenes Rohr (10) aufschraubbar ist, und von denen die andere einen mit Gewinde versehenen Ansatz (35), (46) trägt, der mit der Ringscheibe (34) mittels einer Mutter (47) oder Schraube (37) verbunden ist, die von einer im Inneren des langen Rohres (10) bewegbar angeordneten Stange (11) in bzw. auf dem Gewinne des Ansatzes (36,46) zu drehen ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3832602A1 (de) * 1988-09-26 1990-03-29 Immanuel Jeschke Stopfen zum abdichten von versorgungsleitungen und werkzeug zu seinem einsetzen
FR2670558A1 (fr) * 1990-12-13 1992-06-19 Gillodts Jose Procede, dispositif et installation d'intervention sur une vanne placee sur une canalisation de fluide, notamment sous pression.
DE4106630A1 (de) * 1991-02-27 1992-09-03 Berliner Gaswerke Gasag Eigenb Verfahren und vorrichtung zum setzen eines sperrkolbens in eine gas-, insbesondere gashochdruckleitung

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