DE8805823U1 - Eckventil - Google Patents

Eckventil

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DE8805823U1
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Germany
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angle valve
rotary handle
piston
valve according
housing
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DE8805823U
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Hubert Schell GmbH and Co KG
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Hubert Schell GmbH and Co KG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/04Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having cylindrical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0414Plug channel at 90 degrees to the inlet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

Gebrauch smü s ter-Ari ir^e ldunq
Anmelder: Hubert Schell GmbH. & Co. KG.
Eckventil
Die Neuerung betrifft ein Eckventil mit einem Gehäuse, welches einen Anschlußstutzen, einen Abgangsstutzen
und eine Innenschulter aufweist, mit einem außen am
Gehäuse angeordneten Drehgriff und mit einem in dem
Gehäuse zwischen Anschluß- und Abgangsstutzen angeordneten, an der Innenschulter anliegenden, über den Drehgriff verstellbaren sowie als hohlzylindrischer Kolben ausgebildeten Ventilkörper, dessen dem Drehgriff zugewandte Stirnseite geschlossen und dessen Wandung radial koaxial zu dem Abgangsstutzen von einer Bohrung durchsetzt ist.
Eckventile der vorgenannten Art sind sogenannte Schnell-Schluß-Eckventile. Bei ihnen bedarf es nur einer Vierteldrehung - Drehung um 90 - des Drehgriffs, um das Eckventil zu öffnen und zu schließen. Bei einem bekannten Eckventil (DE-GM 82 21 550) ist in die Außenwand des
Kolbens um die Radia!bohrung ein O-Ring neben weiteren Dichtringen eingelassen. Auf der dem Drehgriff zugewandten Seite ist in das Gehäuse eine Nut eingelassen, in der ein Sprengring angeordnet ist, an dem innen der Kolben mit Seiner Außenschulter anliegt. An der Innenschulter im
Gehäuse liegt der Kolben mit seinem offenen freien Rand an.
Die Verwendung des Sprengrinys und mehrerer Dichtringe macht das bekannte Eckventil aufwendig und in seiner
Dichtwirkuny unsicher.
Hier will die Neuerung Abhilfe schaffen. Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Eckventil der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein Sprengring für
öie Fixierung des Kolbens in Axiairichtung vermieden
ist und der Kolben im wesentlichen selbst die Dicht-Virkung übernimmt. Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Innenschulter strömungsfcbwärts in der dem Drehgriff benachbarten Wandung des Gehäuses gebildet ist, an der der Kolben, der aus
einem gummiartigen Kunststoff besteht, mit seiner geschlossenen Stirnwand anliegt.
t)er Kolben aus gummiartigen Kunststoff, insbesondere
aus Polyester-Elastomeren, die als Blockpolymere aus
Polyterephtalsäureestern und Polyalkenglykolen aufgebaut sind - im Handel unter dem Warenzeichen "Hytrel" erhältlich - hat die Eigenschaft, durch den anstehenden Wasserdruck im Innern des Eckventils sich selbst an
Öas Gehäuse ringsherum anzulegen und den Wasserdurchfluß in Schließstellung abzusperren. Der Sprengring
entfällt. Seine Funktion ist von der Innenschulter übernommen, die in der dem Drehgriff benachbarten Wandung &Lgr; &bgr; s G9h?'.'.s?s <""?bil<3.et ist.
Die Dichtfunktion nach außen wird erreicht durch Dichtringe, die entweder in die Stirnwand des Kolbens oder in den zylindrischen Außenmantel des Kolbens im Anschluß an die Stirnwand eingelassen oder aus dem Kolben im Bereich seiner Stirnwand in der Form einer Dichtlippe herausgearbeitet sind.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen beschrieben. Ausführungsbeispiele äer Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigen etwa in doppelter Größe:
Fig. 1 ein Eckventil teilweise in Seitenansicht, teilweise im Axiaischnitt;
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem im Axialschnitt dargestellten Eckventil in gegenüber Fig. 1 geänderter Ausführung;
Fig. J einen Ausschnitt "X" aus Fig. 2 mit einer geänderten Dichtung;
Fig. 4 einen Querschnitt durch das in Fig. 1 dargestellte Eckventil im Bereich seines Drehgriffs entlang der Schnittlinie A-B;
Fig. 5 einen Querschnitt durch das in Fig. 2 dargestellte Eckventil im Bereich seines Drehgriffs entlang der Schnittlinie C-D.
Die als Ausführungsbeispiele gewählten Eckventile weisen jeweils ein Gehäuse 1 mit einem Anschlußstutzen 2, eimm senkrecht zu dem Anschlußstutzen 2 angeordneten Abgangsstutzen 3 sowie einem koaxial zu dem Anschlußstutzen angeordneten Stutzen 4 auf, der die Einrichtungen für die Betätigung ^cd Eckventils aufnimmt. In dem Gehäuse ist ein Ventilkörper 5 um 9O schwenkbar gelagert. Die Betätigung des Ventilkörpers 5 erfolgt über einen außerhalb des Gehäuses 1 an dem Stutzen 4 befestigten Drehgriff 6.
Der Anschlußstutzen 2 ist an seinem freien Ende ir.^L e Außengev/inde 21 versehen. Mit dem Außengewinde 21 wird der
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Anschlußstutzen 2 und damit das Eckventil an eine nicht dargestellte Rohrleitung angeschlossen.
Auch der Abgangsstutzen 3 ist an seinem freien Ende mit einem Außengewinde 31 versehen. Das Außengewinde 31 nimmt eine nicht dargestellte Hutmutter auf, mit deren und der Hilfe einer ebenfalls nicht dargestellten Dichtungshülse ein Rohr in dem Abgangsstutzen 3 gehalten ist.
Der Stutzen 4 ist auf der dem Drehgriff 6 zugewandten Seite mit einem axial und radial nach innen vorspringenden Anschlag 42 versehen. Der Stutzen ist außerdem axial mit einer öffnung 43 versehen, durch die i« noch zu beschreibender Weise ein Teil des Ventilkörpers 5 durchtritt. Die zwischen Wandung des Gehäuses 1 und öffnung 43 in dem Stutzen 4 stehen gebliebene ringförmige Stirnwand 45 bildet eine Innenschulter 41.
An der Innenschulter 41 liegt der als hohizylindrischer Kolben 51 ausgebildete Ventilkörper 5 mit seiner geschlossenen Stirnwand 53 an. Auf der der geschlossenen Stirnwand 53 gegenüberliegenden Stirnseite 52 ist der Vencilkörper 5 offen. Andererseits ist an die geschlossene Stirnwand 53 ein Zapfen 55 angeformt, der durch die öffnung 43 in dem Stutzen 4 in den Drehgriff 6 ragt. Bei einer Ausführung - Fig. 1 und 4 - ist der in den Drehgriff 6 hineinragende Zapfen 55 des Kolbens 51 mit diametral sich gegenüberliegenden, in Längsrichtung verlaufenden Vorsprüngen 56 versehen, die in dem Drehgriff gehalten sind. Bei einer anderen Ausführung - Fig. 2 und ist in den Zapfen 55 eine Längsnut 54 eingebracht, in die ein Teil des Drehgriffs G hineinragt.
Die Wandung des hohlzylindrischen Kolbens 51 ist in der Ebene des Abgangsstutzens 3 mit einer die Wandung durchsetzenden Radialbohrung 57 versehen. In der Öffnungsstellung des Eckventils liegt die Radialbohrung 57 koaxial zu dem Abgangsstutzen 3. In Schließstellung ist die Radialbohrung 57 um 90 geschwenkt und gegenüber dem Abgangsstutzen 3 abgedichtet durch das Gehäuse verschlossen. Der Kolben 51 besteht aus einem gummiartigen Kunststoff, insbesondere aus Polyester-Elastomeren, die als Blockpolymere aus Polyterephtalsäureestern und Polyalkenglykolen aufgebaut sind. Ein solcher Kolben hat die Eigenschaft, durch den anstehenden Wasserdruck im Innern des Eckventils sich selbst an das Gehäuse ringsherum anzulegen und den Wasserdurchfluß in Schließstellung abzusperren.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführung ist in der Stirnwand 53 des Kolbens 51 ein Dichtring 58 vorgesehen. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführung ist im zylindrischen Außenmantel des Kolbens 51 im Anschluß an die geschlossene Stirnwand 53 der Dichtring 13 vorgesehen. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführung ist im Abstand von der geschlossenen Stirnwand 53 eine Ringnut im Außenmantel des Kolbens 51 vorgesehen, zwischen der und der Stirnwand 53 eine Dichtlippe 58 gebildet ist. Die hier beschriebenen Dichtungen ermöglichen die Dichtung des Eckventils nach außen.
An den Drehgriff 6 ist innen koaxial ein Kragen 63 angeformt. Mit dem Rand des Kragens 63 ist der Drehgriff 6 zu drei Vierteln auf dem Gehäuse 1,und zwar auf der äußeren Stirnfläche des Stutzens 4, abgestützt. Zu einem Viertel ist der Kragen 63 im Bereich des Randes ausgespart. In die Aussparung 62 ragt der Anschlag 42 des Stutzens 4 hinein.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in dem Kragen 63 der Zapfen 55 des Kolbens 51 mit seinen VorSprüngen 56 gehalten. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Kragen 63 einen radial nach innen ragenden Vorsprung 61 auf, der in die Längsnut 54 in dem Zapfen 55 eingreift.
Wie Fig. 1 zeigt, ist zwischen dem Kragen 63 und dem It? den Kragen 63 hineinragenden Zapfen 55 eine Rastverbindung - auch als Klipsverbindung bezeichnet - vorgesehen. Diese Rastverbindung hält den Kolben 51 mit seiner Stirnwand 53 in Anlage an die Innenschulter 41. In Fig. 2 ist dargestellt, daß innen an der Außenwand fles Drehgriffs 6 ein ringförmiger Vorsprung 64 vorgesehen ist, der in einen Einstich 44 in dem Stutzen 4 grtift.

Claims (11)

  1. &bull; · · I
    DIPL-ING. LOTHAR DORNER' '·." »-#'
    PATENTANWALT
    Hagen, STRESEMANNSTRASSE is 02. Mai 1988
    TELEFON (O 23 31) 2 83O2
    telefax (02331) 312&bgr;&ogr; Anwaltsakte 88051/W
    Gebrauchsmuster-Anmeldung
    Anmelder: Hubert Schell GmbH. & Co. KG.
    Schutzansprüche
    1. Eckventil mit einem Gehäuse, welches einen Anschlußstutzen, einen Abgangsstutzen und eine Innenschulter aufweist, mit einem außen am Gehäuse angeordneten Drehgriff und mit einem in dem Gehäuse zwischen Anschluß- und Abgangsstutzen angeordneten, an der Innenschulter anliegenden, über den Drehgriff verstellbaren sowie als hohlzylindrischer Kolben ausgebildeten Ventilkörper, dessen dem Drehgriff zugewandte Stirnseite geschlossen und dessen Wandung radial koaxial zu dem Abgangstutzen von einer Bohrung durchsetzt ist,
    w dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschulter (41) strömungsabwärts in der dem Drehgriff (6) benachbarten Wandung (45) des Gehäuses (1) gebildet ist, an der der Kolben (51), der aus einem gummiartigen Kunststoff besteht, mit seiner geschlossenen Stirnwand (53) anliegt.
  2. 2. Eckventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (51) aus Polyester-Elastomeren gebildet ist, die als Blockpolymere aus Polyterephtalsäureestern und Polyalkenglykolen aufgebaut sind.
    1 · ■ I I I
  3. 3. Eckventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der geschlossenen Stirnwand (53) des Kolbens (51) ein Dichtring (58) vorgesehen ist.
  4. 4. Eckventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im zylindrischen Außenmantel des hohlzylindrischen Teils des Kolbens (51) im Anschluß an die geschlossene Stirnwand (53) ein Dichtring (58) vorgesehen ist.
  5. 5. Eckventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand von der geschlossenen Stirnwand (53) des Kolbens (51) eine Ringnut im Außenmantel des hohlzylindrischen Teils vorgesehen ist, zwischen der und der Stirnwand (53) eine Dichtlippe (59) gebildet ist.
  6. 6. Eckventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) auf der dem Drehgriff (6) zugewandten Seite mit einem radial und axial vorspringenden Anschlag (42) versehen ist, der in eine im wesentlichen einen Viertelkreis ausmachende ringförmige Aussparung
    (62) in dem Drehgriff (6) hineinragt.
  7. 7. Eckventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Drehgriff (6) innen koaxial ein Kragen
    (63) angeformt ist, mit dessen Rand zu etwa drei Viertein der Drehgriff (6) auf dem Gehäuse (1) abgestützt ist und zu einem Viertel im Bereich des Randes mit der Aussparung (62) versehen ist, in die der Anschlag (42) hineinragt.
  8. 8. Eckventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Drehgriff (6) ein Zapfen (55) hineinragt, der an die Stirnwand (53) des Kolbens (51) angeformt ist und mit diametral sich gegenüberliegenden, in Längsrichtung verlaufenden Vorsprüngen (56) versehen ist, die in dem Kragen (63) gehalten sind.
  9. 9. Eckventil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kragen (63) ein radial nach innen ragender Vorsprung (64) angeformt ist, der in eine Längsnut (54) eingreift, die in einem an die Stirnwand (53) des Kolbens (51) angvformten Zapfen (55) vorgesehen ist.
  10. 10. Eckventil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischem dem Kragen (63) und dem in den Kragen hineinragenden Zapfen (55) eine Rastverbindung vorgesehen ist.
  11. 11. Eckventil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung des Drehgriffs (6) mit einem ringförmigen Vorsprung (64) versehen ist, der in einen Einstich (44) in dem Gehäuse (1) eingreift.
DE8805823U 1988-05-03 1988-05-03 Eckventil Expired DE8805823U1 (de)

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DE8805823U DE8805823U1 (de) 1988-05-03 1988-05-03 Eckventil
DE19893912278 DE3912278A1 (de) 1988-05-03 1989-04-14 Eckventil

Applications Claiming Priority (1)

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DE8805823U DE8805823U1 (de) 1988-05-03 1988-05-03 Eckventil

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DE8805823U1 true DE8805823U1 (de) 1988-06-23

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ID=6823628

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DE8805823U Expired DE8805823U1 (de) 1988-05-03 1988-05-03 Eckventil

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