DE8805715U1 - Abstandshalter - Google Patents

Abstandshalter

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    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/02Repairing, e.g. filling cracks; Restoring; Altering; Enlarging
    • E04G23/0218Increasing or restoring the load-bearing capacity of building construction elements
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Abstandshalter
Die Neuerung bezieht sich auf einen Abstandshalter zur Verwendung bei Schalungen für Betonwände oder dgl. Betonbauteile im Schutzraumbau.
Bei der Herstellung von Betonbauteilen (Betonwänden und dgl.) ist es üblich, Abstandshalter zu verwenden, mit denen die beiden Schalungswände einer entsprechenden Betonschalung in einem vorgegebenen Abstand voneinander gehalten bzw. niteinander verspannt werden. Derartige, auch als "Hauerstärken" bezeichnete Abstandshalter bestehen vielfach aus wenigstens einem zwischen den Schalungswänden angeordneten Rohrstück aus zementgebundenem Fasermaterial (Faserbeton), durch welches ein die Schalungswände miteinander verspannendes Spannelement (z.B. Spannbolzen usw.) hindurchgeführt ist und welches im Beton des fertiggestellten Betonbauteil verbleibt.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Abstandshalter aufzuzeigen, der speziell für die Herstellung von Betonwänden oder dgl. Betonbauteilen im Schutzraumbau geeignet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Abstandshalter entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Schutzanspruches 1 ausgebildet.
Der neuerungsgemäGe Abstandshalter wird zur Herstellung von Betonwänden oder dgl. Betonbauteilen von Schutzräumen usw. zusammen mit mehreren gleichartigen Abstandshaltern in der For«, verwendet, daß die beiden, die Betonschalung bildenden Schalungswände durch diese Abstai.dshalter (auch unter Verwendung von durch das jeweils wenigstens eine Bohrstück sowie durch die Schalungswände hindurchgroifenden und an der Außenfläche der Schaiungswände angreifende/ Spannelemente) in dem erforderlichen Abstand voneinander gehalten sind. Nach dem Fertigstellen des jeweiligen Betonbauteiles (Betonwand oder dgl.) werden nach dem Entschalen dieser Betonwand die an den Auüenf1ächen der Betunwand freiliegenden Vorsatzelemente entfernt und die vun diesen uorsatzeiementen geformten
Ü F f nunqe &eegr; durch jeweils wenigstens einen Vf! r seh lulls top Fen v/sr3ih1 &ogr; ssen. Diese Versch Juüstop Fen Ii eye&eegr; dann teilweise ge ei en die im Beton Fest eingebetteten Ii ohr stücke der Abstandshalter, aber l>oi entsprechend großem Querschnitt der Vorsatzelemente auch in einem das jeweilige E.ride des Rohrstückes umschl !eilende &eegr; ringförmigen Bereich direkt gegen das Material der Betonwand an. Hierdurch ergibt sich ein gegen äuÜere KraFtei&eegr;wirkung (Explosioni>druck usw.) Fester und dichter Abschluß vor allem auch dahingehend, daü die in der Betonwand oder dgl. verbleibenden Teile <ter verwendeten Abstandshalter (Kohrstücke und Verschlußstopfen ) bei einer äußeren Krafteinwirkung an einer Seite der Betonwand oder eines anderen Betonbauteils nicht durch diese Betonwand hindurchgedruckt werden können.
Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche .
Die Neuerung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Ls zeigen:
Fig. 1 in schematiseher Darstellung sowie teilweise im Schnitt einen Abstandshalter gemäß der Neuerung;
Fig. 2 in schematischer Darstellung einen Teilschnitt durch ein Betonbauteil (Betonwand) bzw. durch eine zur Herstellung dieses Betonbauteils dienende Schalung im Bereich eines Abstandshalters gemäO Fig. 1.
In den Figuren ist 1 eine Betonwand eines Schutzraumes, die in der Fig, 2 links im fertiggestellten Zustand wiedergegeben ist und die unter Verwendung einer üblichen Beton-Schalung gefertigt wurde, welche wenigstens zwei vertikale, im Abstand voneinander und parallel, zueinander angeordnete Schalungswände 2 aufweist, von denen in der Fig. 2 nur die linke Schalungswand 2 wiedergegeben ist. Für die Herstellung der Betonwand 1 weist die Schalung selbstverständlich eine entsprechende Schalungswand 2 auch an der in der Fig. 2 linken Seite auf, wobei die dortige Schalungswand 2 mit ihrer
Innenfläche 2' dort vorgesehen ist, wo sich die in der Fig. 2 linke Auüenfläche I ' der fertiggestellten Betonwand 1 befindet .
Um die beiden Schalungswände 2 der Betonschalung in ihrem erforderlichen Abstand miteinander zu verbindein bzw. zu verspannen, sind mehrere Abstandshalter 3 vorc|esehen, die bei der dargestellter) Aus f ührungs form jeweils aus einem rohrartigen, beidendig offenen Element 4 bestehen, welches beide &eegr; dig gegen die einander zugewendeten In neinflächen 2' der beiden Schalungswände 2 anliegt und von einem Spannelement bzw. Span&eegr;bolze &eegr; 5 durchsetzt ist, der über die beiden Enden des rohrartigen Elementes 4 vorsteht, durch die beiden Schalungswäride 2 hindurch geführt ist und auch über die Außenfläche&eegr; 2'' dieser Schalungswände 2 wegsteht. Zumindest an el«3&eegr; über die Außenflächen 2' vorstehenden Enden ist der Spannbolzen 5 mit einem Außengewinde versehen, auf welches eine Span&pgr;mutter 6 aufgeschraubt ist, die gegen die betreffe ti de Außenfläche 2'' anliegt, so daß über das Spannelement 5 im Zusammenwirken mi L dem rohrartigen Element 4 die beiden Schalungswände 2 in dem erforderlichen, durch die Lange des rohrartigen Elementes 4 vorgegebenen Abstand voneinarider gehalten bzw. miteinander vorspannt sind.
Das rohrartige Element 4 besteht bei der dargestellten Ausführungsform über den größten Teil seiner Länge aus einem beidendig offenen Rührstück 7, welches aus zementgebundenem Fasermaterial (Faserbeton) beispielsweise durch Extrudieren hergestellt ist, also aus einem Material besteht, welches mit dem Beton der Betonwand 1 eins besonders innige und feste Verbindung eingeht und insoweit keinen Fremdkörper im Beton der Betonwand 1 darstellt. An jedem Ende des Rohrstückes 7 weist das rohrartige Element 4 bei der dargestellten Ausführungsform ein Vorsatzelement 8 auf, welches aus Kunststoff oder aus einem anderen geeigneten Material gefertigt ist, das mit dem Beton der Betonwand 1 keine Verbindung eingeht. Jedes Vorsatzelement 8 ist von einem an seiner Außenfläche kreiszylinderförmig ausgebildeten Körper 8' gebildet, der an einem Ende bzw. an einer Stirnseite einen über dieses Ende weg-
stehenden, an seiner Umfangsfläche ebenfalls kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlzapfen oder Ansatz 8'' aufweist, wobei der Körper 8' sowie der Ansatz 8'' mit ihrer Umfanyyfläche jeweils die Längsachse L des rohrartigen Elementes 4 konzentrisch umschließen, der Körper 8' einen Außendurchmesser aufweist, der bei der dargestellten Ausführungsform etwas größer ist als der Außendurchmesser des Rohrstückes 7. Der zur Befestigung des jeweiligen Vorsatzelementes 8 an dem zugehörigen Ende des Rohrstückes 7 dienende und in die Innenbohrung T dieses Rohrstückes hineinreichende Ansatz 8'' besitzt einen Außendurchmesser, der kleiner ist als der Außendurchmesser des Körpers 8' und in etwa gleich oder geringfügig größer ist als der Durchmesser (jer Bohrung T des Rohrstückes 7.
Jedes Vorsatzelement 8, welches mit der den Ansatz 8'' aufweisenden Stirnseite gegen ein Ende des Rohrstückes 7 anliegt, besitzt in seinem Körper 8' sowie in dem Ansatz 8'' eine durchgehende, zu den beiden Enden des Vorsatzelementes hin offene Öffnung, die an den beiden Enden des rohrartigen Elementes 4 die Fortsetzung der Bohrung 7 bildet und durch die beim Herstellen der Betonwand 1 der Spannbolzen 5 ebenso hindurch reicht wie durch die Bohrung 7' .
Die Körper 8' der Vorsatzelemente 8 weisen bei der dargestellten Ausführungsform in Richtung der Längsachse L eine Länge 1 auf, die größer ist als der halbe Au3endurchmesser des Körpers 8'.
Für jeden Abstandshalter 3 bzw. für jedes rohrartige Element sind weiterhin zwei kreisscheibenartige Verschlußstopfen 9 vorgesehen, die ebenfalls aus zementgebundenem Fasermaterial (Faserbeton) hergestellt sind und hinsichtlich ihrer Formgebung und Größe dem Körper 8' der Vorsatzelemente 8 entsprechen .
Weiterhin sind für jeden Abstandshalter 3 bzw. für jedes rohrartige Element 4 zwei zylinderförmige Verschließelemente 10 größerer Länge sowie vier ebenfalls zylinderförmige
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Vei-r>chi ießelement e 11 kürzerer Länge vorgesehen, wobei diese Verschl ieOelemente 10 urd 11 ebenfalls aus z^.Tientgebundenem Fasermateria &igr; (Faserbeton) beispielsweise durch Extrudieren hergestellt sind und eine kreiszylinderförmige Um fangs fläche mit einem Außendurchmesser aufweisen, der gleich oder geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung 7' des Rohrstückes 7 .
Bei der Herstellung der Betonwand 1 bzw. bei dem Erstellen der hierfür verwendeten Betonschalung werden zusammen mit den Schalungswänden 2 zunächst nur die rohrartigen Elemente 4 und die zugehörigen Spa&eegr;&eegr;bolzen 5 benutzt, um die beiden Schalungswände 2 in der oben beschriebenen Weise in dem erforderlichen Abstand gegeneinander zu verspannen, Nach dem Abbinden des Betons der Betonwand 1 und nach dem Abnehmen der Schalungswände 2 sowie der Span&eegr;bolzen 5 werden dann die an den AuDenflächen 1' der fertiggestellten 9etonwand 1 freiliegenden Vorsatzelemente 8 mit einem geeigneten Werkzeug entfernt. Anschließend werden in die freiliegenden offenen Enden der im Beton der Betonwand 1 eingebetteten Rohrstücke 7 zunächst die Verschließelemente 10 und anschließend auch beidseitig jeweils zwei Verschließelemente in jedes Rohrstück 7 eingeschoben und dort auf geeignete Weise, z.B. durch einen Kleber festgelegt, wie dies in der Fig. 2 links angedeutet ist. Anschließend wird in die an jeder Außenfläche 1' der Betonwand 1 von den Vorsatzelementen 8 geformten Öffnungen 12 jeweils ein Verschlußstopfen 9 eingesetzt, der in dieser betreffenden Öffnung ebenfalls in geeigneter Weise, beispielsweise durch einen geeigneten KleKer usw. festgelegt wird, wobei sich jeder Verschlußstopfen 9 mit seiner der Außenfläche 1' der Betonwand 1 abgewendeten Stirnfläche insbesondere auch gegen das dortige Ende des Rohrstückes 7 sowie im Bereich seines Außenumfanges auch am Beton der Betonwand 1 innerhalb der Ausnehmung 12 abstützt. Hi^: -~t st dann nicht nur ein dichter Abschluß der Betonwand 1 auch an denjenigen Bereichen erreicht, an denen die Abstandshalter 3 für die Herstellung dieser Betonwand vorgesehen waren, sondern mit der beschriebenen Ausbildung wird insbesondere auch ein Abschluß erreicht, bei dem nicht die Gefahr besteht,
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daß bei Kraft-oder Druckeinwirkungen (z.B. Explosionsdruck usw.) an einer Außenfläche 1' der Betonwand 1 ein Rohrstück 7 und/oder die Uerschließelemente 10 und 11 von dieser Außenfläche 1* her durch die Betonwand 1' gedruckt werden und an der anderen Außenfläche 1' der Betonwand 1 aus dieser austreten.
Die Neuerung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht sich, daß Abwandlungen sowie Änderungen möglich sind, ohne daß dadurch der die Neuerung tragende Erfindungsgedanke verlassen wird.
So ist es beispielsweise möglich, die Körper 8' der Vorsatzelemente 8 zum leichteren Entnehmen bzw. Entformen an ihrer Umfangsflache zu dem jeweiligen Ansatz 8'' gleich kegelstumpfförmig auszubilden. Weiterhin ist es auch möglich, das rohrartige Element 4 geteilt auszubilden, d.h. so auszubilden, daß es aus zwei Rohrstücken 7 besteht, die in der Mitte des jeweiligen Abstandshalters 3 über ein Kupplungsstück miteinander verbunden sind, welches zum Verbinden zweier Spannbolzen 5 dient, die an ihrem einen Ende jeweils lösbar an diesem Kupplungsstück befestigt sind und mit ihrem anderen Ende über die Außenfläche 2' der betreffenden Schalungswand 2 voretehen und dort die Spannmutter 6 oder ein anderes, geeignetes Spannelement tragen.
Bei der dargestellten Ausführungsform wurde davon ausgegangen, daß die Vorsatzelemente 8 jeweils als Vollkörper (mit entsprechender öffnung für den Spannbolzen 5) aus Kunststoff gefertigt sind. Grundsätzlich ist es natürlich auch möglich, den Körper 8' dieser Vorsatzelemente napf- oder kappenartig auszubilden, wobei dann allerdings im Inneren jedes napf- oder kappenartigen Körpers 8' mehrere Versteifungsrippen vorgesehen sind, so daß die Vorsatzelemente 8 bzw. deren Körper 8' auch in der Lage sind, die beim Verspannen der Schalungswände 2 gegeneinander insbea. auch in den Vorsatzelemonten 8 auftretenden hohem Kräfte aufzunehmen.

Claims (4)

  1. Schutzansprüche
    . Abstandshalter zur Verwendung bei Schalungen für Betonwände oder dgl. Betonbauteile im Schutzraumbau, bestehend aus wenigstens einem Rohrstück aus zementgebundenem Fasermaterial sowie aus jeweils einem an jedem Ende des Abstandshalters vorgesehenen und dort an an einen Teil des wenigstens einen Rohrstückes anschließenden Vorsatzelement, welches aus einem mit Beton keine Verbindung eingehenden Material, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Vorsatzelement (8) eine im wesentlichen kreiszylinderformige Umfangsflache mit einem Außendurchmesser aufweist, der gleich oder geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des sich an das jeweilige Vorsatzelement (6) anschließenden Teils des Rohrstückes (7), und daß zwei in ihrer Querschnittsform und Größe den Vorsatzelementen (8) entsprechende Verschlußstopfen (9) aus zementgebundenem Fasermaterial vorgesehen sind.
  2. 2. Abstandshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein kreiszylinderartiges Verschließelement (10, 11) vorgesehen ist, dessen Außendurchmesser gleich oder geringfügig kleiner ist als der Innendurchmesser des wenigstens einen Rohrstückes (7).
  3. 3. Abstandshalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge des wenigstens einen Verschließelementes (10, 11) in etwa gleich der axialen Länge des wenigstens einen Rohrstückes (7) ist.
  4. 4. Abstandshalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das wenigstens eine Verschließelement (10, 11) aus mehreren Teilen oder Einzel-VergchlioGelementen (10, 11), vorzugsweise aus zwei Einzelschließelementen (1L)) größerer Länge und vier Einzel-Verschließelementen (11) kürzerer Länge besteht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202010005185U1 (de) * 2010-04-13 2011-08-30 Sven Obernolte Abstandshalter für Schalungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202010005185U1 (de) * 2010-04-13 2011-08-30 Sven Obernolte Abstandshalter für Schalungen

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