DE8805622U1 - Verbauvorrichtung für offene Baugruben - Google Patents

Verbauvorrichtung für offene Baugruben

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DE8805622U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/06Foundation trenches ditches or narrow shafts
    • E02D17/08Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations

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Description

DiPL-ING. CARL HAENISCH D-1000 berlin 20
Schnepfenreuther Weg 36 J Telefon 030/3354089
Mein Zeichen: G 2/88
Anmelder: Erwin Finkler, 1000 Berlin 30
Verbauvorrichtung für offene Baugruben
Die Neuerung bezieht sich auf eine Verbauvorrichtung für offene Baugruben mit seitlichem, durch Bohlen gebildeten Verbauwänden und diese auf Abstand haltenden, als 1§.,yenverstellbare Druckspeicher ausgebildeten Steifen, die die Bohlen unter Zwischenlage von vertikal verlaufenden, brust holzartigen Drucklagern belasten.
Bei Erd-, Fels- und Aushubarbeiten sind Baugruben, insbesondere offene Baugruben, zum Verlegen von Kabeln oder Rohren zu verbauen, damit Beschäftigte nicht durch Abrutschen von Massen gefährdet werden können. In DIN 4124 sind beispielsweise für einen waagerechten Grabenverbau die bekannten Mittel einer Verbauvorrichtung hinsichtlich ihrer Bemessungsgröße, wie Stützweiten, Kraglängen und Dicke der Bohlen sowie Abmessungen, Stützweiten und Kraglängen der Br-.'sthölzer und die Knicklängen von Steifen sowie die größten Steifenkräfte festgelegt.
Ein wesentlicher, zeitlicher Anteil bei den Verbauarbeiten entfällt auf den Einbau der Steifen, die z. B. aus Rundholz gefertigt sein können, oder, wie aus der DE-OS 33 12 835 bekannt, aus Aussteifungsprofilen mit zwischengeschalteten Druckspeichern gebildet sind, wobei hydraulisch oder pneumatisch arbeitende Kolben-Zylinder-Anordnungen oder Federanordnungen, z. B. mit Tellerfedern, als Druckspeicher Anwendung finden können.
In allen Fällen ist es schwierig, die erforderliche Steifen-
kraft, die auf das brustholzartige Drucklager einwirkt, kontrollierbar einzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung ist ausgehend von einer Verbauvorrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, daß das Drucklager aus einem elastischen Kunststoffkörper besteht und auf der der Steife abyewandten Seite eine mittlere, zwei äußere vorspringende Druckflächen ergebende Ausnehmung aufweist.
Durch Anwendung des Neüerungsyeuänkens ist eine Kontrolle der Steifenkörper über eine die Ausnehmung ganz oder teilweise ausfüllende Durchbiegung des Kunststoffkörpers möglich. Infolge der elastischen Ausbildung des Drucklagers wird die Durchbiegung im eingebauten Zustand als Funktion der Steifenkraft ablesbar und im wieder ausgebauten Zustand rückgängig gemacht, was eine erwünschte Mehrfachverwendung ebenso begünstigt wie die Wahl eines Kunststoffmaterials, das schlag- und stoßunempfindlich und weitestgehend witterungsbeständig ausgeführt sein kann.
Zur Aufbringung größerer Steifenkräfte kann es in Weiterbildung des Neuerungsgedankens vorteilhaft sein, wenn der elastische Kunststoffkörper mit Versteifungseinlagen zumindest im Bereich der mittleren Ausnehmung versehen ist. Die Handhabung und Lagerhaltung der neuerungsgemäßen Verbauvorrichtung läßt sich vereinfachen, wenn der Kunststoffkörper mit der Steife über ein Taumellager fest verbunden ist. Hierzu kann der Kunststoffkörper eine mittig angeordnete Bohrung für den teilweisen Durchtritt eines freien Endes der Steife aufweisen. Bevorzugt ist die Bohrung elliptisch ausgeführt, um die Orientierung des brustholzartigen Drucklagers während des Einbaues zu erleichtern. Die Bohrung kann eine ballige Kontur haben, um die erwünschte Taumelbewegung während des Einbaues einerseits und eine geringe Schräglage der Verbauwände in bezug auf die Steife ausgleichen zu können.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Verbauverrichtung qemäß der Neuerung beschrieben und die Wirkungsweise erläutert.
In der Figur sind in einem schematisch dargestellten Schnitt durch eine offene Baugrube 1 für das seitlich abzufangende Erdreich 2 auf jeder Seite durch Bohlen 3, 4, 5, 6 gebildete Verbauwände vorgesehen, die von Steifen 7 auf Abstand gehalten sind. Die Steifen 7 sind, wie an sich bekannt, als längenverstellbare Druckspeicher ausgebildet und belasten die Bohlen 3, 4, 5, 6 unter Zwischenlage von vsrtikGi verlaufsnderi, brustholzartigen Drucklagern 8, 9, die die freien Enden der Steife 7 aufnehmen.
Die Drucklager 8, 9 bestehen aus einem elastischen Kunststoffkörper. Sie weisen auf der der Steife 7 abgewandten Seite eine mittlere, zwei äuBere Druckflächen 11, 12 ergebende /.usnehmung 13 auf. Der elastische Kunststoffkörper kann zumindest im Bereich der mittleren Ausnehmung 13 mit Versteifungseinlagen versehen sein.
Ersichtlich sind die Kunststoffkörper 8, 9 mit der Steife 7 über Taumellager IA fest verbunden. Hierzu haben die Kunststoffkörpei: 8, 9 eine mittig angeordnete Bohrung 15 für den teilweisen Durchtritt des freien Endes 16 der Steife 7. Die Bohrung 15 ist zweckmäßig elliptisch ausgeführt und mit einer balligen Kontur versehen, der die Kontur des freien Endes der Steife 7 angepaßt ist.
Zum Aufbringen der gegen die Verbauwände gerichteten Steifenkörper dient ein im Bereich der Steife vorgesehener, nicht weiter dargestellter Druckspeicher, wie z. B. eine hydraulische oder pneumatisch arbeitende Kolben-Zylinder-Anordnung oder ein Federspeicher. Unter der Einwirkung der aufgebrachten Steifenkörper biegt sich das Drucklager 8, 9 im Bereich der mittleren Ausnehmung 13 in eine gestrichelt gezeichnete, die Ausnehmung
ganz oder teilweise ausfüllende Lage, die jederzeit während der Krafterzeugung und während der gesamten Standzeit der Baugrube kontrolliert werden kann.
Es ist auch möglich, die Federungseigenschaften der unverlierbar mit der Steife verbundenen Drucklager als Druckspeicher der Steife zu verwenden und nur noch eine Längenverstellung, z. B. rein mechanischer Art, im Bereich der Steife beizubehalten.
Der Neuerungsgedanke kann vorteilhaft durch brustholzartige QrnrHanoT mU oinor I änne unn SD nm . olnpr Rrpiffi vnn 16 Cim und einer Dicke von 8 cm verwirklicht werden, wobei die Tiefe der Ausnehmung beispielsweise 2 - 3 mm betragen kann.
Die neuerungsgemäße Ausgestaltung erlaubt infolge der gewählten Konstruktion und der Materialwahl eine Mehrfachverwendung, was zusätzlich zu der angestrebten kontrollierbaren Einstellbarkeit der Steifenkräfte den Zeitaufwand bei den Verbauarbeiten offener Baugruben reduziert.
6 Ansprüche
1 Figur

Claims (6)

Ansprüche
1. Verbauvorrichtung für offene Baugruben mit seitlichen, durch Bohlen gebildeten Verbauwanden und diese auf Abstand haltenden, als längenverstellbare Druckspeicher ausgebildeten Steifen, die die Bohlen unter Zwischenlage von vertikal verlaufenden, brustholzartigen Drucklagern belasten, dadurch gekennzeichnet, daß das Drucklager (8, 9) aus einem elastischen Kunststoffkörper besteht und auf der der Steife (7) abgewandten Seite (10) eine mittlere, zwei äußere vorspringende Druckflächen (11) ergebende Ausnehmung (13) aufweist.
2. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Kunststoffkörper (8, 9) mit Versteifungseinlagen zumindest im Bereich der mittleren Ausnehmung (13) versehen ist.
3. Verbauvorriohturg nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper (8, 9) mit der Steife (7) über ein Taumellager (14) fest verbunden ist.
4. Verbauvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper (8, 9) eine mittig angeordnete Bohrung (15) für den teilweisen Durchtritt eines freien Endes (16) der Steife (7) aufweist.
5. Verbauvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (15) elliptisch ausgeführt ist.
6. Verbauvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (15) eine ballige Kontur hat.
DE8805622U 1988-04-25 1988-04-25 Verbauvorrichtung für offene Baugruben Expired DE8805622U1 (de)

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