DE8805612U1 - Auswerfgerät für Maschinen zur Handhabung von Bögen und ähnlichen Artikeln, insbesondere für Maschinen zur Stapelung von Bögen - Google Patents
Auswerfgerät für Maschinen zur Handhabung von Bögen und ähnlichen Artikeln, insbesondere für Maschinen zur Stapelung von BögenInfo
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Description
Beschreibung
Auswerfgerät für Maschinen zur Handhabung von Bögen und ähnlichen Artikeln, insbesondere für Maschinen zur
Stapelung von Bögen.
Die Erfindung betrifft ein Auswerfgerät zur Handhabung vor Bögen und ähnlichen flachen Artikeln (z. B. Bündel
von Blättern, Heften usw.)» mit
- wenigstens einem ersten Rotationskörper, der den Ausgang
eines Förderers bildet, auf dem im wesentlichen kontinuierlich die zu bearbeitenden Artikel geführt
werden,
- einem Arretierelement, das wahlweise zwischen einer
Ruhestellung und einer Arbeitsstellung verstellt werden kann und wobei das Element selbst den Transport der
Artikel, die an dem Ausgang des Förderers anliegen, anhält,
- wenigstens einem zweiten Rotationskörper, der in der Drehung mitgenommen wird und eine Formgebung
(Profilierung) an den zu bearbeitenden Artikel durchführt, und
- Mitteln zur übertragung der Drehbewegung, die auf den
zweiten Rotationskörper wirken und mit dem Arretierelement verriegelt sind, um den zweiten
Rotationskörper in der Drehbewegung mitzunehmen oder zu
blockieren, wenn sich das Arretierelement in Ruhestellung bzw. in Arbeitsstellung befindet.
Ein Auswerfgerät oben spezifizierter Art ist z. B. in der
Gebrauchstnusteranineldung Nr. 53 158-B/85 (Italien) beschrieben, die von demselben Anmelder eingereicht worden
ist.
Auf diese frühere Anmeldung wird hezügünh der allgemeinen
Beschreibung der allgemeinen Funktionsmerkmale des vorliegenden Auswerfgerätes Bezug genommen.
Die Funktion der Mittel zur übertragung der Drehbewegung,
die in der Ausführung gemäß der früher eingereichten Anmeldung aus dritten Rotationskörpern in Form von Rollen
bestehen, die wahlweise mit dem ersten und/oder dem zweiten Rotationskörper in Kontakt gebracht, werden, um so
eine drehende Mitnahme des dritten Rotationskörpers zu erreichen, besteht darin, zu verhindern, daß in dem
Materialtransportes in die Arbeitsstellung gebracht wird, diejenigen Artikel, die sich in der Nähe des Ausgangs des
Förderers befinden, einer Reibung durch die Profilrollen (zweiter Rotationskörper) unterzogen werden.
Gemäß der aus der früheren Anmeldung bekannten Lösung wird dies dadurch verhindert, daß zusammen mit dem Absenken des
Arretierelements in die Arbeitsstellung des Ausklinken der zwischen dem ersten Rotationskörper und den Profilrollen
vorhandenen Umlenkrollen bewirkt wird, damit diese bei der Drehung nicht mehr mitgenommen werden.
Diese Lösung hat sich vom Arbeitsablauf her als völlig zufriedenstellend herausgestellt. Es konnte jedoch
fabgestellt werden, daß die Effizienz und die
Funktionstüchtigkeit des Auswerfgerätes weiter verbessert werden können, wenn die Mittel zur übertragung der
Bewegung gemäß der Ausführung, die Gegenstand vorliegender Gebrauchsmusteranmeldung ist, aus einem Einrückmechanismus
mit elektro-magnetisch wirkender Kupplung bestehen, der zwischen einer Hauptantriebswelle und dem zweiten
Rotationskörper (Profilrollen) eingebaut ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert, aus
welchem sich weitere Eigenarten und Vorzüge der Erfindung ergeben. Es zeigen;
Fig. 1 eine allgemeine perspektivische Ansicht eines Auswerfgerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen seitlichen Aufriß, der in etwa einem Schnitt
längs der Linie II-II in Fig. 1 entspricht.
Zunächst sei darauf hingewiesen, daß der Begriff "Auswerfgerät", wie er in der vorliegenden Beschreibung
benutzt wird, alle Vorrichtungen betrifft, die Funktionen zur Regelung und zum augenblicklichen Stoppen des Flusses,
zur Querfalzung usw. in allen Maschinen zur Handhabung von
Bögen und ähnlichen Artikeln ausüben können.
In Fig. 1 der Zeichnung ist mit 1 eine Rolle (oder eine Gruppe von Rollen) mit horizontaler Achse (erster
Rotationskörper) bezeichnet, um welche mehrere Riemen B gewickelt sind. Der obere Teil der Riemen bildet die
II··»·
Transport flache eines Förderers, auf der (von link«; naoh
rechts entsprechend der in Fig. 2 dargestellten Anordnung) •in kontinuierlicher Transport von Bögen oder
ähnlichen flachen Artikeln (Stapel von Blättern, Hefte usw.) erfolgt.
Kit 2a ist eine Rolle (zweiter Rotationskörper) bezeichnet, die parallel zur Rolle 1 angeordnet ist und an
diese auf der einem Stapelgestell 6, auf das sich die Artikel zubewegen, zugewandten Seite der Rolle angrenzt.
Oberhalb der Rolle 2a befindet sich eine weitere Rolle 2b (in Fig. 1 gestrichelt dargestellt). Die übereinander
angeordneten Rollen 2a und 2b bilden einen Spalt, der in einer horizontalen Ebene liegt, die im wesentlichen der
Ebene entspricht, die durch den oberen Teil der Riemen B aufgespannt wird. Deshalb durchlaufen die Bögen S,
die vom Förderer ausgeworfen werden, diesen Spalt, bevor sie in das Stapelgestell G fallen, wobei die Rolle 1 den
Ausgang des Förderers bildet. Die Rollen 2a, 2b sind mit umlaufenden Ringvorsprüngen 20a und 20b versehen, die
ineinandergreifen und somit als Prägerollen zur Erzielung einer quer verlaufenden Profilgebung der Bögen S
dienen, bevor diese Bögen in das Gestell G fallen.
Diese Rollen sind untereinander über einen Antrieb (z. B. ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Zahnradgetriebe)
verbunden, der die synchrone Drehung der beiden Rollen in gegenläufiger Richtung bewirkt.
30
30
Mit 3 ist eine Hauptantriebswelle bezeichnet, welche durch einen Motor, z. B. einen in der Zeichnung nicht
dargestellten Elektromotor, angetrieben wird. D*» w<
Me 3
»ft» ■ · · ···■
■ ■at«·
ist an den Seiten des Rahmens der Maschine drehbar gelagert, an der das Auswerfgerät im wesentlichen parallel
zu den Rollen 1, 2a, 2b angeordnet ist.
besteht, wirkt zwischen Antriebswelle 3 und Rolle 1. Der Antrieb 4 ist ständig in Eingriff, wodurch sich die
Welle 1 und die Riemen B während des Betriebes des Auswerfgerätes kontinuierlich bewegen.
An einem Ende der Welle 3 (vorzugsweise außerhalb des Rahmens der Maschine, an der das Auswerfgerät montiert
ist,) ist ein weiterer Antrieb 5 angebracht, der ebenfalls ein Kettentrieb ist und der zwischen der Antriebswelle 3
und der unteren Prägerolle 2a wirkt.
An einem der beiden Endbereiche des Antriebes 5, vorzugsweise an dem Ende, das die Welle 3 umgreift, ist
eine elektromagnetisch wirkende Kupplung 6 angebracht.
Im einzelnen umgreift der Kettentrieb 5 die Antriebswelle 3 über ein koaxial zur Welle 3 angeordnetes
Zahnrad 7. Das Zahnrad 7 wird von der Welle 3 nur dann in Drehung versetzt, wenn sich die Kupplung 6 in eingerückter
Stellung befindet. Ist die Kupplung 6 dagegen ausgerückt, kann sich das Rad 7 gegenüber der Welle 3 frei drehen.
Daraus ergibt eich, daß das Mitdrehen der Prägerollen 2a,
2b durch Steuerung des Ein- bzw. Ausrastens der Kupplung 6 gewählt oder gesperrt werden kann.
Diese Funktion kann über einen Schalter oder eine ähnliche Vorrichtung 8 erzielt werden, der bzw. die zwischen einer
elelctrischen Versorgungsquelle 9 (elektr. Anlage der
Maschine, an der das Auswerfgerät installiert ist) und der
Kupplung 6 eingebaut ist.
Der Schalter 8 wird über ein Arretierelement 10 gesteuert, das sich über den oberen Abschnitten des Riemens B
unmittelbar vor den Prägerollen 2a, 2b befindet.
Im einzelnen wird die Steuerung des Schalters 8 durch das
Arretierelement 10 wie folgt ausgeführt:
- wenn sich das Arretierelement 10 in Ruhestellung befindet und so die freie Zufuhr der Bögen S
durch die Prägerollen 2a, 2b in Richtung auf das Stapelgestell G zuläßt, wird die Kupplung 6 in
eingerückter Stellung gehalten, so daß sich die Prägerollen 2a, 2b drehen und dabei die Prägung
(Profilierung) durchführung, wobei sie die Bögen mitnehmen und ausstoßen,
- wenn sich das Arretierelement 10 dagegen in der unteren Arbeitsstellung befindet, und somit augenblicklich die
Bewegung der Bögen blockiert, wird die Kupplung 6 ausgerückt, wodurch die Prägerollen 2a, 2b vom Antrieb 5
nicht mehr mitgedreht werden und stehen bleiben, wodurch eine Reibung auf dem Bogen, das sich eventuell im
Spalt zwischen den beiden o. g. Rollen befindet, vermieden wird.
Claims (3)
1. Auswerfgerät für Haschinen zur Handhabung von
Bögen und ähnlichen flachen Artikeln (S), bestehend aus
- wenigstens einem Rotationskörper (1), der den Auscjang
eines För~derers (B) bildet, auf dem im wesentlichen
kontinuierlich die zu bearbeitenden Artikel geführt werden,
- einem Arretierelement (10), das wahlweise zwischen einer Ruhestelle und einer Betriebsstellung/
Arbeitsstellung verstellt werden kann, wobei das Arretierelement (10) selbst den Transport der
Artikel, die an dem Ausgang des Förderers (B)
anliegen, anhält,
* wenigstens einem zweiten Rotationskörper (2a, 2b),
der mitgedreht werden kann und somit eine Prägung auf
den zu bearbeitenden Artikeln (S) durchführt, und - Mitteln zur übertragung der Drehbewegung (5, 6, 7),
die auf den zweiten Rotationskörper (2a) wirken und . mit dem Arretierelement (10) verriegelt (6) sind, um
die Mitnahme des zweiten Rotationskörpers (2a) in der
Drehung zu ermöglichen oder zu blockieren, wenn sich dieses Arretierelement in Ruhe- bzw. in
Arbeitsstellung befindet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Übertragung
der Bewegung (5, 6, 7) eine elektromagnetische
Kupplung (6) aufweisen.
2. Auswerfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß
- eine Hauptantriebswelle (3),
- ein erster, ständig im Eingriff zwischen der Hauptantriebswelle und dem ersten Rotationskörper (1)
stehender Antrieb {Kettentrieb) (4), und
- ein zweiter, zwischen der Hauptantriebswelle (3) und wenigstens einem zweiten Rotationskörper (2a)
angeordneter Antrieb (Kettentrieb) (5) vorgesehen sind, wobei die elektromagnetisch wirkende
Kupplung (6) mit dem zweiten Antrieb (5) verbunden ist und den zweiten Antrieb (5) selbst in Eingriff
bringt, wenn sich das Arretierelement (10) in Ruhestellung befindet.
3. Auswerfgerät nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei weitere Rotationskörper (2a, 2b) vorgesehen sind, die aus zwei sich gegeneinander
drehenden profilierten Rollen (20a, 20b) bestehen, die parallel verlaufen und zwischen sich einen Spalt
bilden, durch den die zu bearbeitenden Artikel (S) laufen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT5327487U IT210680Z2 (it) | 1987-04-28 | 1987-04-28 | Gruppo espulsore per macchine per la manipolazione di segnature ed articoli affini particolarmente macchine per l impilamento di segnature |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE8805612U1 true DE8805612U1 (de) | 1988-06-30 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805612U Expired DE8805612U1 (de) | 1987-04-28 | 1988-04-28 | Auswerfgerät für Maschinen zur Handhabung von Bögen und ähnlichen Artikeln, insbesondere für Maschinen zur Stapelung von Bögen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805612U1 (de) |
| IT (1) | IT210680Z2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990005692A1 (en) * | 1988-11-21 | 1990-05-31 | Kodak Aktiengesellschaft | Device for depositing copy sheets |
| DE19536358A1 (de) * | 1995-09-29 | 1997-04-03 | Heidelberger Druckmasch Ag | Vorrichtung zum Bogentransport |
-
1987
- 1987-04-28 IT IT5327487U patent/IT210680Z2/it active
-
1988
- 1988-04-28 DE DE8805612U patent/DE8805612U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990005692A1 (en) * | 1988-11-21 | 1990-05-31 | Kodak Aktiengesellschaft | Device for depositing copy sheets |
| DE19536358A1 (de) * | 1995-09-29 | 1997-04-03 | Heidelberger Druckmasch Ag | Vorrichtung zum Bogentransport |
| US5927709A (en) * | 1995-09-29 | 1999-07-27 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Device for transporting sheets |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT8753274V0 (it) | 1987-04-28 |
| IT210680Z2 (it) | 1989-01-11 |
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