DE8805325U1 - Dunstabzugshaube - Google Patents

Dunstabzugshaube

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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/20Removing cooking fumes

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Description

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Rocmarle Bürcher-Slegrlßt
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D-Ö029 Saüerlach
Dunstabzugshaube
Die Neuerung bezieht sich auf eine Dunstabzugshaube nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Dunstabzugshauben sind allgemein bekannt. Sie werden insbesondere Im Absaugbetrieb nach draußen eingesetzt, auch im Ab- und Zuluftbetrieb, der durch Verwendung eines passenden Mauerkastens am Ort der Wanddurchführung des Absaugkanals bewerkstelligt wird, oder auch im Ümiuftbetrieb, bei dem die Luft nach Durchtritt durch ein Filter wieder in den Küchenraum austritt. Ein solcher Umluftbeirieb 1st bei vielen Häushalten &xgr;
unumgänglich, bei denen Wanddurchbrechungen nicht möglich oder nicht zugelassen sind.
Die Dunstabzugshauben werden regelmäßig über der Herdfläche angeordnet. Die von den Töpfen und Pfannen aufsteigende heiße Luft mit Dampf und Wrasen wird von der Dunstabzugshaube eingefangen und durch ihre durchlässige Unterseite, die ihre Luftansaugöffnung darstellt, eingesaugt. Erhitzte und mit Gerüchen, Fettdämpfen usw. angereicherte Luft fließt jedoch leicht auch an der Haube vorbei und füllt den Küchenraum, insbesondere den Bereich direkt unter der Decke, mit einer warmen Abluftschicht, die sich dann beim Abkühlen im ganzen Küchenraum verteilt. Nach dieser Verteilung gelangt zwar ein Teil dieser Luft wieder in den Turbulenzbereicht des Herdes und den Sausbereich der Haube, jedoch ist stets die Küchenluft mit derartigen Beimengungen angereichert, die unter Umständen auch noch in andere Teile des Hauses weiterziehen.
Es könnte daran gedacht werden, im Bereich der Zimmerdecke der Küche noch einen weiteren Abzug zu schaffen. Die hierfür benötigte Installation kann ein derartige Abfllterung jedoch wieder als unattraktiv erscheinen lassen, zumal dieses zweite Absaugsystem auch wieder getrennte Bedienungselemente, Anschlüsse usw. benötigt.
Durch die Neuerung soil eine einfache Möglichkeit geschaffen werden, mit Hilfe einer verbesserten Dunstabzugshaube eine verbeserte Küchenentlüftung zu ermöglichen. Dies wird durch die in den Ansprüchen gekennzeichnete Neuerung erreicht- Die neüerüngsgemäße Konstruktion ermöglicht das Anschließen eines Luftkanals, der beispielsweise nach oben in den Deckenbereich der Küche führt, und das Absaugen aus diesem Deckenbereich hur aufgrund der Installation der einen Dunstabzugshaube, an der auch die Bedienungselemente zur Steuerung sämtlicher Luftströme angeordnet sein könne". Durch dis MaÄnshnien nstsh Anspruch 2: kann die GebläseleiRtung zwischen den beiden Luftansaugöffnungen aufgeteilt werden, und die Maßnahme nach Anspruch 3 kann auch dann, wenn sonst keine entsprechenden baulichen Maßnahmen vorhanden sind, mit einfachen Mitteln verhindern, daß die durch die erste Luftansaugöffnung angesaugte Luft durch die zweite Luftansaugöffnung wieder entweicht. Die Ansprüche 4 und 5 geben zweckmäßige einfache Möglichkelten für die Steuerung der Einteilung der Luftströme an. Gemäß Anspruch 6 kann die Verteilung der Luftströme auch durch die Steuerung der getrennten Gebläse beeinflußt werden. Die Maßnahmen nach Anspruch 7 und 8 betreffen Dunstabzugshauben für den Umluftbetrieb, und Anspruch 9 gibt eine für den Luftkanalanschluß zweckmäßige Positionierung der zweiten Luftansaugöffnung an. Die Maßnahmen nach Anspruch IO ermöglichen eine vollautomatische Dunstabzugshaube, die sich in Abhängigkeit von der erreichten Temperatur und damit von der Zahl der eingeschalteten Kochplatten automatisch ein- und ausschaltet. Auch die Temperatur an der Zimmerdecke kann erfaßt werden und bei zwei Gebläsen oder z.B. einsr Jalousie kann das Mischverhältnis automatisch eingestellt werden.
Weitere Einzelheiten Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben eich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine neuerungsgemä-Be Dunstabzugshaube unter gleichzeitiger Andeutung der Rauminstallation;
Fig. 2 eine Schnittansicht entsprechend Fig. 1 durch eine abgewandelte Ausführungsform;
Fig. 3 eine weitere Schnittansicht entsprechend Fig. 1 durch eine nochmals abgewandelte Ausführungsform;
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Fign, 4 und 5 Ansichten entsprechend Flg. 3 durch weiterhin abgewandelte AuBführungsformen.
Flg. &bgr; eine perspektivische Unteransicht einer Dunstabzugshaube mit eingebauter Automatik.
Eine Dunstabzugshaube 1 gemäß Fig. 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das eine fitrömungskammer 3 umschließt. Die Unterseite 4 des Gehäuses 1 1st luftdurchlässig, In sie 1st ein abspülbares Metallfilter 5 eingesetzt. An seiher Oberseite weist das Gehäuse 2 einen Anschlußstutzen 6, der eine Luftabgabefiffnung 7 umgibt und der mit einer LuftkanalinstaÜation 8 strömungsmäßig verbindbar ist, auf. Die Strömungskanalinstallation 8 mündet an einem Ifauerkasten 9, der die Luft durch eine Gebäudeaußenwand 10 leitet. Beim dargestellten Beispiel handelt es sich um einen Ab- und Zuluft-Mauerkasten, der zugleich frische Luft einläßt, die die hinaustransportierte Luft In der Küche ersetzt.
In der Strömungskammer 3 befindet sich ein - schematisch dargestelltes Gebläse 16, das Luft durch die offene Unterseite 4 ansaugt und über die Luftabgabeöffnung 7 ausstößt. Die Dunstabzugshaube 1 1st in üblicher Weise über einem Küchenherd angeordnet, um die vom Küchenherd aufsteigende erwärmte Luft, die mit Fett, Dunst und Wrasen angereichert 1st, über die offene Unterseite 4, die Luftabgabeöffnung 7, die Kanalinstallation 8 und den Ifauerkasten 9 aus dem Gebäude zu entfernen. Die Luftströme sind in der Zeichnung durch Pfeile angedeutet.
Im Rahmen der Neuerung weist die Dunstabzugshaube 1 außer der offenen Unterseite 4 noch eine zweite Luftansaugöffiiung 17 auf, die in einem Anschlußstutzen 18 an der Oberseite der Dunstabzugshaube gebildet ist. An den Anschlüßstutzen 18 schließt sich ein weiterer Luftkanal 19 an, der bis in den Bereich knapp unter der Küchendecke reicht, etwa bis zur Küchen-Bchrank-Oberseite. Das Gebläse 16 saugt nicht nur Luft über seine Unterssite 4 ein, sondern auch über den Luftkanal 19 aus dem Küchendeckenbereich, wo sich die warme verunreinigte Luft angesammelt hat. Diese von oben angesaugte Luft wird ebenfalls über OM Luftabgabeöffnung 7 und die weitere Installation abtransportiert.
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Zur Beeinflussung dieser beiden Saügluft3tröme, nämücii einerseits durch die Unterseite 4 und andererseits durch die Luftansaugöffnung 17, befinden sich über der Unterseite 4« und zwar noch oberhalb des Metällfllters 6, Ver-Bchlußklappen 20, die durch einen kleinen Schrittmotor 21 oder mittels eines Handgriffs aüfstellbar oder niederklappbar sind. Wegen des Raumbedarfs des Gebläses 16 befinden sich unter diesem kleinere Klappen, im anderen Teil der Strömungskammer 3 1st die Klappe größer. Das Gebläse 16 befindet sich in der Nähe der Luftabgabeöffnung 7 und saugt deshalb bei geöffneten Klappen 20 In erster Linie Luft von der offenen Unterseite 4 über das Metallfilter 5 &bull;n. Je mehr die Klappen 20 geschlossen werden, um so mehr Luft wird über die zweite Luftansaugöffnung 17 angesaugt. Der Ort der hauptsächlichen Absaugung kann so im Rahmen der Gebläseleistung gewählt werden.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgewandelte Konstruktion. Zunächst sind, wie es durch die baulichen Gegebenheiten vorgeschrieben sein kann, die Selten vertauscht, es befinden sich also die Luftabgabeöffnung 7 auf der linken und die Luftansaugöffnung 17 auf der rechten Seite der Dunstabzugshaube 1. Die Dunstabzugshaube nach Fig. 2 ist zum Anschluß an einen Mauerkasten 26 mit dort eingebautem Gebläse 27 bestimmt, innerhalb der Dunstabzugshaube 1 befindet sich kein Gebläse. An der Unterseite 4 mit dem Metallfilter 5 befindet sich eine Jalousie 28, die durch motorische oder manuelle Betätigung zu öffnen und zu schließen oder auch auf Zwischenstellungen einzustellen ist. Eine Rückschlagklappe 29 an der Luftansaugöffnung 17 bewirkt eine gewisse Drosselung des Luftzugs, der durch die Öffnung 17 angesaugt wird. Diese Drosselung einerseits und die Einstellung der Jalousie 28 andererseits ergeben für jede Jalousieeinstellung ein gewisses Mischungsverhältnis der beiden Luftströme, die von "abläse 27 nach draußen transportiert werden.
Fig. 3 zeigt eins Dunstabzugshaube 1 für den Umluftbetrieb. Die Unterseite 4 Weist wiederum das Metallfilter &dgr; und die - in Fig. 3 geschlossen gezeigte Jalousie 28 auf. In der Strömungskammer 3 befindet sich das Gebläse IS. Ib Ihrem oberen Teil weist die Dunstabzugshaube gemäß Fig. 3 noch zwe1 Filterkammern auf, eine Filterkammer 34 für die zur Luftabgsisei * ^ig 7 geleitete Luft und eine Filterkammer 35 für die über den Luftkanal 19 und die Luftansaugöffnung 17 angesaugte Raumluft. In den Filterkammern durchsetzt der jeweilige Luftstrom beim dargestellten Beispiel Filterplatten 36. jedoch sind auch andere Konstruktionen für Filter bekannt, beispielsweise Filtermatten oder dergleichen. In die Filterkammer 34 Ist ausgangsseitig auch
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noch ein Geruchswürfel 37 einlegbar. Zwischen der Strömungskamiuer 3 und der Filterkammer 34 liegt, der Luftabgabeöffnung 7 hinsichtlich der Filterplatten 36 gegenüber angeordnet, eine Durchgangsöffnung 33, und
U zwischen der Strömungskammer 3 und der Filterkammer 35 liegt in entspre- |
chender Anordnung eine Durchgangsöffnung 39, die durch eine Rückschlagklappe 40 verschließbar ist.
Da es sich um eine Umluft-Dunstabzugshaube handelt, endet die Luftkanalinstallation 8 nicht an einem Mauerkasten, sondern offen im Küchenraum oder bei weiteren Filteranordnungen.
Das Gebläse das hauptsächlich auf die Durchgangsöffnung 38 gerichtet ist, saugt Luft durch die Jalousie 28 an und pumpt sie durch die Filterkammer 34, die die Luft als gereinigte Luft wieder verläßt. Wird die Jalousie 28 ganz oder teilweise geschlossen, so saugt das Gebläse 16 einen größeren oder kleineren Anteil an Küchenraumluft durch die Filterkammer 35 und die Durchgangsöffnung 39 unter Öffnung der Rückschlagklappe 40 an und transportiert auch diese Luft durch die Filterkammer 34, wo sie erneut gefiltert wird.
Da es möglich ist, daß sich die Filterplatten 36 einerseits in der Filterkaramer 34 und andererseits in der Filterkammer 35 mit unterschiedlicher Geschwindigkeit verbrauchen, sind diese beiden Hälften zweckmäßigerweise getrennt erneuerbar. Die Konstruktion kann auch so noch weiter verfeinert sein, daß die Zahl oder die Querschnittsfläche der Filterplatten in den beiden Filterkammern unterschiedlich ist.
Fig. 4 zeigt eine hinsichtlich der Filter vereinfachte Ausführung, nämlich mit etwa würfelförmigen Kohlepuffern 44, an die mit den öffnungen 7 und 1.7 in Verbindung stehende Stutzen 46 bzw. 46 anschließen. Diese Kohlepuffer bestehen aus Kohlegranulat. Das Gebläse 16 ist bei der dargestellten Konstruktion wie durch einen Pfeil 47 angedeutet verschwenkbar, so daß sein Druekausgang 48 wahlweise auf eine der Durchgangsöffnungen 38 oder 39 gestellt werden kann. Im übrigen 1st die Konstruktion symmetrisch, Hierdurch besteht die Möglichkeit, zu wählen« welche der Öffnungen 7 und 17 als Luftabgabeöffnung Und weiche ale zweite Luftansttügöffnüng dienen sollen« Ist der DruckäUßgang 43 auf die 0urchi;ängBoifnting 3g gerichtet, sü wird die Luft über die öffnungen 17 Und 39 angesaugt Und Über die öffnungen 38 und
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7 abgegeben, ist jedoch der Druckausgang 48 auf die Öffnung 39 gerichtet, so wird über die Öffnungen 7 und 38 angesaugt und über die Öffnungen 39 und 17 abgegeben.
Als Wahlverschluß der Unterseite 4 ist in Fig. 4 ein Schiebegitter 49 angegeben, das durch einen Handgriff 50 geöffnet, geschlossen oder auf eine Zwischenstellung gestellt werden kann.
Diese Wahl der Durchströmungsriehtung mit Hilfe beispielsweise des dargestellten schwenkbaren Gebläses, alternativ aber auch mit Hilfe einer Schwenkplatte oder dergleichen spielt nicht nur für Umluft-Dunstabzugshauben eine Rolle, sondern auch solche, die die Abluft ins Freie transportieren. Gerade hier können es die baulichen Gegebenheiten erfordern, daß die linke oder die rechte öffnung als Luftabgabeöffnung 7 dienen soll.
-Fig. 5 zeigt schließlich noch eine Dunstabzugshaube mit zwei Gebläsen 16, 16', die in der Strömungskammer 3 der Dunstabzugshaube 1 angeordnet sind. Die Dunstabzugshaube ist im übrigen ähnlich aufgebaut wie die Haube nach Fig. 4, die Filterkammern enthalten jedoch keine Filter und sind deshalb als reine Durchflußkammern wesentlich kleiner. Luftabgabeöffnung ist hier stets die öffnung 7, und der Lüfter 16 ist starr auf die Durchgangsöffnung 38 gerichtet. Die Durchgangsöffnung 39 ist in der Nähe des Saugeingangs des Gebläses 16* positioniert und der Druckausgang 51 dieses Gebläses 16' speist - je nach Konstruktionsvariante über das Gebläse 16 oder direkt - durch die Öffnung 38 in den Abluftkanal. Das Gebläse 16' dient also ausschließlich dem Ansaugen von verbrauchter Küchenraumluft über den Luftkanal und die Luftansaugöffnung 17. Die Steuerungsmöglichkeiten der Absaugung sind hierbei noch vielfältiger, da außer mit de:· Jalousie 28 auch durch Steuerung der Motoren der Gebläse 16 und 16' Maß und Verhältnis der Absaugungen bestimmt werden kann. Durch das zweite Gebläse 16' ist eine Steuerung der beiden Luftetröme auch dann möglich, wenn die Jalousie 28 fehlt.
Flg. 6 zeigt eine neuerungsgemäße Dunstabzugshaube für vollautomatischen Betrieb. Sie enthält bei 66 eine Steuerschaltung mit einem Umschalter 66 zürn Umschalten zwischen manuellem Betrieb und Automatikbetrieb. Dem manuellen Betrieb dienen Einstellhändhaben 67 für die Gebläsestufe und für den Offnungsgr&d der eingebauten Jalousie 28 (Flg. 2), Außerdem ist ein Lichtschalter 68 vorhanden.
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An ihrer Unterseite 4 weist die Dunstabzugshaube in einem Ausschnitt des Metallfilters 5 eine Leiste mit beim dargestellten Beispiel sechs Temperatur fühlern 59 auf. die jeweils für eine unterschiedliche Temperatur empfindlich sind und beispielsweise einen Temperaturbereich zwischen 30* und 80* abdecken. Die Temperaturfühler 59 sind mit der Steuerschaltung 55 verbunden und diese ist wiederum mit dem Gebläse 16 oder 27 (Fig. 1, 2) verbunden und schaltet je nach dem höchsten ansprechenden Temperaturfühler 59, also angenähert je nach eingeschalteter Heizleistung des unter der Dunstabzugshaube befindlichen Kochherds, eine abgestimmte Leistungsstufe des Gebläses ein.
Gemäß einer dargestellten noch weiter vervollkommenten Automatik befindet »ich an der Außenseite der Dunstabzugshaube noch ein weiterer Temperaturfühler 60 und im Staubereich der aufgestiegenen Warmluft unter der Decke ein waterer Temperrturfühler 61. In Abhängigkeit von der vom Temperaturfühler 60 gemessenen allgemeinen Zimmertemperatur, der vom Temperaturfühler 61 gemessenen I -üfttemperatur im Staubereich unter der Decke und der von den Temperaturfühlern 59 gemessenen Temperaturen der vom Herd aufsteigenden Gase wird durch zusätzliche Steuerung der Klappen 20 (Fig. 1), der Jalousie 28 (Figuren 2, 3), des Schiebegitters 49 (Fig. 4) bzw. des zweiten Gebläses 16' (Fig. 5) auch das Verhältnis der abgesaugten Luftströme automatisch gesteuert.
Gemäß einer alternativen Ausführung entsprechen vier der sechs Temperaturfühler 59 vier verschiedenen Gebläsestufen, der fünfte Temperaturfühler 59 reagiert bei einem Abfallen der Temperatur im Kochbereich unter beispielsweise 40*. woraufhin auf eine Luftabsaugung durch die Luftansaugöffnung 17 umgeschaltet wird, und der sechste der Temperaturfühler 59 schaltet schließlich bei Erreichen von etwa 20*C oder einer anderen justierbaren Temperatur die Dunstabzugshaube automatisch ab. Die Temperaturfühler 60 und 61 sind bei einer derartigen Steuerung nicht vorhanden.
Die Automatik kann bei der Dunstabzugshaube nach Flg. 6 immer eingeschaltet bleiben« die Absaugung setzt selbsttätig ein« wenn ein Kochvorgang beginnt, und schaltet sich einige Zeit nach dessen Beendigung wieder aus. Die hierfür benötigte Schaltung ist integrierter Bestandteil der Dunstabzugshaube.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1. Dunstabzugshaube (1) für Küchenzwecke, mit einer durchlässigen Unterseite als erste Luftansaugöffnung (4) und einer Luftabgabeöffnung (7), zwischen denen in der Dunsthaube eine Strömungskammer (3) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß sie noch eine zweite Luftansaugöffnung (17) hat, die von außen her in die Strömungskammer (3) mündet.
    2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Luftansaugöffnung (4) und/oder die zweite Luftansaugöffnung (17) über Sperr- und Drosselventile (20, 28, 29) verfügen.
    3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1 ode? 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der zweiten Luftansaugöffnung (17) eine einen Luftstrom nach außen sperrende Rückschlagklappe (29) befindet.
    4. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Luftansaugöffnung (4) mit einer sie abdeckenden Jalousie (28) versehen ist.
    5. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Luftansaugöffnung (4) durch eine oder mehrere Klappen (29) verschließbar ist.
    6, Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten und der zweiten Luftansaugöffnung (4, 17) jeweils ein eigenes Gebläse (ie, ie') zugeordnet ist«
    \ 7. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn-
    &bull; zeichnet, daß der ersten und der zweiten Luftansaugöffnung (4, 17) jeweils
    ein eigenes Luftfilter (36f 44) zugeordnet ist.
    8. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabgabeöffnung (7) und der zweiten Luftansaugöffnung (17) jeweils ein eigenes Luftfilter zugeordnet ist.
    9. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Luftansaugöffnung (17) eine an der t^erseite der Dunstabzugshaube (1) befindliche Luftkanalanschluß-Öffnung (bei 18) ist.
    10. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie über eine Steuerschaltung verfügt, die einerseits mit &zgr; Temperaturfühlern, die au? ein Ansprechen bei unterschiedlichen Temperaturen eingestellt sind, und andererseits mit einem oder mehreren Gebläsemotoren und/oder Verschlußstellmotoren verbunden ist.
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