DE8805325U1 - Dunstabzugshaube - Google Patents
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Description
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D-Ö029 Saüerlach
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D-Ö029 Saüerlach
Die Neuerung bezieht sich auf eine Dunstabzugshaube nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Derartige Dunstabzugshauben sind allgemein bekannt. Sie werden insbesondere
Im Absaugbetrieb nach draußen eingesetzt, auch im Ab- und Zuluftbetrieb,
der durch Verwendung eines passenden Mauerkastens am Ort der Wanddurchführung des Absaugkanals bewerkstelligt wird, oder auch im
Ümiuftbetrieb, bei dem die Luft nach Durchtritt durch ein Filter wieder in den Küchenraum austritt. Ein solcher Umluftbeirieb 1st bei vielen Häushalten &xgr;
unumgänglich, bei denen Wanddurchbrechungen nicht möglich oder nicht
zugelassen sind.
Die Dunstabzugshauben werden regelmäßig über der Herdfläche angeordnet.
Die von den Töpfen und Pfannen aufsteigende heiße Luft mit Dampf und
Wrasen wird von der Dunstabzugshaube eingefangen und durch ihre durchlässige
Unterseite, die ihre Luftansaugöffnung darstellt, eingesaugt. Erhitzte und mit Gerüchen, Fettdämpfen usw. angereicherte Luft fließt jedoch leicht auch
an der Haube vorbei und füllt den Küchenraum, insbesondere den Bereich direkt unter der Decke, mit einer warmen Abluftschicht, die sich dann beim
Abkühlen im ganzen Küchenraum verteilt. Nach dieser Verteilung gelangt zwar ein Teil dieser Luft wieder in den Turbulenzbereicht des Herdes und
den Sausbereich der Haube, jedoch ist stets die Küchenluft mit derartigen Beimengungen angereichert, die unter Umständen auch noch in andere Teile
des Hauses weiterziehen.
Es könnte daran gedacht werden, im Bereich der Zimmerdecke der Küche
noch einen weiteren Abzug zu schaffen. Die hierfür benötigte Installation kann ein derartige Abfllterung jedoch wieder als unattraktiv erscheinen
lassen, zumal dieses zweite Absaugsystem auch wieder getrennte Bedienungselemente, Anschlüsse usw. benötigt.
Durch die Neuerung soil eine einfache Möglichkeit geschaffen werden, mit
Hilfe einer verbesserten Dunstabzugshaube eine verbeserte Küchenentlüftung
zu ermöglichen. Dies wird durch die in den Ansprüchen gekennzeichnete
Neuerung erreicht- Die neüerüngsgemäße Konstruktion ermöglicht das
Anschließen eines Luftkanals, der beispielsweise nach oben in den Deckenbereich der Küche führt, und das Absaugen aus diesem Deckenbereich hur
aufgrund der Installation der einen Dunstabzugshaube, an der auch die Bedienungselemente zur Steuerung sämtlicher Luftströme angeordnet sein
könne". Durch dis MaÄnshnien nstsh Anspruch 2: kann die GebläseleiRtung
zwischen den beiden Luftansaugöffnungen aufgeteilt werden, und die Maßnahme nach Anspruch 3 kann auch dann, wenn sonst keine entsprechenden
baulichen Maßnahmen vorhanden sind, mit einfachen Mitteln verhindern,
daß die durch die erste Luftansaugöffnung angesaugte Luft durch die zweite Luftansaugöffnung wieder entweicht. Die Ansprüche 4 und 5 geben zweckmäßige
einfache Möglichkelten für die Steuerung der Einteilung der Luftströme
an. Gemäß Anspruch 6 kann die Verteilung der Luftströme auch durch die Steuerung der getrennten Gebläse beeinflußt werden. Die Maßnahmen nach
Anspruch 7 und 8 betreffen Dunstabzugshauben für den Umluftbetrieb, und Anspruch 9 gibt eine für den Luftkanalanschluß zweckmäßige Positionierung
der zweiten Luftansaugöffnung an. Die Maßnahmen nach Anspruch IO ermöglichen eine vollautomatische Dunstabzugshaube, die sich in Abhängigkeit
von der erreichten Temperatur und damit von der Zahl der eingeschalteten Kochplatten automatisch ein- und ausschaltet. Auch die Temperatur an der
Zimmerdecke kann erfaßt werden und bei zwei Gebläsen oder z.B. einsr
Jalousie kann das Mischverhältnis automatisch eingestellt werden.
Weitere Einzelheiten Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
eich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter
Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen vertikalen Querschnitt durch eine neuerungsgemä-Be
Dunstabzugshaube unter gleichzeitiger Andeutung der Rauminstallation;
Fig. 2 eine Schnittansicht entsprechend Fig. 1 durch eine abgewandelte
Ausführungsform;
Fig. 3 eine weitere Schnittansicht entsprechend Fig. 1 durch eine nochmals
abgewandelte Ausführungsform;
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Fign, 4 und 5 Ansichten entsprechend Flg. 3 durch weiterhin abgewandelte
AuBführungsformen.
Flg. &bgr; eine perspektivische Unteransicht einer Dunstabzugshaube mit
eingebauter Automatik.
Eine Dunstabzugshaube 1 gemäß Fig. 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das eine
fitrömungskammer 3 umschließt. Die Unterseite 4 des Gehäuses 1 1st
luftdurchlässig, In sie 1st ein abspülbares Metallfilter 5 eingesetzt. An seiher
Oberseite weist das Gehäuse 2 einen Anschlußstutzen 6, der eine Luftabgabefiffnung
7 umgibt und der mit einer LuftkanalinstaÜation 8 strömungsmäßig
verbindbar ist, auf. Die Strömungskanalinstallation 8 mündet an einem Ifauerkasten 9, der die Luft durch eine Gebäudeaußenwand 10 leitet. Beim
dargestellten Beispiel handelt es sich um einen Ab- und Zuluft-Mauerkasten, der zugleich frische Luft einläßt, die die hinaustransportierte Luft In der
Küche ersetzt.
In der Strömungskammer 3 befindet sich ein - schematisch dargestelltes Gebläse
16, das Luft durch die offene Unterseite 4 ansaugt und über die
Luftabgabeöffnung 7 ausstößt. Die Dunstabzugshaube 1 1st in üblicher Weise über einem Küchenherd angeordnet, um die vom Küchenherd aufsteigende
erwärmte Luft, die mit Fett, Dunst und Wrasen angereichert 1st, über die
offene Unterseite 4, die Luftabgabeöffnung 7, die Kanalinstallation 8 und den
Ifauerkasten 9 aus dem Gebäude zu entfernen. Die Luftströme sind in der
Zeichnung durch Pfeile angedeutet.
Im Rahmen der Neuerung weist die Dunstabzugshaube 1 außer der offenen
Unterseite 4 noch eine zweite Luftansaugöffiiung 17 auf, die in einem
Anschlußstutzen 18 an der Oberseite der Dunstabzugshaube gebildet ist. An
den Anschlüßstutzen 18 schließt sich ein weiterer Luftkanal 19 an, der bis in
den Bereich knapp unter der Küchendecke reicht, etwa bis zur Küchen-Bchrank-Oberseite.
Das Gebläse 16 saugt nicht nur Luft über seine Unterssite 4 ein, sondern auch über den Luftkanal 19 aus dem Küchendeckenbereich,
wo sich die warme verunreinigte Luft angesammelt hat. Diese von oben angesaugte
Luft wird ebenfalls über OM Luftabgabeöffnung 7 und die weitere
Installation abtransportiert.
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Zur Beeinflussung dieser beiden Saügluft3tröme, nämücii einerseits durch die
Unterseite 4 und andererseits durch die Luftansaugöffnung 17, befinden sich
über der Unterseite 4« und zwar noch oberhalb des Metällfllters 6, Ver-Bchlußklappen
20, die durch einen kleinen Schrittmotor 21 oder mittels eines
Handgriffs aüfstellbar oder niederklappbar sind. Wegen des Raumbedarfs des Gebläses 16 befinden sich unter diesem kleinere Klappen, im anderen Teil der
Strömungskammer 3 1st die Klappe größer. Das Gebläse 16 befindet sich in
der Nähe der Luftabgabeöffnung 7 und saugt deshalb bei geöffneten Klappen 20 In erster Linie Luft von der offenen Unterseite 4 über das Metallfilter 5
•n. Je mehr die Klappen 20 geschlossen werden, um so mehr Luft wird über
die zweite Luftansaugöffnung 17 angesaugt. Der Ort der hauptsächlichen Absaugung kann so im Rahmen der Gebläseleistung gewählt werden.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgewandelte Konstruktion. Zunächst sind, wie es
durch die baulichen Gegebenheiten vorgeschrieben sein kann, die Selten vertauscht, es befinden sich also die Luftabgabeöffnung 7 auf der linken und
die Luftansaugöffnung 17 auf der rechten Seite der Dunstabzugshaube 1. Die Dunstabzugshaube nach Fig. 2 ist zum Anschluß an einen Mauerkasten 26 mit
dort eingebautem Gebläse 27 bestimmt, innerhalb der Dunstabzugshaube 1
befindet sich kein Gebläse. An der Unterseite 4 mit dem Metallfilter 5 befindet sich eine Jalousie 28, die durch motorische oder manuelle Betätigung
zu öffnen und zu schließen oder auch auf Zwischenstellungen einzustellen ist.
Eine Rückschlagklappe 29 an der Luftansaugöffnung 17 bewirkt eine gewisse Drosselung des Luftzugs, der durch die Öffnung 17 angesaugt wird. Diese
Drosselung einerseits und die Einstellung der Jalousie 28 andererseits ergeben für jede Jalousieeinstellung ein gewisses Mischungsverhältnis der beiden
Luftströme, die von "abläse 27 nach draußen transportiert werden.
Fig. 3 zeigt eins Dunstabzugshaube 1 für den Umluftbetrieb. Die Unterseite 4
Weist wiederum das Metallfilter &dgr; und die - in Fig. 3 geschlossen gezeigte Jalousie
28 auf. In der Strömungskammer 3 befindet sich das Gebläse IS. Ib
Ihrem oberen Teil weist die Dunstabzugshaube gemäß Fig. 3 noch zwe1
Filterkammern auf, eine Filterkammer 34 für die zur Luftabgsisei * ^ig 7
geleitete Luft und eine Filterkammer 35 für die über den Luftkanal 19 und die Luftansaugöffnung 17 angesaugte Raumluft. In den Filterkammern
durchsetzt der jeweilige Luftstrom beim dargestellten Beispiel Filterplatten 36. jedoch sind auch andere Konstruktionen für Filter bekannt, beispielsweise
Filtermatten oder dergleichen. In die Filterkammer 34 Ist ausgangsseitig auch
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noch ein Geruchswürfel 37 einlegbar. Zwischen der Strömungskamiuer 3 und
der Filterkammer 34 liegt, der Luftabgabeöffnung 7 hinsichtlich der Filterplatten 36 gegenüber angeordnet, eine Durchgangsöffnung 33, und
U zwischen der Strömungskammer 3 und der Filterkammer 35 liegt in entspre- |
chender Anordnung eine Durchgangsöffnung 39, die durch eine Rückschlagklappe
40 verschließbar ist.
Da es sich um eine Umluft-Dunstabzugshaube handelt, endet die Luftkanalinstallation
8 nicht an einem Mauerkasten, sondern offen im Küchenraum oder bei weiteren Filteranordnungen.
Das Gebläse das hauptsächlich auf die Durchgangsöffnung 38 gerichtet ist,
saugt Luft durch die Jalousie 28 an und pumpt sie durch die Filterkammer 34, die die Luft als gereinigte Luft wieder verläßt. Wird die Jalousie 28 ganz
oder teilweise geschlossen, so saugt das Gebläse 16 einen größeren oder
kleineren Anteil an Küchenraumluft durch die Filterkammer 35 und die Durchgangsöffnung 39 unter Öffnung der Rückschlagklappe 40 an und
transportiert auch diese Luft durch die Filterkammer 34, wo sie erneut
gefiltert wird.
Da es möglich ist, daß sich die Filterplatten 36 einerseits in der Filterkaramer
34 und andererseits in der Filterkammer 35 mit unterschiedlicher Geschwindigkeit verbrauchen, sind diese beiden Hälften zweckmäßigerweise
getrennt erneuerbar. Die Konstruktion kann auch so noch weiter verfeinert sein, daß die Zahl oder die Querschnittsfläche der Filterplatten in den beiden
Filterkammern unterschiedlich ist.
Fig. 4 zeigt eine hinsichtlich der Filter vereinfachte Ausführung, nämlich mit
etwa würfelförmigen Kohlepuffern 44, an die mit den öffnungen 7 und 1.7 in
Verbindung stehende Stutzen 46 bzw. 46 anschließen. Diese Kohlepuffer
bestehen aus Kohlegranulat. Das Gebläse 16 ist bei der dargestellten
Konstruktion wie durch einen Pfeil 47 angedeutet verschwenkbar, so daß sein Druekausgang 48 wahlweise auf eine der Durchgangsöffnungen 38 oder 39
gestellt werden kann. Im übrigen 1st die Konstruktion symmetrisch, Hierdurch
besteht die Möglichkeit, zu wählen« welche der Öffnungen 7 und 17 als
Luftabgabeöffnung Und weiche ale zweite Luftansttügöffnüng dienen sollen« Ist
der DruckäUßgang 43 auf die 0urchi;ängBoifnting 3g gerichtet, sü wird die
Luft über die öffnungen 17 Und 39 angesaugt Und Über die öffnungen 38 und
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7 abgegeben, ist jedoch der Druckausgang 48 auf die Öffnung 39 gerichtet,
so wird über die Öffnungen 7 und 38 angesaugt und über die Öffnungen 39
und 17 abgegeben.
Als Wahlverschluß der Unterseite 4 ist in Fig. 4 ein Schiebegitter 49
angegeben, das durch einen Handgriff 50 geöffnet, geschlossen oder auf eine Zwischenstellung gestellt werden kann.
Diese Wahl der Durchströmungsriehtung mit Hilfe beispielsweise des
dargestellten schwenkbaren Gebläses, alternativ aber auch mit Hilfe einer Schwenkplatte oder dergleichen spielt nicht nur für Umluft-Dunstabzugshauben
eine Rolle, sondern auch solche, die die Abluft ins Freie transportieren. Gerade hier können es die baulichen Gegebenheiten erfordern, daß die
linke oder die rechte öffnung als Luftabgabeöffnung 7 dienen soll.
-Fig. 5 zeigt schließlich noch eine Dunstabzugshaube mit zwei Gebläsen 16,
16', die in der Strömungskammer 3 der Dunstabzugshaube 1 angeordnet sind.
Die Dunstabzugshaube ist im übrigen ähnlich aufgebaut wie die Haube nach Fig. 4, die Filterkammern enthalten jedoch keine Filter und sind deshalb als
reine Durchflußkammern wesentlich kleiner. Luftabgabeöffnung ist hier stets die öffnung 7, und der Lüfter 16 ist starr auf die Durchgangsöffnung 38
gerichtet. Die Durchgangsöffnung 39 ist in der Nähe des Saugeingangs des
Gebläses 16* positioniert und der Druckausgang 51 dieses Gebläses 16' speist
- je nach Konstruktionsvariante über das Gebläse 16 oder direkt - durch die
Öffnung 38 in den Abluftkanal. Das Gebläse 16' dient also ausschließlich dem
Ansaugen von verbrauchter Küchenraumluft über den Luftkanal und die Luftansaugöffnung 17. Die Steuerungsmöglichkeiten der Absaugung sind
hierbei noch vielfältiger, da außer mit de:· Jalousie 28 auch durch Steuerung
der Motoren der Gebläse 16 und 16' Maß und Verhältnis der Absaugungen
bestimmt werden kann. Durch das zweite Gebläse 16' ist eine Steuerung der
beiden Luftetröme auch dann möglich, wenn die Jalousie 28 fehlt.
Flg. 6 zeigt eine neuerungsgemäße Dunstabzugshaube für vollautomatischen
Betrieb. Sie enthält bei 66 eine Steuerschaltung mit einem Umschalter 66
zürn Umschalten zwischen manuellem Betrieb und Automatikbetrieb. Dem
manuellen Betrieb dienen Einstellhändhaben 67 für die Gebläsestufe und für
den Offnungsgr&d der eingebauten Jalousie 28 (Flg. 2), Außerdem ist ein
Lichtschalter 68 vorhanden.
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An ihrer Unterseite 4 weist die Dunstabzugshaube in einem Ausschnitt des
Metallfilters 5 eine Leiste mit beim dargestellten Beispiel sechs Temperatur fühlern
59 auf. die jeweils für eine unterschiedliche Temperatur empfindlich sind und beispielsweise einen Temperaturbereich zwischen 30* und 80*
abdecken. Die Temperaturfühler 59 sind mit der Steuerschaltung 55 verbunden
und diese ist wiederum mit dem Gebläse 16 oder 27 (Fig. 1, 2) verbunden und
schaltet je nach dem höchsten ansprechenden Temperaturfühler 59, also
angenähert je nach eingeschalteter Heizleistung des unter der Dunstabzugshaube
befindlichen Kochherds, eine abgestimmte Leistungsstufe des Gebläses ein.
Gemäß einer dargestellten noch weiter vervollkommenten Automatik befindet
»ich an der Außenseite der Dunstabzugshaube noch ein weiterer Temperaturfühler 60 und im Staubereich der aufgestiegenen Warmluft unter der Decke
ein waterer Temperrturfühler 61. In Abhängigkeit von der vom Temperaturfühler
60 gemessenen allgemeinen Zimmertemperatur, der vom Temperaturfühler
61 gemessenen I -üfttemperatur im Staubereich unter der Decke und der
von den Temperaturfühlern 59 gemessenen Temperaturen der vom Herd aufsteigenden Gase wird durch zusätzliche Steuerung der Klappen 20 (Fig. 1),
der Jalousie 28 (Figuren 2, 3), des Schiebegitters 49 (Fig. 4) bzw. des
zweiten Gebläses 16' (Fig. 5) auch das Verhältnis der abgesaugten Luftströme
automatisch gesteuert.
Gemäß einer alternativen Ausführung entsprechen vier der sechs Temperaturfühler
59 vier verschiedenen Gebläsestufen, der fünfte Temperaturfühler 59 reagiert bei einem Abfallen der Temperatur im Kochbereich unter beispielsweise
40*. woraufhin auf eine Luftabsaugung durch die Luftansaugöffnung 17
umgeschaltet wird, und der sechste der Temperaturfühler 59 schaltet schließlich bei Erreichen von etwa 20*C oder einer anderen justierbaren
Temperatur die Dunstabzugshaube automatisch ab. Die Temperaturfühler 60 und 61 sind bei einer derartigen Steuerung nicht vorhanden.
Die Automatik kann bei der Dunstabzugshaube nach Flg. 6 immer eingeschaltet
bleiben« die Absaugung setzt selbsttätig ein« wenn ein Kochvorgang
beginnt, und schaltet sich einige Zeit nach dessen Beendigung wieder aus.
Die hierfür benötigte Schaltung ist integrierter Bestandteil der Dunstabzugshaube.
Claims (1)
- Schutzansprüche1. Dunstabzugshaube (1) für Küchenzwecke, mit einer durchlässigen Unterseite als erste Luftansaugöffnung (4) und einer Luftabgabeöffnung (7), zwischen denen in der Dunsthaube eine Strömungskammer (3) liegt, dadurch gekennzeichnet, daß sie noch eine zweite Luftansaugöffnung (17) hat, die von außen her in die Strömungskammer (3) mündet.2. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Luftansaugöffnung (4) und/oder die zweite Luftansaugöffnung (17) über Sperr- und Drosselventile (20, 28, 29) verfügen.3. Dunstabzugshaube nach Anspruch 1 ode? 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der zweiten Luftansaugöffnung (17) eine einen Luftstrom nach außen sperrende Rückschlagklappe (29) befindet.4. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Luftansaugöffnung (4) mit einer sie abdeckenden Jalousie (28) versehen ist.5. Dunstabzugshaube nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Luftansaugöffnung (4) durch eine oder mehrere Klappen (29) verschließbar ist.6, Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der ersten und der zweiten Luftansaugöffnung (4, 17) jeweils ein eigenes Gebläse (ie, ie') zugeordnet ist«\ 7. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn-• zeichnet, daß der ersten und der zweiten Luftansaugöffnung (4, 17) jeweilsein eigenes Luftfilter (36f 44) zugeordnet ist.8. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftabgabeöffnung (7) und der zweiten Luftansaugöffnung (17) jeweils ein eigenes Luftfilter zugeordnet ist.9. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Luftansaugöffnung (17) eine an der t^erseite der Dunstabzugshaube (1) befindliche Luftkanalanschluß-Öffnung (bei 18) ist.10. Dunstabzugshaube nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie über eine Steuerschaltung verfügt, die einerseits mit &zgr; Temperaturfühlern, die au? ein Ansprechen bei unterschiedlichen Temperaturen eingestellt sind, und andererseits mit einem oder mehreren Gebläsemotoren und/oder Verschlußstellmotoren verbunden ist.ti f I « t < f I I I I II«»< < · I I I It * I I I I I I I Ia' S < ■ r' ·I > Ml < I tllltil
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805325U DE8805325U1 (de) | 1988-04-21 | 1988-04-21 | Dunstabzugshaube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805325U DE8805325U1 (de) | 1988-04-21 | 1988-04-21 | Dunstabzugshaube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805325U1 true DE8805325U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6823243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805325U Expired DE8805325U1 (de) | 1988-04-21 | 1988-04-21 | Dunstabzugshaube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805325U1 (de) |
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-
1988
- 1988-04-21 DE DE8805325U patent/DE8805325U1/de not_active Expired
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