DE8804987U1 - Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung für Weinbergsseilwinden - Google Patents

Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung für Weinbergsseilwinden

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DE8804987U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/026Fluid-resistance brakes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/64Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
    • A01B3/68Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set
    • A01B3/70Systems with one engine for working uphill

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

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Stefan Kiesgeri Beschreibung
Paulsstr. 7^
5550 Lieser
Hydraulische Bremse und Haltevorrichtung für Weinbergsseilwinden
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Brems- und Haltevorrichtung, die an allen handelsüblichen Weinbergsseilwinden angebaut werden kann, welche die im Steillagenweinbau verwendeten Seilzuggeräte gleichmäßig bergab läßt und zum Halten bringt.
Es ist bekannt, daß zum Bergablassen &ugr;&Oacgr;&eegr; Seilzuggeräten die normale Seüwindenbremse mit Bremsbelag verwendet wird. (Allgemein im Weinbau bekannt) Bekannt ist auch, daß zur Erfüllung dieser Aufgabe zwischen Antriebsmotor und Seilwinde ein Umkehr- oder Wendegetriebe eingebaut wird, um das gleichmäßige Bergablassen der Seilzuggeräte zu erreichen. (Forschungsanstalt für Weinbau, Geisenheim) Das Gleiche ist auch auf hydrostatischem Wege erreichbar. Zum Anhalten der Seilzuggeräte beim Bergablassen und zum Anhalten während der Bergauffahrt muß bei allen aufgeführten Beispielen ebenfalls die normale Seüwindenbremse mit Bremsbelag verwendet werden.
Die Nachteile der o. g. bisher verwendeten Vorrichtungen liegen darin, daß
- beim Bergablassen von Seilzuggeräten mit Hilfe der normalen Seilwinde mit Bremsbelag ein ruckfreies und gleichmäßiges Bremsen nicht möglich ist. Hinzu kommt ein relativ hoher Verschleiß der Seilwindenbremse.
-2-
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- bei der Seilwinde mit Umkehr- oder Wendegetriebe der Kräftschluß zwischen Antriebsmotor und Seilwinde erhalten bleibti Dabei regelt die Motordrehzahl die Geschwindigkeit bei der Bergabfahrt des Seilzuggerätes, was einen höheren Kraftstoffbedarf zur Folge hat, da der Antriebsmotor sowohl für die Bergauf- als auch für die Bergabfahrt benötigt | wird. 1
- beim Abkuppeln des Antriebsmotors von der Seilwinde beim Bergaufziehen das Unbeabsichtigte Zurückrollen der Seilzuggeräte durch eine manuell bediente Seilwindenbremse verhindert wird; was bei schiechter Reaktion oder Unachtsamkeit der Bedienungsperson der Seilwinde nicht immer gewährleistet | ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Nachteile auszuschalten Das heißt; ein gleichmäßiges Bergablassen von Seilzuggeräten zu erreichen, ohne daß der Antriebsmotor der Seilwinde eingesetzt werden muß und ohne daß ein nennenswerter Verschleiß an der Ablaßvorrichtung entsteht.
Beim Bergaufziehen des Seilzuggerätes soll erreicht werden, daß beim Abkuppeln des Antriebsmotors von der Seilwinde das unbeabsichtigte Zurückrollen des Seilzuggerätes selbsttätig verhindert wird, ohne daß die Bedienungsperson der Seilwinde
diesen Vorgang einleiten muß. |
Die Aufgabe wird dadurch erfinderisch gelöst, daß die |
Seilwindentrommel (2) mit der Hydraulikpumpe (1) kraft- Und formschlüßig verbunden ist. Beim Bergablassen des S-eilzuggerätes dreht die Seilwindentrommel (2) in Drehrichtung "C" und treibt somit die Hydraulikpumpe (1) an.
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-3-
Die Hydräülikpümpe (1) saugt auf der Ahsaügsöite "A" Öl durch die Sä?sgleitung (7) aus dem Ölbehälter (6) an.- Durch den dadurch entstehenden Unterdruck auf der Ansaugseite "A" wird das Rückschlagventil (3) geschlossen. Das geförderte Öl auf der Druckseite "B" gelangt durch die Druckleitung (8) zum einstellbaren Drosselventil (H). Dort wird je nach Einstellung des einstellbaren Drosselventils (4) der freie Durchfluß des Öls mehr oder weniger gehemmt, sodäß sich ein Druck zwischen der Hydraulikpumpe (l) und dem einstellbaren Drosselventil (4) aufbaut.
Der Kraftbedarf der Hydraulikpumpe (1) setzt über die Seilwindentrommel (2) dem bergabfahrenden Seilzuggerät einen Widerstand entgegen und die durchfließende Ölmenge am einstellbaren Drosselventil (4) regelt die Ablaßgeschwindigkeit des Seilzuggerätes,
Zum Anhalten der Bergabfahrt wird das Absperrventil (5) geschlossen und bleibt auch beim Bergaufziehen, wenn der Antriebsmotor die Seilwindentrommel (2) in Drehrichtung "D" antreibt, geschlossen.
Bei der Bergauffahrt ändert sich auch die Drehrichtung der Hydraulikpumpe (1), sodaß die Druckseite "B" zur Ansaugseite wird; und die Ansaugseite "A" zur Druckseite wird. Dadurch öffnet sich das Rückschlagventil (3). Es entsteht ein kleiner Ölkreislauf ohne nennenswerten Druck mit umgekehrter Ölflußrichtung von "A" über das Rückschlagventil (3) nach "B". Beim plötzlichen Abkuppeln des Antriebsmotors von der Seilwindentrommel (2) wird durch das Bergabrollen des Seüzuggerätes die Drehrichtung der Seilwindentrommel (2) und der Hydräulikpumpe (1) geändert, sodaß die Druckseite wieder auf "B" und die Ansaugseite wieder auf "A" liegt. Dadurch wird das Rückschlagventil (3) sofort geschlossen.
-4-
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ZwlschGfi der BrucWti&e "B" der Hydraulikpumpe (&iacgr;), dem geschlossenen Rückschlagventil (3) und dem noch immer geschlossenen Absperrventil (5) baut sich ein Drück auf, der eine Drehbewegung der Hydraülikpumpe (i) und der Seilwindentrommel (2) in Drehrichtung "C" verhindert.- Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Zurückrollen des Seilzuggerätes verhindert* Dieser Vorgang geht mit einer solchen Geschwindigkeit vor sich, daß man ihn nur durch einen kleinen Ruck beim Anhalten bemerkt; ein Zurückrollen des seiizuggerätes wir-u ganz verhindert.
Die mit dieser Erfindung erzielten Vorteile liegen darin4 daß
- beim Einsatz von Seilzuggeraten im Weinbau mit diesem Verfahren ein gleichmäßiges Bergablassen erreicht wird, ohne daß der Antriebsmotor der Seilwinde dazu benötigt wird.
- der Verschleiß beim Abbremsen der Seilwinde wesentlich geringer ist, als beim Einsatz der normalen Seilwindenbremse mit Bremsbelag.
- während des Bergablassens, dem Anhalten und dem Bergaufziehen des Seilzuggerätes kein Moment entsteht, in aem das Seilzuggerät ungehemmt und unbeabsichtigt bergabrollen kann.
- beim Bergaufziehen des Seilzuggerätes mit geschlossenen Absperrventil (5) die Seilwindentrommel (2) jederzeit vom Antriebsmotor abgekuppelt werden kann. Dadurch wird das unbeabsichtigte Zurückrollen des Seilzuggerätes selbsttätig verhindert.
-5-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt den hydraulischen Schaltplan der hydraulischen Brems- und Haltevorrichtung, wobei auf die Benennung der Rücklaufleitung und des Ölfilters verzichtet wurde. Das Absperrventil (5) ist in geöffneter Stellung gezeichnet.
Fig. 2 zeigt den. mechanischen Teil. Das mit "X" bezeichnete Antriebselement dient zum Antrieb der Seilwindentrommel (2) und ist durch eine lösbare Kupplung mit dem Antriebsmotor verbunden.
Zum besseren Verständnis wurde ein beliebig austauschbares Seilzuggerät auf der Zeichnung dargestellt, das über ein Drahtseil mit der Sexlwindentrommel (2) verbunden ist.
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Claims (4)

r *■ r * » r · Stefan Kiesgen Schutzansprüche Paulsstr. Ti Lieser
1. Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung für Weinbergsseilwinden,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Seilwindentrommel (2) und Hydraulikpumpe(1) eine kraft- und formschlüssige Verbindung besteht.
2. Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Bergabfahrt und der Drehrichtung "C" der Seilwindentrommel (2) die Hydraulikpumpe (1) auf der Ansaugseite "A" öl durch die Saugleitung (7) aus dem Ölbehälter (6) fördert, wodurch sich das Rückschlagventil (3) schließt. Auf der Druckse *.te "B" entsteht ein Ölfluß und es baut sich ein Öldruck auf, der bei geöffnetem Absperrventil (5) durch das einstellbare Drosselventil (4) beeinflußt werden kann. Somit ist über die Hydraulikpumpendrehzahl die Ablaßgeschwindigkeit des Seilzuggerätes einstellbar.
3. Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
&ldquor; dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Schließen des Absperrventils (5) der Ölstrom unterbrochen wird, sich ein hoher Druck aufbaut und so die Hydraulikpumpe (1) zum Stehen kommt. Somit wird auch die
\ Bergabfahrt des Seilzuggerätes beendet.
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4. Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Bergauffahrt des Seilzuggerätes, des Seiltrommeldrehrichtung "D" und geschlossenem Absperrventil (5) die Ansaugseite "A" der Hydraulikpumpe (1) zur Druckseite wird und die Druckseite "B" zur Ansaugseite wird. Dadurch öffnet sich das Rückschlagventil (3). Das Öl Fließt jetzt von Seite "A" über das offene Rückschlagventil (3) zur Seite "B". Es entsteht ein Freilauf, der sofort bei Änderung der Seiltrommeldrehrichtung von Drehrichtung "C" nach Drehrichtung "D" in den Zustand von Anspruch 3 umgewandelt wird.
DE8804987U 1988-04-15 1988-04-15 Hydraulische Brems- und Haltevorrichtung für Weinbergsseilwinden Expired DE8804987U1 (de)

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