DE8804979U1 - Container-Staustück - Google Patents
Container-StaustückInfo
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D90/00—Component parts, details or accessories for large containers
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Description
10
Die Erfindung betrifft ein Staustück zur gegenseitigen horizontalen Sicherung nebeneinanderliegender Stapel von
Containern ge?*äß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 . Großraumbehälter,
nämlich Container, müssen an Bord von Schiffen zuverlässig durch eine gegenseitige Verbindung
gesichert werdens damit sie schadlos die infolge von ileegangseinflüssen
auftretenden Kräfte während des Schiffstransport überstehen. Zu diesem Zweck werden insbesondere unter Deck gestaute Container-Stapel unte'^ir^ der
verbunden durch sogenannte Staustücke.
""Tifirfr-Til in '-^J»-"· ' - ~ -S ' : --,. ,-&igr; ,»
-7-
Bekannte Staustücke dieser Art bestehen aus zwei durch 1
eine Zwischenplatte miteinander verbundenen Verankerungsstücken. Jedes Verankerungsstück bildet zwei Veran- *
kerungsköpfe, die an gegenüberliegenden Seiten der | Zwischenplatte vorstehen. Dadurch greifen die gegenüber- |
f,
liegenden Verankerungsköpfe jedes Verankerungsstücks in |
entsprechende zueinander gerichtete Eckbeschläge über- | einanderliegender Container-Stapel ein, wobei die ]"
Zwischenplatte zwischen den übereinandergestapelten Containern der zu verbindenden Container-Stapel einge- I
I
spannt ist. Es erfolgt auf diese Weise durch das Stau- %
stück eine horizontale Verbindung der Container nebeneinanderliegender Container-Stapel.
Dieses bekannte Staustück hat den Nachteil, daß es nicht |
in der Lage ist, Höhendifferenzen zwischen benachbarten |
Eckbeschlägen nebeneinanderliegender Container-Stapel &Ggr; auszugleichen. Solche Höhendifferenzen können einerseits
durch natürliche Toleranzen in den Abmessungen der Container zustande kommen, während sie andererseits über-20
wiegend durch Verwindungen des Schiffs im Seegang entstehen, wobei sich die nebeneinanderliegenden Container-Stapel
relativ zueinander bewegen. Dadurch ist es in der Vergangenheit vielfach zu Brüchen bekannter Staustücke
gekommen, weil diese bei Relativbewegungen zwischen den 25
einzelnen Container-Stapeln aufgrund ihres Unvermögens, j
Höhendifferenzen auszugleichen, gebrochen sind. Die dadurch
fehlende Verbindung zwischen den einzelnen Containern benachbarter Container-Stapel führten zu erheblichen
Beschädigungen der Container und sogar der darin 30
verstauten Güter.
Hiervon ausgehend liegt der Efindung die Aufgabe zugrun- ;
de, ein Staustück der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzuentwiekein, daß Höhendifferenzen zwischen benadh" |
haften Container-Stapeln ohne eine Beschädigung der Stau- f
stüdke ausgleidhbar sind.
f« Ii K I
9» «Mt ·
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Diese Aufgabe wird durch ein Staustück gemäß dem 1
Anspruch 1 gelöst. Dabei wird durch die relativ zueinander bewegliche Anordnung der Verankerungsstücke an der
Zwischenplatte erreicht, daß bei einer Verschiebung der
Container-Stapel relativ zueinander die dadurch zwangs-5
läufig mitbewegten Verankerungsstücke zwischen den Eckbeschlägen aufeinandergestapelter Container sich so weit
frei zueinander bewegen können, daß die zur Verbindung der Verankerungsstücke unterschiedlicher Container-Stapel
dienende Zwischenplatte frei von zur Zerstörung führenden Belastungen bleibt. Derartige, dem Container
folgende Relativbewegungen zwischen den Verankerungsstücken können dabei sowohl Höhenunterschiede c":er Container
benachbarter Container-Stapel als auch seegangsbedingte Verschiebungen der Container-Stapel bzw. Con-15
tainer ausgleichen.
Zweckmäßigerweise ist die Zwischenplatte gelenkig oder verschieblich gegenüber den Verankerungsstücken ausgebildet.
Es kann so eine Entlastung des Staustücks bei 20
Relativverschiebungen der Container dort erfolgen, wo
Beschädigungen der bekannten Staustücke aufgetreten sind, nämlich an der Zwischenplatte. So wird bei einer
bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Staustücks
vorgeschlagen, die Zwischenplatte zweiteilig aus-26
zubilden. Dadurch entstehen zwei Plattenhälften, die
durch eine entsprechende Ausbildung der Verbindungsstücke relativ zueinander bewegbar sind. Vorzugsweise
befindet sich die Verbindungsstelle im mittleren Bereich der Zwischenplatte, nämlich zwischen den Verbindungsstücken,
also dort, wo bei den bekannten Staustücken Brüche auftraten.
Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Zwischenplätte gegenüber mindestens
einem VerankerüngsStück höhenverschieblich. Dazu verfügt mindestens dieses Verbindungsstück über zwei mit Abstand
voneinander angeordnete parallele Kragen, die zwei
i* t i ***
-9-
Funktionen erfüllen. Zum einen dienen die Kragen als Abstandshalter zwischen den übereinandergestapelten Containern
eines Container-Stapels, wodurch die zwischen den Kragen angeordnete Zwischenplatte zwischen den
übereinandergestapelten Containern im Gegensatz zum be-5
kannten Staustück frei beweglich ist. Andererseits begrenzen die Kragen den Verschiebeweg der zwischen denselben
gelagerten ZwischenpJatte relativ zum jeweiligen Verankerungsstück. Alternativ ist es möglich, beide Verankerungsstücke
höhenverschieblich gegenüber der Zhischenplatte zu lagern. Diese Ausführungsform ermöglicht
den Ausgleich größerer Höhenverschiebungen zwischen den Container-Stapeln bzw. einen geringeren
Abstand zwischen den zur Begrenzung des Verschiebewegs
der Zwischenplatte dienenden Kragen av den Verbindungs-15
stücken, wodurch der Abstand der übereinandergestapelten
Container bei diesem Staustück unwesentlich größer ist im Vergleich zum bekannten Staustück.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Er-20
findung wird vorgesehen, die Zwischenplatte elastisch verformbar auszubilden. Die Zwischenplatte paßt sich dadurch
bei Verschiebungen der benachbarten Container-Stapel elastisch an dadurch resultierende Relativbewegungen
zwischen den beiden der Zwischenplatte zugeordneten Verankerungsstucken an.
Zur elastischen Ausbildung der Zwisclienplatte ist es
denkbar, diese aus einem Bündel dünner Platten zusammenzusetzen. Die Zwischenplatte kann sich blattfederartig
verformen zur Anpassung an Relativverschiebungen der Container. Alternativ ist es denkbar, die Zwischenplatte
dadurch elastisch verformbar auszubilden;, daß sie zumindest
in gegenüberliegenden, zwischen übereinandergestapelten Containern der benachbarten Container-Stapel ein-35
gespannten Bereichen mit einer Beschichtung aus einem
elastischen Material, beispielsweise Gummi öder thermoplastischen Kunststoff, nämlich Polytetrafluorethylen,
&bgr; &Ggr; fre ree f· f·
&Igr; versehen ist.
fe 1
Weitere Unteransprüche betreffen konstruktive Ausgestaltungen der Verbindung der Verankerungsstücke mit der
Zwischenplatte bzw. zweier Plattenhälften.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen
Staustücks werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
10
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausfüh^nngs-
&Iacgr; beispie] des Staustücks,
15
Fig. 2 einen vertikalen Querschnitt durch das Staustück gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößert dargestellte Einzelheit III gemäß der Fig. 2, nämlich eine Verbindungsstelle
zwischen zwei Plattenhälften,
Fig. 4 das zwischen zwei verschobenen Container-Stapeln angeordnete Staustück gemäß der
Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel
des Staustücks,
20
30
35
Fig. 6 eine Seitenansicht des Staustücks gemäß der Fig. 5,
Fig. 7 ein Draufsicht auf eine drittes Ausführungsbeispiel des Staustücks,
««•■•«fit »&agr; « &eegr;
I IH ■ >· I Il Ii
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'
Fig, 8 einen teilweisen vertikalen Querschnitt
durch das Staustück gemäß der Fig, 7*
durch das Staustück gemäß der Fig, 7*
Fig. 9 ein viertes Aüsführungsbeispiel des Staustücks
in einef Seitenansicht^
Fig. 10 eine Draufsicht auf das Staustück gemäß
der Fig. 9,
der Fig. 9,
Fig. 11 ein fünftes Aüsführungsbeispiel des Staustücks
in einer Seitenansicht,
Fig. 12 das Staustück gemäß der Fig. 11 bei verformter
Zwischenplatte zwischen zwei relativ zueinander verschobenen Container-15
Stapeln,
Fig. 13 ein sechstes Ausführungsbeispiel des Staustücks in einer Seitenansicht.
Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele be-^
treffen Staustücke zur Verbindung zweier nebeneinanderliegender Container-Stapel 20 aus jeweils übereinaridergestapelten
Containern 21. Jedes Staustück verfügt über
zwei mit Abstand voneinander angeordneten Verankerungs-25
stücken 22, die durch eine horizontale Zwischenplatte
miteinander verbunden sind. Gegenüber der Zwischenplatte ragt jedes Verankerungsstück 22 mit gegenüberliegenden
Veriiiikerungsköpfen 24 hervor. Die Verankerungsköpfe 2<
jedes Verar.kerungsstücks 22 greifen in übereinander-30
liegende Eckbeschläge 25 jeweils zweier aufeinanderge-
stapelter Container 21 eines Container-Stapels 20 ein. Durch Anordnung jedes Verankerungsstücks 22 zwischen
zwei Containern 21 benachbarter Container-Stapel 20 erfolgt
durch die Zwischenplatte eine im wesentlichen 35
horizontale Verbindung zweier Container-Stapel 20 (Fig. 4, 11, 12 und 13).
-1Z-
Das erste ÄUsführurigsbeispiel des Staustücks (Fig. 1 bis
4) verfügt übef eine Zwischenplatte 23, die zweiteilig ausgebildet ist, nämlich aus zwei Plättenhälften 26 Und
27 sich zusammensetzt. Die beiden etwa gleich großen, jeweils mit einem gleichen Verankerüngsstück 22 versehenen
Plattenhälften 26 und 27 sind etwa gleich groß ausgebildet (Fig. 1). In einem etwa mittleren Bereich
zwischen den beiden Verankerungsstücken 22 sind die Plattenhälften 26 und 27 der Zwischenplatte 23 durch
_._ eine etwa gabelförmige Verbindung 28 im wesentlichen
relativ zueinander höhenverschieblich zusammengekoppelt.
Die Verbindung 28 besteht aus einer U-förmigen Schiene 29 aus zwei parallelen (freien) Schenkeln 30 und einem
zur Verbindung derselben dienenden Quersteg 31. Mit 16
diesem Quersteg 31 ist die Schiene 29 an einer zur Plattenhälfte 27 gerichteten Stirnkante 32 der Plattenhälfte
26 angeschweißt. Die (freien) Schenkel 30 der Schiene 29 sind untereinander verbunden durch mehrere
bezüglich ihrer Längsachsen vertikalgerichtete Stifte 33. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vier
derartige Stifte 33 gleichmäßig auf die Länge der Schiene 29 verteilt angeordnet. Durch die Stifte 33 erfolgt
eine Verbindung der Plattenhälften 26 und 27,
indem die Stifte 33 durch korrespondierende Durchgangs-25
bohrungen 34 der Plattenhälfte 27 ragen. Die Durchgangsbohrungen 34 sind mit Abstand von der zur Plattenhälfte
26 gerichteten Stirnkante 35 der Plattenhälfte 27 angeordnet. Dadurch ragt die Plattenhälfte 27 mit einem zur
Stirnkante 25 gerichteten Endbereich von der offenen Seite her in die Schiene 29 (Fig. 3).
Die Abmessungen der Schiene 29, nämlich der Abstand der (freien) Schenkel 30 ist derart gewählt, daß der lichte
Abstand der Schenkel 30 größer als die Dicke der 35
dazwischen angeordneten Plattenhälfte 27 ist. Vorzugsweise entspricht der lichte Abstand der Schenkel 30 der
doppelten Dicke der Plattenhälfte 27 (Fig. 3). Die Durch-
«·■·· &Lgr;» &uacgr;
• ft ft · · 4
-13-
gangsböhrungen 34 in dei Plattenhälfte 27 verfügen hier
über einen int Vergleich zu den Stiften 33 größeren Durchmesser,
so daß die Verbindung 28 der" Plattenhälfte 26 Und 27 der Zwischenplatte 23 über ein ausreichendes
Spiel zur Gewährleistung einer freien Relativverschie^
5
bung, insbesondere Höhenverschiebung, zwischen den Plattenhälften 26 und 27 verfügt (Fig. 3).
In den Fig. 1 bis 3 ist die Relativlage der Platterthälf-
4^ ten 26 und 27 des Staustücks bei ohne Höhenversatz nebeniü
einanderliegenden Containern 21 der zu verbindenden Container-Stapel
20 gezeigt. Demgegenüber stellt die Fig. 4 eine Relätivverschiebung der Plattenhälften 26 und 27
des Staustücks bei (gleichermaßen) geneigten Container-Stapeln 20 dar, veranschaulicht also den Fall von durch
Seegangseinflüssen verschobenen Containern 21.
Das zweite Ausführungsbeispiel des Staustücks verfügt über eine Zwischenplatte 36, die ebenfalls über zwei
Plattenhälften 37 und 38 (Fig. 5 und 6). Bei diesem Stau-20
stück verfügen beide Verankerungsstücke 22 über etwa
mittige Aufweitungen 39, die als Auflager für die Eckbeschläge 25 übereinandergestapelter Container 21
dienen. Gebildet ist jede Aufweitung 39 durch zwei
parallele, umlaufende Kragen 40, und einer dazwischen an-25
geordneten Stützhülse 41. Zwischen den Kragen 40 jedes
Verankerungsstücks 22 sind mit der entsprechenden Stützhülse
41 verschweißte Laschen 42 bzw. 43 zur Verbindung der Plattenhälften 37 bzv/. 38 angeordnet. Die Laschen 42
und 43 sind paarweise an den Aufweitungen 39 befestigt,
30
und zwar derart, daß der Abstand der zueinandergerichteten Innenseiten 44 der zwei Laschen 42 etwas größer als
der Abstand der Außenseiten 45 der beiden Laschen 43 ist. Mit mittleren Endbereichen überlappen sich somit
jeweils eine Lasche 42 und eine Lasche 43 zur Bildung zweier horizontal gegenüberliegender Oberlappungsstellen
46 zwischen den Aufweitungen 39 der Verankerungsstücke 22 (Fig. 5).
· · Hf ft #
* · ♦ ♦ ♦ ·
-14-
Verbunden sind die ÜberläppUrigsstellen 4&dgr; del? Laschen 42
und 43 durch einen quergerichteten, horizontalen Bolzen 47. Dieser ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit
einem etwa rechteckförmigen Querschnitt verbunden und in korrespondierenden Durchbrüchen 48 der Laschen 42 und 43
gehalten. Die Abmessungen der Durchbrüche 48 sind derart ausgebildet, daß die Plattenhälften 37 und 38 mit aus^
reichendem Spiel wenigstens zum Ausgleich von Höhen-*
Vn differenzen zwischen benachbarten Container-Stapeln an-
XKJ
einandergekoppelt sind (Fig. 6).
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel ist das Staustück mit einer einstückigen (starren) Zwischenplatte 49 versehen
(Fig. 7 und 8). Bei diesem Staustück ist eines der ;· Verankerungsstücke 22 insbesondere Höhenbeweglich mit
der Zwischenplatte 49 verbunden. Zur Herstellung dieser Verbindung verfügt das (bewegliche) Verankerungsstück 22
über einen mittigen Plattensitz 50 gegenüber dem die Ver-
ankerungsköpfe 24 an gegenüberliegenden Seiten hervor-
20
ragen.
\ Der Plattensitz 50 verfügt über zwei mit Abstand vonein-
ander angeordneten Kragen 51, die das Verankerungsstück
vollständig umgeben. Die voneinander weggerichtfeten
25
Außenseiten der beiden Kragen 51 dienen .dabei als Auflagerflächen
für die Eckbeschläge 25 der übereinanderge-
&iacgr; stapelten Container 21 (in der Fig. 8 strickpunktiert an-
!' gedeutet). Als Abstandshalter zwischen den Kragen 51 ver-
fügt der Plattensitz 50 über ein (mittiges) Distanzstück
*s 30
52. Mit diesem Distanzstück 52 ragt der Plattensitz 50
bzw. das demselben zugeordnete Verankerungsstück 22
durch einen korrespondierend ausgebildeten Durchbruch SS
in der Zwischenplatte 59 hindurch.
35
-15- I
Die Grundfläche des Distanzstücks 52 ist kleiner als der §
S
Durchbruch 53 in der Zwischenplatte 49, so daß in hori- | zontaler Richtung ein Spiel zwischen der Zwischenplatte f§
49 und dem entsprechenden Verankerungsstück 22 vorhanden g
ist. Die Höhe des Distanzstücks 52 ist größer als die f
I
Dicke der Zwischenplatte 49. Dadurch kann das mit dem |
Distanzstück 52 verbundene Verankerungsstück 22 sich in der Höhe relativ zur Zwischenplatte 49 und zu dem fest t
mit derselben verbundenen (zweiten) Verankerungsstück 22 |
bewegen zum Ausgleich von Höhendifferenzen zwischen den &idiagr;
10
zu verbindenden Container-Stapeln 20.
Das fest mit der Zwischenplatte 49 verbundene Verankerungsstück 22 verfügt über einen Sitz 54, der eine
Höhe aufweist, die etwa dem Abstand der außenliegenden |ä
&eegr;
Flächen der Kragen 51 am Plattensitz 50 entspricht. Im \
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Sitz 54 etwa ' wie der Plattensitz 50 ausgebildet, jedoch die Zwischenplatte
49 mit dem Sitz 54 fest verbunden, nämlich verschweißt. Somit werden bei dem hier gezeigten Staustück
20
Höhendifferenzen zwischen den Containern 21 lediglich
durch eine Verschiebung eines der Verankerungsstücke 22 gegenüber der Zwischenplatte 49 ausgeglichen.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel des Staustücks sind beide Verankerungsstücke höhenverschieblich, nämlich
gelenkig, durch eine einstückige Zwischenplatte 55 miteinander verbunden (Fig. 9 und 10). Dabei ist jedem
Verankerungsstück 22 ein eigener Plattensitz 56 zugeordnet. Somit verfügt dieses Staustück über zwei Platten-30
sitze 56, die im vorliegendem Ausführungsbeispiel gleich ausgebildet sind, und zwar im wesentlichen analog zum
Plattensitz 50 des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels ausgebildet. Demnach verfügen die Plattensitze
56 auch über zwei mit Abstand Voneinander angeordnete
Kragen S7 und ein dazwischen sich befindendes Distanzstück
58, weiches von der mit entsprechenden Ausnehmungen 59 versehenen Zwischenplätte SS Umgeben ist. Der
-16-
lichte Abstand der Kragen 57 an den Plattensitzen 56 ist wiederum so gewählt, daß er größer als die Dicke der dazwischen
angeordneten Zwischenplatte 55 ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt der lichte Abstand
der Kragen 57 etwa die doppelte Dicke der Zwischenplatte 5
55.
Die Ausnehmungen 59 in der Zwischenplatte 55 sind hier wiederum größer als die entsprechende Grundfläche der
Distanzstücke 58 ausgebildet, so daß ein Spiel zwischen 10
den Plattensitzen 56 und der Zwischenplatte 55 entsteht.
Eine weitere Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, daß die Kanten der Ausnehmungen 59, und
zwar zumindest die quer zur Längsrichtung der Zwischenplatte 55 verlaufenden Querkanten 60 der Ausnehmungen
mit einer halbkreisförmigen Rundung 61 versehen sind. Hierdurch ist es bei dem beschriebenen Staustück
möglich, Höhendifferenzen zwischen den Verankerungsstücken 22 durch ein Verschwenken der Zwischenplatte 55
gegenüber den Verankerungsstücken 22 auszugleichen. Es erfolgt so bei Höhenunterschieden zwischen den zu verbindenden
Container-Stapeln 20 - anders als bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen des Staustücks
beim hier gezeigten Staustück ein Verschwenken der
beim hier gezeigten Staustück ein Verschwenken der
Zwischenplatte 55 (Fig. 9).
Zo
Zo
Ferner verfügt eine weitere Ausführungsform des Staustücks über eine elastisch verformbare Zwischcnplatte
62. Diese setzt sich aus einer Mehrzahl dünner Platten
63 zusammen, die zu einem Plattenbündel 64 zusammenge-30
faßt sind. Im vorliegenden Falle besteht das Plattenbündel 64 aus fünf Platten 63, die jeweils eine Dicke
von etwa 3 mm aufweisen.
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Die beiden Verankerungsstücke sind durch entsprechende Ausnehmungen der Platten 63 hindurchgeschoben, so daß an
gegenüberliegenden Seiten der Zwischenplatte 62 etwa gleich lange Enden der Verankerur.gsstücke 22 zur Bildung
der Verankerungsköpfe 24 hervorragen. Befestigt sind die Verankerungsstücke 22 an der Zwischenplatte 62 durch
Schweißen, und zwar durch Verschweißung mit den Außenseiten der beiden außen liegenden Platten 63 des Plattenbündels
64. Durch diese Befestigung und Anordnung der Verankerungsstücke 22 an der Zwischenplatte 62 werden
die einzelnen Platten 63 des Plattenbündels einerseits
lagerichtig übereinander- und andererseits zusammengehalten.
Zusätzlich ist das Plattenbündel 64 noch durch ein umlaufendes Halteband 65 zusammengehalten, das etwa im
mittigen Bereich der Zwischenplatte 62, also zwischen den beiden Verankerungsstücken 22, angeordnet ist (Fig.
11).
Durch die Bildung der Zwischenplatte 62 aus übereinander
angeordneten Platten 63 läßt sich die Zwischenplatte 62
in ausreichendem Maße elastisch verformen, etwa wie eine Blattfeder (Fig. 12).
Schließlich weist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
eine Zwischenplatte 66 auf, die einstückig ausgebildet ist. Um Höhendifferenzen zwischen benachbarten
Container-Stapeln 20 ausgleichen zu können, sind bei diesem Staustück in den zwischen übereinandergestapelten
Containern 21 befindlichen (Rand-)Bereichen der Zwischenplatte 66 elastische Auflagen 67 angeordnet. Diese
können aus Gummi (Hardgummi) oder thermoplastischem Kunststoff (Polytetrafluorethylen) bestehen und entweder
auf die Zwischenplatte 66 aufgeklebt bzw, aufvulkanisiert oder als Beschichtung ausgebildet sein.
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-18-
Alternativ ist es auch denkbar, die elastische Auflage 67 durchgehend über die gesamte Oberseite 68 bzw. Unterseite
69 verlaufen zu lassen. Bei der Anordnung einer Beschichtung auf der Zwischenplatte 66 kann es auch sinnvoll
sein, die gesamte Zwischenplatte 66 mit eine durchgehenden elastischen Auflage 67 zu versehen, die sich
auch über die äußeren Kanten der Zwischenplatte 66 erstreckt. In diesem Falle kann die elastische Auflage 67
gleichzeitig als Korrosionsschutz od. dgl. für das Staustück dienen.
i* 4 * · 4 4 ei4 * 4 t
4 it #**■** M| 4 # * «
Anmelder1.
CONVER-OSR Ozean-Service^Reparatur
Ingenieurtechnik GmbH Ladestraße 47 -
2800 Bremen 14
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is:-&iacgr; «•*J4V.April 1988/4519
'«·*···· G0N-60-DE
20 Container-Stapel
21 Container
22 Verankerungsstück
23 Zwischenplatte
24 Verankerungskopf
25 Eckbeschlag
26 Plattenhälfte
27 Plattenhälfte
28 Verbindung
29 Schiene
30 Schenkel
31 Quersteg
32 Stirnkante
33 Stift
3^ Durchgangsbohrüng
35 Stirnkante
36 Zwischenplatte
37 Plattenhälfte
38 Plattenhälfte
39 Aulweitung
40 Kragen
41 Stützhülse 4 2 Lasche
43 Lasche
44 Innenseite
45 Außenseite
46 Überlappungsstelle
47 Bolzen
48 Durchbruch
49 Zwischenplatte
50 Plattensitz
51 Kragen
52 Distanzstück "53 Durchbruch
54 Sitz
55 Zwischenplätte
56 Plattensitz
57 Kragen
58 Distanzstück
59 Ausnehmung
60 Querkante
61 Rundung
62 Zwischenplatte
63 Platte
64 Plattenbündei
65 Halteband
66 Zwischenplatte
67 elastische Auflage
68 Oberseite
69 Unterseite
Claims (19)
1. Staustück zur gegenseitigen horizontalen Sicherung nebeneinanderliegender Stapel von Containern,
mit wenigstens einer Zwischenplatte und vorzugsweise zwei durch die Zwischenplatte verbundenen Verankerungsstücken, die zum Eingriff in Eckbeschlägen benachbarter
Container gegenüber der Zwischenplatte vorstehende Verankerungsköpfe aufweisen, dadurch gekennzeichnet
, daß die Verankerungsstücke (22) relativ zueinander beweglich an der Zwischenplatte (23, 36,
49; 55* 62, 66) angeordnet sind.
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-2-
2. Staustück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte (23, 36, 49, 55) zur verschieblichen
bzw. gelenkigen Verbindung der Verankerungsstücke (22) ausgebildet ist.
3. Staustück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte (23, 36) zweiteilig ausgebildet
ist.
4. Staustück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Plattenhälfte (26, 27; 37, 38) -".er zweiteiligen
Zwische^platte (23, 36) ein Verankerungsstück
(22) zugeordnet ist.
5. Staustück nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenhälften (26, 37) relativ zueinander
höhenverschieblich verbunden sind, insbesondere durch eine gabelförmige Verbindung (28).
6. Staustück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich-20
net, daß die gabelförmige Verbindung (28) der Plattenhälften (26, 27) etwa mittig zwischen den beiden Verankerungsstücken
(22) der Plattenhälften (26, 27) angeordnet ist.
7. Staustück nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der gabelförmigen Verbindung
(28) eine Plattenhälfte (26) eine U-förmig ausgebildete Schiene (29) aufweist, deren freiön Schenkel durch
wenigsten einen quergerichteten Stift (33) verbunden sind und der Stift (33) oder die Stifte (33) durch eine
korrespondierende Durchgangsbohrung (34), vorzugsweise größeren Durchmessers, in einen zwischen die Schenkel
(30) der Schiene (29) eingreifenden Endabschnitt der
(zweiten) Plattenhälfte (27) eingreift bzw. eingreifen.
35
35
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-3-
8. Staustück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich^
net, daß der lichte Abstand der Schenkel (30) der Schiene (29) größer als die Dicke des zwischen die
Schenkel (30) hineinragenden Endbereichs der (zweiten) Plattenhälfte (27) ist.
9. Staustück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Verankerungsstücke
(22) mindestens höhenverschieblich an der (einstückigen) Zwischenplatte (49) gelagert ist.
10. Staustück nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das höhenverschiebüche Verankerungsstück (22)
mit Spiel durch einen korrespondierenden Durchbruch (53)
in der Zwischenplatte (49) eingesetzt ist und im mitt-1B
leren Bereich über zwei mit Abstand parallel zueinander verlaufende Kragen (51) aufweist, zwischen denen die
Zwischenplatte (49) im wesentlichen höhenverSichieblich gehalten ist.
11. Staustück nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Abstand zwischen den Kragen
(51) am (höhenverschieblichen) Verankerungsstück (22) größer als die Dicke der zwischen den beiden Kragen (51)
angeordneten Zwischenplatte (49) ist.
25
25
12. Staustück nach Anspruch 1 der 2, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Verankerungsstücke (22) gelenkig mit der Zwischenplatte (55) verbunden sind.
13. Staustück nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Verankerungsstücke (22) mit Spiel in entsprechenden Ausnehmungen (59) in der Zwischenplatte (55)
gelagert sind und jeweils zwei mit Abstand zueinander
verlaufende Kragen (57) aufweisen, zwischen denen die 35
Zwischenplatte (55) kipp- bzw. schwenkbar gelagert ist.
-4-
14. Staustück nach Anspruch 13, dadurch gekeniizeich^
net, daß der lichte Abstand zwischen den Kragen (57) an jedem Verankerungsstück (22) größe? als die Dicke der
Zwischenplatte (55) ist.
15. Staustück nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ränder, insbesondere quer zur Längsrichtung der Zwischenplatte (55) gerichteten Querkanten
(60) der Ausnehmungen (59) mit vorzugsweise hälb-^
kreisförmigen Rundungen (61) versehen sind.
16. Staustück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebung bzw. gelenkigen Bewegung der
Verankerungsstücke (22) relativ zueinander die Zwischenplatte (62, 66) elastisch verformbar ausgebildet ist.
17. Staustück nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenplatte (62, 66) zur leichteren elastischen Verformung aus mehreren dünnen Platten (63)
besteht, die zu einem plätten Bündel (64) zusammengefaßt
.
sind.
18. Staüstück nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden außen liegenden Platten (63) des
Plattenbündels (64) mit den Verankerungsstücken (22) ver-25
bunden sind, und zwar vorzugsweise durch Schweißen.
19. Staustück nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (63) des Plattenbündels
(64) mindestens duTch ein etwa mittig zwischen den Ver-30
ankerungsstücken (22) angeordnetes, umlaufendes Halteband
(65) zusammengehalten sind.
20· Staustück nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenplatte (66) wenigstens in den 35
zwischen aufeinandergestapelten Containern (21) befindlichen Bereichen mit einer elastischen und/oder gute Notlaufeigenschaften
aufweisenden Beschichtung, Vorzugs-
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weise ätis Gummi (Hardgümmi) bzw* thermoplastischen Kunst
stoff (Polytetrafluorethylen) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804979U DE8804979U1 (de) | 1988-04-15 | 1988-04-15 | Container-Staustück |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804979U DE8804979U1 (de) | 1988-04-15 | 1988-04-15 | Container-Staustück |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804979U1 true DE8804979U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6822967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804979U Expired DE8804979U1 (de) | 1988-04-15 | 1988-04-15 | Container-Staustück |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804979U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19938593A1 (de) * | 1999-08-18 | 2001-03-01 | Macgregor Conver Gmbh | Verfahren zum Stauen von hintereinanderliegenden 20'-Containern und Staustücke zur Durchführung des Verfahrens |
| GB2447289A (en) * | 2007-03-08 | 2008-09-10 | Big Steps Ltd | Connector System for building modules |
| FR2955337A1 (fr) * | 2010-01-21 | 2011-07-22 | Sylvain Poujol | Dispositif de solidification et d'isolation d'un assemblage de containers |
-
1988
- 1988-04-15 DE DE8804979U patent/DE8804979U1/de not_active Expired
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