DE8804894U1 - Vorrichtung zur Fernbedienung eines Hörgeräts - Google Patents

Vorrichtung zur Fernbedienung eines Hörgeräts

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/55Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception using an external connection, either wireless or wired
    • H04R25/558Remote control, e.g. of amplification, frequency

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  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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Description

* Ernst Rosier 4 4* ♦
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Vorrichtung zur Fernbedienung eines Hörgeräts Beschreibung
»ic ncucruHj uciiciTb 3.11.11 aui cmc iui j l^iiuuiiy £ur rerriire" dienung eines Hörgeräts für hörgeschädigte Personen,
In den letzten Jahren wurden die Abmessungen moderner Hör« geräte wesentliche vermindert» wie auch die Bedienungsele-^ mente stark verkleinert wurden. Das gilt sowohl für im Ohr wie am Ohr zu tragende Hörgeräte.
Mit dieser Verkleinerung erhebt sich jedoch ein Problem für zahlreiche Menschen mit Hörschäden, da diese die kleinen Bedienurtgselemente aus Altersgründen oder wegen einer körperlichen Behinderung nicht mehr betätigen können. Die für das Betätigen dieser Elemente notwendigen Bewegungen von Kopf, Arm, Hand und Fingern bereiten häufig Schwierigkeiten oder gar Schmerzen. Ein weiteres Problem liegt darin» daß bei einem Betätigen der am Hörgerät unmittelbar angebrachten Bedienungselemente Rückkopplungen auftreten, die bei Entfernen der Hand vom Ohr verschwinden, wobei sich dann herausstellt, daß die Einstellung des Hörgeräts nicht in gewünschter Weise erzielt worden ist, d.h., es sind mehrfache Korrekturen notwendig.
Eine Hilfe bei der Einregelung durch eine andere Person ist kaum möglich, da die Hilfsperson nicht exakt entscheiden kann, wann die gewünschte Einstellung erreicht ist, und durch die Hilfsperson ebenfalls Rückkopplungen auftreten.
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Die Folge dieser Probleme ist* daß der Hörgeschädigte Konzenträtiorismärigel zeigt, unzufrieden 1st, ein Schmerzempfin-.den hat Und deshalb oftmals das Hörgerät nicht benutzt« so daß seine Kommunikation mit der Umgebung gestört ist öder letztlich unterbleibt*
Die oben herausgestellten Probleme können zwar durch Ultraschallsender, die die Bedienung der Hörgeräte aus der Ferne erleichtern, gelöst werden, jedoch sind diese Ultraschällsender, die heute auf dem Markt sind, noch sehr teuer (1000.-bis 2000,- DM und mehr)* Wegen der hohen Kosten sind diese Sender für viele der Hörgeschädigten unerschwinglich,, wobei andererseits die sozialen Leistungsträger die Kosten nicht oder allenfalls nur zu einem ganz geringen Teil übernehmen*
Insofern liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, eine Vor- f
richtung zur Fernbedienung von Hörgeräten zu schaffen, die \
einerseits eine gewünschte Lautstärkeregelung auch durch |
einen in seiner Fein- und Zielmotorik eingeschränkten Benut- t
zer wie auch durch Hi Ifspersonen auf einfache sowie zuverläs- ||
sige Weise ermöglicht und andererseits kostengünstig zur Ver- § fügung gestellt werden kann.
Der Lösung dieser Aufgabe dient gemäß der Neuerung eine Vorrichtung zur Fernbedienung eines Hörgeräts, die ein Behältnis, in dem ein die Stromzufuhr zum Hörgerät beeinflussendes und damit die Lautstärke regelndes, über eine flexible Drahtleitung mit dem Hörgerät verbundenes Regel- ode Widerstandselement untergebracht isi, und ein griffiges, großflächiges Stellglied, das über oder längs einer Skala drehbar oder verschiebbar sowie mit dem Widerstandselement wirkungsseitig gekoppelt ist, umfaßt. Die Skala kann mit gut erkennbaren Zahlen, Farbfeldern oder mit gut fühlbaren Erhebungen versehen sein, so daß der Hörgeschädigte ohne Schwie-
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rigkeiten diejenige Lautstärke immer wieder einstellen kann» die für ihn die günstigste ist* oder auch eine Hilfspersori nacl? Angabe durch den Hörgeschädigten sofort die Stelle an der Skala, die der i|ewünschten Lautstärke entspricht, finden kann.
Vorzugsweise ist diii Vorrichtung zur Fernbedienung lösbar iit dem Hörgerät durch einen Steckkontakt verbunden, so daß der Hörgeschädigte nein Hörgerät in der Öffentlichkeit ohne die neuerungsgemäße Vorrichtung in der Srundeinsteiiung der Lautstärke benutzen kann, während dann im häuslichen Bereich die Vorrichtung gemJlß der Neuerung als Tischgerät oder als am Körper getragene« Gerät zur Anwendung kommt. Eine Schaltung, die diese doppelte Nutzung des Hörgeräts ermöglicht, stellt für den Fachmann keine Schwierigkeit dar und wird, da sie auch nicht Gegenstand der Neuerung ist, nicht näher erläutert.
Das Behältnis kann auch so ausgebildet sein, daß darin das Hörgerät selbst, beispielsweise für einen Transport in einer Tasche oder zur Aufbewahrung aufgenommen werden kann*
Das Widerstandselement bzw. das Stellglied zur Lautstärkeregelung wird bevorzugterweise für eine stufenlose Regelung ausgestaltet.
Der Gegenstand der Neuerung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägansicht einer Vorrichtung zur Fern-Lautstärkeregelung eines Hörgeräts, das ein Im-Ohr- oder Am-Ohr-Hörgerät sein kann;
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Fig. 2 eine Seitenansicht a&r Vorrichtung ftit einem zugeördneben Hörgerät;
. Fig. 3 eine Draufsicht auf die Verrichtung gemäß der
Neuerung.
Die Fern.bedienungsvorrichtung Weist ein Behältnis 1 auf, ir» dem ein (nicht gezeigtes) Widerstandselement zur Regelung der Stromzufuhr aufgenommen ist, das mit dem Hörgerät Z Über eine flexible Drahtleitung 3 verbunden ist. Der Betätigung des Widerstandselements dient ein als Drehknopf ausgebildetes Stellglied 4, das über eine in das Behältnis 1 ragende Achse 5 mit dem Widerstandselement operativ verbunden
j ist.
Auf der Oberfläche des Behältnisses 1 ist eine Skala 6 angebracht, die durch ein Fenster 7 im Stellglied 4 zu erkennen ist sowie Zahlen und/oder farbige Felder aufweist. Das StelN glied 4 ist ziemlich groß bemessen, so daß es ohne Schwierigkeiten zu erfassen ist. Es wird in Betracht gezogen, zwischen dem Stellglied 4 und dem Widerständselement ein Untersetzungsgetriebe vorzusehen, so daß die Lautstärkeregelung äußerst fein vorgenommen werden kann.
Am Leitungsdraht 3 können ein oder zwei Steckkontakte 8 *nd 9 vorgesehen sein, durch die das Hörgerät 2 mit dem Behältnis 1 und damit mit dem Widerstandselement verbunden werden kann.
Wenn das Hörgerät 2 ohne die Vorrichtung gemäß der Neuerung benutzt werden soll, so dient hierzu ein Ein-Aus-Schalter 10, der durch Einsetzen des Steckkontakts 9 überbrückt oder wirkungslos gemacht wird. Eine gleichartige Schaltung könnte auch für den Steckkontakt 8 an bzw. im Behältnis 1 vorg* ehen sein.
Das BeMltnis 1, das, wie gezeigt ist, im Querschnitt rund sein kann, kann jedoch als ein Parallelepiped oder in einer sonstigen Weise ausgestaltet sein. Ferner kann das Behältnis am Boden eine durch einen Deckel verschließbare öffnung für einen Raum, um das Hörgerät 2 im Behältnis 1 zum Transport oder zur^Aufbewahrung unterzubringen, aufweisen. Darüber hinaus können am Behältnis eine Klammer zur Befestigung der Vorrichtung an einem Kleidungsstück oder eine Kette, ein Band od. dgl., um die Vorrichtung um den Hals gehängt zu tragen, angebracht sein.
Für die Vorrichtung wird auch ins Auge gefaßt, daß anstelle der Regelung durch Drehenein Behältnis mit einem geradlinig bewegbaren Schieber zur Anwendung kommt, welcher die Regelung am Widerstandselement bewirkt. Besonders in diesem Fall können anstelle der Zahlen oder Farbfelder an der Skala warzenartige Erhebungen in Gruppen von einer Erhebung, zwei, drei usw. Erhebungen vorgesehen sein, die durch einen Finger ertastet werden können.
Wesentlich für die Neuerung ist es, daß die Fernbedienung eines Hörgeräts für bestimmte Personen dadurch erleichtert wird, daß zur Lautstärkeregelung nicht miniaturisierte Elemente auf einem kleinen Weg bedient werden müssen, sondern gut zu ergreifende Stellglieder für eine feine Regelung zur Verfügung stehen, wobei darüber hinaus durch die Angabe einer klar erkennbaren Zahl, eines farbigen Felds oder einer Anzahl von fühlbaren Erhebungen durch Hi Ifspersonen die Lautstärke des Hörgeräts nach einfachen Angaben des jeweiligen Benutzers auf den gewünschten und sich als angenehm sowie ausreichend erwiesenen Wert sofort und ohne Schwierigkeiten einstellen können.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung zur Fernbedienung eines Hörgeräts für hörgeschädigte Personen, gekennzeichnet durch ein ein die Lautstärke des Hörgeräts (2) regelndes, mit dem Hörgerät über eine Drahtleitung (3) verbundenes elektrisches Widerstandselement, das in einem Behältnis (1) aufgenommen ist und mit dem ein am Behältnis gehaltenes, gegenüber einer Skaleneinteilung (6) bewegbares Stellglied (4) mit einem groß bemessenen, handlichen Griffstück verbunden ist.
2. Vorrichtung nacn Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein r&i 1 des Behältnisses (1) einen runden Querschnitt hat und das in seinem Querschnitt dem runden Teil angepaßte Stellglied (e) gegenüber dem Behältnis um eine Achse (5), die mit dem Widerstandselement/Ein- und Ausschalter gekoppelt ist, drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Behältnis ein geradlinig bewegbarer, mit dem Widerstandselement gekoppelter Schieber und eine parallel zu dessen Bewegungsbahn verlaufende Skaleneinteilung angebracht sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberfläche des Behältnisses (&Iacgr;) die Skaleneinteilung (6) in Gestalt von Zahlen tragenden, um die Achse
■ (5) herum angeordneten Feldern, die durch ein Fenster (7) im Stellglied (4) erkennbar sind, angebracht ist.
^(. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Behältnis (1) ein durch einen abnehmbaren Deckel zu verschließender Raum zur Aufnahme des Hörgeräts (2) ausgebildet ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine am Behältnis (1) angebrachte, das Behältnis am Körper eines Benutzers der Fernbedienungsvorrichtung haltende Einrichtung.
* &igr; &igr; «in
DE8804894U 1988-04-14 1988-04-14 Vorrichtung zur Fernbedienung eines Hörgeräts Expired DE8804894U1 (de)

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