DE8804720U1 - Spindeltreppe - Google Patents
SpindeltreppeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/022—Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
- E04F11/032—Spiral stairways supported by a central column
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Description
· · ft »&Ogr; ■
- 1 - 5.April 1988
Anmelder:
Herbert Ernst E 125 GM
Burgstrasse 7
D-7762 Bodman/Bodensee
Tel.: 07773 / 5121
Spindeltreppe
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Spindeltreppe, die
eine vertikale zentrische Tragsaule sowie eine Vielzahl längs einer
Schrau'Henlinie an der Tragsäule angeordneter und jeweils in radialer
Richtung vorstehender horizontaler Trittplatten aufweist.
Seit Jahrhunderten gibt es im Treppenbau Spindeltreppen aus Stein und
Holz, seit vielen Jahren auch aus Stahl. Die Spindeltragsäule ist dabei durchgehend konstruiert oder wird jeweils von Stufe zu Stufe verspannt.
Bei einer durchgehenden Spindeltragsäule werden die einzelnen Kragarme auf die Tragsäule aufgeschoben oder bei Stahlspindelsäulen an der Tragsäule
angeschweißt. Auf diesen Kragarmen werden dann die Trittstufen befestigt. Bei der Fertigung der Stufen muß von vornherein feststehen,
ob es sich um eine rechts- oder linksgewendelte Spindeltreppe handelt.
Bei allen vorbekannten Konstruktionen muß ein beachtlicher Verspannungsmechanismus
eingesetzt werden, der auch bei der Montage einen erheblichen Kräfteaufwand erfordert, um die erforderliche Tragfähigkeit zu erreichen.
Alle vorbekannten Spindeltreppen haben an der Innenseite, also im Bereich
der Spindeltragsäule, fast keine Auftrittsbreite mehr, so daß in der senkrechten Grundrißprojektion der Stufen an der Innenspindel
praktisch kein Auftritt mehr vorhanden ist. Dieses führt Immer wieder
zu zahlreichen Unfällen, insbesondere beim Abwartsgehen. Obwohl eine
Spindeltreppe ästhetisch gesehen als schön zu bezeichnen ist, ist ihr Anwendungsbereich Infolge dieser schlechten Auftrittsverhaltnisse iiUr
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sehr begrenzt und daher im allgemeinen Wohnungsbau nur in Ausnahmefallen,
also an beschränkten internen Zugängen, einsetzbar. Auch sind die bekannten Konstruktionen einer solchen Spindeltreppe immer noch sehr aufwendig
und daher teuerer als normale Wendeltreppenkonstruktionen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine technisch einfache
Spindeltreppenkonstruktion zu schaffen, die hinsichtlich der bei ihrem Bau verwendeten Materialien einheitlich ist und sich insbesondere auch
durch gute Auffcrittsverhältnisse auszeichnet. Darüber hinaus sollen
dieselben Stufen sowohl für rechts- als auch für linksgewendelte Treppen verwendet werden können.
Diese Aufgabe wird erfiTidungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tragsäule
aus Holz besteht und als Hohlsäule oder Hülse ausgebildet ist, wobei dann in dieser längs einer Schraubenlinie in gleichen Abständen voneinander
radiale Bohrungen oder im Querschnitt mehreckige und ebenfalls radiale Aussparungen eingearbeitet sind zur Aufnahme und satten Lagerung
von unmittelbar an den Trittplatten angeformter, über deren Innenkanten hinausragender Tragarme.
Bei dieser erfingungsgemäßen Gestaltung ist die bisher benutzte, aus
Vollmaterial bestehende Tragsäule also durch eine aus Holz gefertigte Hohlsäule ersetzt. Aufgrund der Entwicklungen insbesondere im Holzleimbau,
ist es heute möglich, sichere Heizrohre herzustellen, die hinsichtlich
ihrer Tragfähigkeit den herkömmlichen Stahl- oder Stahlbetonrohren gleichgestellt werden können, also ähnliche Festigkeitswerte aufweisen.
Was weiter die Trittplatten mit den an diesen angeformten und durch
die in der hohlen Tragsäule befindlichen Bohrungen oder Aussparungen hindurchgreifenden Tragarme betrifft, so stellt jede Trittplatte mit
ihr zugeordneten Tragarm einen eigenen Kragarn dar.
Infolge der Segmentabknickungen an der Hohlsäule ist auf der gesamten,
durch die Treppenhöhe bedingten Höhe der Hohlsäule eine klare vertikale Kennzeichnung der Ausnehmungen für die Breite des jeweiligen Durchtrittloches
zur Aufnahme der Treppenstufe als seitliche Begrenzungen jeweils •iner Segmentbreite gegeben« Teilt man dann die Fertiggeschoßhöhe durch
die gewünschte Steigungszahl, so kann man diese ermittelte Steigungshöhe einfach und sicher an der Holzhohlsäule anzeichnen. Da die Treppenetufenbreite
am Treppensäulenanschluß und die Stärke der Trittstufen
al >
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ebenfalls immer gleich sind, können mittels einer Fräse die Ausnehmungen
für die Trittstufenenden schnell Und genau in die Hohlsäule eihgefräst
werden*
Um auch im Bereich der Hohlsäule einen ausreichenden Auftritt zu gewährleisten!
weist die Tragsäule vorteilhaft einen Außendurchmesser von mindestens 20,0 cm, vorzugsweise aber 24,0 cm oder mehr auf.
Auch kann die Tragsäule als im Querschnitt mehreckiges Prisma ausgebildet
sein.
Bei einer besonders interessanten Gestaltung ist die im Querschnitt
runde oder auch mehreckige Tragsäule aus einer Vielzahl vertikaler, sich über die gesamte Säulenhöhe erstreckender und im Querschnitt kreisbogenförmiger,
bzw. trapezförmiger Säulenabschnitte zusammengesetzt, die dann vorteilhaft längs ihrer jeweils einander gegenüberstehender
Seitenkanten miteinander verleimt oder verklebt sein können. So ist
bei einer 12-eckigen Holzhohlsäule mit einem Durchmesser von beispielsweise
30 cm immerhin ein Auftritt am Säulenanschluß von 8 cm zu erreichen,
wenn in jedem Ecksegment je ein fortlaufender Stufenanschluß vorgesehen wird.
Was weiter die an den Trittplatten angeformten Tragarme betrifft, so
greifen diese zweckmäßig durch den Hohlraum der Tragsäule hindurch, liegen mit ihrer Stirnseite satt an dem Innenmantel der Hohlsäule an
und sind mit dem benachbarten Säulenabschnitt verschraubt, verzapft
oder verklammert, oder, bzw. mit ihrer Stirnseite angeklebt. Desgleichen ist es aber auch möglich, daß jeder in der hohlen Tragsäule eingebrachten
Bohrung oder im Querschnitt mehreckigen Aussparung eine dieser jeweils gegenüberstehende gleichacnsige, in dem gegenüberstehendes
Säulenabschnitt eingearbeitete Gegenbohrung, bzw. Zweitaussparung zuge^
ordnet ist und der an der betreffenden Trittplatte angeformte und durch
die erste Bohrung oder Aussparung hindurchgreifende, radial gerichtete
Tragarm bis in die Gegenbohrung, bzw. Zweitaussparung hineinragt, bündig mit dem Außenmantel der Hohlsäule abschließt, oder sogar über diesen
hinausragt. Bei jeder dieser Ausführungsformen ist es vorteilhaft, wenn die angeformten Tragarme im Bereich der Aussparungsflächen mit diesen
verklebt oder verleimt sind.
44 i It Ii
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Darüber hinaus geht die Vorderkante jeder Trittplatte vorteilhaft bündig
in die Vorderkante des an jeder Trittplatte angeformten Tragarmes über«
Hierdurch ist die Vorderkante jeder Trittplatte der radialen Längsmittelachse des zugehörigen Tragarmes parallel gerichtet.
Ebenso kann die vorderkante jeder Trittplatte mit der Vorderkante des
an dieser Trittplatte angeformten Tragarmes auch einen stumpfen Winkel von etwa 160° bis 170° einschließen* Bei einer weiteren Gestaltung
schließen sowohl die Vorderkante als auch die Hinterkante jeder Trittplatte mit der Längsachse des äfi dieser Trittplatte angefersten Trag=
armes einen solchen stumpfen Winkel von jeweils etwa 160° bis 170° ein.
Hierbei ist es dann auch noch möglich, daß jede Trittplatte symetrisch
ausgebildet ist, wobei dann die radial gerichtete Längsachse des ah
der Trittplatte angeformten Tragarmes die Symetrielängsachse ist. Dabei können dann sowohl die Vorderkanten als auch die Hinterkanten der Trittplatten radial gerichtet sein.
Was die der Tragsäule zugekehrte Innenkante jeder der Trittplatten betrifft,
so steht diese zweckmäßig über die Hinterkante des angeformten Tragarmes vor und ist kreisbogenförmig gekrümmt, wobei der Krümmungsradius
dieser Innenkante dann etwa gleich dem halben Außendurchmesser der zylindrischen Tragsäule ist. Ebenso kann diese Innenkante aber auch
nit einer zur Tragarmvorderkante senkrechten Geraden einen Winkel einschließen,
der gleich dem von zwei einander benachbarten planen Außenflächen der Säulenabschnitte eingeschlossenen Winkel ist.
Eine weitere Möglichkeit besteht auch noch darin, daß die der Tragsäule
zugekehrte Innenkante der Trittplatte sowohl vorwärts übar die Vorderkante
des angeformten Tragarmes als uuch rückwärtig über die Hinterkante
dieses Tragarmes vorsteht und einen Winkel einschließt, der gleich dem von zwei einander benachbarten planen Außenflächen der Säulenabschnitte
eingeschlossenen Winkel ist. Bei einer runden Tragsäule sind die eben beschriebenen Innenkanten der Trittplatte so kreisbogenförmig gekrümmt,
daß sie satt am Außenmantel der runden Tragsäule anliegen.
Durch diese Maßnahmen ist es gewährleistet, daß die Innenkante jeder
Trittplatte auch noch im Überlappungsbereich mit der über ihr befindlichen Trittplatte satt an der Außenseite des, bzw. der benachbarten
Säulenabschnitte anliegt.
5.04.88
Bei dieser Gestaltung der Tflttplatten sind diese sowohl für eine linksgewendelte
als auch eine rechtsgewendelte Spindeltreppe geeignet, Eine
besondere Lagerhaltung von bereits mit Tragarmen versehenen Trittplatten
für links- und rechtsgewendelte Spindeltreppen entfällt also. Die Tritttiefe verläuft im Durchtrittsbereich der Säule stets gleichbleibend;
Während die Trittbreite im Gangbereich mit zunehmendem Abstand von der iäüle immer größer wird. Damit ist für die Herstellung der Trittplatten
immer die gleiche Schablone verwendbar, wobei dann die Breite der Tritte
»och individuell verändert werden kann.
Weitere Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung einer auf der Zeichnung dargestellten beispielsveisen
Ausfuhrungsform sowie den sich hieran anschließenden Ansprüchen.
Es zeigen:
Figur 1
| Figur | 2 | 11 |
| Figur | 3 | 12 |
| Figur | 4 | 13 |
| Figur | 5 + 6 | |
| FiguEr77bis | ||
| Figur | ||
| Figur | ||
| Figur |
eine Seitenansicht dex erfindungsgemäßen Spindeltreppe;
eine Draufsicht dieser Spindeltreppe;
einen Ausschnitt aus der Fig.l in vergrößertem Haßstab;
eine Draufsicht auf den in der Fig.3 gezeigten Ausschnitt;
Draufsichten auf jeweils eine Trittplatte für eine Rechtswendelung oder Linkswendelung;
;1QO den Figuren 4 und 5 entsprechende Draufsichten
anderer Gestaltungen der Trittplatten;
eine Seitenansicht der hohlen Tragsäule mit Angäbe der jeweiligen Tritthöhen;
eine Draufsicht der Tragsäule;
eine Abwicklung des Säulenmantels.
eine Abwicklung des Säulenmantels.
- 6 - 5.04,88
Die in der Pigtixr 1 in der Seitenansicht dargestellte vorgefertigte
Spindeltreppe 1 ist rechtsgängig und weist eine aus Holz vorgefertigte
und im Querschnitt 12-ecklge hohle Tragsäule 2 auf, an der längs einer
Schraubenlinie 3 in gleichen Abständen voneinander vierzehn in radialer
lichtung vorstehende und ebenfalls bereits vorgefertigte Trittplätten4
Angeordnet sind. Wie insbesondere aus den Figuren 2 und 4 ersichtlich
ist, so ist die hohle Tragsäule 2 aus zwölf im Querschnitt trapezförmigen
Säulenabschnitten 5 zusammengesetzt, die sich über die gesamte
SaUlsnhöhs erstrscksn und längs iiirsr "1SVJSiIs siüsnäsir "s^enilb^rstslisiidsii
Si-llenkanten 6 miteinander verleimt oder verklebt sind. Dia Abmessungen
f dieser Säulenabschnitte 5 sind dabei so gewählt, daß der Außendurchmesser
D der Tragsäule 2 = 24,0 cm und der Innendurchmesser d der Tragsäule etwa 16,0 cm beträgt. Die vertikale Längsachse dieser hohlen Tragsäule
ist dabei mit 7 bezeichnet.
Die längs der Schraubenlinie 3 an dieser hohlen Tragsäule 2 angeordneten
Trittplatten 4 weisen die in den Figuren 5 und 6 dargestellte gleiche
Form auf, wobei die Figur 5 die Draufsicht der Trittplatte 4 für eine ! rechtsgängige Spindeltreppe 1 und die Figur 6 die Draufsicht derselben
Trittplatte 4 für eine linksgängige Spindeltreppe 1 zeigen. An jeder dieser Trittplatten 4 ist ein mit 8 bezeichneter Tragarm mit der Breiteb
angeformt, dessen Vorderkante 9 bündig in die Vorderkante 10 der Trittplatte 4 übergeht. Diese gemeinsame Vorderkante 9/10 dieser Trittplatte
4 verläuft dabei einer gedachten, durch die Längsachse 7 der hohlen
Tragsäule 2 hindurchgehenden und exakt radial gerichteten Geraden 11 ; parallel. Die Hinterkante 12 der Trittplatte 4 ist ebenfalls exakt radial
\ gerichtet, die Auße~'-M5te 13 jeder Trittplatte 4 dagegen ist durch einen
'' Kreisbogen bestimmt, dessen KrümnungsracLus R ebenfalls die Längachse
7 der noblen Tragsäule 2 schneidet= Die Innenkante 14 jeder Tragplatte
4 ist dagegen geradlinig und einerseits durch die Hinterkante 12 und andererseits durch die Hinterkante 15 des an der Trittplatte 4 angeformten
Tragarmes 8 begrenzt. Ferner schließt diese Innenkante 14 mit
einer ebenfalls gedachten, zur Geraden 11 senkrecht stehear ,raden
16 einen Winkel Od ein, der gleich dem von den beiden Außenflächen 17
von zwei einander benachbarten Säulenabschnitten 5 eingeschlossenen Winkel A ist.
r - 7 - 5.04.88 I
Die folgenden Figuren 7 und 8 zeigen eine andere Gestaltung der Trittplatten 4, bei der die Vorderkante 10 jeder Trittplatte 4
vorsteht und mit der Vorderkante 9 des Tragarmes 8 einen stumpfen Winkel fr" von beispielsweise etwa 165" einschließt.
Eei der in den Figuren 9 und 10 gezeigten Formgebung dagegen sind die Trittplatten 4 gegenüber der radial gerichteten Längsachse
11 des Tragarmes 8 symetrisch ausgebildet. In diesem Fall steht ■ '
die Innenkante 14 der Trittplatte 4 sowohl über die Vorderkante |
9 des angeformten Tragarmes 8 als auch dessen Hinterkante 15 vor |
und schließt einen Winkel S ein, der wiederum gleich dem von zwei |
planen Außenflächen 17 der Säulenabschnitte 5 eingeschlossenen ;
Winkel &bgr; ist. '
Zur Montage dieser zuvor ausführlich behandelten Trittplatten 4 an der hohlen Tragsäule 2 sind in der in den Figuren 11 und 13 j
dargestellten Weise längs der Schraubenlinie 3 in den einander fS
benachbarten Säulenabschnitten 5 in gleichen, der jeweiligen Tritt- |
höhe h angepaßten Abständen a beispielsweise vierzehn durchgehende f
rechteckige Aussparungen 18 eingearbeitet, deren Breite b mit der Breite b des Tragarmes 8 übereinstimmt und jeweils auch gleich
der Breite b jeder Außenfläche 17 der Säulenabschnitte 5 und deren !
Höhe c jeweils gleich der Stärke s der Trittplatten 4, bzw. der i angeformten Tragarme 8 ist. Diagonal und damit zu diesen Aussparungen
18 gegenüberstehend sind in den Säulenabschnitten 5 längs einer zweiten Schraubenlinie 19 beispielsweise vierzehn weitere
gleichartige Aussparungen 20 eingearbeitet, die mit den jeweils gegenüberstehenden Aussparungen 18 eine gemeinsame radiale Längsachse
haben. Das Einarbeiten dieser Aussparungen 18 und 20 in die hohle Tragsäule 2 kann dabei je nach den bestehenden Gegejibenheiten
sowohl in der Werkstatt als auch erst an der Baustelle erfolgen.
Ist die hohle Tragsäule 2 an der Baustelle aufgestellt und fixiert, |
so werden die Tragarme 8 der einander folgenden Trittplatten 4 I
nacheinander soweit in die paarweise einander gegenüberstehenden | ,
Auösparucigeri 18 und 20 hineingesteckt, daß die Trittplätteninnen- |"
kantan 14 satt an dar Ihnen garada geganüberstahanddn Außenfläche 17 t
- 8 - 5.04.88
des benachbarten Säulenabschnittes 5 anliegen und die jeweiligen Enden
21 der durch die Aussparungen 18 und 20 hindurchgreifenden Tragarme
8 über die Außenflachen 17 der außengelegenen Säulenabschnitte 5 hinausragen oder bündig abschließen. Da der Querschnitt jedes Tragarmes
8 mit den Querschnitten der Aussparungen 18 und 20 übereinstimmt, bleibt die Horizontallage jeder Trittplatte 4 erhalten, ohne daß sich
diese etwa verkanten kann.
Die Sicherung der Tragarme 8 und der mit diesen aus einem Stück bestehenden
Trittplatten 4 gegen ein axiales Herausrutschen erfolgt mittels Schrauben, Keilen od.dgl. oder mittels nicht besonders dargestellter
Zapfen, Splinte od.dgl., die durch in den Tragarmenden 21
eingearbeitete Bohrungen od.dgl. hindurchgreifen oder auch durch Verkleben
oder Verleimen im Bereich der Aussparungen 18 und 20.
Im Bereich ihrer kreisförmig gekrümmten Außenkanten 13 dagegen stützen
sich die einander benachbarten Trittplatten 4 über zwischen diesen eingebrachte Holzzapfen 22, Bolzen od.dgl. ab, die dann jeweils mit
der unteren und der oberen Trittplatte 4 verleimt, verklebt oder auch verschraubt sein können. Damit stellen die Trittplatten 4 und diese
Holzzapfen 22 einen in sich geschlossenen steifen Baukörper dar. Gegebenenfalls können im Bereich der Holzzapfen 22 auch in die oberen
Trittplatten 4 und diese Holzzapfen jeweils ein Sackloch eingearbeitet sein zur Aufnahme und Lagerung des Schaftes einer nur schematisch dargestellten
Gelanderstange 23 od.dgl.
Wie sich insbesondere aus den Figuren 2 und 4 ergibt, so überdecken
sich die Trittplatten 4 jeweils im Bereich ihrer Hinterkanten 12 und den Vorderkanten 10 der folgenden Trittplatte 4 um beispielsweise jeweils
6,0 cm. Dieses Maß entspricht dabei jeweils der Breite der oben schon behandelten Innenkanten 14 der Trittplatten 4 und kann gegebenenfalls
auch noch auf die gesamte Breite b der Außenflächen 17 der Säulenabschnitte 5 vergrößert werden. Die Breite des Überstandes der Innenkanten
14 der Trittplatten über die rückwärtige Hinterkante 15 des •ngeförmten Tragarmes 8 bestimmt die Breite der Überlappung von Trittplatte
4 zu Trittplatte A. in der1 Draufsicht gesehen.
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1 Spindeltreppe
2 hohle Tragsäule
3 Schraubenlinie I
4 Trittplatten
5 Säulenabschnitte (Segmente)
6 Seiterikanten von
7 Längsachse von 2
8 Tragarm von 4
9 Vorderkante von 8
10 Vorderkante von 4
11 Gerade durch 7
12 Hinterkante von 4
13 Außenkante von 4
14 Innenkante von 4
15 Hinterkante von 8
16 Gerade —f- zu 11
17 Außenfläche von 5
18 Aussparungen in 5
19 Schraubenlinie II
20 Aussparungen in 5
21 Enden von 8
22 Holzzapfen
23 Geländerstange
D = Außendurchmesser von 2
d = Innendurchmesser von 2
R = Krümmungsradius von 13
CC= Winkel 14/16
ß= Winkel &tgr; JYl
h = Tritthöhe a = Abstand 4/4 b = Breite von 18,17 und c = Höhe von 18
s = Stärke von 4
Jf= Winkel 9/10 <f = Winkel 14/14
Claims (1)
- - 11 - 5.04,88Anmeldert E _125 GMHerbert ErnstBurgstrasse 7D-7762 Bodinan/BodenseeTel.: 07773 / 5121SpindeltreppeAnsprüche1. Spindeltreppe mit einer vertikalen zentriscllen Tragsäule und einer
Vielzahl längs einer Schraubenlinie an der Tragsäule angeordneter und jeweils in radialer Richtung vorstehender horizontaler Trittplatten» dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäule (2) aus Holz besteht und als Hohlsäule (2) oder Hülse ausgebildet ist und in dieser längs einer Schraubenlinie (3,19) in gleichen Abständen (a) voneinander radiale Bohrungen oder im Querschnitt mehreckige und ebenfalls radiale Aussparungen (18,20) eingearbeitet sind zur Aufnahme und satten Lagerung von an den Trittplatten (4), den radialen Aussparungen (18,20) entsprechender angeformter, über die Innenkanten der Trittplatten (4) hinausragender Tragarme (8).2. Spindeltreppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag> säule (2) einen Außendurchmesser von mindestens D = 20.0 cm, vorzugsweise aber 24*0 em oder sehr» aufweist*3. Spindeltreppe nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäule (2) als im Querschnitt mehreckiges Prisma ausgebildet ist.A **« &eeacgr;*
* * ■ fe- 12 -5*04*884* Spindeltreppe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Querschnitt runde oder mehreckige Trägsäule (2) aus einer Vielzahl vertikalerj im Querschnitt kreisbogenföfmiger, bzw. trapezförmiger Säulenabschnitte (5) zusammengesetzt 1st.5. Spindeltreppe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulenabschnitte (5) längs ihrer jeweils einander gegenüberstehender Seitenkanten (6) miteinander verleimt oder verklebt sind.6. Spindeltreppe nach Anspruch 4 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die sich längs ihrer jeweils einander gegenüberstehenden Seitenkanten (6) aneinander abstützenden Säulenabschnitte (5) mittels um den Außenmantel der Tragsäule (2) herumgreifender Spannbänder od.dgl. miteinander verspannt oder verklemmt sind.7. Spindeltreppe nach Anspruch 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulenabschnitte (5) mindestens während des Abbindens des verwendeten Leimes oder Klebers miteinander verspannt oder verklemmt sind.&bgr;. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hohlsäule (2) oder Hülse In Abständen voneinander kreisrunde oder mehreckige Stutzscheiben eingelegt sind, an denen sich die Säulenabschnitte mit ihren Innen-' selten abstutzen.9. Spindeltreppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Trittplatten (4) angeformten Tragarme (8) durch den Hohlraum der Tragsäule (2) hindurchgreifen, mit ihren Stirnseiten satt an dem Innenmantel der hohlen Tragsäule (2> anliegen und mit dem benachbarten Säulenabschnitt (5) verschraubt, verzapft, verklammert und/oder verklebt ist.10. Spindeltreppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder in der Tragsäule (2) eingebrachten Bohrung oder im Querschnitt mehreckigen Aussparung (18) eine dieser jeweils gegenüberstehende gleichachsige, in dem gegenüberstehenden Säulenabschnitt (5) ein-· » 4 Il Il*■ 13 - 5*04.88gearbeitete Gegenbohrung (20) bzw. Zweitaussparung zugeordnet ist und der an der betreffenden Trittplatte (4) angeformte und durch die erste Bohrung oder Aussparung (IG) hindurchgreifende Tragarm (8) bis in die Gegenbohrung (20) bzw. Zweitaussparung (20) hineinragt, über den Außenmantel der Tragsäule (2) hinausragt oder bündig mit diesem abschließt.11. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 1Oj dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse (11) jedes an der Trittplatte (4) angeformten Tragarmes (8) radial gerichtet ist.12. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (10) jeder Trittplatte (4) bündig in die Vorderkante (9) des an dieser Trittplatte (4) angeformten Tragarmes (8) übergeht.13. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (10) jeder Trittplatte (4) vorsteht und mit der Vorderkante (9) des an dieser Trittplatte (4) angeformten Tragarmes (8) einen stumpfen Winkelvon etwa 160" bis 170" einschließt.14. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Vorderkante (10) als auch die Hinterkante (12) jeder Trittplatte (4) mit der Längsachse (11) des an dieser Trittplatte (4) angeformten Tragarmes (8) einen stumpfen Winkel (JJr1O von jeweils etwa 160° bis 170" ein-! schließen.15* Spindeltreppe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trittplatte (4) symetrisch ausgebildet und die radial gerichtete Längsachse (11) des an der Trittplatte (4) angeformten Tragarmes (8) die Symetrielängsachse ist.Spindeltreppe nach einem &ugr;&&eacgr;&idiagr;. mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnets daß die Vorderkanten und/oder Hinterkan-• · I ·&iacgr; I ir 4«- 14 - . 5,04,88ten der Trittplätten (4) etwa radial gerichtet sind.17* Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sich die in den Säulenabschnitten (5) eingearbeiteten Aussparungen (IS,20) jeweils etwa über die gesamte Breite (b) der Außenseite (17) des betreffenden Säulenabschnittes (5) erstrecken und jeweils eine der Stärke (s) der* Spindeltreppe nach einem oder mehreren der: Ansprüche 1 bis 16» dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der an den Trittplatten (4) angeformten Tragarme (8) mindestens gleich, vorzugsweise aber etwas größer ist als der Außendurchmesser (B) der Tragsäule (2).19. Spindeltreppe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die bündig mit dem Außenmantel der Tragsäule (2) abschließenden Enden (21) der Tragarme (8) mittels Keilen, Schrauben» Klammern od.dgl. mit der Tragsäule (2) verspannt oder verklemmt oder insbesondere im Bereich der Aussparungen (18,20V intensiv rait diesen verklebt oder verleimt sind.20. Spindeltreppe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dap die Trittplatten (4) mittels durch in den über die den Außenmantel der Tragsäule (2) hinausragenden Tragarmenden (21) befindlicher Bohrungen nf«r Aussparungen hindurchgreifender Zapfen, Splinte od.dgl. und/oder durch Verkleben jder Verleimen im Bereich der Aussparungen (18.20) gegen, ein radiales Verschieben gesichert sind.21. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis ?n, dadurch gekennzeichnet, daß die der Tragsäule (2) : wehrte Innenkante (14) der Trittplatte (4) rückwärtig über die Hinterkante (15) des angeformten Tragarmes (8) vorsteht und kreisbogenförmig gekrümmt ist, wobei der Krümmungsradius dieser Innenkante (14) etwa gleich dem halben Außendurchmesser (D) der zylind-- 15 - 5.04.88Tischen Tragsäule (2) ist.22. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die der Tragsäule (2) zugekehrte Innenkante (14) der Trittplatte (4) rückwärtig über die Hinterkante (15) des angeformten Tragarmes (8) vorsteht und mit einer zur Tragarmvorderkante (9) senkrechten Geraden (11) einen Winkel (oC) einschließt, der gleich dem von zwei einander benachbarten planen Außenflächen (17) der Säulenabschnitte (5) eingeschlossenen Winkel Q3) ist.23. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die der Tragsäule (2) zugekehrte Innenkante (14) der Trittplatte (4) sowohl vorwärts über die Vorderkante (9) des angeformten Tragarmes i8) als auch rückwärtig über die Hinterkante (15) dieses Tragarmes (8) vorsteht und einen Winkel (S ) einschließt," der gleich dem von zwei einander benachbarten planen Außenflächen (17) der Säulenabschnitte (5) eingeschlossenen Winkel (^) ist.24. Spindeltreppe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die der Tragsäule (2) zugekehrte Innenkante (14) der Trittplatte (4) sowohl vorwärts über die Vorderkante (9) des angeformten Tragarmes (8) als auch rückwärtig über die Hinterkante (15) dieses Tragarmes (8) vorsteht und beiderseits kreisbogenförmlg gekrümmt ist, wobei der Krümmungsradius dieser Innenkanten (14) etwa gleich dem halben Außendurchmesser (D) der zylindrischen Tragsäule (2) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804720U DE8804720U1 (de) | 1988-04-11 | 1988-04-11 | Spindeltreppe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804720U DE8804720U1 (de) | 1988-04-11 | 1988-04-11 | Spindeltreppe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804720U1 true DE8804720U1 (de) | 1989-08-10 |
Family
ID=6822784
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804720U Expired DE8804720U1 (de) | 1988-04-11 | 1988-04-11 | Spindeltreppe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804720U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4442029C2 (de) * | 1994-11-25 | 2002-08-22 | Dieter Glockner | Spindeltreppe |
-
1988
- 1988-04-11 DE DE8804720U patent/DE8804720U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4442029C2 (de) * | 1994-11-25 | 2002-08-22 | Dieter Glockner | Spindeltreppe |
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