DE8804711U1 - Reihenstreuvorrichtung für pneumatische Düngerstreuer - Google Patents

Reihenstreuvorrichtung für pneumatische Düngerstreuer

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/04Fertiliser distributors using blowers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

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Amazonen-Werke
H. Dreyer GmbH &egr; Co. KG
Am Amazonenwerk 9-13
4507 Hasbergen-Gaste
ANR 1 000 667
Reihenstreuvorrichtung für pneumatische Düngerstreuer
Die Neuerung betrifft eine Reihenstreuvorrichtung für pneumatische Düngerstreuer gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Reihenstreuvorrichtung is*i bereits durch die DB-OS 35 27 614 bekannt. Diese Reihenstreuvorrichtung mit den schlauchförmig nach unten gerichteten Rohrleitungen ist an einem separaten Rahmen angeordnet/ wobei diesor Rahmen an Stelle der in eine Außerbetriebsstellung gebrachten Normalstreurohrleitungen an den Düngerstreuer angebracht wird. Die Anordnung dieses separaten Rahmens mit den nach unten gerichteten Rohrleitungen ermöglicht eine Abstimmung der Reihenstreuvorrichtung auf den jeweils erforderlichen Einsatzfall, wobei verschiedene Rahmen für den jeweiligen pneumatischen Düngerstreuer vorgesehen sind, sp daß sie entaprechend den Reihenweiten bzw. der Arbeitsbreite der Sämaschine an dem pneumatischen Düngerstreuer anzuordnen sind, wenn beispielsweise Maispflanzen mit in Reihen abzulegendem Dünger gedüngt wsrden sollen.
Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die bekannte Reihenstreuvorrichtung für den Einsatz zur Grasuntersaat bei Mais in vorteilhafter Weise weiterzubilden.
Diese Aufgäbe wird in neüerungsgemäßer Weise dadurch gelöst, daß vor den Ausströmöffnungen der schlauchföiimigen und nach unten gerichteten Rohrleitungen
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Prallkörper angeordnet sind, und daß die Prallkörper abnehmbar an den Rohrleitungen angeordnet sind.
Infolge dieser Maßnahmen läßt sich die für das den Dünger in Reihen ablegende ausgebildete Reihenstreuvorrichtung in einfachster Weise für den Einsatz zur Grasuntersaat bei Mais umrüsten. Die Anordnung der Prallkörper an den nach unten gerichteten Rohrleitungen bewirkt eine breitfächerige Verteilung der Grassamen in einem geringen Abstand über der Bodenoberfläche.
Dadurch, daß die Prallkörper gegenüber den Auslauföffnungen der Rohrleitungen in ihrer Neigung einstellbar ausgebildet sind, läßt sich der Bedeckungsgrad der Bodenoberfläche mit Grassamen einstellen, bzw. läßt sich die Neigung entsprechend den jeweiligen Eigenschaften des jeweils verwendeten Saatgutes einstellen, so daß eine ganzflächige Bedeckung des Bodens zwischen den einzelnen Maispflanzenreihen mit Grassamen erfolgt, oder aber nur eine streifenweise Bedeckung.
Zur Erhöhung der Verteilgenauigkeit bei Grassamen weisen die Prallkörper auf ihrer den Ausströmöffnungen der Rohrleitungen zugewandten Ende Erhebungen auf.
Eine einfache Befestigung der Prallkörper an den nach unten gerichteten Rohrleitungen wird dadurch erreicht, daß die Prallkörper mittels einer Halterung an den Rohrleitungen befestigt sind, daß die Halterung innerhalb des unteren Teiles afer Rohrleitung befestigt ist, wobei die Halterung einen etwa zentralen nach unten ragenden Bolzen aufweist, an welchem der Prallkörper angeordnet ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführüngsform ist: neuerungsgemäß vorgesehen f daß die Prallkörper gewölbt ausgebildet sind, wobei die Wölbung den Ausströmöffnungen
zugewandb ist/ Und daß die Prallkörper kegelförmig ausgebildet sind.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind der Beispielsbeschreibung Und den Zeichnungen zu entnehmen* Hierbei zeigt
Fig. 1 den in neuerungsgemäßer Weise ausgerüsteten pneumatischen Düngerstreuer in der Vorderansicht Und
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des unteren Abschnittes der nach unten gerichteten Rohrleitung und die Anordnung des Prallkörpers an dieser Rohrleitung.
Der pneumatische Düngerstreuer ist mit dem Vorratsbehälter 1 und den quer zur Fahrtrichtung nach beiden Seiten verlaufenden Rohrleitungen 2 ausgestattet, welche unterschiedlicher Länge sind und an ihren äußeren Enden je eine Ausströmöffnung mit einer davor angeordneten Prallplatte aufweisen. Die Rohrleitungen 2 sind in den zusammenklappbaren Auslegern, die in der Transportstellung dargestellt sind, angeordnet. Ferner sind die Rohrleitungen 2, die für das Normaistreuen vorgesehen sind, an dem in Fahrtrichtung verlaufenden Luftkanal 3 angeschlossen, in dem das Gebläse 4 mündet. Dieses Gebläse I wird von der Schlepperzapfwelle angetrieben. |
In des beiden Seitenwänden 5 des Vorratsbehälter 1 und 1
dicht oberhalb von dessen dachförmigen Behälterboden R
befinden sich beiderseits in jeweils einer in ' Fahrtrichtung verlaufenden Reihen angeordnet die
Auslauföffnungen. Vor jeder Auslauföffnung und oberhalb < der an dem Behälterboden im Winkel angeschlossenen, schräg
nach außen und oben ragenden Bodenplatten sind die {
Dosierelemente in Form von Nockenrädern angeordnet. Diese ]
Nockenräder werden mit Hilfe eines Regelgetrxebes mit \
veränderbaren Drehgeschwindigkeiten angetrieben. |
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Unterhalb des nach Unten abgewinkelten Ablaufrandes der Bodenplatten befinden sich die Einlauftrichter 6 der injektorschleüsen 7, von denen je einer an einer Rohrleitung 2 angebracht ist und somit sich zwischen den Rohrleitungen 2 und dem Luftkanal befindet.
Wenn an dem pneumatischen Düngerstreuer die Reihenstreuvorrichtung 8 mittels Schnellverschlüsse
soll" ^s^i^cisn sich di
Normalstreuen vorgesehenen Rohrleitungen 3 mit dem Ausleger in der dargestellten Transportstellung* Die Reihenstreuvorrichtung 3 weist einen separaten Rahmen 9 auf. Dieser Rahmen 9 weist Anschlüsse auf, mit denen die Reihenstreuvorrichtung in einfacher Weise an dem pneumatischen Düngerstreuer zu befestigen ist. An dem Rahmen 9 der Reihenstreuvorrichtung sind die quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Rohrleitungen 10 unterschiedlicher Länge mit den Ausströmöffnungen 11 angeordnet* An jeder Ausströmöffnung 11 der Rohrleitungen 10 sind nach unten weisende Krümmer 12 befestigt, an denen die schlauchförmigen und nach unten gerichteten Rohrleitungen 13 angeordnet sind. Weiterhin sind den Rohrleitungen 10, die in dem Rahmen 9 der Reihenstreuvorrichtung angeordnet sind, eigene Injektorschleusen 14, die an Stelle der ursprünglichen Injektorschleusen, die den Normalstreuleitungen 2 zugeordnet sind, an den Luftkanal 3 angeschlossen. Somit können also nach dem Entfernen der Injektorschleusen für äas Nornsalsfcrauen an dem GebläseanschluS die an dem Rahmen 9 der Reihenstreuvorrichtung S angeordneten Rohrleitungen über eigene Injektorschleusen 14 an den Gebilseanschluß angeschlossen werden,
Der Rahmen 9 der Reihenstreuvorrichtung 8 weist die über das Gelenk 15 einklappbar ausgebildeten Ausleger auf, in denen die äußeren Rohrleitungen angeordnet sind. Om die Ausleger der Reihenstreuvorrichtung 8 in Transportstellung
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zu brincfen, werden die Ausleger um die durch das Gelenk verlaufenden Gelenkachse 16 nach oben neben die Ausleger der Normalstreueinrichtung eingeklappt. Wenn die Ausleger der ReihenstreuVorrichtüng 8 in Transportstellung nach oben geklappt sind, müssen noch die Krümmer 12 rhit den Rohrleitungen 13 an die Ausleger der Reihenstreuvorrichtung 8 herangeklappt werden, damit sie die zulässige Transportbreite nicht überschreiten.
Soll nun die Reihenstreuvorrichtung des pneumatischen Düngerstreuers zur Gräsüntersäät beim Mais eingesetzt werden, werden jeweils am unteren Ende der nach unten gedichteten Rohrleitungen 13 jeweils die Prallkörper 17 befestigt. Die Prallkörper 17 sind kegelförmig ausgebildet und jeweils mittels der Halterungen 18 innerhalb des unteren Teiles 19 der Rohrleitungen 13 befestigt, wobei die Halterung 18 den etwa zentral nach unten ragenden Bolzen 20 aufweist, an dem der jeweilige Prallkörper 17 angeordnet ist. Die Halterung 18 mit dem Bolzen 20, an dem der Prallkörper 17 befestigt ist, wird von unten in das Innere der Rohrleitung 13 eingefügt und von außen mit der Schlauchschelle 21 befestigt. Die Grassamen werden also von den Rohrleitungen 13 auf den jeweiligen Prallkörper geleitet und gelangt dann in Breitverteilung auf den Boden.
Selbstverständlich lassen sich mit den an den nach unten gerichteten Rohrleitungen angeordneten Prallkörpern auch Düngemittel in aufgewachsenen Pflanzenkulturen breitflächig auf der Boäenoberflache verteilen, wenn es beispielsweise gewünscht wirä? das der Dünger nicht von oben auf die aufgewachsenen Pflanzenkulturen verteilt werden soll, sondern dicht oberhalb der Bodenoberflache.

Claims (3)

  1. Amazonen-WeEke
    H4 Dreyer GmbH s Co4 KG
    Am Amazonenwerk 9-13
    4507 Hasbergen-Gaste
    ANR 1 000 667
    Schutzansprüche
    I4
    Reihenstreuvorrichtung für pneumatische Düngerstreuer, die jeweils mit mehrere im Abstand nebeneinander angeordnete und über pneumatische Förderleitungen mittels Schleusen an &bull;inem Vorratsbehälter angeschlossene Ausströmöffnungen aufweist, denen jeweils schlauchform!ge und nach unten gerichtete Rohrleitungen der Reihenstreuvorrichtung zugeordnet sind, wobei die schlauchförmigen Rohrleitungen zumindest 30 cm hin über das Auslegergestänge, an welches 1{ «ie angebracht sind, frei nach unten weg ragen, dadurch
    p gekennzeichnet, daß vor den Ausströmöffnungen der
    schlauchförmigen und nach unten gerichteten Rohrleitungen
    (13) Prallkörper (17) angeordnet sind, und daß die Prallkörper (17) abnehmbar an den Rohrleitungen (13) angeordnet sind.
  2. 2.
    Reihenstreuvorrichtung nach Ansp?ach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallköper (17) gegenüber den Ausströmöffnungen der Rohrleitungen (13) in ihrer Neigung einstellbar ausgebildet sind.
  3. 3.
    Reihenstreuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper (17) gewölbt ausgebildet sind, wobei die Wölbung den Ausströmöffnungen zugewandt ist.
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    Reihenstreuvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper (17) auf ihrer den Ausströmöffnungen der Rohrleitungen (13) zugewandten Seite Erhebungen aufweisen.
    Reihenstreuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallkörper (17) mittels einer Halterung (18) an den Rohrleitungen (13) befestigt sind, daß die Halterung (18) innerhalb des unteren Teiles (19) der Rohrleitung (13) befestigt ist, wobei die Halterung (18) einen etwa zentralen nach unten ragenden Bolzen (20) aufweist, an welchem der Prallkörper (17) angeordnet ist.
    Reihenstreuvorrichtung nach Anspruch 3 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallkörper (17) kegelförmig ausgebildet ist.
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