DE8804325U1 - Einspülschale für Waschmaschinen - Google Patents
Einspülschale für WaschmaschinenInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description
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8 München 80, den 18.03.1988 Hochstraße 17
TZP 88/215 Ry/si
Gegenstand der Neuerung ist eine EinspOIschale für Waschmaschinen zum Einspülen
von flüssigen oder körnigen Wasch- oder Waschhilfsmitteln.
Derartige Waschmitteleinspälschalen sind bekannt. Entweder sind die Kammern der
EinspOIschale mit einem Saugröhrchen ausgestattet derart, daß beim Zulauf des Ein-
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Spülwassers das pulverförmäge oder flüssige Waschmittel über die Höhe des Scheitels
des Saugröhrchens angehoben wird und dieses sodann durch das längere Fallrohr die
Kammer der Einspülschale leersaugt. Es ist aber auch bekannt, in eine Kammer der
für pulverförmiges Waschmittel eingerichteten Einspülschale einen Behälter einzusetzen,
der flüssiges Waschmittel aufnimmt, sodaß das EinspUlgefäß beim Zulauf des Wassers aus der Kammer in den Laugenbehälter gespült wird. Ein Restwasser ist
unschädlich und kann später ausgegossen werden. Auch ist es bekannt (vgl. die
DT-OS Nr. 36 07 632), in den Kammern einer Waschmitteleinspülschale Körper anzuordnen,
die das Volumen der Waschmitteleinspülschale verringern. Derartige volumenreduzierende
Einsätze können faltbar sein und aus dem Material der Einspülschale bestehen. Solche Einsätze eignen sich indessen nicht dazu, flüssiges Waschmittel
aufzunehmen, denn sie sind allseitig geschlossen.
Es besteht indessen der Nachteil, bei Waschmitteleinspülschalen, die mit einem
Saugröhrchen ausgestattet sind, daß sich Reste von Waschpulvern beispielsweise am
Einlauf des Saugröhrchens ansetzen, so daß ihre Funktion ausfällt. Bei anderen Waschmitteleinspülschalen mit einzusetzendem Behälter besteht der Nachteil, daß
dieser verloren gehen kann. Bei den übrigen Waschmitteleinspülschalen oder -kam
mern, die einen das Volumen verringernden Einsatz besitzen, sind diese nicht zur
Aufnahme von flüssigen Waschmitteln geeignet.
Es ist Zweck und Aufgabe der Neuerung, die bei den bekannten Waschmitteleinspülschalen
bestehenden Nachteile zu beheben und eine Waschmitteleinspülschale zu schaffen, die sowohl zur Aufnahme von pulverigem wie flüssigem Waschmittel geeignet
ist.
Dies geschieht gemäß der Neuerung dadurch, daß an einem Wand- oder Bodenteil
des Einspülschale eine alisklappbare oder ausziehbare Tasche zur Aufnahme von flüssigem
Waschmittel angebracht ist.
Die Tasche kann bei Bedarf ausgeklappt oder zusammengeklappt werden, je nach
dem, ob man flüssiges oder pulverförmiges Waschmittel zur Anwendung bringen möchte.
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möchte. Eine derartige Tasche zur Aufnahme von flüssigem Waschmittel in einer
Kammer der Waschmitteleinspülschale ist vorzugsweise als Faltwand gebildet. Im geschlossenen
Zustand ist diese Tasche gefaltet und im geöffneten Zustand entfaltet. Die Tasche kann mittels eines zu öffnenden Verschlusses geschlossen gehalten werde:·.
Auch besteht die Möglichkeit in einer Einspülschale oder in den Kammern der Einspülschale mehrere faltbare Taschen anzuordnen. Diese Taschen sind vorzugsweise
aus dem Material der Einspülschale gebildet. Sie können aber auch ein selbständiges
Element sein, das beispielsweise an ein Wandteil der Kammer angeklebt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für eine erfindungsgemäße Falttasche
dargestellt und nachstehend beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Kammer einer Einspülschale mit einer FaIt tasche,
Fig. 3 ein lotrechter Schnitt durch eine mit Falttasche versehene Kammerwand und
Fig. 4 eine Waschmitteleinspülschale mit mehreren Kammern
und Falttaschen.
Fig. 1 zeigt gestrichelt schematisch dargestellt eine Kammer 1 einer Waschmitteleinspülschale,
in deren Bodenteil ein Ablauf 2 angeordnet ist. Zum Einspülen von Waschmittel-Pulver wird bei zusammengefalteter Tasche in Richtung des Pfeiles 3
Wasser in die Waschmitteleinspülschale eingeleitet, so daß das darin enthaltene Waschpulver durch den Ablauf 2 ausgespült wird.
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y in Richtung des Pfeiles K derart ausgeschwenkt, daß die Tasche gegen die Fallrichtung
3 geöffnet ist. In die geöffnete Tasche kann flüssiges Waschmittel eingefüllt
a werden. In Richtung des Pfeiles 3 zuströmendes Wasser spült das flüssige Waschmit-
f tel über den Taschenrand. Möchte man indessen nach erfolgtem Einspülen von flüssi-
,'; gern Waschmittel die Tasche nicht mehr gebrauchen, so läßt sich die Tasche entge-
■' gen der Richtung des Pfeiles K zusammenklappen und an einem Verschluß, z.B. an
f einem Knopfverschluß 7, schließen. Dabei wird das sich noch in der Tasche befindliche
Rest wasser herausgedrückt.
Die Tasche kann als selbständiges Bauteil gebildet sein oder aus dem gleichen Material
wie die Waschmitteleinspülschale bestehen und mit letzterer ein Formteil bilden.
Fig. 2 zeigt eine Tasche, welche nachträglich an einer Wand einer Kammer der Waschmitteleinspülschale anklebbar ist. Diese Tasche enthält zwei Wandteile 5 und
5% wobei am Boden ein Filmscharnier 8 und an den Stirnseiten Faltwände 6 die beiden Wandteile 5 und 5' verbindet. Die Tasche gemäß Fig. 2 ist nach öffnen des
Knopfverschlusses 7 in Richtung des Pfeiles K aufklappbar.
f trägt die Wand 10 einer Waschmitteleinspülschale 1 einen Wandteil 5, der über
t Filmscharnier 8 und über eingefaltete Wände 6 mit der Wand 10 verbunden ist. Im
t vorliegenden Beispiel ist die Wand 5 über den Knopfverschluß 7 gedruckt, so daß die
y Faltwände 6 gefaltet und eng an das Wandteil 1" gedrückt ist.
Gemäß detn Ausführungsbeispiel der Fig. 4 sind in der Einspülschale mehrere Kammern
11 bis 13 enthalten. Diese Kammern werden Stück für Stück beim Zustrom
von Wasser durch den jeweiligen Auslauf 14 oder durch einen gemeinsamen Auslauf (nicht dargestellt) leergespült. Eine Tasche ist in der großen Kamme; '7 *- j eine
andere Tasche in der rechten Kammer 13 angeordnet. Die Tasche in der Kammer 12 ist geschlossen, wohingegen die Tasche in der Kammer 13 geöffnet ist. In
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der Einspülschale gemäß dem vorliegenden Beispiel kann in die Kammer 11 für ein
für ein Zusatzmittel vorgesehen sein. Für den Fall eines flüssigen Weichspülmittels
dient die Tasche 4. Man hat es so in der Hand, die Waschmitteleinspülschale bzw. &Ggr;
deren Kammern wunschgemäß für flüssige oder pulverige Waschmittel zu benutzen.
Obwohl in den vorliegenden Beispielen die Taschen 4 nach unten hin im geöffneten
wie auch im geschlossenen Zustand spitz zulaufend sind besteht aber auch die Möglichkeit,
die Taschen so zu bilden, daß sie nach dem Offnen unten ebenfalls weiträumig sind. Sie können beispielsweise auch als einseitig offener Faltenbalg gebildet
sein, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
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Claims (9)
1. Einspülschale für Waschmaschinen fum Einspülen von flüssigen oder körnigen
Waschmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Wandoder Bodenteil (lO) der Einspülschale (l) eine ausklappbare oder ausziehbare
T^che (4) zur Aufnahme von flüssigem Wasch- oder Waschhilfsmittel angebracht
ist.
2. Einspülschale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (4)
als Faltwand gebildet ist.
3. Einspülschale nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche
(4) im geschlossenen Zustand gefaltet ist und im geöffneten Zustand entfaltet ist.
4. Einspülschale nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tasche (4) mittels eines zu öffnenden Verschlusses (7) geschlossen gehalten ist.
5. Einspülschale nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
in einer Einspülschale (1) weitere Falttaschen (4) angeordnet sind.
6. Einspülschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasche (4) vorzugsweise aus dem Material der Einspülschale (1) gebildet ist.
7. Einspülschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasche (4) an einem Wandteii (10) der Einspülschale (1) angeklebt ist.
8. Einspülschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasche (4) an einem Wandteil (10) der Einspülschale (1) einstückig
angeformt ist.
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9. Einspülschale nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kammerwand der Einspülschale als Falttasche (4) rusgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804325U DE8804325U1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Einspülschale für Waschmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804325U DE8804325U1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Einspülschale für Waschmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804325U1 true DE8804325U1 (de) | 1988-05-11 |
Family
ID=6822498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804325U Expired DE8804325U1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Einspülschale für Waschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804325U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-30 DE DE8804325U patent/DE8804325U1/de not_active Expired
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