DE8803820U1 - Fräswalze für Straßenfräsmaschinen, insbesondere zur Abfräsung von Fahrbahnmarkierungen - Google Patents

Fräswalze für Straßenfräsmaschinen, insbesondere zur Abfräsung von Fahrbahnmarkierungen

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DE8803820U1
DE8803820U1 DE8803820U DE8803820U DE8803820U1 DE 8803820 U1 DE8803820 U1 DE 8803820U1 DE 8803820 U DE8803820 U DE 8803820U DE 8803820 U DE8803820 U DE 8803820U DE 8803820 U1 DE8803820 U1 DE 8803820U1
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    • E01C23/06Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road
    • E01C23/08Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades
    • E01C23/085Devices or arrangements for working the finished surface; Devices for repairing or reconditioning the surface of damaged paving; Recycling in place or on the road for roughening or patterning; for removing the surface down to a predetermined depth high spots or material bonded to the surface, e.g. markings; for maintaining earth roads, clay courts or like surfaces by means of surface working tools, e.g. scarifiers, levelling blades using power-driven tools, e.g. vibratory tools
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Description

1. März 1988 ., ., ma 921a/88
Beschreibung:
Die Erfifiuüny betrifft eine Fräswalze tür Btraßenfräsmaschinen, insbesondere zur Abfräsung von Fahrbahnmarkierungen/ mit einem mehrere Werkzeughalter mit Werkzeug aufweisenden Fräserwalzenrohr, welches drehfest mit einer Fräserwelle lösbar gekuppelt ist.
Fahrbahnmarkierungen werden heute entweder als Thermoplast mit einem Zweikomponentenkleber mit der Fahrbahnoberfläche verbunden oder mittels eines kalten Farbauftragsverfahrens auf die Fahrbahn aufgebracht. Der Thermoplast des ersten Markierungsverfahrens neigt durch Witterungseinflüsse zu einer Versprödung sowie zu einem Ablösen, wohingegen das Lösen der aufgetragenen Farbe sich in aller Regel als recht schwierig erweist.
Für btl«e Markierungen stehen im wesentlichen folgende, durch offenkundige Vorbenutzung bekannte Lösungsverfahren zur Verfügung:
Mittels eines chemischen Lösungsmittels wird die im Kaltverfahren aufgetragene Farbe zu lösen versacht. Dieses Vefahren ist mit erheblichert Umweltbelastungen verbunden und daher nicht mehr
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zulässig.
Ein weiteres Lösungsverfahren erfolgt mittels Sandstrahlen. Dieses ist jedoch sehr aufwendig und zu langsam.
Ferner werden derartige Farbmarkierungen auch mit Hochdruckwasser bei einem Druck von 600 bar bis 800 bar zu lösen versucht. Hierzu sind ungeheuere Wassermengen erforderlich/ die geroeinsam mit den gelösten Färb- und Schmutzpartikeln ins öffentliche Kanalisationsnetz abgeleitet werden. Daher muß dieses Verfahren gleichfalls als umweltgefährdend eingestuft werden.
Und schließlich ist as bekannt, die Fahrbahnmarkierungen mittels Fräsen zu lösen. Hierzu werden Präswalzen der eingange genannten Art verwendet, die als Werkzeuge Schrämmeißel aufweisen. Diese Präswalzen sind mit dem Nachteil einer zu großen Prästiefe und einer erheblichen Oberflächenrauhigkeit behaftet, so daß Nacharbeiten und/oder ein größerer Materialauftrag erforderlich werden. Hier setzt die Erfindung ein.
Dieser liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fräswalze der eingangs genannten Art zu schaffen, welche eine relativ rasche Abtragung einer Fahrbahnoberfläche bei gleichmäßiger Tiefe und großer Feinflächigkeit gewährleistet.
Diene Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingange genannten Gattungsbegriff erfindungsgemäß
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dadurch gelöst, daß die elastisch gehalterten Werkzeuge zumindest entgegen der Fräsdrehrichtung zurückfederbar angeordnet sind. Durch diese elastische Halterung der Werkzeuge wird auf die Fahrbahnoberfläche nicht nur ein Fräs- sondern auch ein Schleifeffekt ausgeübt, da nunmehr die Werkzeuge zumindest entgegen der Fräsdrehrichtung zurückfederbar angeordnet sind. Dadurch werden Grobkornbestandteile in der Fahrbahndecke nicht wie bisher bei den Schrammeißeln herausgerissen, sondern in einem kombinierten Fräs- und Schleifeffekt auf ein Maß reduziert, daß sie innerhalb der Feinkornbestandteile der Fahrbahndecke nicht mehr störend in Erscheinung treten und eine gleichmäßige Abtragungstiefe bei großer Feinflächigkeit erzielt wird. Gegentiber den bisherigen Fräswalzen ist mit der neuen Fräswalze nicht nur eine Drehzahlerhöhung möglich, sondern auch eine erhebliche Erhöhung der Arbeitsgeschwindigkeit in Form der Abtragungstiefe bezogen auf eine Längeneinheit.
Nach einer ersten vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Werkzeuge über einen blattfederartigen Werkzeughalter stahlelastisch am Fräserwalzenrohr gehaltert. Hierbei besteht der Werkzeughalter aus einer mit zwei Bögen versehenen Blattfeder, deren eines Ende sich mit einem Bogen der Außenumfangskonfiguration des Fräaerwalzenrohres anschmiegt und dort mittels einer Schraube und einem Arretierungestift befestigt ist. Am anderen freien Ende des Werkzeughalters ist ein Wurkauuy cius Hartmetall angeschraubt. Dieses Werkzeug ist im wesentlichen
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plattenförmig ausgebildet und von einer ortsfesten Arretierungsleiste formschlüssig sowie justierend Untergriffen und damit die Fräskante des Werkzeuges zugleich auf dem Frästeilkreis ausgerichtet.
Nach einer zweiten vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Werkzeuge entropieelastisch direkt am Fräserwalzenrohr gehaltert, in diesem Fall sind die Werkzeuge nach dem Prinzip des Messers eines Fräshobels in am Außenumfang des Fräserwalzenrohres befindlichen Ausnehmungen an einer Anlagefläche als Werkzeughalter unter Zwischenanordnung eines entropieelastischen Belages angeschraubt. Um ein Zurückfedern des beim Arbeitsvorgang auch Schlägen ausgesetzten Werkzeuges in Richtung auf die Befestigungsschraube zu unterbinden, zumindest jedoch zu dämpfen, erweist es sich bei dieser Ausführungsform als vorteilhaft, die Werkzeuge zwischen zwei entropieelastischen Belägen zu haltern. Dabei bestehen die entropieelastischen Beläge aus etwa der FlächengröBe der plattenförmigen Werkzeuge entsprechenden Schichten aus Hartgummi, Silikonkautschuk oder einem entropieelaetischen Kunststoff mit ähnlichen Eigenschaften.
Nach einer dritten vorteilhaften AuefUhrungealternative sind die Werkzeuge sowohl stahlelastisch als auch entropieelastisch am Fräserwalzenrohr befestigt. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die Werkzeuge am freien Ende des Werkzeughalters über
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einen Zwischenbelag aus einem entropieelastischen Werkstoff angeschraubt sind, in diesem Fall steht das aus Hartmetall bestehende Werkzeug sowohl unter der stahlelastischen Wirkung dieses aus einer Blattfeder bestehenden Werkzeughalters als auch unter der entropieelastischen Wirkung des vorgenannten Zwischenbelages.
Bei sämtlichen Ausfuhrungsformen können die Werkzeuge aus Hartmetall eine dreieckige, viereckige oder mehreckige sowie eine zumindest zu zwei in einer Ebene liegende Achsen symmetrische Form aufweisen. Auch ist es möglich, die Werkzeuge mit einer kreisrunden Form zu versehen. Diese axial- bzw. rotationssymmetrische Form der Werkzeuge ermöglicht ihre Umsetzung am Werkzeughalter, sobald die jeweils im Einsatz befindliche Fräskante des Werkzeuges abgenutzt oder beschädigt ist. Dadurch können die geforderte Feinflächigkeit erhalten und zugleich Werkzeugkosten gespart werden.
Zur raschen Lösbarkeit, Umsetzung der Fräekante und zum schnellen Austausch sind die Werkzeuge mit einer axialsymmetrischen Durchgangsöffnung für eine Befestigungsechraube versehen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind auf einer Präeerwelle mehrere Fraeerwalzenrohre mit mindestens jeweils vier am Umfang gehalterten Werkzeugen angeordnet. Durch diese Ausbildung kann die Fraabrelte beliebig variiert und den jeweiligen Erfordernissen der
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Abtragung von Fahrbahnmarkierungen und/oder der Erstellung einer feinflächigen Abtragung bestimmter Breite Rechnung getragen werden.
Vorteilhaft sind dabei auf einer parallel zur Symmetrielängsachse der Fräserwelle verlaufenden Außenumfangslinie der Fräserwalzenrohre stets mindestens zwei Werkzeuge angeordnet, die sich in Lniifangsricutüficj in äxiälöi." Richtung mit ihren Seitenkanten überlappen. Dadurch wird eine gratlose, gleichmäßige Abtragung selbst dann gewährleistet, wenn die Werkzeuge aufgrund ihrer elastischen Halterung das Bestreben haben sollten, besonders harten Bestandteilen ausweichen zu wollen.
Mehrere Ausfuhrungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht auf ein Fräserwalzenrohr mit vier symmetrisch am Umfang über eine Blattfeder als Werkzeughalter befestigten Werkzeugen,
Fig. 2 die radiale Ansicht auf eine
Fräswalze mit mehreren auf einer Fräserwelle nebeneinander angeordneten Fräserwalzenrohren von Fig. 1,
Fig. 3 die schematische Abwicklung des
Umfanges der Fräswalze von Fig. mit den durch Kreisen
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symbolisierten Fräswerkzeugen,
Pig. 4 die vergrößerte Ansicht in Richtung des Pfeiles IV von Pig. 1 auf einen Werkzeughalter mit Werkzeug sowie auf die Befestigungsschraube und den Arretierungsstift,
Pia. 5 &eeacgr;&khgr;&ogr; Rückansicht von Fi«; 4
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Fig. 6 die Seitenansicht auf einen
Werkzeughalter in einer gegenüber Pig. I vergrößerten Darstellung,
Fig. 7 die Ansicht in Richtung des Pfeiles VII von Fig. 6,
!"ig. 8 eine zweite Ausführungsform eines
Fräserwalzenrohres in Seitenansicht mit entropieelastischer Halterung der Werkzeuge,
Fig. 9-12 unterschiedliche Formen der
plattenförmigen Werkzeuge und
Fig. 13-17 unterschiedliche
Querschnittsansichten von Fahrbahn-Abtragungen mittels der neuen Präswalzen.
Die neue Fräswalze (1) gemäß den Figuren 1 bis 7 besteht im wesentlichen aus mehreren nebeneinander auf einer Fräserwelle (2) angeordneten Fräserwalzenrohren (3), von denen ein
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jedes mit vier Blattfedern (4) als Werkzeughalter für die Werkzeuge (5) versehen ist. Wie insbesondere aus den Figuren 4 bis 7 entnommen werden kann/ besteht bei dieser Ausführungsform jeder Werkzeughalter aus einer mit zwei Bögen (6, 7) versehenen Blattfeder (4), deren eines Ende sich mit dem Bogen (7) der kreisförmigen Außenumfaingskonfiguration (8) des Fräserwalzenrohres (3) anschmiegt und dort mittel? einer Schraube (9) und einem Arretierungsstift (10) befestigt ist. Zum Durchgriff der Schrauben (9) und des Arretxerungsstiftes (10) ist jede Blattfeder (4) an diesem Ende mit kreisrunden öffnungen (11/ 12) versehen. Am anderen Ende der Blattfeder (4) ist eine Arretierungsleiste (13) ortsfest mittels eines Nietes (14) befestigt, der mit seiner Oberkante (15) die Unterkante (16) des aus den Figuren 4 und 5 ersichtlichen Werkzeuges (5) formschlüssig sowie justierend untergreift. Dadurch wird bei korrekter Befestigung durch die Schraube (9) und den Arretierungsstift (10) die Fräskante (17) des plattenförmigen Werkzeuges (5) auf dem Frästeilkreis (18) der Fig. 1 ausgerichtet. Um diese Ausrichtung variabel gestalten zu können, ist die Blattfeder (4) oberhalb der Arretierungsleiste (13) mit einem Langloch (19) versehen, durch welches die Befestigungsschraube (2Q) für das Werkzeug (5) greift.
In Fig. 2 sind auf einer Fräserwelle (2) nebeneinander fünf Fräserwalzenrohre (3) mit jeweils den vier aus Fig. 1 ersichtlichen
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BJet-tfedern (4) als Werkzeughalter für die Werkzeuge (S) angeordnet« Mit den vorbeschriebenen .: Figuren Übereinstimmende Teile sind mit gleichen
£ Bezugsziffern bezeichnet. Die neben der Fig. 2
"' skizzierte Abwicklung der Fig. 3 verdeutlicht, daß
die darin mit Kreisen symbolisierten Werkzeuge (5) derart angeordnet sind, daß auf einer parallel zur Symmetrielängsachse (21) der Fräserwelle (2) bzw. des Fräserwalzenrohres (3) verlaufenden
> Außenumfangslinie (22/ 23) sich mindestens zwei
If Werkzeuge (5) (siehe Umfangslinie (22)) und
\ Alternatierend dazu drei Werkzeuge (5) (siehe
% Umfangslinie (23)) in Fräsfunktion befinden. Durch
entsprechende Aneinanderreihung weiterer
Fräserwalzenrohre (3) auf einer Fräserwelle (2) können die auf einer Umfangslinie (22, 23) gleichzeitig in Fräsfunktion eintauchenden
Werkzeuge (5) nach ihrer Anzahl und damit nach der
j| Gesamtbreite der Fräswalze (1) variiert werden.
Um dabei Gratbildungen zu unterbinden, überlappen sich in Umfangsrichtung der Fig. 2 betrachtet die Werkzeuge (5) in axialer Richtung mit ihren Seitenkanten (24, 25) gegenseitig.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fiq. 8 dargestellt. Darin besteht die
: Fräswalze (26) zwar gleichfalls aus einem oder
mehreren auf einer Fräserwelle (2) drehfest nebeneinander angeordneten und über die- nicht dargestellte Paßfeder gekuppelten Präserwalzenrohren (27), welche nach dem Prinzip eines Fräshobels an ihrem Außenumfang (28) ^i-" jeweils vier Ausnehmungen (29) versehen sind, jede
ct.---
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Ausnehmung (29) weist eine Anlagefläche (30) als Werkzeughalter auf. Zwischen dieser Anlagefläche (30) und dem Werkzeug (5) ist ein entropieelastischer Belag (31) angeordnet, über die Befestigungsschraube (20) wird das Werkzeug (5) und der entropieelastische Belag (31) an der Anlagefläche (30) gehaltert. Da auch hier die Unterkante (16) des Werkzeuges (5) von der ebenen Fläche (32) der Ausnehmung (29) formschlüssig und justierend Untergriffen wird, ist damit die Fräskante (17) des Werkzeuges (5) auf dem Frästeilkreis (18) ausgerichtet.
Wie im unteren Teil der Fig. &bgr; ersichtlich ist, kann das Werkzeug (5) auch beidseitig zwischen zwei entropieelastischen Belägen (31, 33) gehaltert werden. In diesem Fall versteht es sich, daß an der dem Schraubenkopf (34) zugewandten Seite der zweite entropieelastische Belag (33) von einer Metalleiete (35) abgedeckt ist.
Wie die beschriebenen AuefUhrungebeiepiele zeigen, können die Werkzeuge (5) zumindest entgegen der Frttedrehrichtung (Pfeil 42) zurückfedern. Im Beispiel der Figuren 1 und 8 (untenl) ist eine Federung der Werkzeuge in beiden Richtungen möglich.
In den Figuren 9 bie 12 sind unterschiedliche Formen der plattenförmigen Werkzeuge (5) dargestellt, und zwar in Fig. 9 ein quadratisches Werkzeug (5) mit abgerundeten Eckenbereichen, so wie es bei den voranqeqanqenen Ftquren worden ist«
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Fig. 10 zeigt ein kreissyrometrisches Werkzeug (35), Fig. 11 ein achteckiges Werkzeug (37) und Fig. 12 ein Werkzeug (38) in Form eines gleichschenkligen Dreieckes.
Sämtliche Werkzeuge sind mit einer axialsymmetrischen Durchgangsöffnung (39) versehen und weisen zumindest zu zwei in einer Ebene liegenden Achsen (40, 41) eine symmetrische Form auf. Dadurch wird es ermöglicht, die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) an ihrem jeweiligen Werkzeughalter (4, 30) umzusetzen, sobald die jeweils dem Frästeilkreis (18) zugekehrte Fräskante (17) verschlissen oder sonstwie beschädigt ist. Da hierzu lediglich - ohne vollständiges Herausschrauben - die Schrauben (20) gelöst und die Werkzeuge mit ihnen in dem Langloch (19) so weit hochgehoben werden können, bis die Werkzeuge (5) mit einer neuen Fräskante (17) dem Frästeilkreis (18) zugekehrt sind, kann dieser Vorgang sehr rasch durchgeführt und die Schraube (20) hiernach erneut wieder festgezogen werden.
Die aus den Figuren 13 bis 17 ersichtlichen Querschnittsformen der Abtragungen können wie folgt durchgeführt werdent
Eine rechteckige Querschnittsform kann sowohl mit dem Werkzeug (S) als auch mit den Werkzeugen (37) und (38) erzielt werden.
Die Querschnitteform der Fig. 14 wird
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vornehmlich mit dem Werkzeug (36) der Fig. 10 erreicht.
Die Querschnittsform der Fig. 15 kann sowohl mit dem Werkzeug (5) der Fig. 9, als auch mit denen (37, 38) der Figuren 11 und 12 hergestellt werden.
Die Querschnittsform der Fig. 16 wird mit dem Werkzeug (38) der Fig. 12 erstellt und die Querschnittsform der Fig. 17 kann wiederum mit den Werkzeugen (5, 37, 38) der Figuren 9, 11 und hergestellt werden.
Es versteht sich, daß im Rahmen der Erfindung auch zahlreiche Abwandlungen möglich sind. So ist es bpispi'slsweise möglich/ die Werkzeuge (5) an dem blattfederartigen Werkzeughalter (4) noch zusätzlich mittels der entropieelastischen Beläge (31/ 33) zu haltern. In diesem Sinne ist der Inhalt des Anspruches 4 zu verstehen.
Auch bezüglich weiterer Formen der Werkzeuge (5/ 36, 37/ 38) sind keine Grenzen gesetzt. Diese Werkzeuge können auch je nach ihrem gewünschten Einsatzbereich und der Querschnictsform der Abtragung eine rechteckige, sechseckige/ elliptische oder ovale Form aufweisen.
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März 1988 0^ 92la/88
Bezugszeichenliste:
Fräswalze 1
Fräserwelle 2
Fräserwalzenrohr 3,
Blattfeder 4
Werkzeuge 5, 36, 37,
Bögen 6,
AuBenumfangskonfiguration
des Fräserwalzenrohres 3 8
Schraube 9
Arretierungsstift 10
öffnungen 11,
Arretierimgeleiste 13
Niet 14
Oberkante der Arretierungeleiste 13 15
Unterkante dee Werkzeuges 5 16 Präskante dee Werkzeuges 5 17
1* März 1988 _&Lgr; 00&igr; /&bgr;&bgr;
Frästeilkreis 18
Langloch 19
Befestigungsschraube 20 Symmetrielängsachse 21 Außenumfangslinie 22, Seitenkanten der Werkzeuge 5 24,
Fräswalze 26
Außenumfang der Fräswalze 26 28 Ausnehmung 29 Anlagefläche 30
entropieelastische Beläge 31,
ebene Fläche der
Ausnehmung 29 32 Schraubenkopf 34 Metalleiste 35 Durchgangsöffnung 39
Achsen 40,
Fräsdrehrichtung Pfeil 42

Claims (16)

1. März 1988 ma 92la/88
Schutzansprüche
1. Fräswalze für Straßenfräsmaschinen insbesondere zur Abfräsung von Fahrbahnmarkierungen mit einem mehrere Werkzeughalter mit Werkzeugen aufweisenden Fräserwalzenrohr, welches drehfest mit einer Fräserwelle lösbar gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch gehalterten Werkzeuge (5, 36, 37, 38) zumindest entgegen der Fräsdrehrichtung (42) zurückfederbar angeordne' s i nd.
2. Fräswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) über einen blattfederartigen Werkzeughalter (4) stahlelastisch am Fräserwalzenrohr (3) gehaltert sind.
3. Fräswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) entropieelastisch direkt am Fräserwalzenrohr (27) gehaltert sind.
1. März ^988 .··..··. .".'"I ·"·.", ma 921a/88
4. Fräswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) sowohl stahlelastisch als auch entropieelastisch am Fräserwalzenrohr (3) befestigt sind.
5» Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (4) aus einer mit zwei Bögen (*>, 7) versehenen Blattfeder besteht, deren eines Ende eich mit einem Bogen (7) der AuBenumfangskonfiguration (8) des Fräserwalzenrohres (3) anschmiegt und dort mittels einer Schraube (9) und einem Arretierungsstift (10) befestigt ist.
6. Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, das am anderen freien Ende des Werkzeughalters (4) ein Werkzeug (5, 36, 37, 38} aus Hartmetall angeschraubt ist.
7. Präswalze nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet/ daß de* Werkzeug (5, 36, 37/ 38) aus Hartmetall im wesentlichen plattenförmig auegebildet und von einer ortsfesten ArretJerungslelste (13, 32) formschlüssig sowie justierend urtergriffen und damit die Fräskante (17) des Werkzeuges (5, 36/ 37, 38) zugleich au£ dem Frästeilkreie (18) ausgerichtet ist.
1. März 1988
ma 92la/88
8. Fräswalze nach einem der Ansprüche bis 7, dadurch
gekennzeichnet/ daß die Werkzeuge (5, 37, 38) aus Hartmetall eine dreieckige, viereckige oder mehreckige sowie eine zumindest zu zwei in einer Ebene liegenden Achsen (40, 41) symmetrische Form aufweisen.
9. Fräswalze nach einem der Ansprüche bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (36) mit einer kreisrunden Form versehen sind.
10. Fräswalze nach einem der Ansprüche bis 9/ dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) mit einer axialsymmetrischen Durchgangsöffnung (32) für eine Befestigungsschraube (20) versehen sind.
11. Fräswalze nach einem der Ansprüche bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) nach dem Prinzip eines Fräshobels in am Außenumfang (28) des Fräserwalzenrohres (27) befindlichen Ausnehmungen (29) an einer Anlagefläche (30) als Werkzeughalter unter Zwischenanordnung eines entropieelastischen Belages (31) angeschraubt sind.
1. März 1988 ,··. .·\ · : .··.."· ma 921a/88
12. Fräswalze nach einem der Anspüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) beidseitig zwischen zwei entropieelastischen Belägen (31, 33) gehaltert sind.
13· Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die entropieelastischen Beläge (31, 33) aus etwa der Flächengröße der plattenförmigen Werkzeuge (5, 36, 37, 38) entsprechenden Schichten aus Hartgummi, Silikonkautschuk oder einem entropieelastischen Kunststoff mit ähnlichen Eigenschaften, bestehen.
14. Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß auf einer Fräserwelle (2) mehrere Fräserwalzenröhre (3, 27) mit mindestens jeweils vier am Umfang gehalterten Werkzeugen (5, 36, 37, 38) angeordnet sind.
15. Fräswalze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer parallel zur
Symmetrielängsachse (21) der Fräserwelle (2) verlaufenden Außenumfangslinie (22, 23) der Fräserwalzenrohre (3, 27) stets mindestens zwei Werkzeuge (5, 36, 37, 38) angeordnet sind.
1. März 1988 .·\ .··. /·.···· ."..··. ma 92la/88
16. Fräswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 15/ dadurch
gekennzeichnet, daß sich in Umfangsrichtung betrachtet die Werkzeuge (5, 36, 37, 38) in axialer Richtung mit ihren Seitenkanten (24, 25) gegenseitig überlappen.
DE8803820U 1988-03-22 1988-03-22 Fräswalze für Straßenfräsmaschinen, insbesondere zur Abfräsung von Fahrbahnmarkierungen Expired DE8803820U1 (de)

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DE (1) DE8803820U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19922318A1 (de) * 1999-05-14 2000-11-23 Betek Bergbau & Hartmetall Bearbeitungswerkzeug für eine Straßenbelag-Bearbeitungsmaschine
EP3059060A1 (de) * 2015-02-18 2016-08-24 Airtec AG Federelement zu einer bodenbearbeitungsmaschine

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