DE880378C - Vorrichtung zum Verdichten von Russ - Google Patents
Vorrichtung zum Verdichten von RussInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09C—TREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
- C09C1/00—Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
- C09C1/44—Carbon
- C09C1/48—Carbon black
- C09C1/56—Treatment of carbon black ; Purification
- C09C1/60—Agglomerating, pelleting, or the like by dry methods
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
- Zum Verdichten von Ruß verwendet die Technikhauptsächlich Kollergänge und Kalander. Die schweren Apparate, die zwar eine gleichmäßige und genügende Verdichtung bewirken, arbeiten mit hohem Kraftverbrauch. Als weiterer Nachteil kommt hinzu, daß die genannten Verfahren nur periodisch arbeiten und auch der Verdichtungsgrad nur periodisch variiert werden kann.
- Es wurde nun die Feststellung gemacht, d'aß sich Ruß um so besser und gleichmäßiger verdichten läßt, je leichter die in ihm befindlichen Gase bei einsetzendem Druck entweichen können. Überraschenderweise gelingt dies mit Hilfe einer Preßschnecke, also unter Verwendung eines Apparates von bedeutend geringerem Gewicht und Kraftverbrauch gegenüber Kollergängen, deren Mantel aus einer -geeigneten gasdurchlässigen Anordnung besteht. Neben der Möglichkeit, die Gase aus dem Preßraum zu- entfernen, erlaubt die erfindungsgemäße Vorrichtung außerdem, kontinuierlich zu arbeiten und` den Verdichtungsgrad des Materials beliebig zu variieren, wobei Ruß in gleichmäßiger Verdichtung anfällt. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen zeigt die Vorrichtung also bemerkenswerte Vorteile in Bezug auf Bauart und Kraftverbrauch, Arbeitsweise und Beschaffenheit des Endproduktes.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Mantel einer mit einem Preßpolster und einer Zellenschleuse zusammengekuppelten Schnecke bzw. der Mantel der Schnecke und des Preßpolsters oder des Preßpolsters allein aus einer doppelten Lage von Lochblechen besteht, zwischen die ein. Filtertuch oder sonstiges feinmaschiges, gasdurchlässiges Gewebe gespannt ist.
- Die Vorrichtung besteht aus einer konischen oder zylinderförmigen Schnecke, an die zunächst ein Preßpolster in Gestalt eines rohrförmigen oder konischen Zwischenstückes angeschlossen ist; dieses mündet seinerseits in eine Zellenschleuse. Der Mantel von Schnecke und/oder Preßpolster besteht aus einem inneren Lochblech, einem darauf gespannten Filtertuch oder sonstigem geeigneten Gewebe und einem zweiten äußeren Lochblech, so daß im Material enthaltene Gase bei einsetzendem Druck leicht entweichen können. Schnecke und Zellenschleuse besitzen je einen besonderen Antrieb, sind also in ihrer Umdrehungszahl voneinander unabhängig. Je langsamer das Material nun durch die Zellenschleuse ausgetragen wird, um so größer wird die Verdichtung bzw. um so geringer, je schneller sich die Schleuse dreht. Selbstverständlich können Schnecke und Zellenschleuse auch einen gemeinsamen Antrieb erhalten. Baut man noch ein regelbares Getriebe in den Antrieb der Schleuse ein, so kann der Verdichtungsgrad während des Betriebes ohne Arbeitsunterbrechung variiert werden.
- Es hat sich, ferner als vorteilhaft erwiesen, den durchläss igen äuß eren Loohblechmantel der S chnecke und/oder des Preßpolsters mit einer weiteren undurchlässigen Hülle zu umgeben, derart, daß ein ringförmiger Hohlraum zwischen beiden entsteht; dieser kann unter Vakuum gesetzt und mit Hilfe des erzeugten. Unterdruckes dem Material die gasförmigen Anteile leicht entzogen werden. Auf diese Weise erreicht man eine wesentliche Förderung der Verdichtung.
- Die weiteren Einzelheiten ergeben sich aus der Zeichnung. Die Abbildung zeigt eine waagerecht liegende Preßschnecke mit dem Schneckeneinlauf i zur laufenden Aufnahme von Material. Die erste Anstauung und Verdichtung findet in der Schnecke 2 statt, deren Mantel aus dem inneren Lochblech 3, dem eingelegten Filtertuch oder sonstigem geeigneten Gewebe q. und dem äußeren Lochblech 5 besteht. An die Schnecke ist das Preßpolster 6 angeschlossen, in welches das Material gepreßt und dort weiter verdichtet wird und dessen Mantel die gleiche Beschaffenheit wie die der Schnecke aufweist. Der gesamte durchlässige Mantel von Schnecke und/oder Preßpolster ist von einer undurchlässigen Hülle 7 und 8 umgeben, die einen ringförmigen Hohlraum ii und i2 um das äußere Lochblech bildet; mit Hilfe der Vakuumanschlüsse 9 und io kann in diesem Unterdruck erzeugt werden. Den Abschluß der Apparatur bildet die auf dem Preßpolster -sitzende Zellenschleuse 13, die die endgültige Anstauung und Pressung bewirkt und das verdichtete Material durch langsame Drehung gleichmäßig ausschleust. Sie kann des weiteren mit einem regelbaren Getriebe 14 ausgestattet sein, wodurch sich ihre Umdrehungszahl unabhängig vom Antrieb der Schnecke 15 und damit der Verdichtungsgrad variieren lassen.
- Die neue Vorrichtung ist natürlich nicht auf die Verdichtung von Ruß beschränkt, sondern kommt für alle mehlartigen Materialien von niederem Schüttgewicht in Frage.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verdichten von Ruß u. dgl. mittels Schnecke, da-durch gekennzeichnet, idaß der Mantel der an der Austrittsseite mit einem Preßpolster (6) und einer Zellenschleuse (13) verbundenen Preßschnecke (2) und gegebenenfalls auch der Mantel des Preßpolsters aus einer doppelten Lage von Lochblechen (3, 5) mit dazwischen angeordnetem engmaschigem Gewebe (q.), z. B. Filtertuch, besteht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Preßschnecke und Zellenschleuse gesonderte Antriebe (14, 15) aufweisen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und" 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gasdurchlässige Mantel der Schnecke und des Preßpolsters mit einem weiteren undurchlässigen Mantel (7, 8) umgeben und der zwischen beiden gebildete ringförmige Hohlraum (i i, 12) an eine Unterdruckquelle anschließbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB11686D DE880378C (de) | 1942-03-10 | 1942-03-10 | Vorrichtung zum Verdichten von Russ |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB11686D DE880378C (de) | 1942-03-10 | 1942-03-10 | Vorrichtung zum Verdichten von Russ |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE880378C true DE880378C (de) | 1953-06-22 |
Family
ID=6956904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB11686D Expired DE880378C (de) | 1942-03-10 | 1942-03-10 | Vorrichtung zum Verdichten von Russ |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE880378C (de) |
-
1942
- 1942-03-10 DE DEB11686D patent/DE880378C/de not_active Expired
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