DE8803761U1 - Hologrammstrahler - Google Patents
HologrammstrahlerInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
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- G02B5/00—Optical elements other than lenses
- G02B5/32—Holograms used as optical elements
Landscapes
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- Diffracting Gratings Or Hologram Optical Elements (AREA)
Description
/ Hologrammstrahler J^
Die Erfindung betrifft einen Strahler in Kombination ait eimern
holografischen Transmissionsgitter zur Erzeugung eines Beugungsspektrums von weißem Licht als Beleuchtiiingsinstrumeint
einer Wand oder dergleichen im Innen- und Auf,enber eich.
(Hologrammstrahler)
Aus der Literatur, beispielsweise Optical Holography, von
Collier, R.J; Burckhardt. CB. und Lin, L.H.; Kapitel 9. ist die
Konstruktion eines holografischen Transmissionsgitter hinlänglich bekannt. Bin solches Transmissionsgitter in Verbindung
mit einer Weißlichtquelle, der zu beschreibenen Art beispielsweise einer Niedervolthalogenlampe, als eine Einheit zum Zwecke
der Beleuchtung ist nicht bekannt.
Halogenstrahler finden in steigendem Umfang zu gestalterischen, insbesondere architektonischen Anwendungszwecken Verwendung.
Häufig stellt sich das Problsm nicht nur mit weißem, sondern auch mit farbigem Licht gestalterische Akzente zu setzen.
Hierzu wird beispielsweise der Spektralbereich des Weißlichtes mit Hilfe eines Farbfilters eingeschränkt, wodurch sich jedoch
die verminderte Lichtstarke dieser so geschaffenen einfarbigen
Lichtquelle nachteilig auswirkt. Gleichzeitig zu erzeugende
allfarbige Lichteffekte hoher Lichtstärke mit nur einer Lichtquelle sind nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Strahler der
gattungsgemäßen Art zu schaffen, der Weißlieht mit Hilfe eines holografischen Trasemiaeionsgitters hoher Beugungseffektivität
so beugt, daß nur «ine geringe Lichtetärkenminderung eintritt,
um das sichtbare Farbspektrum des Weißlichtee zu Beleuchtungeoder gestalterischen Zwecken oder dergleichen auszunutzen.
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holografisch·· fransnissiensgitter hoher Beugungseffektivitit
vorgeschaltet let&igr; dt« unter ein·» bei der Konstruktion de«
holografischen Transmissionsgittars definierten Beugungswinkel
da· teugungsapektrun der Weißlichtquelle erieugt und
beispielsweise an diffus strahlenden fliehen sichtbar sacht*
line bevoraugte Aueführung«form der Erfindung sieht vor, daß der
mittlere Beugungswinkel der ersten Beugungeordnung in einen Bereiah swisohen 40° und 60· liegt, und daß die nullte
Beugungsordnung duroh eine niaht transparente Blende abgeschattet wird.
■Ina waiter· havariuata Au#ftthrunaa£avm Ä»r Srfindung i«t
dadurch gekennzeichnet, daß das Interferensatreifeneystem des
holografischen Transmlssionsgitters in einer Oelatinesdhieht
geepeichert iet und diee« Oelatinasehieht auf einer Glasplatte
als Träger aufgebracht wurde. Außerdem sieht die Erfindung vor,
daß die Oelatineaehieht durch eine aweite nicht beschichtete Glasplatte und einen optischen Spezialklaber gegen mechanische
Beschädigungen und Feuchtigkeit geschützt ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der ein Aueführungsbeiapiel
anhand der schematischen Zeichnung im einseinen erläutert ist. Dabei zeigt
Fla. 1 eine holografische Aufnahmeanordnung sum Konstruieren
eines Tranemissionsgitters nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 «iss Wiedergabeanordnung das Transmissionsgitters mit
einer Weißlichtquelle und Angabe der Lage des Farbspektrums nach dem Stand der Technik;
Wie Fig. 1 erkennen läßt, zeigt die dort wiedergegebene
Anordnung, wie sie z.B. aus "Optical Holography" von Collier,
R.J; Burckhardt, CB; Lin, L.H; Kapitel 9, Seiten 228 ff;
bekannt ist, einen Konstruktionsaufbau für ein holografisches Transmisaionsgitter mit einer Hologrammplatte bestehend avt
einer Glasplatte 10 und einer darauf aufgebrachten lichtempfindlichen Schicht 15, die unter dem Beugungswinkel 13 mit
«£nea Rekoöstruktiönsstrahl 14 und eine* Obiektetrahl 11 einer
mönöehröftätiechen tiichtquelle beaufschlagt wird.
-3-
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fig. a steigt den Stand der Technik, wie von einer
Weißlichtquelle 38 aufgehende« Lieht mittel· einem, in der
entwickelten Schicht 21, die auf einer Glasplatte 10 aufgebracht wurde und »it einem Spesialkleber 29 s.B« Optical Adhesive 61
&ngr;&ogr;&ohacgr; Mordland Product· Ine. und einer Glasplatte 22 gegen
mechanische Beschädigungen und feuchtigkeit geschützt ist,
gespeicherten holografischen Trinsmieeionegitters unter dem
Beugungewinkel 13 in die nullte Beugungeordnung 27 und erste Beugungaordnung 26 gebeugt wird, und wie da« Beugungsepektrum
25, wie vor beschrieben, auf einer diffus strahlenden Flache 24
sichtbar wird.
Bei der Anordnung von Fig. 3, welche ein einfaches Ausführungen
beiepiel der Erfindung in seitlicher Perspektive darstellt, ist das gegen mechanische Beschädigungen und feuchtigkeit geschätzte
holografische Transmissionsgitter (35) mit Hilfe von
Oewindeetengen und Abstandshaltern (32), Verschreubungen (33)
und Klemmhalterungen (34) am Strahlergehäuee (31) mit
Halogenleuchtmittel (36) befestigt. Aus OberhitsungsgrQnden
kann, falle notwendig, noch ein Infrarotfilter (37) «wischen Strahlergehäuee (31) und dem holografischen Transmissionsgitter
eingebracht werden. Weiterhin kann eine nicht transparente Blende (38) mit Hilfe von Gewindestangen und Abstandshaltern
(32) und Verschreubungen (33) vor dem holografischen TranamiUsionsgitter
(34) befestigt werden, um störende Einflüsse dee nicht abgebeugten Lichtes zu vermeiden. Der Abstand zwischen
holografischem Trensmissionsgitter (34) und Blende (38) muß mindestens 100 mm betragen, damit der abgebeugte Strahl
ungehindert seitlich bzw. oben oder unten austreten kann.
Ein erfingungsgemäßer Hologrammatrahler weißt aufgrund seiner stabilen Konstruktion und Kompaktheit eine gute Handhabbarkeit
auf. Durch die einfache Anbringung lassen sich die holografischen Tranemissionsgitter leicht auswechseln und falls
notwendig mit Glasreinigungsmitteln säubern. Durch ihre
besondere Versiegelung sind sie zudem gegen Umwelteinflüsse geschützt, so daß in Verbindung mit spritzwassergeschützten
Halogenstrahlern auch ein Einsatz im Außenbereich unkomplizier ist.
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10 Glasplatte
11 Kohärenter Objektstrahl
13 Beugungewinkel
14 Kohärenter Rekonstruktionsstrahl
15 lichtempfindliche Schicht
21 entwickelte Schicht
22 Glasplatte
24 diffus strahlende Flache
25 Beugungsspektrum
26 erste Beugungsordnung
27 nullte Beugungsordnung
28 Weißlichtquell*»
29 Spezialkleber
31 Strahlergehause
32 Gewindestange mit Abstandshalter
33 Verschraubungen
34 Klemmhalterungen
35 Holografisches Transmissionsgitter
36 Halogenleuchtmittel
37 Infrarotfilter
38 Hicht traaeparettte Blende
-5-
Claims (1)
- Schutzansprüche01.) Strahler in Kombination mit einem holografischen Transmissionsgitter für den Einsatz als Beleuchtungsinstrument einer Wand oder dergleichen im Außen- und Innenbereich, dadurch gekennzeichnet, daß einem Strahler ein holografisches Transmissionsgitter, gespeichert in einer lichtunempfindlichen Beschichtung, und gegebenenfalls eine Blende vorgeschaltet sind, wobei Strahler, holografisches Transmissionsgitter und gegebenenfalls Blende über Gewindestangen und Abstandshalter miteinander verbunden sind (Hologrammstrahler).02.) Hologrammstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das holografische Transmissionsgitter ein solches mit hoher Beugungseffektivitat ( > 80 %) ist.03.) Hologrammstrahler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtunempfindliche Schicht aus Gelatine besteht und beidseitig durch Glasplatten gegen mechanische Beschädigung und Feuchtigkeit geschützt ist.04.) Hologrammstrahler nach den Ansprüchen 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blende (38) zur Abschattung des nicht gebeugten Lichtanteile aus hitzebest&ndigem Material, vorzugsweise aus einbrennlackiertem Aluminiumblech besteht und daß die Blende (38) mit Hilfe von Gewindestangen mit Abstandshaltern (32) und Verschraubungen (33) in einem Abstand von vorzugsweise 100 mm vom Transmissionsgitter am Strahlengehause (31) befestigt ist.05.) Hologrammstrahler nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ralogenleuchtmittel (36) und dem holografischen Transmission&gitter (35) aus Oberhitzungegründen ein vorzugsweise Infrarotfilter (37) eingebracht ist.• · · * ··<■#· ■ · 11 &igr; &igr; ti
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803761U DE8803761U1 (de) | 1988-03-19 | 1988-03-19 | Hologrammstrahler |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8803761U DE8803761U1 (de) | 1988-03-19 | 1988-03-19 | Hologrammstrahler |
Publications (1)
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|---|---|
| DE8803761U1 true DE8803761U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6822081
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803761U Expired DE8803761U1 (de) | 1988-03-19 | 1988-03-19 | Hologrammstrahler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803761U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-19 DE DE8803761U patent/DE8803761U1/de not_active Expired
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