DE8803552U1 - Vorrichtung zum Besäumen von Fußbodenplatten mit Teppichbelag - Google Patents
Vorrichtung zum Besäumen von Fußbodenplatten mit TeppichbelagInfo
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Description
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Vorrichtung zum Besätzen von Fußbodenplatten mit
Teppichbelag
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Besäumen von Teppichbelag auf Pußbodenplatten mit einem Messer.
Es ist bekannt, Fußbodenplatten, insbes. für Installationsund
Klimaböden aus Spanplatten oder Schichtmaterialien mit Teppichfußbodenbelag zu beschichten, der ein geringes
Übermaß hat, wonach die Teppichüberstände an den 4 Seiten nacheinander von Hand mit einem Teppichmesser abgeschnitten
werden. Dies ist eine sehr arbeitszeitaufwendige Fertigungsmethode.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine allseitige halb- oder vollautomatische Besäumung
von Fußbodenplatten in einem Arbeitsdurchlauf ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß an der Vorrichtung seitlich an Schenkeln einer L-förmigen Förderbahn
Führungsschienen jeweils paarweise sich gegenüberliegend mit einem Abstand, der jeweils einer Breite bzw. einer Länge der
Fußbodenplatte etwa entspricht, befestigt sind und an jeder der Führungsschienen ein Messer, dessen Schneide in einer
Führungsfläche der Führungsschienen liegend angeordnet ist und die Führungsflächen der jeweils gegenüberliegenden
Führungsschienen jeweils mit einem Gleitspiel passend die Fußbodenplatte seitlich führen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
In den Fig. 1 bis 12 sind verschiedne Ausführungen einer Gesamtvorrichtung und diverse Einzelheiten in verschiedenen
Ausführungen dargestellt.
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Fig. 1 zeigt eine erste Ausführung einer Gesaratvorrichtung
verkleinert in Aufsicht;
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt mit einer ersten
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt mit einer ersten
Nesseranordnung mit Seitensicht auf das Messer; Fig. 3 zeigt einen vertikalen Schnitt zu Fig. 2 entlang
III-III;
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf Fig. 2; Fig. 5 zeigt eine alternative Messerausführung in
Seitenansicht.
Fig. 6 zeigt eine dritte Messerausführung in Stirnansicht,
Fig. 6 zeigt eine dritte Messerausführung in Stirnansicht,
teilweise geöffnet;
Fig. 7 zeigt einen axialen Querschnitt zu Fig. 6; Fig. 8 zeigt eine Steitenansicht zu Fig. 6;
Fig. 9 zeigt eine verkleinerte Übersicht über eine zweite
Ausführung einer Gesamtvorrichtung; Fig. 10 zeigt eine Detail zu Fig. 9 vergrößert vertikal
geschnitten X-X;
Fig. 11 zeigt ein Detail zu Fig. 10 vergrößert;
Fig. 12 zeigt das Detail von Fig. 11 in einer anderen
Arbeitslage.
Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf eine erste Ausführung der
Gesamtvorrichtung. Sie besteht aus einer L-förmigen Förderbahn (1), die seitlich durch Führungsschienen (12-15)
begrenzt ist. Der Abstand der jeweils gegenüberliegenden Schienen (12, 1?; 14, 15) entspricht mit geringem Spiel der
Quer- bzw. Längsabmessung einer Fußbodenplatte (4). Die
Länge der Schenkel (10, 11) der Förderbahn (1) entspricht jeweils mindestens der zweifachen Länge bzw. Breite der
Fußbodenplatte (4), und etwa eine Länge bzw. Breite derselben von dem Winkelstück entfernt sind jeweils
beidseitig Messer (20-23) an den Schienen (12-15) so angeordnet, daß deren Schneiden mit den Fiihrungsflachen der
Schienen fluchten, so daß beim Schieben einer mit Teppich
beschichteten Fußbodenplatte (4) entlang der Führungsbahn
die Teppichüberstände exakt beschnitten werden. Durchbrüche in den Schienen (12-15) ermöglichen das Austreten der
abgeschnittenen Teppichstreifen. Die Fußbodenplatte (4, 4',
4") ist in verschiedenen Transportstellungen strichpunktiert dargestellt. Um ein leichtes, exaktes Verschieben der
Platten (4) auf der Förderbahn (1o, 11) zu ermöglichen, sind auf ihr beidseitig Rollenlager (16), die als Kugelrollet
ausgebildet sind, eingelassen. Ihr Abstand voneinander ist in Förderrichtung der Fußbodenplatten (4) so eng gewählt,
daß sie an jeder Seite stets mindestens auf 3 der Rollen (16) aufliegt. Somit ist auch der Richtungswechsel im
Eckbereich der Förderbahn ungehindert möglich. Sofern die Förderung von Hand geschieht, erbringt diese Vorrichtung
einen großen Zeitvorteil und größere Exaktheit der Beschneidung verglichen zur bekannten Einzelbeschneidung.
Die Exaktheit der Beschneidung ist besonders bei der Auslegung großen Fußbodenflächen wichtig, da sich die
Toleranzen addieren und dadurch große Ungenauigkeiten am Ende entstehen können.
Statt der L-form der Förderbahn kann auch ein lineare Bahn
mit einer Wendestelle zwischen den beiden Beschneidestationen eingesetzt werden. Dies bringt unter Umständen
platzmäßig Vorteile, jedoch erfordert die Wendung der Platte einen erhöhten technischem oder handhabungsmäßigen Aufwand.
Eine weitere Automatisierung der Fertigung wird durch die Anbringung von motorischen Antrieben (30, 31) und Endstellungsseneoren (32, 33), die jeweils die Endlagen einer
Fußbodenplatte (4), bezogen auf einen Schenkel (10, 11) der Förderbahn (1), signalisieren und die Antriebe (30, 31)
steuern.
Als Beispiel für Antriebe (30, 31) sind Druckluftzylinder
dargestellt. Es können jedoch auch bekannte Hakenbänder mit einem motorischen Antrieb verwandt werden. Die Vor- und
Rückwärtsbewegungen der Antriebe (30, 31) steuert eine Steuervorrichtung (ST), an die die Druckluftleitungen (3OA,
3OB: 31 A, 31B) angeschlossen sind und die eingangsseitig mit Grundstellungssensoren (35, 36) der Antriebe (30, 31) und
mit den Endlagenmeldern (32, 33) durch die Leitungen (32L, 33L) verbunden ist. Außerdem führt eine Startsonde (34), die
'an der Einlagestelle der Fußbodenplatten (4) angeordnet ist, mit einer Steuerleitung zur Steuervorrichtung (ST).
Sofern die Grundstellungsmelder (35, 36} der Antriebe die
Grundstellungen signalisieren und sobald die Startsonde (34) das Vorhandensein einer Fußbodenplatte (4) meldet, wird der
erste Antrieb (30) vorwärts gesteuert betätigt. Sobald der zugehörige Endl^gensensor (32) das vollständige Durchlaufen
der ersten Boederbahn (10) signalisiert, wobei sich die
Fußbodenplatte (4) in der Stellung in dem Eckbereich der Fördebahn befindet, wird der erste Antrieb (30) reversiert,
bis seine Grundstellung gemeldet wird, und der zweive
Antrieb (31) vorwärts angesteuert, bis der zweite Endlagensensor (33) ansprient, worauf auch der zweite
Antrieb (31) reversiert wird, bis seine Grundstellung wieder erreicht ist.
Einqangsseitig kann die Vorrichtung durch eine automatische Beschickungsvorrichtung vom Stapel und ausgangsseitig durch
eine automatische Stapelvorrichtung ergänzt werden, wobei an diese die notwendigen Steuersignale jeweils von den
Grundetellungemeldern (35, 36) für das Beschicken bzw. von
dem Endstellungemelder (33) für das ausgangseeitige Stapeln
zugeführt werden.
Die Einzelheiten einer Messeranordnung sind in den Fig. 2 ; bis 4 dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den ersten Schenkel (10) der Förderbahn auf das Messer (21), das an der
Führungsschiene (13) lösbar befestigt ist. Das Messer (21) ist als Scheibe ausgestaltet, deren Durchmesser ein
Mehrfaches der Teppichdicke, z.B. 5 cm, beträgt, und es ist gegen Drehung kraftschlüssig gesichert. Da jeweils nur ein
kleiner Abschnitt der kreisförmigen Schneide wirksam und somit abgnutzt oder stumpf wird, ist es einfach möglich, das
Messer bei gelöster Befestigungsschraube (52) um einen entsprechenden Abschnitt jeweils weiterzudrehen, bis die
gesamte Schneide stumpf ist und ein Auswechseln erforderlich wird.
Damit die Beschneidung möglichst exakt entlang der Platte (4) erfolgt; sie ist in einer otellung kurz nach dem
Einlaufen in dem Messerbereich dargestellt; ist das Messer (21) einseitig schräg in Richtung auf die Platte (4)
zugeschliffen. Das Messer (21) ist in seiner Höhenlage zu dem Teppich (41) so angordnet, daß dieser sich etwa
unterhalb des Messermittelpunktes auf halber Höhe befindet, bo daß die Schneide in Förderrichtunq der Bodenplatte (4)
von oben nach unten schräg zum Teppichboden (41) steht und dadurch ein ziehender und somit glatter Schnitt entsteht.
Der Teppichabschnitt (42) tritt seitlich aus der Schiene (13) durch einen ^urchbruch (50) aus.
Nie Fig. 3 im Schnitt IH-III zeigt, hat die Schienen (13)
unterhalb der Messerschneide eine, um die Breite dew maximalen Teppichtiberetandes in die Förderbahn vorstehende,
Auflagefläche (13A), die mit der Messerschneidkante
fluchtet, so daß eine exakte Führung im Mitelbereich an
der Platte (4) außerhalb der Teppich- und Klebezone und oberhalb einer etwaigen Unterbeschichtung der Fußbodenplatte
gewährleistet ist. Weiterhin sind ein Berührungsschutz (51), der das Messer (21) allseitig überragt, und die Rollen (16)
dargestellt.
Fig. 4 zeigt die Messeranordnung in Aufsicht bei aufgebrochener Schutzverkleidung (51). Der Durchbruch (50)
in der Schiene (13) für die auslaufenden Teppichabschnitte
(42) ist mit seinen in Förderrichtung der Platte (4) schräg nach außen verlaufenden vertikalen Grenzfläche (54)
gestrichelt dargestellt. Der schräge Verlauf erleichtert das Austreten und verhindert ein Verklemmen der Teppichstreifen
zwischen der Fußbodenplatte und der Schiene und er beugt einer Verschmutzung der Förderbahn vor.
Fig. 5 zeigt eine weitere Messeranordnung in Aufsicht. Das Messer (71) weist eine gerade Schneide auf und ist zur
Erreichung eines ziehenden Schnittes von oben nach unten in Transportrichtung der Fußbodenplatte schräg gestellt. Diese
Schrägstellung ist durch eine Anschlagkante (74) an einer Unterlage (75) fest gegeben, die im Bereich der
Messerbefestigung zwecks Ausrichtung der Messerschneide auf die Ebene der Anschlagfläche (13A) zusammen mit dem Messer
(71) an der Schiene (13) angeschraubt ist. Die Unterlage (75) sit mit Anschlägen (76, 76A), die die Oberkante des
Durchbruchs (50) und die Oberkante der Schiene (13) umgreifen, gegen Verdrehen gesichert ist. Das Messer weist
ein Langloch (73) zur Befestigung und Höheneinstellung durch die Schraube (72) auf, so daß bei Abnutzung eines
Schneidenbereiches ein Nachsetzen des Messers (71) mehrfach
erfolgen kann. Die Führungsfläche (13A) hat im Messerbereich eine Ausnehmung (13Bi die in ihrer Tiefe der Messerdicke
entspricht, so daß das Messer dort eine feste Anlage hat.
Fig. 6 bis 8 zeigt eine weitere vorteilhage Messerausfiihrung
mit motorischem Antrieb. Fig. 6 zeigt das runde Messer (121) stirnseitig. Es ist von einem teilkreisförmigem
Messergehäuse (122) umgeben, in dem beidseitig des Messers (121) Filzscheiben (123) angeordnet sind, die an das Messer
(121) angedrückt werden und dieses mit einer Tränkung mit einem Schmier- und Reinigungsmittel ständig reinigen und
benetzen. Das Schmier- und Reinigungsmittel (126) wird über
Verbrauch gemäß nachgespeist. Das Reinigungsmittel löst Klebstoff-, Kunststoff- und Gummiereste von dem Messer (121)
ab, so daß dieses ständig einen glatten Schnitt erbringt.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt VII-VII in axialer Richtung durch das Messergehäuse (122) in dem die Filzplatten (123)
beidseitig des Messers (121) gehalten sind. Der Anschluß des Dochtes (124) in dem Filz ist zu erkennen.
Fig. 8 zeigt das Messer (121) mit dem Antriebsmotor (127), der auf einer Konsole (128) auf einem horizontalen Schlitten
(129) in Richtung auf die Förderbahn (13) verstellbar und um eine vertikale Achse (131) verschwenkbar und mit einem
Befestigungsmittel (130) feststellbar ist. Die Konsole (128) ist an dem Gestell der Förderbahn (1) auf einen vertikalen
Schlitten (132) verschieblich und um eine horizontale, in Förderrichtung liegende Achse (134) verschwenkbar und mit
einem Schraubenbolzen (133) feststellbar. Somit lassen sich alle Voraussetzungen der Messerlage zum Schneidgut für einen
optimalen Schnitte auch bei Messern unterschiedlichen Durchmessers problemlos erfüllen.
Fig. 9 zeigt eine Gesamtanordnung einer Förderbahn (IA) mit
motorisch angetriebenen Messern (121). Die Förderantriebe (300, 301; 310, 311) auf den beiden Schenkeln bestehen aus
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je einem obenliegenden Traktorantrieb (301, 311) mit je
ein».m Antriebsmotor (302, 312) und einem pneumatischen
Schieberantrieb (300, 310), für den Eckbereich. Im Eckbereich ist zentral ein Sensor (400) angeordnet, bei
dessen Betätigung durch eine vom einführenden Traktorantrieb
(301) eingeschobene Fußbodenplatte der erste Sc'hieberantrieb (300) die Platte erfaßt und in die Ecke schiebt, bis ein
seitlicher Randsensor (401) auch den zweiten Schieberantrieb (31ö) betätigt, der die Fiatte aus dei' Ecke herausschiebt
und in den Erfassungsbereich des zweiten, abführenden Traktorantriebes hineinschiebt. Danach werden die Sensoren
(400, 401) frei, worauf die Schiebeantriebe (300, 310) in ihre Ausgangslage zurückkehren. Die Schieber sind mit Rollen
(313, 103) versehen, an denen die Fußbodenplatten mit ihren Seitenflächen leicht entlanggeschoben werden können, während
sie ein- bzw. auslaufen. Die Rollenumfänge fluchten mit den
Führungsleisten der Führungsbahn, so daß sie tangential von den Seitenflächen der Fußbodenplatten (4) berührt werden und
diese so führen.
Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt X-X aus einer Seitenansicht der Förderbahn (1). In dem Traktorantrieb (301) sind die
Belastungsrollen (307) zu erkennen. An dem einführenden Schieberantrieb (300) ist ein Schieber (305) schwenkbar
befestigt, der in Fig. 11 und 12 in zwei verschiedenen Schwenklagen vergrößert dargestellt ist. Wenn die
Fußbodenplatte (4) einläuft - Fig. 11 -, hebt sich der
Schieber (305) an und läuft mit Rollen (304) über die Fußbodenplatte (4). Am hinteren Plattenrand schwenkt der
Schieber (305) durch sein Eigengewicht nach unten, so daß er
ir.it den um eine vertikale Achse drehenden Rollen (303) in Höhe der Seitenfläche der Fußbodenplatte (4) liegt und
hinten an einem Anschlag (306) gestützt ist.
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• * 9 I
Wird der Schi** -rantrieb (300) vorgeschoben - Fig. 12 - so
drückt er mit den Rollen (303) die Platte (4) weiter in die Ecke.
Nie aus Fig. 10 weiter zu ersehen ist, liegt der Zylinder
des zweiten Schieberantriebe«· (310) unter der Transportebene der Fußbcdenplatten (4). Der Fühlerarm (402) des Sensors
(400) ist seitlich elastisch verschwer.kbar und hat eine
Länge, dis stva dsr halben Breite der Fußbodenplatte (4)
entspricht, so daß er unabhängig vom Ein- oder Auslaufen der
Fußbodenplatte (4) auf deren Vorhandensein im Eckbereich anspricht.
In Fig. 9 sind die pneumatischen Umschaltventile (403, 413) schematised) dargestellt, die von den Sensoren (400, 401)
betätigt werden und Druckluft (P) oder eine Entlüftung (E) wechselweise jeweils auf die eine oder andere
Zylinderanschlußleitung (A , B; C, D) steuert.
Claims (20)
- ■·# ·· t · ff · ISchutzansprüche. Vorrichtung zum Besäumen von Teppichbelag (41 ) auf Fußbodenplatten (4) mit einem Messer (20-23), dadurch gekennzeichnet, daß an ihr seitlich an Schenkeln (10, 11) einer L-förmigen Förderbahn (1) Führungsschienen (12-15) jeweils paarweise sich gegenüberliegend mit einem Abstand, der jeweils einer Breite bzw. einer Länge der Fußbodenplatte (4) etwa entspricht, befestigt sind und an jeder der Führungsschienen (12-15) ein Messer (20-23) mit seiner Schneide in einer Führungsfläche (13A) der Führungsschienen (12-15) liegend angeordnet ist und die Führungsflächen (13A) der jeweils sich gegenüberliegenden Führungsschienen (12, 13; 14, 15} jeweils mit einem Gleitspiel passend die Fußbodenplatte (4) seitlich führen.
- 2. Vorrichtung nac^ Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der Schenkel (10, 11) jeweils mindestens dem Doppelten der Länge bzw. Breite der Fußbodenplatte (4) entsprechen und die Messer (20-23) jeweils sich paarweise gegenüberliegend in etwa dem Abstand von dem inneren: Eckbereich der Förderbahn (1) angeordnet sind, der der Länge bzw. Breite der Fußbodenplatte (4) entspricht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Förderbahn (1) jeweils in den Seitenbereichen Kugelrollen (16) bahnförmig in einem solchen Abstand angeordnet sind, daß stets mindestens drei Kugelrollen (16) unter jeder Seite der Fußbodenplatte (4) liegen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Schenkeln (10, 11) steuerbare Förderantriebe (30, 31) angeordnet sind, die an der Quer- bzw. Langekante der Fußbodenplatte (4) angreifen.a «
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Förderbahn (1) eine Startsonde (34), bezüglich einer Einlegestellung der Fußbodenplatte (4), je ein Endstellungsmelder (32, 33) in den Endstellungsbereichen der Fußbodenplatte (4) und je ein Grundstellungsmelder (35, 36) an den Antrieben (30, 31) angeordnet sind, deren Signalleitungen mit einer Steuervorrichtung (ST) verbunden sind, die mit den Antrieben (30, 31) vor- und rückwärtssteuernd verbunden ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (21, 71) in Richtung auf die Fußbodenplatte (4) angeschliffen ist und ein seitlicher Abstand der Messerschneide von der Schiene (13) etwas größer als ein Überstand des Teppichs (41) über die Platte (4) ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (21) rund ist und mit der Schiene (13) lösbar und verdrehfest, vorzugsweise durch eine Schraube (52), verbunden ist und das Messer (21) einen Durchmesser von "inem Vielfachen der Dicke des Teppichs (41), vorzugsweise etwa 5 cm, hat und das Messer (21) in einer solchen Höhenlage angeordnet ist, das der Teppich (41) etwa in der Mitte der unteren Hälfte die Schneide trifft und der wirksame Schneidenbereich in der Förderrichtunq der Fußbodenplatte (4) schräg nach unten verläuft.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (71) eine gerade Schneide hat und an der Schiene (13) mit der Schneide in der Förderrichtunq der Fußbodenplatte (4) schräg nach unten verlaufend lösbar befeatlqt ist.
- 4· Vorrichtung nach Aneprueh 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Nasser über seine LMngsrichtung, z.B., durch mehrere Befestigungsbohrungen oder ein Langloch (73), verstellbar an der Schiene (13) befestigt.
- 10. Vorrichtung nach Aneprueh 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (71) mit einem Rücken an einem Anschlag (74) gegen Verdrehen gesichert anliegt und der Anschlag (74) sich vorzugsweise an einer Unterlage (75) befindet, die andererseits mit Anschlägen (76, 76A) die Oberkante der Schiene (13) und/oder einen Durchbruch (50) drehsichernd umgreift bzw. durchgreift und deren Dicke die Lage der Messerschneide in der Führungsflache (13A) bestimmt.
- 11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (13) im Bereich dee wirksamen Schneidenbereichs des Messers (21, 71) und somit in Höhe des Austritte eines Teppichabschnitts (42) einen Durchbruch (50) aufweist, dessen vertikale Weite mindestens ein Mehrfaches einer Teppichdicke beträgt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (50) zumindest an seiner in der Förderrichtung der Fußbodenplatten (4) liegenden Seite eine in Richtung der Förderrichtung der Fußbodenplatte (4) nach außen schräg verlaufenden Wandung (54) aufweist.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (20-23; 71) durch einen Berührungsschutz (§1) abgedeckt ist.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmigen Messer (121) jeweils auf einer Achse eines rotierenden Antriebes (127), der in seinerlit · · · t · I ·Höhen- und Seitenlagen sowie Neigungen eineteilbar an der Fördervorrichtung (1) montiert let, befestigt sind.
- 15.Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden Hesser (121) zwischen Pilzplatten (123) in einem teilkreisförmigen Gehäuse (122) gehalten sind, die mit einer Reinigung»- und SchmierflUssigkeit (126) getränkt sind.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Pilzplatten (123) über einen Docht (124) mit der Reinigungs- und Schmierf lilssigkeit (126) in einem Vorratsbehälter (125) verbunden sind.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in den Schenkelbereichen der Fördervorrichtung (1) Traktorantriebe (301, 311) obenseitig der Fußbodenplatten (4) angeordnet sind und nur in dem Eckbereich der Fördervorrichtung (1) pneumatisch steuerbare Schiebervorrichtungen (300, 310) angeordnet sind.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der im Einlaufbereich oberhalb der Fußbodenplatten (4) angeordnete Schieberantrieb (300) einen nach oben schwenkbaren Schieber (305) aufweist, und nach unten geschwenkt sich an einem rückseitigen Anschlag (306) abstützt.
- 19. vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (305) an seiner Unterseite um eine horizontale Achse drehbare Rollen (304) trägt und an seiner Frontseite um vertikale Achsen drehbare Rollen (303) -jeweils auf Höhe der Seitenflächen der auslaufenden Fußbodenplatte (4) trägt, die diese tangential berühren und führen.• * ♦ #Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß dar Schieber dee auslaufend fördernden Schieberantriebes (310), der unterhalb des Förderbereiches der Pußbodenplatten (4) liegt, um vertikale Achsen drehbare Rollen (313) aufweist, die auf der Höhe der einlaufenden Fußbodenplatte (4) mit der Führungsschiene fluchtend liegen und tangential diese berUhren und führen.17 bis 20 dadurch
- 20. vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß etwa mittig im Eckbereich der Förderbahn (1) ein Sensor (400) angeordnet ist, der ein Druckluft-Entlüftungs-Umsteuerventil (403) steuert, das eine Druckluftleitung (P) jeweils mit dem einlaufenden Schieberantrieb (300) vorwärtssteuernd verbindet, solange eine Fußbodenplatte (4) sich in dem Bereich zwischen dem Sensor (400) und der Ecke der Förderbahn (1) erstreckt, und den genannten Schieberantrieb ansonsten rückwärtssteuernd verbindet und daß sich am Ende des Einlauf-Eckbereiches der Förderbahn (1) etwa mittig zur Seitenfläche der Fußbodenplatten (4) in deren eingelaufener Stellung ein Randsensor (401) angeordnet ist, der ein Druckluft-EntlUftungs-Umsteuerventil (413) betätigt, das mit dem auefördernden Schieberantrieb (310) jeweils während einer Berührung durch Fußbodenplatte (4) die Druckluftleitung (P) vorwärtssteuernd und ansonsten rUckwärtssteuernd verbindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803552U DE8803552U1 (de) | 1987-08-05 | 1988-03-16 | Vorrichtung zum Besäumen von Fußbodenplatten mit Teppichbelag |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8710689U DE8710689U1 (de) | 1987-08-05 | 1987-08-05 | Vorrichtung zum Besäumen von Fußbodenplatten mit Teppichbelag |
| DE8803552U DE8803552U1 (de) | 1987-08-05 | 1988-03-16 | Vorrichtung zum Besäumen von Fußbodenplatten mit Teppichbelag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803552U1 true DE8803552U1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=25951959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803552U Expired DE8803552U1 (de) | 1987-08-05 | 1988-03-16 | Vorrichtung zum Besäumen von Fußbodenplatten mit Teppichbelag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803552U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005007356A1 (en) * | 2003-07-18 | 2005-01-27 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Method and apparatus for trimming sheet material |
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1988
- 1988-03-16 DE DE8803552U patent/DE8803552U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005007356A1 (en) * | 2003-07-18 | 2005-01-27 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | Method and apparatus for trimming sheet material |
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