DE8803073U1 - Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes - Google Patents
Behälter für die Lagerung und den Transport eines StreichinstrumentesInfo
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- 244000309464 bull Species 0.000 description 11
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G7/00—Other auxiliary devices or accessories, e.g. conductors' batons or separate holders for resin or strings
- G10G7/005—Carrying cases for musical instruments
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Description
Behälter für die Lagerung und den Transport eines
Streiohinstrumentes
Die Neuerung richtet sich im weiteren Sinne auf einen Behälter für die Lagerung und den Transport von
Streichinstrumenten und im engeren Sinne auf eine Halterung für Streichinstrumente-Bögen. "Behälter" im Sinne der Neuerung sind Kästen, Etuis oder Taschen und "Streichinstru
mente" Geigen, Violen oder Bratschen. Nachfolgend werden zur Vereinfachung der Beschreibung, aber ohne die Neuerung
hierauf zu beschränken, nur die Begriffe "Etui" und "Geige" benutzt.
Geigenbögen werden nach dem Stande der Technik für Transport und Lagerung in der Regel im Deckel des Etuis
untergebracht. Dies geschieht in der Weise, daß die Bogenspitze unter eine Lasche oder eine Tasche gesteckt und das
Bogenende lösbar gehalten wird. Für die Halterung des Bo
genendes haben sich im Stande der Technik hauptsächlich
zwei Arten durchgesetzt, nämlich entweder die, das Beinchen des Bogens mit ihren gebogenen Armen umgreifende Klemmschellen oder drehbare Knebel, die in der Nähe des Frosches
zwischen Stange und Haaren angebracht, in gedrehter Fest
haltestellung mit einem Arm über die Stange und dem anderen
über die Haare greifen.
Die Klemmschellen-Halterung hat den Nachteil, daß
durch sie der Bogen nur dann festgehalten wird, wenn die
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Schelle die Bogenstange bzw· das Beinohen umklammert, was
das Eindrücken des Bogens, vor allem aber die Entnahme erschwert, für die dann Kraft aufzuwenden ist. Wenn die
Klemmschelle das Bogenende nicht eng und stramm umgreift, kann es herausfallen und die Decke der im Unterteil des
Etuis untergebrachten Geige beschädigen, wenn aber die Schelle stramm sitzt, wird zwar der Bogen im Deckel für
den Transport festgehalten, aber die Entnahme gestaltet sich schwierig und birgt die Gefahr, ihn zu beschädigen in
sich. Diese Nachteile hat zwar der bekannte Knebelverschluß nicht, jedoch besteht dafür bei ihm die Gefahr, daß die
sehr empfindlichen Haare beschädigt werden und der Knebel auch auf der Oberfläche des Frosches reibt. Als weiterer
Nachteil der Klemmschellenbefestigung wird angesehen, daß
die Schellen schwierig genau gerade, d.h. mit ihrer durch
die Schellenarme gehenden Mittelebene genau senkrecht zur Bogen- bzw. Stangenachse zu befestigen sind, während die
Knebelbefestigung außerdem den Nachteil hat, daß im Etui für sie Drehachsen angebracht werden müssen.
schlägt die DE-GMS 87 01 524 eine Verbesserung vor, die
aus einer drehbaren Grundplatte besteht, von deren schrägen, parallel zueinander liegenden, schmalen Seiten senkrecht Haltewände abstehen, die in parallel zur Grundplatte
liegenden Hälteläschen enden, wobei der kleinste Abstand
zwischen den Haltelaschen geringfügig größer als der größte
Abstand zwischen der Oberkante der Bogenstange und der Unterkante des Frosohes ist. Dieser Besenhalter ist einfach
zu handhaben und erfordert für das öffnen und Schließen
keine Kraftaufwendung und minimiert die Beschädigungsgefahr. Aber auch diese Halterung erfordert die Anbringung von
zu handhaben und erfordert für das öffnen und Schließen
keine Kraftaufwendung und minimiert die Beschädigungsgefahr. Aber auch diese Halterung erfordert die Anbringung von
Drehachsen im Etui und auch er kann die Beschädigungsgefahr,
auch wenn er sie minimiert, nicht ganz ausschließen.
Demnach war es Aufgabe der Neuerung, eine Bogenhalterung,
zweckmäßig für mindestens zwei Bögen, zu schaffen, die ohne alle drehbaren und/oder verstellbaren Einrichtungen
auskommt und die die Bögen sicher und fest hält, obwohl diese ohne Kraftaufwendung leicht eingebracht und entnommen
werden können. Diese Aufgabe löst die Neuerung mit den in
den Ansprüchen definierten Mitteln. Sie ist an einem, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebenden Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und anhand desselben nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
den Ansprüchen definierten Mitteln. Sie ist an einem, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebenden Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und anhand desselben nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein aufgeklapptes Geigenetui in stark verkleinertem Maßstab mit einer neuerungsgemäßen
Bögenhalterüng;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand der Fig. 1, geschnitten längs der Linie II-II der Fig. 1
und in einem gegenüber Fig. 1 vergrößertem
Maßstab;
und in einem gegenüber Fig. 1 vergrößertem
Maßstab;
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. 3 einen Schnitt, geschnitten längs der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt, geschnitten längs der Linie IV-IV der Fig. 2.
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2 der nur strichpunktiert angedeutete Deckel. Im Unterteil 1 ist ein in der Höhe diesem Teil entsprechender Körper 3
eingesetzt, in den Vertiefungen U für den Korpus der Geige, 5 für Hals und Schnecke der Geige und 6 für Zubehör eingearbeitet
sind. 7 ist eine Verbindungsvertiefung für einen Teil des Geigenhalses. Die Halterung für die Geige ist
nicht Gegenstand der Neuerung und nur beispielsweise erläutert und dargestellt.
Die allgemein mit 8 bezeichnete Bogenhalterung befindet sich neuerungsgemäß der Länge nach neben der Halterung
4 bis 7 für das Instrument. Bei dem dargestellten Beispiel liegt sie auf der Seite der Verbindung zwischen Unterteil
1 und Deckel 2, aber sie kann auch auf der gegenüberliegenden Seite 9 liegen-
Im einzelnen besteht die neuerungsgemäße Bogenhalterung gemäß den Fig. 2 bis 4 aus einer, an beiden Ende
abgesetzten oder abgestuften Vertiefung 10, wobei das eine Ende 11 eine Stufe 12 für die Auflage der Bogenspitze 13
und das andere Ende 14 eine Stufe 15 für die Auflage des
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Frosches 16 aufweist. Wie dargestellt, kann sich an die Stufe 15 für die Aufnahme des Frosches 16 eine weitere,
ihr gegenüber erhöhte Stufe 17 für die Aufnahme de3 Beinchens 18 anschließen.
Zwischen den beiden Stufen 12 und 15 liegt ein Graben 19 für die Aufnahme eines entsprechend flachen Saitenröhrchens oder -kästchen« 20.
Bei dem dargestellten Beispiel ist der von der Stufe I 12 eingenommene Raum mittig durch einen Steg 21 und der von '
der Stufe 15 eingenommene Raum mittig durch einen Steg 22 getrennt, wodurch Halterungen für jeweils zwei Bogenenden
entstehen.
In der Zeichnung nicht dargestellt ist, daß alle , senkrechten und waagerechten Wände der gesamten Bogenhal
terung, zweckmäßig integriert mit dem überzug des Körpers 3«
mit einem langhaarigen Material, z.B. SeidenplUsch, ausgekleidet sind, woduroh eine feste, aber äußerst schonende
Klemmung des oder der Bögen in der Halterung gewährleistet wird. Für die Aufnahme brauchen aber keinerlei Knebel oder
sonstige Befestigungsmittel verstellt zu werden, sondern
man kann den Bogen sehr einfaoh etwa bei 23 greifen und :
herausnehmen. Das Festhalten im geschlossenen Etui kann durch von oben auf den Bogen sanft drückende Polster 24,25 f
vervollständigt werden. I
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Claims (5)
1. Streichinstrumente-Behälter in der Form eines Etuis, eines Kastens oder einer Tasche, bestehend aus einem Unterteil (1) mit Ausnehmungen (4 bis 7) für die Aufnahme des
Instruments sowie einem Deckel (2) und einer Bogenhalterung (8), dadurch gekennzeichnet , daß die Bogenhalterung im Unterteil (1) der Länge nach neben der Instrumentenaufnahme (4 bis 7) angeordnet 1st und aus einer, an beiden Enden abgestuften Vertiefung (10) besteht, deren eine
Stufe (12) am vorderen Ende (11) für die Auflage der Bogenspitze (13) bestimmt ist, während die Stufe (15) am hinte-
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1 2.-
ren Ende (14) für die Auflage des Frosches (16) bestimmt
ist und zwischen den Stufen (12,15) ein gegenüber diesen vertiefter Graben (19) verbleibt.
2. Behälter nach dem Anspruch 1, dadurch g e k e &eegr; &eegr; -
zeichnet, daß der Graben (19) für die Aufnahme eines
Saitenröhrchens (20) bestimmt ist.
3. Behälter nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sich an die Stufe (15) eine weitere,
gegenüber dieser erhöhte Stufe (17) für die Aufnahme des Beinchens des Bogens (18) anschließt.
4. Behälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Stufe (12) durch einen Steg
(21) und die Stufe (15) durch einen Steg (22) geteilt werden.
5. Behälter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wände der Halterung einschließlich der der Stege mit einem weichen, die Räume
entsprechend verengenden und damit eine Klommung von Bogenspitze, Frosch und Beinchen bewirkenden Material ausgeklei-
det sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803073U DE8803073U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-03-08 | Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803073U DE8803073U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-03-08 | Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803073U1 true DE8803073U1 (de) | 1988-07-14 |
Family
ID=6821562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803073U Expired DE8803073U1 (de) | 1988-03-08 | 1988-03-08 | Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803073U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29815038U1 (de) | 1998-08-21 | 1999-05-12 | Dimbath, Wolfgang, 91052 Erlangen | Koffer für ein Musikinstrument |
-
1988
- 1988-03-08 DE DE8803073U patent/DE8803073U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29815038U1 (de) | 1998-08-21 | 1999-05-12 | Dimbath, Wolfgang, 91052 Erlangen | Koffer für ein Musikinstrument |
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