DE8803073U1 - Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes - Google Patents

Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes

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DE8803073U1
DE8803073U1 DE8803073U DE8803073U DE8803073U1 DE 8803073 U1 DE8803073 U1 DE 8803073U1 DE 8803073 U DE8803073 U DE 8803073U DE 8803073 U DE8803073 U DE 8803073U DE 8803073 U1 DE8803073 U1 DE 8803073U1
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Georg Walther Musikinstrumente Etui- und Taschenfabrik 8102 Mittenwald De GmbH
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Georg Walther Musikinstrumente Etui- und Taschenfabrik 8102 Mittenwald De GmbH
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G7/00Other auxiliary devices or accessories, e.g. conductors' batons or separate holders for resin or strings
    • G10G7/005Carrying cases for musical instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streiohinstrumentes
Die Neuerung richtet sich im weiteren Sinne auf einen Behälter für die Lagerung und den Transport von Streichinstrumenten und im engeren Sinne auf eine Halterung für Streichinstrumente-Bögen. "Behälter" im Sinne der Neuerung sind Kästen, Etuis oder Taschen und "Streichinstru mente" Geigen, Violen oder Bratschen. Nachfolgend werden zur Vereinfachung der Beschreibung, aber ohne die Neuerung hierauf zu beschränken, nur die Begriffe "Etui" und "Geige" benutzt.
Geigenbögen werden nach dem Stande der Technik für Transport und Lagerung in der Regel im Deckel des Etuis untergebracht. Dies geschieht in der Weise, daß die Bogenspitze unter eine Lasche oder eine Tasche gesteckt und das Bogenende lösbar gehalten wird. Für die Halterung des Bo genendes haben sich im Stande der Technik hauptsächlich zwei Arten durchgesetzt, nämlich entweder die, das Beinchen des Bogens mit ihren gebogenen Armen umgreifende Klemmschellen oder drehbare Knebel, die in der Nähe des Frosches zwischen Stange und Haaren angebracht, in gedrehter Fest haltestellung mit einem Arm über die Stange und dem anderen über die Haare greifen.
Die Klemmschellen-Halterung hat den Nachteil, daß durch sie der Bogen nur dann festgehalten wird, wenn die
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Schelle die Bogenstange bzw· das Beinohen umklammert, was das Eindrücken des Bogens, vor allem aber die Entnahme erschwert, für die dann Kraft aufzuwenden ist. Wenn die Klemmschelle das Bogenende nicht eng und stramm umgreift, kann es herausfallen und die Decke der im Unterteil des Etuis untergebrachten Geige beschädigen, wenn aber die Schelle stramm sitzt, wird zwar der Bogen im Deckel für den Transport festgehalten, aber die Entnahme gestaltet sich schwierig und birgt die Gefahr, ihn zu beschädigen in sich. Diese Nachteile hat zwar der bekannte Knebelverschluß nicht, jedoch besteht dafür bei ihm die Gefahr, daß die sehr empfindlichen Haare beschädigt werden und der Knebel auch auf der Oberfläche des Frosches reibt. Als weiterer Nachteil der Klemmschellenbefestigung wird angesehen, daß die Schellen schwierig genau gerade, d.h. mit ihrer durch die Schellenarme gehenden Mittelebene genau senkrecht zur Bogen- bzw. Stangenachse zu befestigen sind, während die Knebelbefestigung außerdem den Nachteil hat, daß im Etui für sie Drehachsen angebracht werden müssen.
Um die geschilderten Nachteile zu beseitigen,
schlägt die DE-GMS 87 01 524 eine Verbesserung vor, die aus einer drehbaren Grundplatte besteht, von deren schrägen, parallel zueinander liegenden, schmalen Seiten senkrecht Haltewände abstehen, die in parallel zur Grundplatte liegenden Hälteläschen enden, wobei der kleinste Abstand zwischen den Haltelaschen geringfügig größer als der größte
Abstand zwischen der Oberkante der Bogenstange und der Unterkante des Frosohes ist. Dieser Besenhalter ist einfach
zu handhaben und erfordert für das öffnen und Schließen
keine Kraftaufwendung und minimiert die Beschädigungsgefahr. Aber auch diese Halterung erfordert die Anbringung von
Drehachsen im Etui und auch er kann die Beschädigungsgefahr, auch wenn er sie minimiert, nicht ganz ausschließen.
Demnach war es Aufgabe der Neuerung, eine Bogenhalterung, zweckmäßig für mindestens zwei Bögen, zu schaffen, die ohne alle drehbaren und/oder verstellbaren Einrichtungen auskommt und die die Bögen sicher und fest hält, obwohl diese ohne Kraftaufwendung leicht eingebracht und entnommen werden können. Diese Aufgabe löst die Neuerung mit den in
den Ansprüchen definierten Mitteln. Sie ist an einem, keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebenden Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und anhand desselben nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein aufgeklapptes Geigenetui in stark verkleinertem Maßstab mit einer neuerungsgemäßen Bögenhalterüng;
Fig. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand der Fig. 1, geschnitten längs der Linie II-II der Fig. 1
und in einem gegenüber Fig. 1 vergrößertem
Maßstab;
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. 3 einen Schnitt, geschnitten längs der Linie III-III der Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt, geschnitten längs der Linie IV-IV der Fig. 2.
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2 der nur strichpunktiert angedeutete Deckel. Im Unterteil 1 ist ein in der Höhe diesem Teil entsprechender Körper 3 eingesetzt, in den Vertiefungen U für den Korpus der Geige, 5 für Hals und Schnecke der Geige und 6 für Zubehör eingearbeitet sind. 7 ist eine Verbindungsvertiefung für einen Teil des Geigenhalses. Die Halterung für die Geige ist nicht Gegenstand der Neuerung und nur beispielsweise erläutert und dargestellt.
Die allgemein mit 8 bezeichnete Bogenhalterung befindet sich neuerungsgemäß der Länge nach neben der Halterung 4 bis 7 für das Instrument. Bei dem dargestellten Beispiel liegt sie auf der Seite der Verbindung zwischen Unterteil 1 und Deckel 2, aber sie kann auch auf der gegenüberliegenden Seite 9 liegen-
Im einzelnen besteht die neuerungsgemäße Bogenhalterung gemäß den Fig. 2 bis 4 aus einer, an beiden Ende abgesetzten oder abgestuften Vertiefung 10, wobei das eine Ende 11 eine Stufe 12 für die Auflage der Bogenspitze 13 und das andere Ende 14 eine Stufe 15 für die Auflage des
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Frosches 16 aufweist. Wie dargestellt, kann sich an die Stufe 15 für die Aufnahme des Frosches 16 eine weitere, ihr gegenüber erhöhte Stufe 17 für die Aufnahme de3 Beinchens 18 anschließen.
Zwischen den beiden Stufen 12 und 15 liegt ein Graben 19 für die Aufnahme eines entsprechend flachen Saitenröhrchens oder -kästchen« 20.
Bei dem dargestellten Beispiel ist der von der Stufe I 12 eingenommene Raum mittig durch einen Steg 21 und der von ' der Stufe 15 eingenommene Raum mittig durch einen Steg 22 getrennt, wodurch Halterungen für jeweils zwei Bogenenden entstehen.
In der Zeichnung nicht dargestellt ist, daß alle , senkrechten und waagerechten Wände der gesamten Bogenhal terung, zweckmäßig integriert mit dem überzug des Körpers 3« mit einem langhaarigen Material, z.B. SeidenplUsch, ausgekleidet sind, woduroh eine feste, aber äußerst schonende Klemmung des oder der Bögen in der Halterung gewährleistet wird. Für die Aufnahme brauchen aber keinerlei Knebel oder sonstige Befestigungsmittel verstellt zu werden, sondern man kann den Bogen sehr einfaoh etwa bei 23 greifen und : herausnehmen. Das Festhalten im geschlossenen Etui kann durch von oben auf den Bogen sanft drückende Polster 24,25 f vervollständigt werden. I
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Claims (5)

Patentanwalt .-»nQ-c--H-H Griesstrasse3a rfrt W 376 Garmisch-Partenkirchen, 7- März 1988 Hs: A Georg Walther GmbH Musikinstrumente - Etui- und Taschenfabrik Isarauenstraße 17 8102 Mittenwald Schutzansprflche
1. Streichinstrumente-Behälter in der Form eines Etuis, eines Kastens oder einer Tasche, bestehend aus einem Unterteil (1) mit Ausnehmungen (4 bis 7) für die Aufnahme des Instruments sowie einem Deckel (2) und einer Bogenhalterung (8), dadurch gekennzeichnet , daß die Bogenhalterung im Unterteil (1) der Länge nach neben der Instrumentenaufnahme (4 bis 7) angeordnet 1st und aus einer, an beiden Enden abgestuften Vertiefung (10) besteht, deren eine Stufe (12) am vorderen Ende (11) für die Auflage der Bogenspitze (13) bestimmt ist, während die Stufe (15) am hinte-
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ren Ende (14) für die Auflage des Frosches (16) bestimmt ist und zwischen den Stufen (12,15) ein gegenüber diesen vertiefter Graben (19) verbleibt.
2. Behälter nach dem Anspruch 1, dadurch g e k e &eegr; &eegr; -
zeichnet, daß der Graben (19) für die Aufnahme eines Saitenröhrchens (20) bestimmt ist.
3. Behälter nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß sich an die Stufe (15) eine weitere, gegenüber dieser erhöhte Stufe (17) für die Aufnahme des Beinchens des Bogens (18) anschließt.
4. Behälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Stufe (12) durch einen Steg (21) und die Stufe (15) durch einen Steg (22) geteilt werden.
5. Behälter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Wände der Halterung einschließlich der der Stege mit einem weichen, die Räume entsprechend verengenden und damit eine Klommung von Bogenspitze, Frosch und Beinchen bewirkenden Material ausgeklei- det sind.
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DE8803073U 1988-03-08 1988-03-08 Behälter für die Lagerung und den Transport eines Streichinstrumentes Expired DE8803073U1 (de)

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DE (1) DE8803073U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29815038U1 (de) 1998-08-21 1999-05-12 Dimbath, Wolfgang, 91052 Erlangen Koffer für ein Musikinstrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29815038U1 (de) 1998-08-21 1999-05-12 Dimbath, Wolfgang, 91052 Erlangen Koffer für ein Musikinstrument

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