DE8803046U1 - Klappbare Sitzvorrichtung - Google Patents

Klappbare Sitzvorrichtung

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DE8803046U1
DE8803046U1 DE8803046U DE8803046U DE8803046U1 DE 8803046 U1 DE8803046 U1 DE 8803046U1 DE 8803046 U DE8803046 U DE 8803046U DE 8803046 U DE8803046 U DE 8803046U DE 8803046 U1 DE8803046 U1 DE 8803046U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/04Folding chairs with inflexible seats
    • A47C4/18Folding chairs with inflexible seats having a frame made of metal
    • A47C4/20Folding chairs with inflexible seats having a frame made of metal with legs pivotably connected to seat or underframe
    • A47C4/24Folding chairs with inflexible seats having a frame made of metal with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs

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  • Special Chairs (AREA)

Description

Egbert Ackermann A 8705-Gm Wa/nd
7. Harz 1988
Klappbare Sitzvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sitzvorrichtung« welche von einer Gebrauchspoaition in eine platzsparende Aufbewahrung»- position übergeführt werden kann/ gemäß dem Oberbegriff dee Anspruchs 1.
Derartige Sitzvorrichtungen sind z.B. sowohl als Klappstühle als auch als Klappsessel bekannt. Die bekannten Klappstühle oder Klappsessel weisen in der Regel zwei lange/ parallel zueinander angeordnete Langsetreben und zwei kurze* ebenfalls zueinander
2Q parallel angeordnete Langestreben auf. Die kurzen Längstreben sind in einem Bereich/ der in der Gebraucheposition oberhalb der Sitzplatte liegt» gelenkig an den langen Langeetreben befestigt. Die kurzen Langeetreben sind ferner bei der bekannten Vorrichtung gelenkig mit dem hinteren Ende der Sitzplatte verbunden. Dabei
„&egr; ist die Verbindung so gestaltet/ daß sich der Verbindungepunkt mit der Sitzplatte entlang der kurzen LMngsstrebe verschieben kann. Die Sitzplatte ist bei der bekannten Vorrichtung weiterhin gelenkig mit den langen Langeetreben verbunden. Dieser Verbindungepunkt zu den langen Längestreben ist sowohl bezüglich der
a0 Verbindungsplatte als auch bezüglich der langen Langeetreben ortsfest/ d. h./ daß die Sitzplatte in jedem Pail eine Drehung um diesem Punkt ausführt.
Der Klappvorgang läuft bei der bekannten Vorrichtung folgendermaßen abt dit Vorderkant· der Sitzplatt· wird nach oben geschwenkt/ während sieh die hintere Kante mit den hinteren Befeetigungapunkten entlang den kurzen Längestraben nach unten bewegt. Dadurch
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klappen die kurzen Längestreben in Richtung auf die langen Längsstreben hin/ so daß sich schließlich die langen Längsstreben/ die kurzen Längestreben und die Sitzplatte annähernd in der gleichen Ebene befinden.
Obwohl diese bekannte Klappvorrichtung zufriedenstellend funktioniert/ sind doch Verbesserungen wünschenswert. So ist z.B. häufig bei der bekannten Klappvorrichtung die Aufstandefläche der Vorrichtung relativ gering/ was die Gefahr in sich birgt/ daß der
&Idigr; Stuhl oder der Sessel kippt. Weiterhin kann diese bekannte
10
Vorrichtung aufgrund ihrer technischen Gestaltung nur schwer an
die heutigen Anforderungen bezüglich modernen Möbeldepions angepaßt werden.
Die vorliegende Erfindung stallt mich infolgedessen die Aufgabe/ eine alternative Gestaltung einer solchen Sitzvorrichtung zu schaffen/ die eine hohe Standsicherheit aufweist/ die festigkeitsmäßig sehr günstig gestaltet werden kann und die darüber hinaus in vielfältiger Meise an modernes Höbeldesign angepaßt werden kann.
20
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
Zu bevorzugende Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
26
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird eine neue Bauart einer klappbaren Sitzvorrichtung geschaffen/ die wesentliche Vorteile gegenüber den bisher bekannten klappbaren Sitznöbeln hat. Da bei der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung die kurze Längsstrebe direkt am Sitz befestigt ist/ liegt der Kreuzungepunkt zwischen der kurzen Längsstrebe und der langen Längsetrebe unterhalb de* Sitzes. Dadurch ergibt eich eine Aufatandefläche/ die deutlich größer ist/ als bei klappbaren Sitzvorrichtungen bekanntet Bauart. Dadurch wird die Kippsicherheit des Stuhle erhöht und die
Sitzplatt· kann größer gestaltet werden/ ohne daß befürchtet
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mtton muß, daß d«r dadurch gegebene Bereich für dan integralen Lattangriff auf dar SitiflMohe cu tu großen Kippmomenten führt.
lin weiterer, aehr erheblicher vorteil dar eriindungigemMöen klappbaren eitevorrichtung liegt darin &igr; daß dieae Vorrichtung in aehr vielfältiger Heiae geataltet !«erden kann, ao daß den Möbeldeaignern hier ein großer Freiraum geachaffen wird» was einen techniachen Vorteil darstellt.
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gemäße Sitzvorrichtung ao beschaffen/ daß die Sitzvorrichtung in zwei Richtungen geklappt werden kann. Der einzige dazu technisch notwendige Aufwand liegt darinf daß eventuell vorhandene Querstreben/ die die beiden kurzen Längestraben oder die beiden langen Längastreben in dem Bereich/ in dem die beiden Strebenpaare an den Boden aufstehen« miteinander verbinden» ao geataltet sein müssen/ daß die kurzen Längsstreben in diesem Bereich an den langen Längstrebe&eegr; vorbei bewegt werden können.
Die doppelte Nutzung der Sitzfläche hat vielfache Vorteile. Zunächst ist z.B. daran zu denken/ daß ein im Freien stehender
Stuhl/ der durch einen Regenschauer naß geworden ist/ auf einfache Weise gewendet werden kann/ so daß nach dem Wenden wieder eine trockene Sitzfläche zur Verfugung steht. Weiterhin ergibt sich die Möglichkeit/ die Sitzflächen verschieden zu gestalten; so kann z.B. die eine Sitzfläche gepolstert werden/ während die andere/ gegenüberliegende Sitzfläche ungepolstert bleibt. Der wendbare Sitz kann auch dazu verwendet werden/ unterschiedliche Farbakzente zu setzen/ indem Ober- und Unterseite des Stuhle farblich verschieden gestaltet sind,
Bine weitere, vorteilhafte Aueführungsfona der Erfindung sieht vor/ daß die Verbindung zwischen den Längeetreben und der Sitzplatte nicht in der Syeeetrieebene zwischen der oberen and unteren sitzfläche/ sondern in einer Ebene erfolgt» die zu dieser
0g verschoben ist. Die Sitzfläche ist dann gewisserstaßen exzentrisch \ gelagert. Dadurch Kann die Sitzflache durch den Wendevorgang auf Siterschiediiehe SSss gsferasht wsräsn.
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Gemäß einer weiteren« iu bevorzugenden AuafUhrungeform können dl· Anaohläge« An denen die eleitstUoke in dar Oebrauehapoeltlon anliegen/ in ihrer Höhe verateilt werden« Diee bringt den vor» teil« daß der Stuhl auf unteraehiedllohe Höhen einatallbar let« wobei eich dann mit £er Höhe im allgemeinen aueh die Neigung dar Sitzfläche ändert.
Gemäß einer weiteren« zu bevorzugenden AuefUhrungeform ist neben der Veränderung de« Bndanachlage auch die Verbindung dee unteren
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eich dann eine generelle Höhenverstellung bei konstanter Neigung der Sitzplatte ergibt.
Gemäß einer weiteren« zu bevorzugenden AuefUhrungeform bestehen
die Längsstreben aus Profilen« in denen die GleitetUcke eingelas-
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sen sind.
Gemäß einer weiteren« zu bevorzugenden AuefUhrungeform sind die Längsstreben massiv oder als vollständig oder weitgehend offene Profile gestaltet und werden von den Gleitstücken umschlossen. Die Längsstreben können in diesem Fall jeden beliebigen Querschnitt aufweisen, z.B. einen rechteckigen Querschnitt, einen quadratischen Querschnitt, einen runden oder einen ovalen Querschnitt. Die Form der GleitetUcke muß in jedem Fall an die entsprechende Form der Längsetreben angepaßt werden. Neben der technisch vorteilhaften Gestaltung ergibt sich auch hier wieder der weitere Vorteil, daß diese Lösung gestalterisch sehr unterschiedlich verwirklicht werden kann.
Gemäß einer weiteren, zu bevorzugenden AusfUhrungsform ist die länge Langsstrebe in ihre« unteren Teil «4t Raeteleiaefttea versehen» in die die torn« Längsatrebe einrasten kann. Dieses Einrasten wird vorzugsweise dadurch bewirkt, dafi die kurze Längsstrebe und der Sits bei« Klappen so «feit angehoben wird, dafi der untere Bereich der kurzen Langsstrebe über den Raeteleaenten zu liegen kommt. Das Raetelement kann dabei z.B. ein Vrrg an der Innenseite der langen Langsstrebe sein« es kann sieh jedoch auch um eine Qcerstrebe handeln, die die beiden Längsstreben
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miteinander verbindet und versteift. Die Form der kurzen LHngaetrebe iet dem entsprechenden Bauelement angepaßt und kann dann/ wenn der Sitz mit der kurzen LMngntrebe abgesenkt wird, in diese* ftaatelement eingreifen. Auf diese Art und Weise kann der Stuhl in der euMmmengeklapptan Stellung gesichert werden, wodurch sich eine verbesserte Handhabung des geklappten Stuhle ergibt.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Sitzvorrichtung aus den in unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden kann. Als geeignete Materialien kommen Holz, Kunststoffe, darunter auch durchsichtige Kunststoffe wie Acrylglas, sowie Metalle in Frage. Bs ist fernerhin auch möglich, verschiedene dieser Materialien miteinander zu kombinieren.
Heitere Vorteile, Merkmale und Anwendungemöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich die aus der nachfolgenden Beschreibung in Zusammenhang mit den Figuren. Darin zeigen:
Fig. l eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung;
Fig. 2 das AusfUhrungebeispiel gemäß Fig. 1 in geklapptem Zustand in der Seitenansicht;
Fig. 3 das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 im geklappten Zustand in einer Frontansicht;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein Gleitstück gemäß der Linie 4/4 in Fig. 1;
Fi9- S ein weiteres Ausführungebeispiel der erfindungsgeraäfiea Sichfcüfts in eines Setmifct, <fer in etwa der Ansicht von Pig. 4 entspricht,
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Langsstrebe in der
Gestaltung gemäß Fig. 5;
35
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yig. 7 «in «alter·· Au*iUhrungebei«pi«l der etrfindungege"
&bull;nMßen eitzvorvlehtung
rig. &bgr; «in· Möglichkeit sutr Höhenverstellbarkeit 6·? Anschlüge;
Pig. 9 ein weiteres AuefUhrungebeiepiel der erfindungsgemäßen fitzvorrichtung.
Ein erstes AuefUhrungebeiepiel der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung« nämlich ein Klappstuhl ist in den Figuren 1 bis 4 dargestellt. Der gezeigte Klappstuhl weist lange Langestreben 1/ 1* sowie kurze Längeetreben 2, 2* auf. Die Sitzplatte ist mit 3 ! bezeichnet. Bs ist darauf hinzuweisen» daß unter Sitzplatte jede
zum Sitzen geeignete Sitzflüche verstanden werden soll, sie muß
also nicht unbedingt die Form einer Platte aufweisen. In den 15
langen Längestreben 1, 1* längsbeweglich gefUhrt sind die oberen
&idiagr; Gleitstücke 4, &Lgr;' und die unteren Gleitstücke 5, 51 angeordnet. &phgr; Die unteren Gleitstücke 5, 5* liegen in der Gebraucheposition/
!>. die der Darstellung der Fig. 1 entspricht/ an den Anschlägen 6,
&igr;' 6* an. Die oberen Gleitstücke 4, 4* stehen im direkten Kontakt
■it den unteren Gleitstücken 5, 51 und übertragen die von der Stizplatte 3 auf die oberen Gleitstücke 4- 4' ausgeübten Kräfte auf die unteren Gleitstücke 5, 5* und damit auf die Anschläge 6, 6·.
Die Gestaltung der Gleitstücke in diesem Ausführungsbeispiel wird am besten aus der Figur 4 ersichtlich. Die langen Längsstreben 1/ 1* sind als teilweise geöffnete Profile gestaltet. Hie in der Zeichnung zu erkennen ist/ handelt es sich hierbei um ein rechteckiges Netallprofil/ welches an der der Sitzfläche zugewandten 30 Seite «ine echlitzartige öffnung 10» 10* aufweist. In der Figur ; sind die Gleitstücke 4, 4* zu erkennen, die ale D-Profile gestal- : tet und bezüglich ihres Spiele so in die Längsstreben 1, 1*
eingepaßt sind» daß sie sich entlang der langen Längsst"*-eber bewegen können. Die beiden oberen Gleitstücke 4, 4· sind mit ; 35 einer Stange 11 miteinander verbunden. Diese Stange 11 kann sowohl nit den Gleitstücken verschweißt, als auch verschraubt
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oder auf andere Heise befestigt sein. Zb vorliegenden Fall weist die SKxplatte Versteifungen 12» 12* auf, die mit einer Bohrung 13, 13' versehen sind, und die die Stange 11 drehbar aufnehmen. I« vorliegenden Fall ist des weiteren noch eine Hülse 14 vorgese-
_ hen, die die Führung der Stange 11 verbessert. Bs ist jedoch &ogr;
darauf hinzuweisen, daß diese Hülse 14 nicht unbedingt erforderlich ist. Die Stange 11 und die Hülse 14 sowie die Bohrung 13 haben einen in wesentlichen kreisförmigen Querschnitt. Die rohrförmigen kurzen Hülsen 16 und 16* sind ebenfalls drehbeweglich auf der Stange 11 angeordnet und dienen dazu, die richtige Diatanz der langen L&igsstreben und der Sitzplatte sicherzustellen.
Die unteren Gleitstücke 5, 5' sind in der gleichen Heise gestaltet, wie die oberen Gleitstücke 4, 4* und werden ebenfalls in dem
Profil der langen LSngestrebe geführt. Die unteren Gleitstücke
sind mit der Stange 20 verbunden, die die entsprechend gestalte- ■ ten Bohrungen 21, 21* in den kurzen Langsstreben durchdringt. Die Stange 20 ist in gleicher Meise mit den unteren Gleitstücken 5, 5' verbunden, wie die Stange 11 mit den oberen Gleitstücken 4, , 4*. Die Bohrungen 21, 21* haben ein geringfügiges Spiel, so daß sich die Stange 20 relativ su diesen Bohrungen drehen kann.
Der obere Bndbereich 2a, 2a' der kurzen LHngsetreben ist mit einer Querstange 22 verbunden, die die Sitzplatte 3 in der 3R gleichen Meise durchdringt, wie die Stange 11. Die Sitzplatte 3 kann somit eine Drehbewegung bezüglich der Stange 22 ausführen.
Die Sitsplatte 3 weist «inen Absatz 25, 25* auf, der dazu dient/ den notwendigen PIstz für die kurzen LMngsstreben zu schaffen. Bs soll jedoch darauf hingewiesen werden, dtO selbstverständlich "® auch eine nicht abgesetzte Sitzplatte verwendet werden kann, wobei dann s. B. entsprechend längere Dietanssttteke 16, 16* verwendet werden.
De* in den figuren 1 bis 4 dargestellt· AusfUhrungsbtispiel waist in einer all arfindungswaaantlioh baaondavi harvorauhabanden
Mai·« «in· Verriegelung auf, di« aioheratellt, daß der Stuhl auch
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in der geklappten Position möglichst stabil ist. Zu diesem Zweck ist eine untere Queretrebe 30 vorgesehen» die den unteren Endbereich der langen Längsstreben 1, 1« miteinander verbindet. Weiterhin sind die unteren Bndbereiche 2b*, 2b der kurzen LSngaetreben/ die ebenfalls eine Queretrebe 31 in diesem Bereich aufweisen, mit Schlitzen 32, 32* versehen, wie am besten aus der Figur 1 ersichtlich ist. Diese Schlitze greifen im verriegelten Zustand in die Queretrebe 30 ein und bewirken so eins verrastung des Stuhles.
Das dargestellte Ausfuhrungsbeispiel weist, wie am besten in der
Figur 3 zu sehen ist, eine weitere Queretrebe 35 auf, die die beiden langen Langestreben in deren oberen Bndbereich Ib, la' miteinander verbindet, auf. Diese Querstrebe, erhöht, wie auch die Querstreben 30 und 31 zum einen die Stabilität des 'Klappstuhles, zum anderen dient sie auch als Lehne. Als zusätzliche Lehne ist, wie am besten in der Figur 1 ersichtlich ist, weiterhin eine Lehne 40 vorgesehen, die in Form einer Queretrebe ausgebildet ist und die an Gleitstücken 41, 41* befestigt ist. Die Gleitstücke sind auf die gleiche Weise &igr;
gestaltet, wie die oberen und unteren Gleitstücke 4, 5 und sind ebenfalls längebeweglich. Die Lehne wird in der Oebrauchsposition durch den Anschlag 42 in der gewünschten Höhe gehalten, wobei dieser Anschlag 42 verstellbar sein kann.
'Das Umklappen des Stuhles aus der Gebrauchsposition (Fig. 1) in die Aufbewahrungsposition (Fig. 2, 3) geschieht folgendermaßen: Die Sitzplatte wird an ihrem hinteren Ende 3a angehoben "JId nach oben bewegt. Um dieses zu erleichtern, ist in der Sitzplatte 3 eine Grifföffnung 45 vorgesehen, in die de* Benutzer mit der Hand eingreifen kann. Mit Abv Sitzplatte 3 bewegt sich gleichzeitig das oberen Gleitstück 4 nach oben. Da Silzplatte und kurze Längestrebe gelenkig miteinander verbunden sind, wird dadurch auch die kurze Längestrebe nach oben, und mit ihrem oberen Bereich 2a/ 2a' auf die lang· Langsstrebe hin bewegt. Dabei
&THgr;6 verschieben eich auch dl· unteren Gleitstück· B, &bgr;1 entsprechend nach oben. Schließlich nimmt der stuhl dio Position ein, di· in Fig. 3 gezeigt ist. Dabei wird di· Sitzplatt· mit der kurzen Lüngsstfebe und den Gleitstücken so weit angehoben, daß sich die
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Schlitze 32 über der Queretrebe 30 befinden· Anschließend werden Sitzplatte und kurze Längestreben abgesenkt« so daß die Schlitze in die Queretreben 30 eingreifen und durch die Schwerkraft an dieser Stelle gehalten werden. Selbstverständlich können auch 'zusätzliche Verriegelungsmechanismen vorgesehen werden.
Falls die Lehne 40 in der Gebraucheposition in einer Lage befindet/ in der das Gleitstück 41 bein Klappen mit dem Gleitstück 4 kollidieren kann/ ist das Gleitstück 41 so gestaltet/ daß es sich ,in dem Profil nach oben bewegen kann. Die Bewegung des GleitetÜcJtes 41 kann nach oben durch einen geeigneten Anschlag begrenzt werden.
Bin Detail einer anderen Ausftthrungsform der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung ist in Figur 5 dargestellt. Dabei sind die langen
Längsstreben 52 als in diesem Fall quadratisches Profil
ausgebildet. Die Gleitstücke 54/ die ebenfalls ein quadratisches Prof«&Igr; aufweisen/ umschließen die Form der langen Längsstreben 52 und können/ wie dies am besten aus Figur 6 ersichtlich ist/ nach oben und nach unj»n entlang den langen Längsstreben gleiten. Die
Stange 56 ist mit dem oberen Gleitstücke 54/ die Stange 57 mit
dem unteren Gleitstück 55 verbunden. Die Stange 57 dient/ wie im Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 4, zur Verbindung mit den kurzen Längsstreben, während die Stange 56 die Sitzplatte trägt. Die lange Längsstrebe kann auch massiv gestaltet sein und kann auch eine beliebige andere Querschnittsform aufwiesen, &zgr;. B. rechteckförmige, dreieckförmig, trapezförmig, sechskantförmig oder, wie in Fig. 7 gezeigt, rund sein. Wichtig ist, daß, wie in Fig. 7 zu sehen ist, das Profil des Gleitstückeo (74 in Fig. 7), dem Profil dor langen Längestrebe (72 in Fig.
7) angepaßt ist. Die lange Längsstrebe ist wiederum mit einer Stange 76 verbunden, die anderen Teile sind entsprechend gestaltet.
Die Figur &thgr; zeigt eine Möglichkeit, zur Höhenverstellung des ,Sitzes. Gezeigt ist eine lange Längsstrebe 82, die mehrere Bohrungen 93/ 84/ 85 aufweist. In diese Bohrung ist ein Anschlag 86 angeschraubt/ gegen den ein Gleitstück 87 anschlägt. Durch Einschrauben des Ansehlgea 86 in die anderen Bohrungen/ kann die Höhe des sifcae. vmränA*vt «erden* Dabei sind prinsipiell drsi ' Gestaltungsfornen möglich! Zum einen kann der Sitz so gestaltet
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Bein, daß nur der Anschlag 6 höhenverstellbar ist. In diesem Fall führt eine Voränderung der Anechlaghöhe auch zu einer Veränderung der Sitzneigung. Weiterhin kann die Position der kurzen Längsstreije gegenüber dem unteren Gleitstück ebenfalls verstellbar gestal- ^ tet werden/ wodurch sich dann in jeder entsprechenden Position ein in seiner Sitzneigung einstellbarer Sitz ergibt.
Außer den formschlüssigen Anschlägen 6/ 86 kann die Verbindung auch so gestaltet werden« daß die Gleitstücke reibschlüssig in jQ bezug auf die lange Längsstrebe gehalten werden, woraus sich dann eine beliebige« stufenlose Verstellbarkeit ergibt.
Bine weitere Ausführungeform der erfindungsgemäßen Sitzvorrichtung ist in Pigur 9 gezeigt. Diese Ausführungeform entspricht prinzipiell der Aueführungeform gemäß den Piguren 5 bis 7. Diese Ausführungsform weist aber eine zusätzliche Einrichtung auf/ die die Handhabung der klappbaren Sitzvorrichtung weiter vereinfacht.
Auf der langen Längestrebe 90 ist längebeweglich das obere Gleitstück 91 geführt. An diesem oberen Gleitstück 91 ist die Stange 92 befestigt/ die mit dem nicht dargestellten zweiten oberen Gleitstück verbunden ist/ und die die ebenfalls tiich;. dargestellte Sitzplatte trägt. An der Außenseite des oberen Gleitstückes ist ein zusätzlicher Bandgriff 93 befestigt/ der im vorliegenden Fall rotationssymmetrisch gestaltet ist und aus einem kurzen zylinderförmigen Stück 94 und einem scheibenarfcigen/ ebenfalls rotationssymmetrischen Teil 95 besteht. Die Verwendung dieses Handgriffes hat den Vorteil/ daß die Sitzfläche damit auf sehr einfache Heise zum Klappen von der eebrauchsposition in die Aufbewahrungsposition angehoben werden kann.
30
Eb wird darauf hingewiesen» daß alle vorstehend beschriebenen
AusfUhrungsbeispiele/ in zwei Stellungen aufgeklappt werden können. Dies geschieht/ indem die Sitzplatte jeweils durch die langen Längestreben durchgeschwungen wird. Damit wird die jeweils g_ andere seit· der Sitzplatt· nach oben gedreht.
«I · Il IfIIII &igr;

Claims (5)

1.
2.
Klappbare Sitzvorrichtung/ welche aus einer Oebrauchspoeition in eine platzsparende Aufbewahrungepoeition umgeklappt werden kann und welche zwei parallel zueinander angeordnete lange Längestreben aufweist/ deren untere Bndbereiche in der wvutaüCiiSpvSi uxOi'i fiüi. uvm oOuSfi &iacgr;&iacgr;&iacgr;&igr;&eeacgr;&udiagr;&igr;&igr;&ngr;&Ggr;&igr;
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IeI zueinander angeordnete kurze Längsstreben, deren untere Bndbereiche in der Qebraucheposition ebenfalle auf dem Boden aufstehen und eine Sitzplatte, welche jeweils zwischen der ersten und der zweiten langen Längestrebe und zwischen der ersten und der zweiten kurzen Läpgsstrebe angeordnet ist/ dadurch gekennzeichnet/ daß an jeder der langen LMngeetreben (It 1') ein unteres Gleitstück (4/ 4') und ein oberes Gleitstück (5/ 5'Jangeordnet ist/ welches sich entlang der jeweiligen Längestrebe zwischen einer ersten Stellung» die der Gebrauchsposition der Sitzvorrichtung zugeordnet ist und einer zweiten Stellung/ die der Aufbewahrungepoeition der Sitzvorrichtung zugeordnet ist/ bewegen kann/ daß die oberen Gleitstücke (5, 5'!gelenkig mit der Sitzplatte (3) und die unteren Gleitstücke (4/ 4') gelenkig mit den kurzen Langestreben (2a, 2a1) verbunden sind/ und daß weiterhin die oberen Bndbereiche (2a/ 2a1) der kurzen Längsstreben gelenkig mit der Sitzplatte (3) verbunden sind.
Klappbare Setzvorrichtung gemäß Anspruch lr dadurch seicn&etr daß sieh eie KuEäeft ftfafCfeisn (2# 2') ifli geklappten Zustand zwischen den langen LSngsstreben (1/ 1') befinden, und daß die Verschiebelänge der oberen Gleitet&cke 4, 4·) so beschaffen ist, daß die Sitzplatte (3) von der Aufbewahrungsposition aus in beide Richtungen in die Gebrauchsposition geklappt werden kann.
Setzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet/ daß die Verbindung zwischen der langen Langestrebe (1, 1*) und
der filmplatte (3) iowie die verbindung !wischen der kurzen Längsstrebe (2/ 2') und der sitzplatte (3) in bezug auf die obere und untere fliehe der flittplatte (3) unsymmetrisch
angeordnet let*
6
4. Sitzvorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-3/ dadurch gekennzeichnet/ daß die unteren Gleitstücke (4/ 4*) in der Oebrauchsposition an Anschlägen (6/ 6') anliegen.
IQ
5. Klappbare Sitzvorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-4/ dadurch gekennzeichnet/ daß die der Gebrauchsposition zugeordnete Stellung der unteren Gleitstücke (4/ 4f) in der Höhe veränderlich ist.
6. Klappbare Sitzvorrichtung gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet/ daß die Anschläge (86) höhenverstellbar
sind.
7. Klappbare Sitzvorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-6/ dadurch gekennzeichnet/ daß die langen Längsstreben (1# I1) und/oder die kurzen Längestrebe&eegr; (2/ 2') als zumindest im Bereich der Gleitstücke (4/ 5) offene Profile gestaltet sind.
8. Klappbare Sitzvorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1-6/ dadurch gekennzeichnet/ daß die langen Längsstre-
ben und/oder die kurzen Längestreben als geschlossene/ rechteckförmige/ quadratische/ runde/ dreieckförmige oder ovale Profile gestaltet sind/ an die die Form der Gleitstücke entsprechend angepaßt ist.
9* Klappbare Sitzvorriehtung geoSß eine« der Ansprüche 1*8, dadurch gekennzeichnet/ daß eine Rastvorrichtung angeordnet ist» in die der Stuhl in der Aofiitigsposition rastend gehalten ist.
10· Klappbare Sitzvorrichtung gemäß mindestens einen der Ansprache 1-9/ dadurch gekennzeichnet/ daß an den oberen Gleitetücken (91) ein Griffetüek (93) angeordnet ist.
»ft t · · i * · · i
11. Klappbar· eitfvorrlehtung gsmMß ffllndaatane alnam dar AnaprU eha 1 - 10/ dadurch gekennzeichnet, daß dar Stuhl lumindaat tallwalaa aua durehalohtlgam oder nlehtdurehalehtlgam
Kunat*to«£ baetaht.
6
12. Klappbar· Sitzvorrichtung gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet# dafl die Vorrichtung zumindest teilweise aus Metall besteht.
15. Klappbare Sitzvorrichtung gemäö mindestens einem äer Ansprü che 1-12/ dadurch gekennzeichnet» daß die Sitzvorrichtung zumindest teilweise aus Holz besteht.
■ I · t «f »
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