DE8803017U1 - Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende Mittel - Google Patents
Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende MittelInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende Mittel
Die Erfindung betrifft einen Applikator gemäß Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Bin Applikator dieser Art ist durch die US-PS 3,212,120 bekannt. Dort besteht das Auftrageelement aus einem Kugelkörper.
Dessen Träger bildet das Gehäuse selbst, und zwar in Form einer auf die sphärische Gestalt des Auftrageelements
abgestimmten Hülse. Letztere ist mit dem Rand des topfförmigen Gehäuses des Applikators verklipst. Die Benetzung
des Auftrageelements geschieht dort über einen spindelverlagerbaren
Druckboden, welcher die desodorierende FüllsubsCanz nachführt.
Bin Applikator dieser Art ist baulich relativ aufwendig und gebrauchetechnisch nachteilig zufolge der erforderlichen
Nachstellbarkeit.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Applikator
in baulich einfacher, handhabungsgttnstiger Weise so
auszubilden, daß unabhängig von der Lage eines solchen Spenders stets die Bereithaltung an unmittelbar ausgabebereitem
Flttssigmittel bis zur restfreien Ausgabe sichergestellt ist,
ohne eine auch direkte Benetzung auszuschließen.
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Diese Aufgabe ist insbesondere durch den Gegenstand des Anspruchs 2 gelöst.
Brfindtrogsgemäß ist diesbezüglich so vorgegangen, daß das
Auftragselement ein Speicherkörper ist, der über einen in
das flüssige Mittel eingetauchten Docht benetzbar ist. Das nacht nicht nur eine komplizierte Ausgabenechanik verzichtbar,
sondern bringt mit einfachen Mitteln eine bis zur vollen Reetauegabe vorliegende, optimale Funktionsbereitschaft
des Applikators. Der Speicherkörper ist aufgrund der Kapillarwirkung
des Dochtes stets mit einer Anfangsmenge versor» gt. Diese reicht erfahrungsgemäß für den üblichen Gebrauch
auch bereits aus. Die weitere Benutzung bringt jedoch eine spontane BenetzungeaufStockung des Speicherkörper&bgr;, dies
aufgrund der natürlichen Lageveränderung solcher Spender; der Spender wird beim Gebrauch in der Regel in Kipplagen
gebracht, so daß das Plttssigkeitsmittel eine immer wieder
•intretende Direkt-Benetzung schafft. Diese Art der Plttsslgmittelversorgung
hat überdies einen günstigen Misoheffekt.
Vorteilhaft* Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung
ergeben sich anhand der nachfolgenden Unteransprttchet
So erweist es sich im Hinblick auf «in« ein· gut« Vorteilung
und homogen« Kontaktfläch· bildend« Ausgestaltung als vorteilhaft aus, daß der Speioherkörper zumindest äußerlich als
Textilkörper ausgebildet ist. Bier empfiehlt sieh in
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meinen feit gebundene« seidenartige· Textilmaterial. Sei
vereehleißersaheinungen kann der Textilkörper sogar gewendet
werden. Weiter wird vorgefanlage», daß der Docht nittig in
einer Halterung gefangen iatr die über kuppelartig gewölbte
Speiehen an Trägerrand gehalten iet. Die nittige Anordnung
dee Dochtes schafft gleichberechtigte Verteilungsverhältniese
für das den Speicherkörper benetzende FlUssigmittel. Die
Speichenstruktur des Trägere läßt darüber hinaus Zwischenräume fUr die sich einstellende direkte Nachbenetzung frei.
Die wie ein Strebwerk liegenden Speichen führen insgesamt zu einer kuppelartigen bzw. sphärischen, exponierten Trägerflache,
die einen hautsympathischei* Austrag vermittelt. Um
einen innigen, über längste Gebrauchszeiten erhaltenbleibenden
Verbund zwischen Docht und dem Speiaherkörper zu vermitteln,
wird weiter so vorgegangen, daß in der Halterung zum Auftrageelement weisende, den Docht haltende Widerhaken
ausgebildet sind. Bs kann sich hier um, konkret gesagt,
einzelne Widerhaken handeln; andererseits ist natürlich auch eine das entsprechende Profil aufweisende rotationssymmetrisch©
Widerhakenrippe denkbar. Die entsprechende Ausrichtung der Widerhaken erlaubt es, den Docht nach kürzestem Binschubweg
zu fixieren. Endlich erweist es sich noch als vorteilhaft, daß das Auftragselement randseitig zwischen dem Träger
and eines Oberwurfring kAinsMNjnhnitegt iet. Der
kann ie Wege der Sehraub- oder aach einfach Klipeverbindung
zugeordnet sein. Die periphere Klummf&igr;u1terung schafft fiber*
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dies eine Dichtzone. Das ganze läßt sieh von einer schutzkappe
versehließen, so daß Diffusion unterbunden wird«
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Aueführungsbeispielee näher
erläutert. Bs zeigt
Fig. 1 den erfindungsgemäß ausgebildeten Applikator mit
zugeordneter Schutzkappe in Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht hierzu, jedoch bei abgenommener Schutzkappe,
zwar in gegenüber Fig* 2 vergrößerter Wiedergabe,
Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung als Explosionszeichnung und
Fig. 6 die Herausvergrößerung des Anschlußbereichs zwischen
Docht und Speicherkörper.
Ger dargestellte Applikator bestellt aas eine« ein Flüesigmittel
1 enthaltenden Gehäuse 2 in Form eines Fläschehens,
vorzugsweise aas Glas. Der Hals 3 dee ia wesentlichen zylin-
162981 19 676 na,/P/G 16.02.
drieah gehaltenen Gehäuses 2 trügt Außengewinde 4, welches
mit dent entsprechenden Innengewinde einer Schutzkappe 5 zusammenwirkt.
Die Schutzkappe S übersängt den Kopf 6 des Applikator« und
tritt mit einer inneren Ringeohulter 5' dichtend gegen den
oberen Ringeockelabechnitt des Außengewindes 4. Die Schutzkappe
S besteht aus Kunststoffmaterial.
Die öffnung 8 des Halses 3 nimmt einen Träger 9 auf. Letzterer
besitzt einen in Richtung des FlUssigmittels 1 weisenden
Steckkragen 10. Auf der Außenseite der Ringwand des Steckkragens befindet sich ein Ringwulst 11, der dichtend an der
korrespondierenden Höhlungswand 12 des Halses 3 anliegt. Die ansonsten im wesentlichen zylindrische Ringwand des
Trägers bildet oberseitig einen das ebene Stirnende 13 des Flaschenhalses 3 übergreifenden Rand 14 aus. Ringwand und
Rand 14 haben die Form eines rotationssyrametrischen Winkelprofile.
Beide Winkelschenkel sind gleicher Dicke.
Den Innenquerschnitt des Trägers 9 überspannen sphärisch gewölbte
Speichen 15. Bs sind insgesamt vier solcher Speichen vorgesehen. Letztere erstrecken sich in gleichen Winkelabständen
«ad belassen zwischen sieh sektorale Darchbrechasgen
16. Die Speicheltfolge kann dichter sein als dargestellt.
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Die Ober&aifce der konvex gewölbten Speichen IS und die ößereeite
dee Rundes 14 bilden die Abettltzflüohe für ein Auf«
tr«g»i>"i«f=K?f»f 17. Letzteres fungiert ale SpeieherW5rper
iweoke Applikation des Flüseigmittele 1. Der Speieherkörper
ist über einen in das ilüseige Mittel 1 eintauchenden Doaht
18 benetzbar.
Im Bereich dee Trägere 9 ist der Docht 18 mittig in einer
Halterung 20 gefesselt. Bezüglich dieser Halterung handelt es sich um ein dem Träger angeformtes Röhrchen. Das Röhrchen
ist dem Träger 9 materialeinheitlich angeformt und
weist in Richtung des FlUssigmittels 1. Seine axiale Länge
überragt die Sehne des Spannbogens der Speichen 15, tritt aber nicht über die untere Stirnseite des Kragens 10 vor.
Die Oberseite der Rippen 15 läuft wölbungsnsäßig in den Stirnrand
20' des Röhrchens 20 bzw. der Halterung 20 ein {vergl.
Fig. 6). Das dortige Ende 18' des Dochtes 18 überragt die tragflächenbildende Oberseite des Trägers um ein geringes,
d. h. dieses Ende dringt etwas J.n den übergespannten Speicherkörper
ein, der zumindest äa&erlich als Textilkörper 21
realisiert ist. Konkret handelt es sich um ein ausgestanztes Scheibchen aus textiles Gewebe, insbesondere Seide. Die
Speicherkapazität ist beim dargestellten Ausflifr? „^oeispiel
162981 19 676 MB. /P/G 16. 02 .1988
vergrößert durch eine untergelegte Filzscheibe 22 oder dergleichen.
Natürlich kann auch gleich von einem die maximale Dicke des gesamten Speicherkörpers aufweisenden Zuschnitt
aasgegangen werden. Aufler der Vergrößerung des Speichervolumens durch die Filzscheibe 22 ergibt sich auch eine weichere,
die Struktur der Speichen 15 verwischende Auftragsfläche.
Om den Docht 18 in innigem Kontakt zum diesen stirnseitig
fiberlagernden Auftrag^element 17 zu halten, sind in der
Halterung 20 zum Auftragselement 17 weisende, den Docht 18 haltende Widerhaken 23 angeformt. Diese können auch als
durchgehende Ringrippe realisiert sein. Die Zuordnung des Dochtes 18 geschieht von unten her. Bier wirken die spitzwinklig
zur Längsmittelachse x-x der Dochtführung ausgerichtete Flanken 23' nicht nur zentrierend, sondern auch einstecker
leichternd .
Der Flankenwinkel beträgt oa. 45*. Dagegen ist die steilere Flanke 23" der Widerhaken 23 senkrecht zur Längemittelachse
x-x dee Dochtverlaufe ausgerichtet.
Die Widerhaken 23 oder alternativ die entsprechend rotationssymmetrisch
verlaufende Innenrippe der Halterung 20 liegt etwa im unteren Drittel derselben. Wie ersichtlich, setzt
eich der Verlauf der spitzwinklig ausgerichteten Flanke 23*
bit in die ebene der Mantelwand der rohrohenförmigen Halterung
20 fort. Oat Röhrehen spitzt also in dieeer Richtung
Vom 162961 19 676 MU./P/0 16.02.1986
•••ti»··.· .
aus. Die Konsequenz ist ein entsprechend großer Trichter für das Einstecken des Dochtes 18.
Der Docht kann aus üblichem Baumwollmatmerial bestehen, also aus einer Schar schwach gedrillter Filamente.
Neben dem klemmenden Einsatz des Trägers 9 ist diesel noch durch einen axialen Oberwurfring 25 lagegesichert. Der Ring
laßt eine zentrale Durchbrechung 26 in einem Durchmessermaß frei, welches etwas größer ist als der lichte Durchmesser
des Steckkragens 10. Hie ersichtlich, läuft die Oberseite
der Speichen 15 in die horizontale Oberseite dee aufliegenden
Randes 14 des Trägers ein, also beabstandet von der dortigen Innenkante 27 des Trägere 9. Die Unterseite der
besagten Speiche 15 läuft in die zylindrische Innenwand des Steckkragens 10 ein.
Der Oberwurfring 25 weist im Querschnitt Hinkelform auf,
aber entgegengerichtet zur Hinkelform de· Trägere und diesen übergreifend, wobei der horizontale Ringschenkel 25' klemmend
den Rand des textlien Auftrageelemente 17 Ubexfängt und
der periphere ale Ringwand umlaufende vertikale Schenkel 25'* des Oberwurfringe· 25 mit einem inveraen Klipewulat 28
eines dem Hals 3 im dortigen Bereich angeformten Gegenwulst 29 untergreift. Der ebenfalls aue flexiblem Kunststoff
bestehende Oberwurfring 25 wirkt dabei zugleich abdichtend. Der Hinkelscheitel de· Oberwurfringee 25 iet konvex kanten-
VQNi 162981 19 f76 MU./P/g 16.02.1988
&Oacgr;' '&phgr;«' '.»' '».' ·»»' ·&kgr; >
verrundet, so daß der Kopf 6 insgesamt eine auftragssympathische Funktion erhält.
Zum erleichterten Aufklipsen des Oberwurfringes 25 ist dem Gegenklipswulst 29 eine Auflaufschräge 30 vorgeschaltet.
Die korrespondierende Innenfläche des Oberwurfringes 25 nimmt dagegen einen vertikalen Verlauf etwa bis auf Höhe des
Stirnrandes 13 des Gehäuses 2. Docht, also im Inneneckenbereich des im Querschnitt winkelförmigen Oberwurfringee 25
liegt ein durch Materialanhäufung erzeugter einwärts gerichteter Verspr&ag 31, dessen vertikale Innenfläche mit Abstand
steht zur korrespondierenden vertikalen Randfläche des Ränder·'
14. Hierdurch ist Raum 32 geschaffen für das Übereckziehen
dee pnripheren Abschnitts 17* des Auftrageelemente 17.
Mit anderen Worten, es ergibt sich eine winkelförmige Kleemfuge,
welche mit hoher Sicherheit die Lagentreue des Auftrageelements 17 bewirkt. Die vorliegende zweidimensional
Klemmfuge hat durch entsprechende Raumgebung nach unten hin noch so genügend Freiraum, daß selbst nicht exakt zugeschnittene
bzw. ausgestanzte Auftragselemente 17 im durch Wandungsversatz
erzeugten abwärts anschließenden Ringraum 33 verschwinden können.
Das ständige Eintauchen des Dochtes 18 in das FlUssigmittel
1 bewirkt eine entsprechend ständige Benetzung bzw. das Feuchthalten dee al· Speieherkörper realisierten Auftrageelemente
17* Auf dieee Weise iet ein sofortiger auegabeeeiti-
VGMt 162981 19 676 Mü./P/Q 16.02.1988
.". .··,.", "1J.'4. .| "".
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ger Vorrat vorhanden, der sich bei Benutzen des Applikators
spontan ergänzt aufgrund der Verlagerung des Gehäuses 1, die je nach körperseitigem Auftragebereich auch sogar zu einem
"auf den Kopf Stellen" des Applikators führt, so daß es dann
zu einem vollflächigen unmittelbaren Kontakt zwischen Flüssigmittel
1 und dem Auftragselement 17 kommt, und zwar zufolge der Durchbrechungen 16 im Träger 9.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung
dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentliciä, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht
sind.
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Claims (5)
1. Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende Mittel zur Körperpflege, mit einen trägergestutzten Auftrage
eleihent, welches nit den Flttseigmittel benetzbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Auftragselenent (17) ein Speicherkörper
ist, der über einen in das flüssige Mittel (1) eingetauchten Docht (18) benetzbar ist.
2. Applikator, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Speicherkörper zumindest äußerlich als Textilkörper auegebildet ist.
3. Applikator, insbesondere nach einem oder mehreren der
fte, £a&£@& ge&easse&efeset, dad de*
Docht (18) mittig in einer Halterung (20) gefangen ist, die
Ober kuppelartig gewölbte Speiehen (IS) am Trägerrand (14)
gehalten ist.
VSHs 162981 19 676 MB./BQ 13.4.1988
• i.. i :j .2 '····.
4. Applikator, insbesondere nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, daß in der
Halterung (20) sum Auftrageelement (17) weisende, den Dooht
(18) haltende Widerhaken (2&THgr;) ausgebildet sind.
5. Applikator, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Aneprttohe, dadurch gekennzeichnet, daß das
Auftragselement (17) randseitig zwischen dem Trager (9) und
einem überwurfring (29) klemmgehaltert ist.
VG8S 162981 &iacgr;» $76 tffi./Hö 13.4.1988
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803017U DE8803017U1 (de) | 1988-03-05 | 1988-03-05 | Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende Mittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803017U DE8803017U1 (de) | 1988-03-05 | 1988-03-05 | Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende Mittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803017U1 true DE8803017U1 (de) | 1989-07-06 |
Family
ID=6821522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803017U Expired DE8803017U1 (de) | 1988-03-05 | 1988-03-05 | Applikator für flüssige, insbesondere desodorierende Mittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803017U1 (de) |
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