DE8802839U1 - Einsteckschloß mit stulpseitiger Ölöffnung - Google Patents
Einsteckschloß mit stulpseitiger ÖlöffnungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Einsteckschloß mit etulpseitiger
ölöffnung zum Einführen einer ölkännchenttille oder dergleichen.
Bs sind bei Einsteckschlössern sogenannte Drucköler bekannt,
di<c in einem Einsatz eine federbeaufschlagte Kugel besitzen,
welche die ölöffnung verschließt. Zum ölen des Schloßeingerichtes
wird die Kugel aus ihrer Verschlußstellung mittels der ölkanne heat ül Ie zurttcücgedrttckt und &aacgr;&&bgr; öl eingeträufelt.
Eine solche Ausgestaltung verteuert die Herstellung eines Bit steckschlosses.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einsteckschloß der in Rede stehenden Art in herstellungstechnisch
einfacher Weise so auszugestalten, daß die ölöffnungen preisgünstig fertigbar sind.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem gattungsgemäßen Einsteckschloß
entweder durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 oder durch diejenigen des Anspruchs 4. Die Unteransprüche
stellen vorteilhafte Weiterbildungen dar.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine äußerst preisgUn-■tig
herstellbar· ölöffnung zum Einfuhren einer ölkännohen-
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tülle geschaffen. Gemäß der in Anspruch 1 herausgestellten
Varianten handelt es sich dabei um einen einteiligen, elastischen Kunststoffeinsatz, der als Massenartikel preiswert im
Kunststoffspritzverfahren herstellbar ist. Nach seinem Einsetzen
in eine entsprechend große Bohrung der Stulpplatte liegt bereits die verschließbare ölöffnung vor. Die Verschlußelemente
sind die sternförmig angeordneten, wegbiegbaren Einzellamellen, die beim Einführen der ölkftnnchentülle
in Einwärtsrichtung federnd ausweichen, um nach erfolgtem Olvorgang wieder zufolge ihrer Eigenelastizität La die Verachlußstellung
zu treten. Es bietet sich insbesondere an, einen solchen Kunststoffeinsatz oberhalb der Falle anzuordnen.
Bei einem ölen bzw. Einblasen von Graphit in das Schloßeingerichte
gelangen die schmierenden Partikel bestimmungsgemäß in den entsprechenden Bereich des Schloßeingerichtes.
Das Einbauen des Einsatzes in die Stulpplatte läßt sich leicht bewerkstelligen· Während der Binsteckbewegung wird
das die Klipsschu7.ter ausbildende Ende der Topfwand zusammengedrückt,
um nach erfolgter Eineetzbewegung hinter die Rttckflache
der Stulpplatte im Bereich der Bohrung zu treten. Da in der eingesetzten Lage sich auch der auswärts ragende
Bodenkragen an der Prontflache der Stulplatt« abstützt, ist
eine axiale Unverschieblichkeit des einsatzes gewährleistet.
Eine weitere Aufgabe erfüllt der Bodenkxagsn dadurch, daß er
die Binsteckbewegung des topfförmig gestalteten Einsatzes
begrenzt.
162991 19 68* Dr.R./8,/RL 24« fbruag
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Die andere eriindungsgenllAe Version zeiahnet sioh daduroh
«us* daft Ittr di· ölöffnung kein eueätzliehes Bauteil #rforderlieh
ist. Dieses wird erreicht duroh ledigliahe Gestaltung des Riegels, welcher mit einen Kanal versehen wird,
deeaen Länge größer ist als die Dicke der Stulpe. Nimmt der
Riegel die zuriickgeeohloeeene Stellung ein, befindet sich
der Kanal, von der Stulpfrontseite her gesehen, in einer Versteoklage♦ Bin Schmieren des Schloßeingerichtee im Bereich
des Riegels ist dann nicht möglich. Um ein Schmieren vornehmen zu können, ist der Riegel vorzuschließen, so daß
dann der Kanal mit seinem Ende Über die Stulpvorderfläche
vorgetreten ist. In die dann freiliegende öffnung kann die ölkännchentttlle eingeführt werden, um das Schmiermittel ins
Schloßinnere einzubringen. Insbesondere empfiehlt es sich, den Kanal auf der Riegelbreitfläche vorzusehen, weil dann
das Schmiermittel am besten zu den bestimmungsgemäßen Stellen des Schloßeingerichtee gelangt. Unterstützt wird dieses
dadurch, daß der Kanal in eine Stufe zwischen Riegelkopf und Riegelschwanz ausläuft. Wenn der Kanal auf derjenigen Riegelbreitseite
vorgesehen wird, die auf der Seite der Fallenschräge liegt, führt dieses dazu, daß trotz Vorhandensein
eines Aufschlages an der Tür in der vorgeschlossenen Riegelstellung
bei geöffneter Tür bequem ein Schmieren des entspre-
wegen der guten Zuganglichkeit des Kanäle.
Ausftthrungebeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren
1*6 erläutert. Be zeigti
Pig. 1 eine Ansieht einee erfindungegemäß gestalteten
fiinstttükschlosses,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung eine ausschnittsweise
Frontansicht der Stulpplatte im Bereich der Falle mit in dem dortigen Bereich vorgesehener, von
einem elastischen Kunststoffeineatz gebildeter ölöffnung,
Fig. 5 einen Ausschnitt des Einsteckschlosses bei vorge-Bchlossenem
Riegel, wobei die von einem Kanal gebildete ölöffnung mit ihrem einen Bnde vor
der Stulpvorderfl&che liegt und
Em» als Saases ait der gifte? 1 feesels&aste
besitzt eine Stolpplatte 2 «it aa ihr befeetigten, rechtwinklig zu ihr stehenden SehioSfeodea 3. la paralleler Anordnung
zu letzteren lit eine Sohloßdeoke 4 «fehaltert, die mittels
Sahrauben 5 festgelegt ist«
Im oberen Bereich des Einsteckschlosses 1 ist eine Falle 6
geführt. Deron mit einer Fallenschräge 7 ausgestatteter FaI-lenkopf
8 durchsetzt eine konturenangepaßte Durchtrittsöffnung 9 der Stulpplatte 2. Der Fallenkopf 8 setzt sich fort
in einen ins Schloßgehäuse ragenden Fallenechwanz 10. Zurückziehbar
ist die von einer nicht dargestellten Feder in Vortrittsrichtung belastete Falle 6 mittels einer in Schloßboden
3 und Schloßdecke 4 gelagerten Drückernuß 11.
Oberhalb der Falle 6 ist eine ölöffnung zum Einführen einer
ölkannchentttlle vorgesehen. Gebildet ist diese ölöffnung von
einem Kunststoffeinsät&zgr; 12, welche öffnung durch in sternförmiger
Anordnung liegende, wegbiegbare Einzellamellen 13
verschlossen ist. Bs handelt eich um einen topfförmig gestalteten
Kunststoffeinsatz 12, der im Bereich des Topfbodens 14
durch in gleicher Winkelverteilung angeordnete sternförmige
Einschnitte 115 die Lamellen 13 bildet. Beim AusfUhrungsbeispiel
sind drei Diametralschnitte in gleicher Winkelverteilung
vorhanden unter Bildung von sechs Einzellamellen 13. Diese Einzeliamellen gehen von einem auswärts ragenden Bodenferafea
16 aft». W4e ans ?4§. 4 se exsehen iefe, verlattfea die
Einzellamellun zum Topfinneren hin leicht ansteigend. Am dem
Topfboden 14 gegenüberliegenden Ende besitzt die Topfwand 17 eine Verdichtung 18 cutter Bildung einer Klipsschulter 19. tust
VMR: 162981 19 684 Dr.R./S./RL· 24. Febrcwr 1988
ti ta«« ·« («&igr;* &Ogr; < · Il
Abstand zwischen dieser und den Bodenkragen 16 entspricht
der Diake der Stulpplatte 2. zum Einstecken dee Künstötoffeineatzes
12 ist die Stulpplatte 2 alt einer im Grundriß kreisförmigen Öffnung 20 versehen, deren Durchmesser dem
Außendurehmesser der Topfwand entspricht. Mährend der linse
tzbewegung erfolgt ein Zusammendrücken des Einsatzes 12 im
Bereich der Verdickung 18. Die Binsteckbewegung wird begrenzt
durch den Bodenkragen 16. Dann hintergreift die Klipsschulter
19 die Rückfläche der Stulpplatte 2 im Randbereich der Durchbrechung 20. Zum Schmieren des Schloßeingerichtes
im Bereich der Falle wird die ölkännchentUlle oder dergleichen unter Zurttckbiegen der Binzellameilen 13 in das Einsatzstück
12 eingeführt. Nach erfolgter Schmierung und Zurückziehen der Tülle kehren die Einzellamellen 13 in ihre die ölöffnung
verschließende Lage zurück.
Im Bereich des eine Durchbrechung 28 der Stulpplatte durchsetzenden
Riegels 21 wird die ölöffnung von einem die Riegelbreitfläche 22 des Riegelkopfes 23 anschneidenden Kanal 24
gebildet. Letzterer befindet sich auf derjenigen Riegelbreitfläche 22, die auf der Seite der Fallenschräge 7 liegt. Der
Kanal 24 lauf4- dabei in eine Stufe 25 zwischen Riegelkopf
und Riegelschwanz 26 aus.
Schließen des Riegels 21 geschieht mittels eines Prof11-schließzylinders
27. Es wird dabei zweitourig vorgescfc? ssen. Hach Schließen der ersten Tour befindet sich der Kanal
24 noch innerhalb des Schloßgehäuses. Erst nach zweitourig
vollständig vorgeschlossenem Riegel überragt das den Riegelschwanz
26 abgewendete Ende 24* des Kanals die Stulpvorderf lache 2 ·. Da die Länge des Kanals 24 großer ist al? die
Dicke der Stulpplatte 2, stellt der Kanal 24 eine öffnung zum Schloßinneren dar, durch welche Schmiermittel in das
Schloßinnere gelangen kann. Zum Schmieren des Schloßeingerichtes in dem riegelseitigen Bereich wird ebenfalls eine
ölkännchentülle verwendet, die in das über die Stulpplatte 2
vorstehende Ende 24* das Kanals 24 eingeführt wird. Das Schmieren verlangt daher bei geöffneter Tür das vollständige
Vorschließen des Riegele 21. Ist der Schmiervorgang beendet, so ist der Riegel wieder zurückzuschließen, so daß sich dann
der Kanal 24 in einer Verstecklage innerhalb des Schloßgehäus··
befindet.
Di· Läng· des Kanal· 24 ist ferner derart, daß auch nach
Vornchließen d·· Riegel· um nur «in· Tour der Kanal 24 «ich
noch in Versteoklage innerhalb d·· Sehloßgehäuses erstreckt.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind «rfindungew«a«ntlioh, auoh
■ow«it al« in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht
sind.
i::M::ii"i ">K &Ggr;1;1-!
Claims (7)
1. Einsteckschloß nit stulpseitiger ölöffnung zum Einführen
einer ölkannchentttlle oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem elastischen Kunststoffeinsatz (12)
gebildete öffnung durch in sternförmiger Anordnung liegende, wegbiegbare Einzellamellen (13) verschlossen ist.
2. Einsteckschloß, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffeinsatz (12) oberhalb der
Falle (6) angeordnet ist.
3. Einsteckschloß, insbesondere nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, Jaß der
Einsatz (12) topfförmig gestaltet ist, im Bereich des Topfbodens
(14) die Einzellamellen (13) formt, die von einem auswärts
ragenden Bodenkragen (16) ausgehen, und daß die Topfwand (17) am gegenüberliegenden Ende eine Klipeschultsr (19)
besitzt·
VMRi 162981 19 6S4 Dr.R./B./KJj 24. Februar 19S5
4. Einsteckschloß nit stulpeeitiger ölöffnung son Einführen
einer ulkännchentülle oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß die ölöffnung von einen die Riegelfläche (22) anschneidenden,
in vorgeschlossener Riegelstellung mit seinen Ende (24') über die Stalpvorderflache (2*) vorgetretenen
Kanal (24) gestaltet ist, dessen Länge größer ist als die Dicke der Stulpplatte (2).
5. Einsteckschloß, insbesondere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (24) auf der Riegelbreitfläche
(22) vorgesehen ist.
6. Einsteckschloß, insbesondere nach einen oder nehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (24) in eine Stufe (25) zwischen Riegelkopf (23) und
Riegelschwanz (26) ausläuft.
7. Einsteckschloß, insbesondere nach einen oder nehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kanal (24) auf derjenigen Riegelbreitfläche (22) angeordnet ist, die auf der Seite der Fallenschräge (7) liegt.
162951 15 684 Dg.R./S./RL 24. Fsbruar 198g
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE8802839U DE8802839U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Einsteckschloß mit stulpseitiger Ölöffnung |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE8802839U1 true DE8802839U1 (de) | 1989-07-06 |
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Family Applications (1)
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| DE8802839U Expired DE8802839U1 (de) | 1988-03-03 | 1988-03-03 | Einsteckschloß mit stulpseitiger Ölöffnung |
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|---|---|
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1988
- 1988-03-03 DE DE8802839U patent/DE8802839U1/de not_active Expired
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