DE8802368U1 - Krankenbett - Google Patents
KrankenbettInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G7/00—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
- A61G7/002—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame
- A61G7/012—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons having adjustable mattress frame raising or lowering of the whole mattress frame
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Description
Diese. Al,! B 120/8
Die Erfindung bezieht sich auf ein Krankenbett mit einem auf einem fahrbaren Untergestell gelagerten, höhenvsrstellbaren
und verschwenkbarem Bettrahmen, dessen Verstellbewegungen über am Untergestell gelagerte und
den Bettrahmen tragende Hubstempel mit teleskopartig von einem Antrieb auseinander- und zusammenfahrbaren
Hubrohren erfolgt.
Bei derartig bekannten Hubstempeln wird die Verschiebung der Hubrohre durch ein Druckmittel über eine Fußpumpe
/ oder über ein Seilgetriebe vorgenommen und hierfür haben die Hubstempel eine verhältnismäßig große Bauausführung
und eine ungünstige Betätigung.
Aufgäbe ä$z Erfindung ist es, ein Krankenbett mit
kompakt aufgebauten und leicht bedienbaren sowie sicher wirkenden Hubstempeln zu schaffen, die trotz kleiner
Bauausführung eine günstige Hubhöhe ergeben.
f &iacgr; i &iacgr; i · i · «
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanepruches 1 gelöst, wobei
noch die in den Unteransprüchen aufgeführten Gestaltungsmerkmale vorteilhafte Weiterbildungen der Aufgabenlösung
darstellen.
Der Gegenstand der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf
deren Kombination.
Das erfindungsgemäße Krankenbett ist für die in waagerechter Ebene erfolgende Höheneinstellung sowie die innerhalb
der Höhenbewegung erfolgende Neigungseinstellung des Bettrahmens mit kompakt ausgeführten Hubstempeln ausgerüstet,
die über einen elektrischen Getriebemotor vom im Bett liegenden Kranken in einfacher Heise in die jeweilige
Bewegung versetzbar sind, wobei über eine höhenverfahrbare Ein- oder Mehrfach-Gewindespindel die Hubrohre auseinander-
und zusammenfahrbar sind.
Der elektromotorische Antrieb ist dabei in vorteilhafter
Weise unterhalb des Bettrahmens weitestgehend unsichtbar gelagert und bewegt sich mit der Gewindespindel und den
Hubrohren in die jeweilige Stellung mit, so daß nach außen lediglich Teleskoprohre erkennbar sind.
Die Hubstempel sind einfach aufgebaut, kostensparend herstellbar und günstig zwischen Bettrahmen und Unter«
gestell angeordnet und zeigen eine dauerhaft haltbare Punktion.
&igr; t i * * ♦ · # I
Die höhenverschraubbare Ein- oder Mehrfach-Gewindespindel
nimmt in günstiger Heise die Schubkräfte auf und dient somit als tragendes Teil und die teleskopartig auseinanderfahrbaren
Hubrohre in Verbindung mit dem FUhrungs-
daß die Belastung der Hubstempel in beiden Richtungen äußerst günstig verteilt ist und eine verschleißarme
und dauerhaft haltbare Ausführung der Hubstempel gegeben ist.
Anhand der Zeichnung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Krsp.fcsnhsttss sit durch Kubsiespsi höhenvsrstellbarenr,
Bettrahmen,
( ) Fi9· 2 eine Seitenansicht im teilweisen Schnitt durch
einen Hubstempel in der eingefahrenen Stellung seiner Hubrohre,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Hubstempel mit elektrischem Antrieb.
Mit (1) ist ein fahrbares Untergestell eines Krankenbettes bezeichnet, auf dem ein höhenverstellbarer und in vertikaler
Richtung verschwenkbarer Bettrahmen (X) gelagert int, dessen Verstellbewegungen über am Untergestell (1)
gelagerte und den Bettrahmen (2) tragende Hubstempel (3) mit teleskopartig über einen Antrieb (4) auseinander-O
und zusammenfahrbaren Hubrohren (5, 6) erfolgt.
Der Antrieb (4) J^t unterhalb des Bettrahmens (2)
angeordnet und mit dem oberen Ende einer in einer feststehenden Mutter (?>
verdrehbaren Ein- oder Mehrfach« Gewindespindel (&bgr;) bewegungsraäßxg gekoppelt und mit dieser
sowie de» inneren Hubröhr (5) höhenverfahrbar verbunden.
Der Antrieb (4), vorzugsweise Elektromotor, ist mit
seinem Getriebe (9) an und in einem Lagerkörper (10)
gehalten, an dem das innere Hubrohr (5) mit seinen oberen Ende befestigt ist.
&psgr; &psgr; * W IB·· ·
Das untere Ende des inneren Hubrohres (5) ist über einen Mitnehmer (11) mit dem benachbarten, äußeren Hubrohr
(6) bewegungsmäßig verschieblich verbindbar.
In dem inneren Hubrohr (5) ist ein im oberen Endbereich die Mutter (7) verdrehsicher haltendes Standrohr (12)
angeordnet, welches die Gewindespindel (8) umgibt und in seinen unteren Endbereich über eine Planschverbindung
(13) mit einem außenliegenden Führungsrohr (14)
verbunden ist; dieses äußere Führungsrohr (14) ist über Lagerstege (15 bzw. 16) am Untergestell (1) fest oder
schwenkbar gehalten und dadurch gegen axiales Drehen mit dem Standrohr (12) gesichert.
Zwischen dem außenliegenden Führungsrohr (14) und den
beiden Hubrohren (5, 6) sind Verschiebeführungen (17) in Form von Winkelprofilen mit Kugel- oder Rollen-FUhrungsmitteln
angeordnet, die gleichzeitig Hubbegrenzungsanschläge
bilden.
Der elektrische Getrlebemotor (4) ist mit seinem Getriebe (9) in dem topfförmig gebildeten Lagerkörper
(10) lösbar über Schrauben od. dgl. gehalten.
In bevorzugter Meise ist dieser Antrieb (4) von einem
Olelohstrom-Getrlebemotor gebildet und somit kleinvolumig,
jedoch lelstungsausreichend ausgeführt.
Des Oetrlebetell (9) wird dabei über eine Zwischenplatte
(18), die unter dem Getriebe (9) mittels Sehrauben befestigt wird, in den Lagertopf (10) eingesetzt und
dann erfolgt die Befestigung im Lagertopf (10)
«. M M I V . SI ll„»
von unten in die Zwischenplatte (18) eingreifende: und
den Lagertopf (10) durchfassende Schrauben (19).
Selbstverständlich läßt sich die Verschraubung auch seitlich am Lagertopf (10) vorsehen.
Die Rohre (5, 6; 12, 14) haben vorzugsweise einen
eckigen wie quadratischen Querschnitt.
Der Bettrahmen (2) wird von mindestens zwei Hubstempeln (3) getragen, deren Antriebe (4) über eine Handsteuerung
vom Kranken einzeln und gemeinsam steuerbar sind.
Jeder Hubstempel (3) hat mindestens zwei teleskopartig verschiebbare Hubrohre (5, 6), wobei je nach Hubhöhe
auch mehrere Hubrohre (5, 6) vorgesehen sein können.
An dem unteren Ende der beiden Hubrohre (5, 6) ist jeweils ein Mitnehmer (11) befestigt und am oberen Ende
des äußeren Führungsrohres (14) und des äußeren ( Hubrohres (6) ebenfalle ein Anschlag (20) befestigt,
der die Hubbegrenzung in Verbindung mit den Verschiebeftihrungen (17) bewirkt.
Die Fig. 2 zeigt die eingefahrene Stellung des Hubstempels
(3). Zum Höhenverfahren bzw. zum vertikalen Verschwenken des Bettrahmens (2) treibt der Motor (4)
über sein Getriebe die Gewindespindel (8) an, die sieh
dann aus der feststehenden Mutter (7) nach oben herausschraubt und dabei den gesamten Antrieb (4) und den
Lagerkörper (10) mit dem daran befestigten, inneren Hubrohr (S) nach oben gegenüber dem feststehenden
Standrohr (12) und dem äußeren feststehenden Führungsrohr (14) verschiebt*
,,' &ogr;' ·&iacgr;·&igr; &igr;·
I III ·
I I · ·
II I ·
Sobald der untere Mitnehmer (11) des inneren Hubrohres (5)
mit der Verschiebeführung (17) gegen den oberen Anschlag (20) des äußeren Hubrohres (6) anschlägt, wird das
äußere Hubrohr (6) mitgenommen und ebenfalls nach oben verschoben, und zwar so weit, bis dieses äußere Hubrohr
(6) mit seinem unteren Mitnehmer (11) und seiner Verschiebeführung (17) gegen den oberen Anschlag (20)
*-. des äußeren PUhrungsrohres (14) anstößt - dann ist die
größte Hubhöhe erreicht.
Dieses ist eine Art des Verschiebevorganges. Heiter kann die Verschiebung derart erfolgen, daß mit dem
zwangsläufig hochfahrenden inneren Hubrohr (5) auch gleichzeitig das äußere Hubrohr (6) mitfährt.
Die VersehiebefUhrungen (17) liegen in der zusammengefahrenen
Stellung des Hubstempels im unteren Hubrohrbereich (vgl. Fig. 2) und bei der Höhenverschiebung der Hubrohre
(5, 6) fahren die Verschiebeführungen mit (auf und ab).
( ) Das Einfahren des Hubstempels (3) erfolgt sinngemäß
in umgekehrter Reihenfolge.
Zum Höhenverfahren des Bettrahmens (2) bewegen sich beide Hubatempel (3) gleichzeitig und zum vertikalen Verschwenken
des Bettrahmens (2) bleibt der feste Hubstempel (3) am Untergestell (1) still stehen und der schwenkbare
Hubetempel (3) fährt auseinander und verschwenkt dabei den Bettrahmen (2) gegenüber dem Untergestell (1), wie
in Fig. 1 in strichpunktierter Linie dargestellt.
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• 1
Claims (5)
1. Krankenbett mit einem auf einem fahrbaren untergestell
gelagerten, höhenverstellbaren und verschwenkbaren Bettrahmen, dessen Verstellbewegungen
über am Untergestell gelagerte und den Bettrahmen tragende Hubstempel mit teleskopartig über einen
/*\ Antrieb auseinander- und zusammenfahrbaren
Hubrohren erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antrieb (4) unterhalb des Bettrahmens (2) angeordnet und mit dem oberen Ende einer in einer feststehenden
Mutter (7) verdrehbaren Ein- oder Mehrfach-Gewindespinöel
(J) bewegungsmäßig gekoppelt und mit dieser sowie dem Inneren Hubrohr (5) höhenverfahrbar
verbunden ist.
2. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (4) mit seinem Getriebe (9) an und
in einem Lagerkörper UO) gehalten ist, an dem das innere Hubrohr (5) mit seinem oberen Ende befestigt
) und mit seinem unteren Ende über einen Mitnehmer
(11) mit dem benachbarten (äußeren) Hubrohr (6) bewegungsmäßig verschieblich verbindbar ist, wobei
in diesem inneren Hubrohr (S) ein im oberen Endbereich die Mutter (7) verdrehsicher haltendes und
im unteren Endbereich über eine Flanschverbindung (13) mit einem außenliegenden Führungsrohr (14)
verbundenes, unverdrehbares Standrohr (12) angeordnet ist, welches über Lagerstege (15/16) am Untergestell
(1) fest oder schwenkbar gelagert ist.
3. Krankenbett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (4) von einem
elektrischen Getriebemotor, vorzugsweise Gleichstrom-Getriebemotor, gebildet ist, der mit
seinem Getriebe C9> in dem totpfförmig ausgebildeten
Lagerkörper (10) gehalten ist.
/>
4. Krankenbett nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rohre (5, 6; 12, 14) einen
eckigen, vorzugsweise quadratischen Querschnitt haben.
5. Krankenbett nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem außenliegenden
Führungsrohr (14) und den Hubrohren (5, 6) höhenverfahrbare Verschiebeführungen (17) in Form
von Winkelprofilen mit Kugel- oder Rollen-Führuncjsmittel
angeordnet sind, Cie gleichzeitig mit am
oberen Ende des Pührungsrohres (14) und des Süßeren
Hubrohres (6) angeordneten Anschlägen (20) Hufcbe-()
grenzungsanschläge für die Hubrohre (5, 6) bilden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802368U DE8802368U1 (de) | 1988-02-24 | 1988-02-24 | Krankenbett |
| DE19893902396 DE3902396A1 (de) | 1988-02-24 | 1989-01-27 | Krankenbett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802368U DE8802368U1 (de) | 1988-02-24 | 1988-02-24 | Krankenbett |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802368U1 true DE8802368U1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6821019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802368U Expired DE8802368U1 (de) | 1988-02-24 | 1988-02-24 | Krankenbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802368U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20120104U1 (de) | 2001-12-07 | 2002-03-28 | Messner, Heinrich, 70435 Stuttgart | Krankenbett |
-
1988
- 1988-02-24 DE DE8802368U patent/DE8802368U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20120104U1 (de) | 2001-12-07 | 2002-03-28 | Messner, Heinrich, 70435 Stuttgart | Krankenbett |
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