DE879672C - Rutschbahn fuer Stueckgut - Google Patents
Rutschbahn fuer StueckgutInfo
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- DE879672C DE879672C DEM11223A DEM0011223A DE879672C DE 879672 C DE879672 C DE 879672C DE M11223 A DEM11223 A DE M11223A DE M0011223 A DEM0011223 A DE M0011223A DE 879672 C DE879672 C DE 879672C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/22—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
- B65G47/26—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
- B65G47/30—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles during transit by a series of conveyors
- B65G47/31—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles during transit by a series of conveyors by varying the relative speeds of the conveyors forming the series
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Description
- Rutschbahn für Stückgut Die Erfindung bezieht sich auf eine Rutschbahn für Stückgut, wie sie z. B. angewendet wird in Postämtern, um Pakete nach ihrem Bestimmungsort zu sortieren.
- Bei solchen Rutschbahnen haben sich die Nachteile ergeben, daß die Stückgüter wegen ihrer Verschiedenartigkeit in bezug auf ihre Rutschfähigkeit mit unterschiedlicher Geschwindigkeit ablaufen.
- Gut rutschende Stückgüter holen nämlich die schlecht rutschenden Stückgüter ein und stoßen aneinander, wodurch Beschädigungen des Stückgutinhaltes auftreten können. Zur Abhilfe hiergegen hat man bereits Bremsstrecken eingebaut, die eine Oberfläche mit höherer Reibungszahl besitzen. Die angeführten Nachteile sind dadurch aber nicht vermelden worden, da die schwer rutschenden Stückgüter auf diesen Bremsstrecken liegenbleiben und von den nachfolgenden leicht rutschenden Stückgütern eingeholt werden.
- Erfindungsgemäß wird eine Verbesserung dadurch erzielt, daß man Bremsstrecken einbaut, die angetrieben werden, so daß zwar ein Bremseffekt erzielt wird, andererseits aber dafür gesorgt wird, daß die schwer rutschenden Stückgüter n.icht liegenbleiben, sondern (der Eigengeschwindigkeit der Bremsstrecke gemäß weiterbefördert werden. Als Bremsstrecke kann in geraden Abschnitten der Rutschbahn ein endloses Band, z. B. Gummigurt, verwendet werden, der über zwei Rollen. läuft, von denen die eine angetrieben wird. In Kurvenstrecken der Rutschbahn kann die Bremsstrecke als Folge mehrerer konischer Rollen ausgebildet werden, von denen eine angetrieben wird. Die Bewegungsübertagung auf die anderen Rollen geschieht in bekannter Weise durch Andruckrollen, die zwischen je zwei benachbarte Laufrollen gedrückt werden oder durch an die Laufrollen angepreßte Gummiringe. Um sich den jeweiligen Verhältnissen an- passen zu können, wird eine Regelbarkeit des Antriebs vorgesehen. Die Oberfläche der derartig ausgebildeten Bremsstrecken ist mit einer anderen, vornehmlich größeren Haftreibung als die übrigen Teile der Rutschbahn ausgebildet.
- Der Erfiudungsgedanke ist an Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Abbildungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt Abb. 1 eine als endloses Band ausgebildete Bremsstrecke, Abb. 2 eine durch mehrere Walzen ausgebildete Bremsstrecke.
- Zwischen die beiden Enden I und 6 der unterbrochenen Rutschbahn wird die Bremsstrecke eingebaut. Diese besteht gemäß Abb. I aus dem endlosen Band 3, welches über die beilden Rollen 5 und 2 geführt wird, deren letztere in üblicher Weise, z. B. durch einen Elektromotor, dessen Drehzahl regelbar sein kann, angetrieben wird.
- Der tragende Trum des Bandes 3 kann durch die Fläche 4 unterstützt sein.
- Muß die Bremsstrecke in einem Kurvenstück der Rutschbahn vorgesehen werden, so ist sie aus einer Reihe von Kegelrollen 5 zu bilden, von denen eine, nämlich die Rolle 2, angetrieben wird. Die Übertragung der Drehbewegung von der angetriebenen Rolle auf die anderen Rollen kann durch Andruckrollen 8 geschehen, die zwischen je zwei der Rollen 5 bzw. 2 und 5 angedrückt werden'.
- An Stelle der Andruckrollen kann die übertragung der Drehbewegung auch durch einen Riemen erfolgen, der dann zwischen die Andruckrollen und die Laufrollen einzufügen ist. Diese Ausführungsmöglichkeit ist nicht dargestellt. Die Drehzahl der angetriebenen Rollen 2 ist, wenn man unterschiedlichen Verhältnissen Rechnung zu tragen hat, einstellbar auszuführen. Während die in Kurvenstrecken der Rutschbahn anzuordnende Bremsstrecke stets aus Rollen herzustellen ist, können bei geraden, mit Bremsstrecken auszurüstenden Teilen der Rutschbahn sowohl Bandstrecken als auch Rollenstrecken angeordnet werden.
- Die Wirkungsweise für beide beschriebene Ausführungen ist so, daß die Stückgüter von dem oberen Ende 6 der RutschZbahn her kommend auf die Bremsstrecke gelangen und hier auf die Umlaufgeschwindigkeit der Bremsstrecke abgebremst werden, woraufhin sie an das unten anschließende Ende der feststehenden Rutschbahn abgegeben werden, um ihren Weg fortzusetzen. Ein Liegenbleiben schwer rutschen der Stückgüter auf der Bremsstreclçe wird dadurch wirksam vermieden.
- Der Antrieb der Bremsstrecke braucht nicht durch eine Kraftmaschine zu erfolgen, vielmehr kann hierzu die lebendige Energie der ankommenden Stückgüter verwendet werden, und zwar derartig, daß die Bremsstrecke durch die mit hoher Geschwindigkeit ankommenden Stückgüter beschleunigt wird, aber nur auf eine solche Geschwindilgkeit, die ein an der einen Rolle 2 der Bremsstrecke angeordneter Wider.stand mit quadratischer oder überquadratischer Charakteristik zuläßt. Hierfür eignen sich die bekannten, für ähnliche Zwecke gebauten Flüssigkeits- oder Luftreibungswiderstände, deren Bremskraft mindestens mit dem Quadrat der Geschwindigkeit steigt. Auf diese Weise wird ein Abbremsen der schnell ankolmmenden Güter bewirkt, während die langsam laufenden Güter über die Bremsstrecke laufen, ohne die Widerstandsvorrichtung zur Auswirkung kommen zu lassen Der in Anschaffung und Verbrauch mit Kosten behaftete Antrieb einer Kraftmaschine kann dadurch eingespart werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Rutschbahn für Stückgut, gekennzeichnet durch die Anordnung von Bremsstrecken mit angetriebener Bahnfläche.
- 2. Rutschbahn mach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Bahnfläche ein endloses Band (3) ist.
- 3. Rutschbahn nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebene Bahnfläche aus einer oder mehreren hintereinanderliegenden Bahnrollen (5) besteht.
- 4. Rutschbahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnrollen (5) zum Zweck der Bewegungsübertragung in bekannter Weise miteinander verbunden sind; z. B. mittels An druckrollen (8), Andruckriemen od. dgl.
- 5. Rutschbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein regelbarer Antrieb für die angetriebene Bahnfläche vorgesehen ist.
- 6. Rutschbahn nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der angetriebenen Bahnfläche anders, vornehmlich rauher ist als diejenige der festen Rutschbahn.
- 7. Rutschbahn nach einem der Ansprüche I bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsstrecke, z. B. über eine ihrer Rollen (2), mit einem Widerstand verbunden ist, der einen in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit quadratischen oder überquadratischen Reibungseffekt besitzt, wobei als Widerstand die bekannten hydraulischen, pneumatischen oder elektrischen Einrichtungen verwendet werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM11223A DE879672C (de) | 1951-10-06 | 1951-10-06 | Rutschbahn fuer Stueckgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM11223A DE879672C (de) | 1951-10-06 | 1951-10-06 | Rutschbahn fuer Stueckgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE879672C true DE879672C (de) | 1953-06-15 |
Family
ID=7295474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM11223A Expired DE879672C (de) | 1951-10-06 | 1951-10-06 | Rutschbahn fuer Stueckgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE879672C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136634B (de) * | 1959-06-02 | 1962-09-13 | Siemens Ag | Foerdervorrichtung mit schrittweise das Foerdergut auf einer Gleitbahn vor sich her bewegenden Foerdermitteln |
| DE2438630A1 (de) * | 1973-08-14 | 1975-02-27 | Tore Planke | Verfahren fuer den transport von gegenstaenden, vorzugsweise flaschen unterschiedlicher groesse und form und unterschiedlichen gewichtes, nebst abtransport derselben und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1951
- 1951-10-06 DE DEM11223A patent/DE879672C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136634B (de) * | 1959-06-02 | 1962-09-13 | Siemens Ag | Foerdervorrichtung mit schrittweise das Foerdergut auf einer Gleitbahn vor sich her bewegenden Foerdermitteln |
| DE2438630A1 (de) * | 1973-08-14 | 1975-02-27 | Tore Planke | Verfahren fuer den transport von gegenstaenden, vorzugsweise flaschen unterschiedlicher groesse und form und unterschiedlichen gewichtes, nebst abtransport derselben und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens |
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