DE877504C - Projektionsschirm mit einer Fresnelflaeche und mit diesem Schirm versehene Projektionsvorrichtung - Google Patents

Projektionsschirm mit einer Fresnelflaeche und mit diesem Schirm versehene Projektionsvorrichtung

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Publication number
DE877504C
DE877504C DEP26161D DEP0026161D DE877504C DE 877504 C DE877504 C DE 877504C DE P26161 D DEP26161 D DE P26161D DE P0026161 D DEP0026161 D DE P0026161D DE 877504 C DE877504 C DE 877504C
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DE
Germany
Prior art keywords
screen
projection
fresnel surface
device provided
projection device
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Expired
Application number
DEP26161D
Other languages
English (en)
Inventor
Gerrit Jan Siezen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/56Projection screens
    • G03B21/60Projection screens characterised by the nature of the surface
    • G03B21/62Translucent screens
    • G03B21/625Lenticular translucent screens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Projektionsschirm mit einer Fresnelfläche und mit diesem Schirm versehene Projektionsvorrichtung Die Erfindung bezieht sieh auf einen Projektionsschirm, bei dem eine Seite als eine Fresnelfläche ausgestaltet ist, d. h. daß sie mit im Schnitt etwa dreieckigen Rippen ausgestattet ist, deren Profil sich entsprechend dem Abstand von der in einer Ebene senkrecht zur Fresnelfläche und zur Richtung der Rille liegendlen optischen Achse regelmäßig ändert, wodurch die optische Wirkung .des Schirmes, der flach sein kann, derjenigen einer Linse oder eines Konkav- oder Konvexspiegels entspricht. Meist werden kreisförmige oder nahezu kreisförmige, z. B. spiralförmige Rillen verwendet; die Wirkung der F`resnelfläche entspricht dann derjenigen einer drehsymmetrischen Linse oder eines drehsymmetrischen Spiegels. Manchmal finden geradlinige Rillen Anwendung; man erhält dann die Wirkung einer zylindrischen Linse oder eines zylindrischen Spiegels. Es ist bekannt, einen solchen Schirm zu verwenden, um die Sichtbarkeit der auf ihn geworfenen Bilder zu verbessern, wie im folgenden erläutert wird. Um die Bilder sichtbar zu machen, kann der Schirm aus lichtzerstreuendem Material bestehen oder mit einer lichtzerstreuenden Schicht versehen sein, die z. B. durch Mattierung entsteht. Der Schirm kann auch durchsichtig sein; in, diesem Fall können die Bilder durch einen. anderen, lichtzerstreuend wirkenden Schirm sichtbar gemacht werden, wobei entweder der eine Schirm wie ein Belag auf dem anderen aufliegt oder beide Schirme hintereinander angeordnet sind. Der Schirm kann aber auch als ein sog. Aufsichtschirm ausgebildet und mit einer das Licht reflektierenden, z. B. schwach mattierten Oberfläche versehen sein.
  • Bei solchen Schirmen wird eine Fresneloberfläche verwendet, um die Richtungen, in denen das Licht »von, den verschiedenen Schirmteilen zerstreut wird, mehr zusammenzudrängen. Dies ergibt eine bessere Anpassung des Raumes, aus dem ein Zusc'h.auer @ das Schirmbild gleichmäßig beleuchtet erblickt; an,den normal zur Verfügung stehenden Zuschauerraum. Es wird dabei z. B. namentlich möglich, den Schirm in einem geringeren Abstand gleichmäßig aufleuchten zu sehen.
  • Es hat sich aber erwiesen, @däß auch bei diesen bekannten Schirmen immer noch ein beträc'htl'icher Teil des auf sie geworfenen Lichtstromes verlorengehen kann:.
  • Durch Verwendung eines Schirmes nach der Erfindung, bei dem die Fresnelfläche exzentrisch in bezug auf den Schirm liegt, ist es möglich, diesem Übelstand beizukommen.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in) der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Fig. i zeigt die Lichtverteilung bei einem Projektionsschirm ohne eine Fresnelfläche; Fig. 2 zeig die Lichtverteilung bei einem mit einer Fresnelfläche versehenernProjektionsschirm; Fig. 3 zeigt die Lichtverteilung bei einem Schirm nach -der Erfindung; Fig:4 ist schließlich ein schematischer Schnitt eines Schirmes nach der Erfindung.
  • Als Beispiel zur Erläuterung der Erfindung ist ein Fernsehempfänger gewählt worden, dessen Objektiv sich in O befindet, wodurch auf den Schirm S ein Bild geworfen wird. Dieser Schirm kann z. B. aus einer dünnen Polystyrenplatte bestehen. Das Bild wird auf dem Schirm sichtbar gemacht, da diese Platte mattiert und dabei vorausgesetzt ist, daß das Licht in, einem Winkel von 30°' zerstreut wird.
  • Wenn der Schirm keine Fresnelfläche hat (Fig. i), wird das den Schirm in der Nähe des oberen bzw. des unteren Randes treffende Licht innerhalb zweier mit a und ß bezeichneter Kegel ausgestrahlt.
  • Das Bild .ist nur Tort ganz sichtbar, wo man sich innerhalb .der beiden Raumwinkel a und ß befindet; im, vorliegenden, Fall liegt dieses Gebiet rechts außerhalb der Figur: Durch die bekannte Anwendung einer Fresnelfläche ist es möglich, das Licht mehr zu bündeln, entsprechend Fig.z Die Winkelhalhderendea der beiden Winkel a und ß, die wieder 3o°' betragen, sind hier leicht konvergierend. Innerhalb des schraffierten Teiles .des Raumes sieht man den Schirm über seineganze Oberfläche gleichmäßig beleuchtet. Die Mitte C der Fresnelfläche liegt hier in der Schirmmitte.
  • Im Zusammenhang mit der mittleren Höhe, in die man den Zuschauer setzen kann, der das Bild, sowohl sitzend als auch stehend sehen: können muß, ist es erforderlich, bei, dieser Bauart den Schirm ziemlich 'hoch anzuordnen, was zu einer kostspieligen, und ästhetisch wenig befriedigenden Ausbildung des Projektionsapparates führt. Bei der Baliart nach Fig. 3 ist erreicht, daß die untere Begrenzung des Raumes, wo man das Bild vorzüglich sieht, etwa gleich hoch wie der Unterrand des Schirmes S liegt; die Winkelhalbierende des Winkels ß bildet infolgedessen einen Winkel von i5° mit der Waagerechten. Die Lage des Winkels a ist jetzt derart, daß sich die Winkelhalbierende waagerecht erstreckt. Die im vorliegenden Fall dargestellte Lichtverteilung ist dadurch erreicht, däß die Mitte C der Fresnelfläche etwas höher liegt; und zwar dort, wo die Linde, die das Objektiv 0 mit dem Schnittpunkt A der Winkelhalbierenden der Winkel a und ß verbindet, den Schirm S schneidet.
  • Neben der Tatsache, daß es nunmehr möglich ist, den Schirm verhältnismäßig niedrig anzuordnen, ist es außerdem möglich, das Bild auf dem Schirm in stehender Haltung besser zu sehen, selbst wenn sich der Beobachter ganz nahe am Apparat befindet, was insbesondere beim Abstimmen und Einstellen des Apparates wichtig ist.
  • Die untere Begrenzung des Raumes, aus dem man das Bild gleichmäßig beleuchtet sieht, ist im vorliegenden Fall waagerecht. Bei dieser Ausführungsform. der Erfindung ist erreicht, daß die im unteren Teil des Zuschauerraumes verlorengehende Lichtmenge bis auf ein Minimum herabgesetzt ist. Die Abgrenzung wird man ein wenig unterhalb Augenhöhe einer sitzenden Person verlegen, welche Härte verhältnismäßig konstant ist.
  • Der Schnitt nach Fig.4 stellt schließlich eine Ausführungsform des Schirmes nach der Erfindung dar. Die im Schnitt etwa dreieckigen Ringe der Fresnelfläche sind stark vergrößert dargestellt.
  • Es ist bekannt, einen Schirm mit einer Fresnelfläche an einer Seite mit Mitteln, wie z. B. Rippen, an der anderen Seite. zu versehen, um außerdem eine gewisse Breitenstreuung des Lichtes zu erzielen. Es leuchtet ein, daß solche Maßnahmen auch beim Schirm nach -der Erfindung möglich sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Projektionsschirm, der an einer Seite wie eine Fresnelfläche ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fresnelfläche exzentrisch auf,dem Sch drrn liegt.
  2. 2. Projektionsvorrichtung, z. B. Feriseltempfänger, mit einem Projektionsschirm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da0 die Mitte der Fresnelfläche über der Schirmmitte liegt.
  3. 3. Projektionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung des Raumes, in dem man das Bild gleichmäßig beleuchtet sieht, waagerecht ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 39'3 459; »Handbuch der Lichttechnik« von S e w i g , Teil II, S. 575/576.
DEP26161D 1947-06-11 1948-12-23 Projektionsschirm mit einer Fresnelflaeche und mit diesem Schirm versehene Projektionsvorrichtung Expired DE877504C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL877504X 1947-06-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE877504C true DE877504C (de) 1953-05-26

Family

ID=19851450

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP26161D Expired DE877504C (de) 1947-06-11 1948-12-23 Projektionsschirm mit einer Fresnelflaeche und mit diesem Schirm versehene Projektionsvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE877504C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247693B (de) * 1960-12-22 1967-08-17 Wendell Smith Miller Projektionssystem mit gewoelbten Flaechenelementen
DE3315475A1 (de) * 1982-04-28 1983-11-03 RCA Corp., 10020 New York, N.Y. Projektionsfernsehschirm fuer ausgewaehlten betrachtungswinkel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE393459C (de) * 1923-01-24 1924-04-03 Julius Pintsch Akt Ges Flugplatzbeleuchtung

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