DE87741C - - Google Patents
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- DE87741C DE87741C DENDAT87741D DE87741DA DE87741C DE 87741 C DE87741 C DE 87741C DE NDAT87741 D DENDAT87741 D DE NDAT87741D DE 87741D A DE87741D A DE 87741DA DE 87741 C DE87741 C DE 87741C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C3/00—Miscellaneous appliances for hat-making, e.g. for making wire forms for hat-frames; Apparatus for changing the form or size of finished hats
- A42C3/06—Apparatus for measuring hats
Landscapes
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Deckeleinrichtung für die in der Hutmacherei
»Conformateure« genannten Kopfumfang-Mefsapparate mit beweglichem Stiftenkranz.
Die gebräuchlichste Einrichtung eines solchen Mefsapparates ist bekanntlich die, dafs rings
um eine feste, ovale Platte α ein Kranz von Stiften b angeordnet ist, welche auf den oberen
Schenkeln c1 von _J -förmigen, ebenfalls unter
einander zu einem Kranz zusammengestellten Trägern c sitzen. Die unteren, in geeigneten
Führungen eines Ringgestelles gelagerten Schenkel c2 dieser Stiftenträger sind von einem
Federring d umgeben, welcher die Träger und die oberen Stifte b gegen die Platte α heranschiebt.
Der unten offene Stiftenträgerkranz wird wie
eine Kopfbedeckung auf den zu , messenden Kopf gesetzt, so dafs die einzelnen Träger c
und mit diesen die Stifte b nach der Kopfform verschoben werden und so der erhaltene Stiftenkranz
in geeignetem Mafsstabe den Kopfumfang angiebt. Durch Eindrücken eines Papierblattes
e in den Stiftenkranz wird eine Schablone des Kopfumfanges als Lochkranz auf dem Papierblatt
erhalten.
Das Papierblatt e wird unter einem elastischen Polster, z.B. einer Korkplatte f eines Deckels D
festgeklemmt und mit diesem auf den Stiftenkranz niedergelassen, wenn der Apparat auf
einem abzuformenden Kopfe sitzt. Sobald dann der Apparat wieder vom Kopfe entfernt wird,
ohne dafs vorher der Deckel mit der Papierschablone hochgeklappt ist, was sehr häufig
vergessen wird, drängt der Federring d den erweiterten Träger- und Stiftenkranz wieder
gegen die Platte α zurück, so dafs sowohl die Papierschablone, als auch die Korkplatte
f des Deckels von den Stiften zerrissen werden.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes ist bei dem Gegenstande der Erfindung das bewegliche
Lager für die Schablone e derartig angeordnet, dafs dasselbe mit der Schablone sofort
wieder den Stiftenkranz selbstthätig verläfst, nachdem das Papier in den Kranz eingedrückt
und somit die Schablone hergestellt worden ist.
Das zweckmäfsig aus der Korkplatte f und einer zweiten massiven Platte f1 bestehende
Lager für die Schablone, welche unter der Korkplatte etwa durch einen Ring f2 festgeklemmt
werden kann, wird unter dem Deckel von einem Doppelkeil g festgehalten, welchen
eine Feder h unterfafst und durch eine Oeffnung des Deckels um so viel angehoben hält,
dafs das Papierblatt e bei geschlossenem Deckel den Stiftenkranz b zunächst nicht berührt
(Fig. 1). Sobald aber zwei Hebel ti (Fig. 4) oben auf dem Deckel gegen einander über
die Doppelkeilfläche fortbewegt werden, wird der Keil g hinab- und hiermit die Schablone e
in den Stiftenkranz hineingedrückt, wobei sich die Tragefeder h etwas durchbiegt, Fig. 3.
Letztere bringt das Schablonenlager ff 1J2 und
die gelochte Schablone e sofort wieder hoch, nachdem die Hebel i i wieder freigegeben
sind, welche an den Keilflächen niedergleiten und in ihre ursprünglichen, von einander
gespreizten Lagen zurückkehren. Der Apparat
kann also vom Kopfe abgenommen werden, ohne dafs erst der Deckel hochgeklappt zu werden
braucht. Das Beschädigen des Schablonenlochkranzes und des Schablonenlagers durch
die Stifte, ist somit unmöglich geworden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Deckeinrichtung für Kopfumfang - Mefsvorrichtungen mit beweglichem Stiftenkranz, bei welcher eine Verletzung des Schablonenabdruckes und Schablonenlagers durch den aus der Erweiterung zurückkehrenden Stiftenkranz dadurch vermieden wird, dafs die im Deckelinneren gelagerte Schablone (e) nach empfangenem Stiftenabdruck des einer Kopfform entsprechend eingestellten Stiftenkranzes (b) sich selbsttätig von letzterem bei geschlossenem Deckel abhebt.
Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, bestehend aus einem oben doppelkeilförmigen und den Deckel durchsetzenden Träger (g) für das Lager (ff1/2) der Schablone (e), einem Paar auf den Keilflächen des Trägers gegen einander bewegbaren und dadurch den Träger und die Schablone gegen den eingestellten Stiftenkranz (b) drängenden Hebeln (H) und einer Feder (h), welche die Schablone wieder von dem Stiftenkranz abhebt und die Hebel mittelst des hochgedrückten Trägerdoppelkeils- (g) in deren von einander gespreizte Stellungen zurückdrängt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87741C true DE87741C (de) |
Family
ID=359689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87741D Active DE87741C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87741C (de) |
-
0
- DE DENDAT87741D patent/DE87741C/de active Active
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