DE87643C - - Google Patents

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DE87643C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/025Check valves with guided rigid valve members the valve being loaded by a spring

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein nach zwei Seiten wirkendes Rückschlagventil. Dasselbe ist auf der Zeichnung als Durchgangsventil ausgebildet dargestellt. In einem gewöhnlichen Gehäuse bewegt sich die Spindel ohne Verbindung mit dem Ventil, auf- und abwärts. Bei geöffnetem Ventil, d. h. wenn die Spindel ganz heraufgeschraubt ist, hebt "sich infolge des unter dem Doppelventil α b, welches später beschrieben ist, wirkenden Dampfes das Doppelventil und wird durch eine Feder F, die in geschlossenem Ventilzustand lose aufliegt, in der Schwebe gehalten. Nur bei Ueberdruck von der unteren Seite kann sich die Feder F zusammendrücken, und es tritt dann die Wirkung des unteren Theiles b des Ventils ein. Die Feder F liegt im geschlossenen Zustand lose auf dem Doppelventil, und es ist zwischen dem Deckelventil und der Feder noch ein leerer Raum, damit sich die Feder beim' Oeffnen des Ventils zuerst hebt und dann erst gespannt wird. . Man kann auch die Feder direct bis zum Ventildeckel hinanreichen lassen; in diesem Falle mufs aber die Feder schwächer ausgeführt werden. Das Doppelventil besteht aus zwei durch vier oder drei Führungsleisten f mit einander verbundenen Ventiltellern α b. Der obere Ventilteller α ist wie bei einem gewöhnlichen Dampfabsperrventil gearbeitet, wohingegen der untere Teller b durch den Ventilsitz hindurchgeht und in demselben dicht schliefsend eingeschliffen ist. Unter dem unteren Ventilteller kann man auch noch einen konischen Spannring einschalten, welcher sich durch den' Ueberdruck ausdehnt.
Die Handhabung ist äufserst einfach. Man schraubt die Spindel halb auf, das Ventil hebt sich und der Dampf strömt zwischen den Führungsleisten/hindurch; nachdem das hinter dem Ventil liegende Rohr vollständig mit Dampf gefüllt ist, schraubt man die Spindel ganz auf. Das Ventil wird nun durch die Feder F in der Schwebe gehalten und functionirt wie jedes andere Ventil. Nur bei abnormer Druckdifferenz, vor und hinter dem Ventil, drückt sich die Feder .F zusammen und der Ventilkegel schnellt nach oben, wo er vermöge seines eingeschliffenen Ventiltellers sich schliefsend in den Ventilsitz setzt und das ganze Ventil absperrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nach zwei Seiten wirkendes Rückschlagventil, bestehend aus zwei durch Führungsleisten / verbundenen Ventiltellern α und b, von denen ersterer bei Umkehr der Strömungsrichtung, letzterer aber bei zu starker, das Gewicht bezw. die Federlast überwindender Strömung abschliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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