DE18847C - Neuerungen an Sicherheitsventilen - Google Patents

Neuerungen an Sicherheitsventilen

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DE18847C
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Germany
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piston
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safety valves
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Application number
DENDAT18847D
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W. VOLLHERING in Sudenburg-Magdeburg, Buckauerstr. 13
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/08Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. ι dargestellte Vorrichtung besteht • aus einem gewöhnlichen Tellerventil a, das mit einem mehr oder weniger dicht anschliefsenden Kolben b verbunden ist. Den Querschnitt c d des Zwischenstückes ef zeigt Fig. 2. Der Raum zwischen Ventilteller und Kolben communicirt mit dem Gefäfs, dessen gespannte Flüssigkeit bei einem bestimmten Druck abgeführt werden soll, während der Raum unter dem Kolben gleichfalls hiermit, jedoch durch ein besonderes Rohr verbunden ist. Der Ventilteller ist auf irgend eine bekannte Art, z. B. durch eine Feder oder durch Gewichte mit oder ohne Hebel, belastet.
Als Beispiel der Verbindung der einzelnen Räume mit einem Dampfkessel oder dergleichen dient Fig. 3. Der Raum zwischen Ventil und Kolben ist durch Rohr g mit dem Dampfdom verbunden, während der Raum unter dem Kolben gleichfalls mit dem Dampfraum durch das Rohr h in Verbindung steht.
Bei einem gewöhnlichen Tellerventil tritt bekanntlich beim Abblasen in der Nähe der Ausströmungsmündung eine Druckverminderung ein, welche das Ventil hindert, sich genügend zu heben. Aus diesem Grande sind die gebräuchlichen einfachen Sicherheitsventile zur Abführung von sich schnell anhäufenden Dampf- bezw. Flüssigkeitsmengen oder zur Unschädlichmachung eines Stofses, wie er z. B. in Röhrenleitungen bei plötzlichem Verschlufs einer Ausflufsöffnung eintreten kann, ungeeignet. Es wird betreffs der letzteren Ausführungen auf folgende Abhandlungen verwiesen: D in g 1 e r's Journal, Bd. 181, S. 184, Bd. 184, S. 291, und Organ des Centralvereins für Rübenzuckerindustrie in der „Oester-
reichisch-Ungarischen Monarchie, Maiheft i88i, S. 412.
Bei der in Fig. 1 bezw. Fig. 3 dargestellten Anordnung heben sich die beiden gleichen Drucke gegen die untere Fläche des Ventils a und gegen die obere Fläche des Kolbens b vollständig auf, und bei vollständiger Abdichtung des Kolbens hält der gegen die untere Fläche des Kolbens wirkende Ueberdruck das Ventil so lange gehoben, bis er sich mit der Ventilbelastung wieder ausgeglichen hat. Um nun kein Festklemmen des Kolbens und somit der ganzen Combination durch Verunreinigungen im Laufe der Zeit herbeizuführen, ist es vortheilhaft, den Kolben etwas kleiner als den umschliefsenden Cylinder zu machen; es soll dann anderentheils durch die heftige Strömung beim Abblasen eine fortwährende Reinigung der Flächen erzielt werden.
Es tritt jedoch hierdurch für den Kolben eine Druckverminderung ein, welche die beabsichtigte präcise Wirkungsweise des Ventils beeinträchtigen würde. Um dies zu vermeiden, soll der Kolben b so viel gröfser gewählt werden als das Ventil a, dafs obiger Druckverlust ausgeglichen wird. Ferner soll der Kolben, theils aus praktischen Rücksichten, theils um die Möglichkeit des Festklemrnens ' sicher zu beseitigen, getrennt vom Ventil a ausgeführt werden, wie Fig. 5 und 6 zeigen, so dafs der Kolben b das Ventil α von unten mittelst seiner Kolbenstange /, welche geeignet geführt ist, bei k nur berührt. Das Ventil a wirkt dann im allerungünstigsten Fall noch wie ein gewöhnliches, einfaches Tellerventil. / sind Löcher, mittelst welcher der Raum über dem
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Kolben mit dem Raum unter dem Ventil in Verbindung steht. Der Raum unter dem Kolben communicirt mittelst des Rohrstutzens m, Fig. 5 und 6, mit der gespannten Flüssigkeit durch das Verbindungsrohr Ji1, wie Fig. 4 zeigt, welche analog Fig. 3 die Anordnung des Ventils an einem Kessel oder dergleichen zeigt.
Bezeichnet man den beim Abblasen des Ventils, einen gewissen Beharrungszustand vorausgesetzt, zwischen Ventil und Kolben auftretenden Druck mit D, den mit Rücksicht auf die Kolbenundichtigkeit unter dem Kolben herrschenden mit D1, die untere Ventilfläche mit/, die Kolbenfläche mit F (F>f), den Druck der gespannten Flüssigkeit mit S, so ergiebt sich für die Kraft K, welche das Ventil hebt:
Diese Kraft K soll aber sein:
K= Sf
mithin mufs sein:
-S/= Df+ D1 F— D F,
also:
C Γ)
Ff
F=f
J D1-D.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Vorrichtungen zur Abführung von Dämpfen bezw. Flüssigkeiten bei einer über eine bestimmte Grenze steigenden Spannung: die Combination eines Ventils mit einem Kolben, welche beiden Theile entweder fest mit einander verbunden oder getrennt angeordnet sind, behufs Hebung des Ventiltellers durch den resultirenden Druck auf die dem Ventil abgewendete Kolbenfläche, welcher abhängt von dem Verhältnifs der Ventilfläche zu dem Querschnitt des mehr oder weniger dichten Kolbens, wie durch Zeichnung und Beschreibung im wesentlichen erläutert ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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