DE87340C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B37/00—Component parts or details of steam boilers
- F22B37/02—Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
- F22B37/10—Water tubes; Accessories therefor
- F22B37/104—Connection of tubes one with the other or with collectors, drums or distributors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Joints With Pressure Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsweise für die Röhren von Dampfkesseln, welche gestattet,
dafs die Röhren an cylindrische Mantel, Röhren oder Kästen von aufsen derart angeschlossen
werden, dafs diese nicht so weit zu sein brauchen, als nothwendig wäre, wenn die Befestigung der Röhren von innen aus
durch Aufweitung erfolgt.
Ein Sachverständiger- wird unschwer dahin entscheiden, dafs es fast unmöglich ist, eine
Rohrverbindung dadurch ausreichend dicht herzustellen, dafs ein äufseres Gewinde am
Rohr in ein Innengewinde' des Mantels oder dergleichen fafst. Bei der neuen Befestigungsweise
ist die Dichtigkeit der Verbindung nicht davon abhängig, dafs ein Gewinde genau in
das andere pafst, und bei den hauptsächlichen Ausführungsformen ist nur eine Verbindung
(und nicht zwei, wie bei bekannten Befestigungsweisen), dicht herzustellen.
Fig. ι und 2 zeigen in Schnittdarstellungen etwas abweichende Ausführungsformen der
neuen Befestigungsweise; es ist ein für die Praxis wesentlicher Gesichtspunkt für diese Beispiele,
dafs das Ende der Siederöhre A selbst gegen einen Theil des Mantels oder dergleichen
(B) abdichtet, an dem es zu befestigen ist. Zu diesem Zweck erhält die Oeffnung im
Mantel B einen Flantsch C, welcher die Oeffnung am inneren Ende verengt, und auf welchem
das Ende des Rohres A aufsitzt. Nach Fig. 1 ist letzteres ein wenig abgeschrägt, und es ist
die Stirnfläche rechtwinklig zur Achse gerichtet; der Theil des Flantsches C, auf welchem
die Stirnfläche aufsitzt, ist ebenfalls rechtwinklig zur Achse gerichtet. Nach der Ausführungsform Fig. 2 wird das Ende des Rohres A
konisch ausgebildet und pafst in einen entsprechend konischen Sitz des Flantsches C.
Das Rohr A wird in dem Theil B mittelst einer eigenartigen Schraubenmutter D befestigt,
die Aufsengewinde erhält, mit welchem sie in das Innengewinde der Aussparung in B greift.
Die Mutter D erhält auch inneres Gewinde, welches auf das äufsere Gewinde am Ende des.
Rohres A pafst. Das Innen- und Aufsengewinde der Mutter D ist entweder rechts-
oder linksgängig; es hat das Innengewinde indessen eine geringere Steigung als das Aufsengewinde.
Bei Befestigung des Rohrendes wird die Mutter D zunächst auf das Ende des Rohres
aufgeschraubt und das Rohr alsdann in die Ausnehmung von B eingesetzt und die Mutter
in dieselbe eingeschraubt. Bei diesem Einziehen der Mutter wird diese das Rohr entlang
gegen das Ende desselben hin geschraubt; infolge der Verschiedenheit der Steigung der
Gewinde zieht die Mutter indessen das Rohrende in die Ausnehmung und drückt die Stirnfläche
bezw. das konische Ende mit grofsem Druck gegen den Flantsch C am inneren Ende
der Ausnehmung.
Nach der Ausführungsform Fig. 3 wird ein Packungsring E von einem verhältnifsmäfsig
weichen Metall, wie Kupfer, Blei oder dergleichen, zwischen das Stirnende des Rohres A
und den Flantsch C der Ausnehmung gelegt.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird ein kurzes Rohrstück F zwischen
das Rohr A und den Flantsch C gelegt. Diese Ausführungsform ist in Fällen anwendbar, in
denen das Ende des Rohres A nicht bequem in die Ausnehmung des Theiles B eingebracht
bezw. aus derselben entfernt werden kann.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform erhält der Mantel oder sonstige Theil B
anstatt einer Ausnehmung mit Flantsch C einen aufsen angesetzten Stutzen G, auf dessen Aufsengewinde
die Mutter D geschraubt wird. Diese Mutter D erhält Innengewinde von anderer
Steigung an dem anderen Ende, in welches wie bei den früheren Ausführungsformen der
Gewindetheil am Ende des Rohres A greift. Auch kann ein kurzes Rohrstück F auf die
äufsere Stirnfläche des Stutzens G gesetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Befestigung von Kesselröhren in Kesselplatten, gekennzeichnet durch eine Differential - Schraubenmutter (D), durch deren Innengewinde sich das mit zugehörigem Aufsengewinde versehene Rohrende in Richtung gegen einen Abdichtungsringsitz (C) der Befestigungswand (B) verschrauben läfst, während die Mutter selbst mit ihrem Aufsengewinde von anderer Steigung in die Befestigungswand B geschraubt ist, wobei die bezw. mit Packungszwischenlage vervollständigte Ringsitzdichtung den dicht schliefsenden Eingriff der Differentialgewinde entbehrlich macht, während die Drehung zum Festspannen der Theile ohne Anwendung von Haltewerkzeugen ermöglicht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87340C true DE87340C (de) |
Family
ID=359326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87340D Active DE87340C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87340C (de) |
-
0
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