DE685177C - Verbindung fuer Rohre aus knetbaren Metallen und Legierungen - Google Patents

Verbindung fuer Rohre aus knetbaren Metallen und Legierungen

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Publication number
DE685177C
DE685177C DES125949D DES0125949D DE685177C DE 685177 C DE685177 C DE 685177C DE S125949 D DES125949 D DE S125949D DE S0125949 D DES0125949 D DE S0125949D DE 685177 C DE685177 C DE 685177C
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DE
Germany
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ring
pipe
sealing surface
connection
working
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Expired
Application number
DES125949D
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English (en)
Inventor
Karl Sander
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE685177C publication Critical patent/DE685177C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/08Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe
    • F16L19/10Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts with metal rings which bite into the wall of the pipe the profile of the ring being altered

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

  • Verbindung für Rohre aus knetbaren Metallen und Legierungen Zusatz zum Patent 667 485 Das Hauptpatent betrifft eine Verbindung für Rohre aus weichen, in kaltem Zustand leicht verformbaren Metallen und Legierungen, z. B. Aluminium, Kupfer o. dgl., bei der die aufgeweiteten Rohrenden zwischen Klemmstücken unter Bildung von Absätzen abdichtend festgehalten werden. Dass Wesen der durch das Hauptpatent geschützten Erfindung liegt darin, daß von den beiden im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Dichtungsflächen die innere Dichtungsfläche an ihrem dem anzuschließenden Rohr zugekehrten Ende scharfkantig abgesetzt ist, während die äußere Dichtungsfläche an dem mit dem Rohr zuerst in Eingriff kommenden vorderen Ende abgerundet ist, so daß beim Aufschrauben der mit der äußeren Dichtungsfläche versehenen Klemmhülse das aufgeweitete Rohr sich gegen die scharfe Kante abstützt, mit der abgerundeten Schulter der sich drehenden Klemmhülse auf die innere Klemmfläche gedrückt und alsdann in den zwischen den Dichtungsflächen liegenden ringförmigen Raum gepreßt wird, dessen lichte Weite geringer als die Rohrwandstärke ist.
  • Bei manchen Rohren macht es Schwierigkeiten, die Rohrenden so weit aufzuweisen, daß die durch das Hauptpatent geschützte Rohrverbindung angewendet werden kann. Diese Schwierigkeit kann auf dem Werkstoff beruhen, aus dem das Rohr besteht, oder auf seinen geringen Durchmesser zurückzuführen sein. So lassen sich in der Regel Ölleitungen, wie sie im Motorenbau üblich sind, nicht so weit nufweiten, daß sie mit der Verbindung gemäß Hauptpatent miteinander verbunden werden können.
  • Diesem Mangel wird erfindungsgemäß abgeholfen durch eine Rohrverbindung, bei der an die Stelle des aufgeweiteten Rohrendes ein konisch gestalteter Ring tritt, der einerseits mit den Dichtungsflächen der Rohrverbindung und anderseits mit dem Rohr selbst so, verbunden wird, daß eine einwandfreie Abdichtung zustande kommt, ohne daß die Las barkeit der Verbindung leidet. Der Rmg,' besitzt erfindungsgemäß an seinem engeren Ende einen solchen Durchmesser, daß .er auf das anzuschließende Rohr .aufgeschoben werden kann. Innen ist er mit einer kantigen Stufe versehen, die sich in das Rohr eindrückt, wenn der Ring von außen zusämmengepreßt wird. Auch kann der Ring mit mehreren Stufen versehen werden und dadurch eine der Anzahl der Stufen entsprechende mehrfache Abdichtung erzielt werden. Das erweiterte Ende des Ringes wird ,ebenso wie bei der Rohrverbindung nach dem Hauptpatent das erweiterte Rohrende zwischen den äußeren und inneren Dichtungsflächen der Klemmstücke erfaßt und zwischen ihnen ausgestreckt.
  • Man hat schon bei anderen Rohrverbindungen den Vorschlag gemacht, auf das Rohr einen Ring zu schieben, der die Abdichtung herstellen soll. Dieser Ring ist mit einer scharfen Kante versehen, reit der er von außen in das Rohr .eingedrückt wird, während er außerdem gegen eine konische Dichtungsfläche gedrückt wird, durch die die Abdichtung nach außen hin bewirkt werden soll. Diese bekannte Verbindung hat aber einmal den Nachteil, daß es fraglich ist, ob diese Abdichtung zwischen Ring und Dichtungsfläche, die auf einem bloßen Aneinanderdrücken beruht, in allen Fällen, insbesondere auch bei höheren Drücken, dichtet und vor allem, daß bei der geringsten Lockerung der Anzugelemente, wie z. B. üb,erwurfmuttern, diese Abdichtung hinfällig wird. Die Schwierigkeit beruht also nicht in der Aufgabe, den übergeschobenen Ring mit dem Rohr selbst dicht zu verbinden. Diese Aufgabe ist leicht dadurch zu lösen, daß man den Ring etwas in das Rohr hineindrückt. Die Schwierigkeit beruht vielmehr in der Abdichtung zwischen Ring und. Abschlußstück. Diese Abdichtung wird erfindungsgemäß in gleicher Weise erzeugt wie beim Gegenstand des Hauptpatents, so daß alle Vorteile dieser Rohrverbindung gewonnen werden, ohne daß man darauf Rücksicht zu nehmen braucht, ob sich die Rohre konisch aufweiten lassen oder nicht.
  • Für die Herstellung der Abdichtung werden zwei Arbeitsflächen benötigt. Die erste besteht in der äußeren Dichtungsfläche; die mit der Dichtungsfläche des inneren Klemmstückes den ringförmigen Raum bildet, in den der Ring hineingeschoben wird. Diese Arbeits- und Dichtungsfläche geht wie beim Gegenstand des Hauptpatents ,allmählich in die Stirnfläche des äußeren Klemmstückes '-Über: Die zweite Arbeitsfläche hat die Aufden Ring mit seiner Stufe in das Röhr °-:oi#)iudrücken. Sie ist .ebenfalls so gestaltet, @,;;eä:ß sie allmählich in die Stirnfläche übergeht. Dadurch; daß der Ring selbst dort, wo er die Stufe besitzt, noch konisch ist, wird diese Stufe beim Vorwärtsbewegen der Arbeitsfläche nach innen gedrückt.
  • Um das Anziehen der Rohrverbindung zu erleichtern und ein Mitdrehen des Rohrendes zu verhindern, empfiehlt es sich, die erste Arbeits- und Dicbtungsfläche an einem besonderen Ring anzuordnen, der in dem äußeren Klemmstück sitzt (Fig. 2).
  • Das Herstellen der Rohrverbindung kann weiterhin dadurch erleichtert werden, daß die beiden Arbeitsflächen an zwei verschiedenen Klemmstücken, vorzugsweise zwei überwurfmuttern, angeordnet werden (Fig. 5). Zieht man zunächst die erste überwurfmutter an, die selbst oder in Gestalt eines eingelegten Ringes die erste Arbeits- und Dichtungsfläche trägt, so wird- dadurch der Ring an den Rohrverbindungsstücken dicht befestigt. Diese Arbeit könnte z: B. schon in der Fabrik geleistet werden. Man braucht dann nur noch das Rohr mit seinem Ende in den Ring einzuführen und die zweite Mutter festzuziehen, um die Verbindung herzustellen: Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Rohrverbindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. i in teilweisem Längsschnitt eine Verbindung mit einem Nippel, auf das von beiden Seiten überwurfmuttern aufgeschraubt werden; Fig. a eine Verbindung mit einem inneren Klemmstück ohne Gewinde; Fig.3 in vergrößertem Maßstab im Schnitt das äußere Klemmstück mit den zwei Arbeitsflächen sowie den auf das Rohr geschobenen Ring vor Anziehen der Verbindung und Fig. q. denselben Ausschnitt nach Anziehen der Verbindung und Fig.5 die neue Rohrverbindung mit geteilten überwurfmuttern.
  • Die Verbindung nach Fig. i besteht aus einem mittleren Nippel a, auf den von beiden Seiten die überwurfmuttern b aufgeschraubt werden. An den überwurfmuttern b befinden sich die Arbeits- und Dichtungsflächen e, die eine abgerundete Arbeitskante l besitzen, mit der sie in die Stirnfläche übergehen. Hinter der ersten Arbeits- und Dichtungsflächee besitzen die überwurfmuttern noch Arbeitsflächenn in Gestalt einer abgerundeten Kante, i die in einen zylindrischen Teil übergeht. Jeder Dichtungsfläche e gegenüber liegt am Nippel eine Dichtungsfläche f ; zwischen den Flächen e und f besteht ein ringförmiger Raum.
  • Auf das Rohr c ist der Ring n geschoben, der mit seinem weiten Teil o zwischen den Flächen e und f verformt wird. Zweckmäßig besitzt er am Teil o eine Stufe, die sich gegen die Arbeitskante h an der Dichtungs: flache f legt und dadurch den Ring n innen festhält, wenn der Teil o beim Anziehen der Verbindung in den ringförmigen Raum zwischen den Dichtungsflächen e und f hineingezogen wird. Am engeren Ende s ist der Ring o mit einer inneren Stufe g versehen. Gegen dieses ebenfalls konische Endes legt sich die Arbeitskante p. Wird die Verbindung angezogen, so wird die Stufe g von außen in das Rohr o hineingedrückt.
  • Bei der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform der Verbindung ist innerhalb der Überwurfmutter b ein Ring t vorgesehen, an dem die Dichtungsfläche e mit Arbeitskanten L und p ausgebildet ist.
  • Bei der Rohrverbindung nach Fig. 5 ist die Überwurfmutter b unterteilt in zwei Muttern b1 und b2. Die Mutter b1 besitzt die Arbeitsfläche e mit Arbeitskante 1, während die Mutter b2 mit der Arbeitskante und -flache p versehen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verbindung für Rohre aus knetbarer. Metallen oder Legierungen, insbesondere für Rohre, die sich nicht oder nicht weit genug konisch aufweiten lassen, nach Patent 66; 485, gekennzeichnet durch einen nach der einen Seite hin konisch erweiterten Ring (n) aus einem knetbaren Metall oder einer knetbaren Legierung, der an Stelle des aufgeweiteten Rohrendes in den Raum zwischen den im wesentlichen zylindrischen Dichtungsflächen (e, f) hineingepreßt wird und der an seinem engeren kegeligen Ende, mit dein er auf das im Querschnitt unveränderte Rohr geschoben ist, innen eine kantige Stufe (g) besitzt, mit der er in das Rohr eingedrückt wird.
  2. 2. Rohrverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Klemmstück mit zwei inn wesentlichen zylindrischen Arbeitsflächen versehen ist, die allmählich in zwei Stirnflächen übergehen, von denen die erste als Dichtungsfläche (e) das erweiterte Ende des Ringes in den Ringraum zwischen ihr und der inneren Dichtungsfläche (f) hineinpreßt, während .die zweite Arbeitsfläche (p) von außen auf den .engeren Teil des Ringes drückt und die Stufe (g) in das Rohr eindrückt.
  3. 3. Rohrverbindung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Klemmstück, z. B. eine überwurfmutter, in zwei Klemmstücke (b1, b2) unterteilt ist, von denen das eine (b1) die Dichtungsfläche (e) zum Abdichten des, !erweiterten Ringendes und das zweite (b2" ) die Arbeitsfläche (p) zum Eindrücken der Ringstufe (g) in das Rohr trägt (Fig. 5). q.. Rohrverbindung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitskanten (1 und p) mit Dichtungsfläche (e) an einem Ring angeordnet sind,. den das äußere Klemmstück umschließt.
DES125949D 1937-02-07 1937-02-07 Verbindung fuer Rohre aus knetbaren Metallen und Legierungen Expired DE685177C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2162382A1 (de) * 1971-12-11 1973-07-20 Voss Hermann Armaturen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2162382A1 (de) * 1971-12-11 1973-07-20 Voss Hermann Armaturen

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