DE87290C - - Google Patents

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DE87290C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/04Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Lösung der Aufgabe, die Befestigung der Schienen auf Schwellen bei Kleinbahnen, Feldbahnen, Waldbahnen und dergl. so zu gestalten, dafs Verlegung, Zerlegung und abermalige Verlegung des Gleises in kürzester Frist erfolgen kann und die Zahl der hierfür erforderlichen Befestigungsmittel so klein wie nur möglich wird.
Vorausgesetzt ist, dafs die zur Herstellung des Gleises dienenden Schwellen eine Lä'ngsrille haben — von welcher Querschnittsform, ob rund, dreieckig, oder viereckig, bleibt ohne Belang —, und .die Lösung jener Aufgabe beruht darauf, dafs die Rille in der Schwelle zur Aufnahme eines federnden keil- oder dübelartigen Körpers benutzt wird, welcher sich um den Schienenfufs legt und diesen gegen einen aufserspurig angebrachten Widerstand andrückt und sich selbst hinter einen Rand oder eine Kante an der Schwelle einhakt. Die Schienenbefestigung erfolgt sonach mittels .eines einzigen Stückes Kleineisenzeug.
Bei den durch die beiliegende Zeichnung veranschaulichten Ausführungsformen der Erfindung ist angenommen, dafs die Rille in der Schwelle runde Form hat.
Der die Befestigung der Schiene auf der Schwelle vermittelnde Federkeil hat bei den Ausführungsformen Fig. 1 bis 12, einen Schaft in der Gestalt einer Rinne von solchen Abmessungen, dafs ihr Boden sich an die Rille der Schwelle anschmiegt und ihre Kanten mit der Schwellenoberfläche in gleicher Ebene liegen, so dafs sie dem Schienenfufs mit zum Auflager dienen. Der Schaft des Federkeils kann aber auch die Form eines Flachstabes haben, dessen Kanten sich gegen die Seitenwände der Rille in der Schwelle stützen und dessen Rücken sich gegen die Sohle des Schienenfufses legt (Ausführungsformen Fig. 13 bis 21).
Das nach der Gleismitte gerichtete Ende a1 des rinnenförmigen Federkeils α (Fig. 1 bis 3) ist nach oben zurückgebogen, und zwar so weit, dafs sich die Kanten der Rinne auf den Schienenfufs auflegen. Das andere Ende des Dübels ist abgeschrägt und schwalbenschwanzartig gegabelt und die Zinken der Gabel enden in abwärts gerichtete Nasen b, welche, wenn der Federkeil vollends eingeschoben ist, um die am Rande etwas emporgeschobene Schwelle herumschnappen.
Die Schiene ist auf diese Weise gegen eine Verschiebung nach innen gesichert. Die Siehe-, rung der Schiene gegen Verschiebung nach aufsen vermittelt eine Knagge c, die aus dem Körper der Querschwelle nach oben heraustritt und ähnlich wie das Ende a1 des Federkeils a die Form einer nach unten gerichteten Rinne hat, deren Kanten über den Schienenfufs greifen.
Bei den Fig. 5 bis 7 ist anstatt einer Doppelnase, wie sie durch die schwalbenschwanzartige Gabelung des Dübels entsteht, eine einfache Nase b1 angeordnet, welche in eine Einkröpfung d (Fig. 6) oder Einsenkung dl (Fig. 7) der Schwelle eingreift.
Bei Fig. 8 bis 10 ist diese Einkröpfung an das Ende der Querschwelle gelegt und aufserdem die den Widerhalt der Schiene nach aufsen bildende Knagge c1 als besonderes Winkelstück
gestaltet, welches mit der Schwelle mittelst eines abwärts gerichteten Hakens verbunden wird, der durch eine Aussparung e derselben hindurchgeht und um deren Kante herumgreift.
Bei den Ausführungsformen Fig. 12 bis 15 ist die auf der Schwelle aufgenietete Knagge c2 an ihrem Ende mit einer flachen Einbiegung ds versehen, wodurch sie in den Bereich einer nach oben gerichteten Nase, b3 gelangt, mit welcher das Ende des Federkeils ausgestattet ist. Der Federkeil d1 gleitet beim Eintreiben ' mit seinem etwas niedergebogenen Ende aA längs der unteren Fläche der Knagge c2, bis schliefslich seine Nase b3 scharf hinter die Knaggenkante d3 einschnappt.
Fig. 16 und 17 stellen eine Abänderung dar, bei welcher der Federkeil eine doppelte Umbiegung erhalten hat, so dafs der Hauptkörper a5 desselben sich nach der Mitte des Gleises hin erstreckt und gegen die Kante einer Aufbiegung f in der Rille der Schwelle stöfst.
Fig. 20 und 21 zeigen die weitere Abänderung, dafs das Ende des in seinem Haupttheil ähnlich wie bei Fig. 12 bis 15 gestalteten Federkeils mit seiner abwärts gerichteten Nase b* um die Kante einer muldenförmigen Einbiegung d* an der'Knagge c3 greift.
Endlich zeigen Fig. 22 bis 24 noch eine Ausführungsform, die aus der Verschmelzung derjenigen nach Fig. 10 und 12 entstanden ist. Wie bei Fig. 10 ist die den Widerhalt der Schiene nach aufsen bildende Knagge c* mit der Schwelle mittelst Haken verbunden. Zugleich greift aber, ähnlich wie bei Fig. 12, die Nase b3 am Federkeil ä2 um eine Kante der Knagge. Da letztere somit nach zwei Richtungen hin Widerstand leisten rhufs, so ist sie aufser mit jenem Haken noch mit einer Rippe c5 versehen, welche sich gegen die dem Haken gegenüber stehende Kante der Aussparung e in der Schwelle legt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schienenbefestigung auf Querschwellen mit Längsrille und als Winkelknagge gestaltetem Widerlager für die Schiene, gekennzeichnet durch einen in der Längsrille zwischen Schiene und Schwelle hindurchgetriebenen Federkeil, der mit einem Haken an einem Ende um den Schienenfufs und mit einer Nase am anderen Ende um einen Rand an der Winkelknagge oder an der Schwelle greift und durch seine beim Eintreiben hervorgerufene Federspannung die Schiene gegen die Winkelknagge prefst..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4187665A (en) * 1977-06-10 1980-02-12 Walter Nedila Device for use in picking berries

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4187665A (en) * 1977-06-10 1980-02-12 Walter Nedila Device for use in picking berries

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