DE8710C - Neuerungen an Hinterladergeschützen - Google Patents
Neuerungen an HinterladergeschützenInfo
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- DE8710C DE8710C DENDAT8710D DE8710DA DE8710C DE 8710 C DE8710 C DE 8710C DE NDAT8710 D DENDAT8710 D DE NDAT8710D DE 8710D A DE8710D A DE 8710DA DE 8710 C DE8710 C DE 8710C
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- Germany
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- gun
- locking
- ring
- screw
- pin
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/02—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
- F41A3/04—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
- F41A3/08—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block carrying a rotably mounted obturating plug of the screw-thread or the interrupted-thread type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
1879.
Klasse 72.
WILLIAM PALLISER in LONDON. Neuerungen an Hinterladergeschützen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. August 1879 ab.
Die Schraube B1 welche der gröfseren Leichtigkeit
halber ausgehöhlt ist, schraubt sich durch den Ring C, welcher nach vorn hin konisch
geformt ist und in eine konische Vertiefung im Geschütz pafst. C ist um den von den Oehren
Di getragenen Bolzen D drehbar. B wird
durch einen Hebel B1 gedreht, der lose auf B sitzt und einen Stift trägt, der gegen den Ansatz
B% der Schraube, beim Drehen derselben, anstöfst. Die Stellung des Ansatzes ist so gewählt,
dafs, wenn die Schraube ganz aus dem Geschütz ausgeschraubt ist, der Hebel mit
seinem Gewichte auf dem Ansätze ruht und somit das Bestreben hat, die Schraube in dieser
Stellung zu halten, d. h. zu verhindern, dafs sie während der offenen Stellung des Geschützes
unabsichtlich vorwärts geschraubt wird.
Der Ring C hat oben einen Federstift C1, dessen Ende in das Schraubengewinde greift
und in die Vertiefung C'2, Fig. 8, einspringen kann; ein weiteres Zurückdrehen der Schraube
ist dadurch nicht möglich. Die Vertiefung C'z ist an der linken Seite abgeschrägt, so dafs
beim Vorwärtsdrehen der Stift C1 von der Abschrägung emporgehoben wird und somit die
Drehung in diesem Sinne nicht hindert.
Der Ring C besitzt ferner einen Sperrhebel C3, der bei geschlossenem Geschütze in einen
Haken F1 am Geschütze eingreift. C, der andere Arm des Hebels C3, greift, wenn letzterer
in die durch C'% Fig. 1, angedeutete Stellung gehoben ist, in eine Vertiefung in dem
Gewinde von B ein (wie durch Ce angedeutet).
Diese Vertiefung befindet sich in einer solchen Stellung, dafs Ca nur dann aus dem Haken F1
gehoben werden kann, wenn die Schraube B behufs Oeffnung ganz zurückgeschraubt worden
ist und somit eine Klemmung durch zu frühes Aufmachen und Zurückziehen des Ringes verhindert
wird.
Wenn der Hebel C3 in die Stellung C5 gehoben
ist, C also in B eingreift, so wird er dadurch in dieser Stellung gehalten, dafs ein
Sperrstift A, Fig. 6, durch eine Feder gegen C4 geschoben wird; auf diese Weise verhindert C4,
dafs B bei geöffnetem Geschütz vorwärts geschraubt wird.
Beim Zuklappen des Ringes stöfst aber das hervorragende Ende A' des Stiftes, Fig. 6 und 7,
gegen die Einkerbung A* am Geschütze und wird hierdurch so weit nach innen getrieben,
dafs A den Haken C frei läfst. Der Hebel fällt also nunmehr in den Haken F1 ein und
die Schraube B kann in dem Geschütze vorwärts gedreht werden. Ist aber dieses geschehen,
so kann wiederum C3 nicht aus Fi gehoben werden, weil Ci gegen das Gewinde
von B anstöfst. Die beweglichen Theile sind also auf diese Weise gegen plötzliches Oeffnen
beim Schiefsen geschützt.
Beim Oeffnen des Geschützes wird B so weit zurückgeschraubt, bis C1 in die Vertiefung C2
einspringt, alsdann kann auch C4 in seine Vertiefung eingreifen und somit C3 behufs der Oeffnung
des Ringes C aus F1 gehoben werden. Wird nun Cum ein Geringes zurückgezogen, so
springt A A' vorwärts und sperrt somit C''.
Die Stellung der Vertiefungen C'2 ist derart, dafs B vor dem Oeffnen so weit zurück gedreht
werden mufs, dafs der Liderungsring H ganz vom Ringe C verdeckt und somit vor Schaden
geschützt ist, wie P'ig. 5 zeigt. .
Der Ring H kann, wie in Fig. 2, 8, 9, 10
und 11 angedeutet, von verschiedener Form sein, in allen Fällen aber ist er von B getrennt
und wie angedeutet angeschraubt, so dafs er leicht entfernt und durch einen neuen ersetzt
werden kann, wenn er defect geworden ist. Bei Fig. 2 und 8 ist er konisch und'pafst in
die konische Vertiefung im Geschütze; bei Fig. 10
ist er etwas erweitert und schliefst gegen eine Schulter am Geschütze. Die hintere Fläche
kann auch, wie bei Fig. 9, am Rande von der Fläche von B etwas abstehen, so dafs beim
Abfeuern der Ring am Umfange etwas zurückgedrängt und vorn ausgebreitet wird, um einen
dichteren Verschlufs zu bilden.
Er kann auch, wie bei Fig. 11, mit einem
doppelten Rande versehen sein, von welchem der äufsere Theil in eine ringförmige Vertiefung
am Geschütze eingreift.
In Verbindung mit den oben beschriebenen Theilen ist folgende Einrichtung zum Einführen
des Geschosses angebracht: Zwischen dem Bolzen D und dem ihn umfassenden Arm des
Ringes C befindet sich eine Hülse F\ die ebenfalls um D drehbar unten mit einem
Arm E verbunden und unterhalb von C dreh-
bar ist. An der unteren Seite von E befindet sich ein Stift E2, der, wenn E um 90 ° zurück
gedreht ist, gegen eine Nase D2 von X*1 stöfst
und somit E an einer weiteren Drehung verhindert, während C, wie in Fig. 5 dargestellt,
noch weiter zurück gedreht werden kann.
In den Arm E wird beim Laden ein loses Sattelstück E3, Fig. 3, eingesetzt, welches mit
einem Stifte in ein Loch E% von E pafst. Das
Geschofs wird nun auf E3 gelegt, wenn E sich in der Stellung bei Fig. 5 befindet, wobei die
Spitze des Geschosses gegen die Oeffnung des Geschützes gerichtet ist. E wird nun gegen
das Geschütz gedreht und bringt somit das vordere Ende des Geschosses in den Lauf,
da E3 so hoch ist, dafs das Geschofs sich mit dem Schraubengewinde des Laufes in gleicher
Linie befindet. Das Geschofs. kann somit mit der Hand in den Lauf hinein geschoben werden,
nach ihm wird die Kartusche eingeschoben. Das Sattelstück E3 wird nun entfernt und der
Ring C nebst Schraube B zugeklappt.
An der unteren Seite von C befindet sich ein Stift Eh, Fig. 8, der in eine Nuth E6 am Arm E
eingreift und somit letztere bei geschlossenem Geschütze dicht an das Geschütz hält. Beim
Aufmachen von C wird zugleich E bis zur Stellung Fig. 5 zurückgezogen. . ..
Claims (4)
1. In Betreff des Schlufsstückes B und C die
Combination des Sperrhakens E1 mit Sperrhebel
Cs nebst Sperrhaken C4 und Sperrstift
A A', im wesentlichen wie beschrieben und für den angegebenen Zweck.
2. In Betreff des Schlufsstückes B und C die Combination des Sperrhakens F1 mit Sperrhebel
C3 nebst Sperrhaken C4, Sperrstift A A'
und Sperrstift C1 mit Vertiefung C2, im
wesentlichen wie beschrieben.
3. In Verbindung mit dem drehbaren Ring C der drehbare Arm E nebst Hülse E1 und
Sattelstück E3 behufs der Einführung des Geschosses, wie oben beschrieben.
4. Die Anwendung eines Dichtungsringes oder einer Schale H mit Zwischenraum zwischen
deren Hinterfläche und der Fläche der Schraube B1 im wesentlichen wie beschrieben
und dargestellt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8710C true DE8710C (de) |
Family
ID=286162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8710D Active DE8710C (de) | Neuerungen an Hinterladergeschützen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8710C (de) |
-
0
- DE DENDAT8710D patent/DE8710C/de active Active
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