DE869890C - Verfahren zur Karbonierung thorierter Wolframkoerper - Google Patents

Verfahren zur Karbonierung thorierter Wolframkoerper

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DE869890C
DE869890C DER6035A DER0006035A DE869890C DE 869890 C DE869890 C DE 869890C DE R6035 A DER6035 A DE R6035A DE R0006035 A DER0006035 A DE R0006035A DE 869890 C DE869890 C DE 869890C
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Germany
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tungsten
heating
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DER6035A
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Willis Eugene Harbaugh
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RCA Corp
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RCA Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C8/00Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C8/06Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases
    • C23C8/08Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases only one element being applied
    • C23C8/20Carburising

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Description

  • Verfahren zur Karbonierung _tnorierter Wolfrarnkörper Die, Erfindung bezieht sich auf die Karbonierung von: Metallflächen (BiJtdung einer Kohlensbo@ffverbindung mit der Metalloberfläche) und: insbesondere auf ein Verfahreni zur Karbonierung der Oberflächen von thonierben Walframeleküroden derjenigen Art, wie sie in Elektronenenüladungsröhren benutzt werden.
  • Bei der Herstellung von, Eiiektronenentladungsröhren, und zwar insbesondere von; Hochdeisüungsröhren, treten erhebliche Schwierigkeiten auf, die darin bestehen, kartonierte thorierte Wolframelektroden mit gleichmäßigen Oberflächeneigenschaften zu erzeugen. Ein Nachteil bei der Hers,tiellung solcher Elektronen besteht in der geringen und insüabilen Elektrodenemission. Andere Nachteile der gebräuchlichen Verfahren sind der große Variationsbereich er Elekürodenetgenschaften und der diese Elektroaden enthaltenden Röhren.. Da derartige Röhren oft mit außerordentlich hohen Spannungen und Strömen betrieben werden, sind die geschilderten. Schwierigkeiten ausschlaggebend.
  • Es wunde beobachtet; daß die Wolframkarbidschicht auf einer thorierten Wolframelektrode in der KristalIstruktu.r zwischen der massiven Phase, welche der Verbindung W C entspricht und einer zweiten massiven Phase entsprechend der, Verhindang W2 C schwanken kann und dann durch. eine. laminiare Phase hinidurchgeht, in welcher die Kollrlenstoffkonzentration in Gewichts prozeniben zwischen 3,16 und etwa 2,45% schwanken kann. Im allgemeinen wurde eine scharfe Trennung zwischen der WC-Phase mit 6,12 % Kohlenstoff und der W2 C-Phase mit 3i, i 6 % Kohlenstoff gefunden. In der Arbeit »Carbide Structures in Carburized Thoriated Tungsten Filaments« von C. W. Norsting, Journal of- Applied Physics, Bd. z8, Heft i, _S. 95, Januar 1g47; ist beschrieben, daß die laminare Phase bei thonerten WolframkathQde die bevorzugte Form vorn Wo@l@ramkarbi@d ist jedoch haben bekannte Karbonierungs:verfahren keine gleichmäßigen Resultate ergeben und machten eine kostspielige Aktivierung bei hoher Temperatur nach Einbau der Kathode in die Elektronenent ladungs,rö:hne Ein Hauptzweck der Erfindung besteht im der Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung karbonierber Elektroden mit verbesserter und stabiler Emission.
  • Ein anderer Zweck besteht in der Schaffung eines. verbesserten Verfahrens, um thorierte Wolframelektroäen einer Värkarbonierunig zu unterwerfen.
  • Weiterhin besteht ein Zweck der Erfindung in der Schaffung eines Verfahrens zur - Vorkaarbonneirung thorierter Wodframeiektroden, welches die Bildung der gewünschten kristallinen Phase sicherstellt.
  • Außerdem. hat die Erfindung noch. den Zweck, ein solches Verfahren zur Vorkarbonierung anzugeben;, welches, die Benutzung von gewünschten Elektrodenforrnen und Eleletrodenanordnungen erlaubt, die bei den betriebsmäßig auftretenden; Temperaturen hohe stabile Emission@ besitzen, ohne eine Aktivier rung bei hoher Temperatur nach Einbau in die Vakuumröhre erforderlich zu machen.
  • SchHeßldch hat die Erfindung noch dien Zweck, ein Verfahren zur VoTkarbonierung thorierter Wolframkathoden zur- Elektronenemission und zur Bildung einer. bevorzugten Wolframkarbidschioht mit laminarer Struktur anzugeben.
  • Bei der Ausübung einer Aus@führungslorm des Verfahrens wird eine thorierte Wolframelektrode in einer i:nerten Atmosphäre zur Rekristallisation des Wolfiramns erhitzt. Sodann wird unter Aufrechterhaltung der Elektrodentemperatur Kohlenwasserstoffgas. in die genannte Atmosphäre eingeleitet. Der Kohlenwasserstoffgehalt der Atmosphäre wird konstant gehalten, währen!' die Temperatur der Elektrode für eine- bestimmte Zeitspanne aufrechterhalten bleibt. Dann wird die Elektradentemperatur erhöht, die Kohleniwaseerstoffzufuhr abgesperrt, und die Elektrode verbleibt auf der höheren Temperatur . in der Atmosphäre, deren Kohlenwasserstoffkonzentration schauen. absinkt. Die so hergestellten, kartonierten thorierten Wolframkätahoden besitzen .die gewünschte lamnnare kristalline Struktur. Diese Elektroden weisen ferner eine gleichförmige stabile Elektronenemission bei Betriebstemperaturen auf, ohne daß sie eine weitere Aktivierung durchlaufen müssen.
  • Fig: i ist eine halbschematische Ansicht eines Gerätes, zur Ausführung der Erfindung; Fg. -2 ist eine Wiedergabe einer Mikrophotogiraphie; jdie einen Teil einer thorierben Wolframelektrode in 4oofächer Vergrößerung darstellt.
  • Es_empfiehlit sich, die Elektroden vor dem Einbeau in die Träger oder Halter zu kartonieren, und zwar wegen der nachstehend dargelegten Vorteile. Das erfindungsgemäße Verfahren beschränkt sich jedoch nicht `auf die Vorkaarbonierung, sondern !ist auch auf di,e Karbonie;rung von Elektroden nach ihrem Einbau in die Halterungen einer Elektronenentladungsröhre anwendbar.
  • Die F:ig. ui veranschaulicht eineAusfüh:rungsforrn eines Apparates, der zur Vorkarbonierung bhorierfier Wolframkathoden für Elektronenemission anwendbar -ist. Sie zeigt eine Elektrode io, deren Enden i i dünner ausgeführt sind als der übrige größte Teil der Elektrodenlänge und zeigt ferner Befestigungsköpfe io. Die Teile i i dienere dazu, die Wärmeableitung zu vermindern. Die Elektrode in wird mit ihren Befestigungsköpfen 12 zwischen zwei :geschlitzten und eingekerbten Haltern 1.3, und i4 eingehängt, die ihrerseits wieder auf elektrisch leitfähigen Teilen 15y 16 in geeigneter Weise befestigt sind. Die Teile i-5;, 16 werden mittels der Leitungen 17, i48, an. die Klemmen einer Stromquelle (nicht mi@tdarg>estellt) angeschlossen. Der Teil 15 ist von dem Haltekörper ig isoliert.: Der Teil 1,6 ist :auf dem Körper zg verschiebbar, um eine Längsausidehnung der Elektrode io bei Erhitzung zu erlauben.
  • Mittels der Röhre 2o wird' ein Kühlmittel in Form eines trockenen Wasserstoffstroms, welcher gegenüber thoriertem. Wolfram inert ist, dien! dünneren Enden, i i zubereitet und! bewirkt die Aufrechterhaltung einer genügend niedrigen, Temperatur dieser Enden, so daß diese nicht ausbrennen. oder kartoniert werden können.
  • Eine verschiebbar angebirarhte Glocke: kann über den. Pfosten ig und über die an ihm befestigten Teile gestülpt bz:w. ,gesenkt werden. Ihr, unteres Ende 22 ist offen, ,wenn ein leichtes Gas benutzt wind. Benutzt man dagegen ein schweres Gas., so ruß die Füllung vom Boden aus: vorgenommen werden. Das Rohr 2g reicht in die Glocke :2i hinein und ist mit der steuerharen Gasquelle verbunden, so :daß man die Glocke mit einer für den Karbonierungsvorgang günstigen: Atmosphäre füllen kann. _ Wie oben dargelegt, wurde gefunden, daß die laminare Phase der Wolfram-Karbid-Struktur der erwünschte Zustand ist, während die massive WC-_ W2 C-Phase unierwünschte Bestandteile darstellen und, nicht auftreten dürfen, wenn die er!-. wünschte Kathode entstehen soll.
  • In Fig. 2 ist ein Ausschnitt aus einer karbonnexten thorierten Wolfrarnelekbrode nach einer M:ikropliGtographie bei 4,oofacher Vergrößerung daargestellt. Die Linien 23 bis. 26 stellen die Kanten der Mikroaufnahme dar, während die Oberfläche 27 ein Teil der Elektrodenob;erfläche isst. Die; Linie 2(8@ welche adturch das Bildfeld hindurchläuft, zeigt die scharfe Trennurig zwischen dem Kern und dem Karbid in der fertigen Elektrode. Der Keaau 31i weist dieRekristallisatiönsstruktur thoriertenWolframs auf, während die laminare Phase von Wolframkarbid im Gebiet 3o zwischen der Trennlinie 28 und der Eleldro,denoberfläche 27 deutlich zu erkennen ist.
  • Die bevorzugte laaminare Phase von Wolframkarbid reiht vorn 3,16 bis, 2,q:51 °/o Kohlenistoffgehalt. Es ist wichtig, datß de Temperaturen, die Kohlenwasserstoffkonzentration und die Dauer der Erhitzung sorgfältig eingehalten werden. Wenn die Temperatur, auf welche die Elektrode erhitzt wird, zu gering ist, bildet sich eine Schale von Kohlenstoff auf der thorierten Wolframelektrode, welche ihr unerwünschte Eigenschaften verleiht. Ist. die. Temperatur zu hoch, so kann die Eindrinigtiefe des Karbüid,s zu groß ausfallen und dabei gleichzeitig eine Oberflächenschicht von, dekarboniertem, thoriertem Wolfram gebildet werden, und zwar abhän-gig von dem Kohlenistoffgehalt. Eine zu große Konzentration des Kohlenwasserstoffgases verhindert die Bildung der gewünschten laminaren Phase, und führt zur Bildung der massiven W2 C- oder W C-Phase. Eine zu kleine Konzentration hat im allgemeinen eine de-karbonierte oder koblenistoffarme Oberflächenschicht und die Bieldung einer inneren Karbid Schicht zur Folge, welche nicht bis zur Oberfläche reicht. Die Dauer der Erhitzung ist ebe (falls von Wichtigkeit. Wenn diie Erhitzung zu lange fortgesetzt wird;, tritt zuviel, Karbid an die Oberfläche; da Wolframkarbid besonders spröde ist, muß, dies vermieden, werden. Wenn die Erhitz.ungsdauer jedoch zu kurz ist, ist die Karbonierungstieife der Elektrode zu gering, um den gewünschitenEffekt zu erzielen.. Die Karbonierung gebt bei. höheren Temperaturen außerordentlich schniell vor- sich und, muß daher sorgfältig reguliert werden.
  • Eine anfängliche Wärmebehandlung von ungefähr 2o bis q.o Sekunden bei Temperaturen zwischen 2575 und 26251° Kelvin unterstützt die Rekri.stallisation und stabilisiert das. Wolfram in aus,reichenr der Weise, so daß ein viel besser gleichmäßigeres Endprodukt erhalten wind. Diese Wärmebehandilu:nig wird in eine inerten Atmosphäre ausgeführt, das, heißt in einem Gas oder Dampf, der keine Reaption mit dem tho,rieirben Wolfram eingeht, sondern diesem gegenüber so gut- wie ineirt. ist. Eine anfängleiche Wärmebehandlung isst zwar sehr zu empfehlen, ;ist aber nicht unbedingt notwendig und kann: daher auch fortgelassen werden.
  • Zur Vervollständigung der Rekristallisiation, wird ohne die Elektrode vorher abzukühlen Kohlenwasserstoffdampf eingeführt, indem man eine gasförmige Mischung voniKohlenwasserstoff mit, einem inerten Gas einleitet. Die Erhitzung der Elektroden wird dann bei Temperaturen zwischen 2.575 und 2625,' IieIv in für diie Dauer einer Minute fortgesetzt. Während dieser Zeit spaltete seich der Kohleniwassersitoff in Wasserstoff und Kohlenstoff auf, und der Kohlenstoff verbindet sich mit dem heißen! Wolfram und bildet auf ihm einte Schicht von Wolframkarbüd. Dieses ist massives W., C-Karbiid.
  • Die Temperatur .der Elektrode wird dann;: auf 277S büss 28250 Kelvin gesteigert, die Kohilenwasserstoffdampfzufuhr gleichzeitig abgesperrt, jedoch das inerte Gas weiterhin zugeführt. Die Elektrode bleibt dann für etwa 2 Minuten, in der schnell verschwindenden Kohlenwasserstoffatmosphäre. Hierdurch wird erreicht, daß die Kohlenstoffaufnahme begrenzt ist. Die Dicke der Karbüdschiicht wird; gleichzeitig größer. Die prozentuale Zusammensetz:u.ng der Karbiedscbicht wird unter den Pro, zentbgebalt von: 3,;i6 vermindert und beträgt dann; etwa 2,45 bis e3;,160/0 Kobilenstoif. Es bildet seich also edie lam i n:are Phase.
  • Es sei bemerkt., da.ß Änderungen in den Ouersc:hniittsabmessungen dies zu kartonierenden gletalilis auch Änderungen in der Dauer der, Erhitzunrgszeiten erfordern oder erlauben köninen, jedoch bei den gleichen Temperaturen. Diese, Ab-%ve,ichunigen von den angegebenen Größen könnten jedoch im Einzelfall leicht ausprobiert werden.
  • Bei praktischen Versuchen wurden t,hearierte Wolframelektroden io in dem Apparat nach Fig. i eingebaut und vorkarboniiert. Die Elektroden toi besaßen einen trapezförmigen Querschnitt mit einer langen Trapezseite von, i,54 mm, einer- kurzen Trapezsieite von i mm und, außerdem eine Abrundung an der kurzen Trap ezseite. Die Höhe dies Trapezes betrug o,94 mm, die Länge dies E.lektrodendrahtes.etwa a1;,8 cm. Die dünneren. Endheile. ii wurden, ,durch einen Strahl von reinem trockenem Wasserstoff, wie in Fig. i dargestellt, gekühlt. Die Glocke2l von 61 cm Höbe und: 315,5m Duwrchmesser wurde gesenkt und diie Elektrode für diie Dauer von, 30 Sekunden auf eine Temperatur von 260o0 Kelvin erhitzt, und zwar in einer Atmosphäre- von reinem trockenem Wasserstoff, der kontinuierlich in die Glocke in einer Menge; von, i ißio 1 je Stunde einsgeleitet wurde. Die Glocke 2121 war dabei unten offen. Sodann wurde, während man die Elektrodientemperatur auf 260o0 Kelvin hielt, Kohlenwasserstoffdampf zugeführt, indem. ein Strom, von. 3,q:01, j e Stunde von Benizioldampf alsTräger für dien Wasserstoff zu den 1:i301 je Stunde reinem Wasserstoff beigegeben wundre. Sodann wurde die Elektrode für i Minute auf 260o° Kelvin gehalten,.
  • Das Wasserstoff-Benzol-Gemisch . wunde durch Hindiwrcbleitung vorn 3401 je Stunde Wasserstoff zunächst durch eine Trockenstufe und dann; durch eine Atmosphäre von, Benzoldampf in einem, Vergaser gewonnene. Der Vergaser hatte einen; innren Durchmesser von 11,.q. cm und eine Benizolifülilung von Zimmertemperatur. Die Wasserstoffeinführung und der Wasserstoffauslaß beisaßen, 5 mm inneren Durchmesser; ihre Öffnungen legen oberhalb des Benzolispiegels. Die Wände d ies Vergasers; erstreckten sich bis io cm oberhalb des Flüssigkeitsspiegels und verliefen ,dann nach innen unter einem Winkel: von! unegefühir 45;0.
  • Die Kohlenwasserstoffzufuhr wurde- dann, abgesperrt, die Wasserstoffzufuhr selbst aber fortgesetzt und die Elektrode wurde für 2 Minuten auf eine Temperatur von :zgoo0 Kelvin gebracht.
  • Thorierte Wol-framkathoden, die in dieser Weisse kartoniert sind, besitzen eine gleichmäßige stabile Elektronenemission bei Betriebstemperaturen von 200110' Kelvin und brauchen nicht weiter aktiviert werden: Man kann! natürlich nach dem. geschilderten Verfahrene auch Kathoden von vollsteändliig anderer Form oder Konstruktion herstellen. In diesen letzteren. Fällen, wird diie Dauer der Erhitzung entsprechend dien; Ouerschnittsabmessunigen dir Kathode und' entsprechelv(1 der gewünschten E3ndri.ngtiefe des Karbides geändert: Man kann zwar auch ändere Gase oder Dämpfe als Wasserstoff oder Benzol benutz, jedoch @haben Wasserstoff und Benzol den Vorzug, gleichmäßige stabile Elektroden zu liefern.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCIiE: --1. Verfahren zur- Kasbonerung thorierter Wolf ramkörper,gekennzeichnet ,durchErhiüzung ;dieser thorierten Wolframkörper in einer karbonierenden Atmosphäre, welche aus einem inerben Gas und aus: von so hoher Temperatur besteht, daß sich der Kohlenwasserstoff zensetzt, und ,durch Fortsetzung- der Erhitzung dies ühorierten Wolframkörpers bei einer höheren Temperatur in einer Atmosphäre, in welcher der Kohlenwasserstoff gehalb schnell abnimmt.
  2. 2. Verf.ähren. nach Anspruch i, dadurch geleenavzeichnet, daß, das, inerte Gas aus- trockenem Wasserstoff besteht und der Kohlenwasserstoff-,dampf aus einer Mischung von Was!s-e,nstoff und Benzolidampf.
  3. 3,. Verfahren nach Anpruch z oder 2,, dadurch gekennzeichnet, daß der schnell abnehmende Kohlenwasserstoffgehalt. bei der Enderhitzung -dadurch hergestellt wirdl, daß die Zufuhr von Kohlenwasisers@toffdampf abgesperrt, die Zufuhr des inerten Gases zu dem erhitzten Körper aber aufrechterhalten wind.
  4. 4 Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3., dadurch -gekennzeichnet, dfaß der erhitzte: Körper in einer- unten offenen Glocke angeordnet wind, in welche dns inerte Gas gleichförmig mit ungefähr 11130 1 je Stunde und der Kohlenwasser-.stoffidampf mit ungefähr 3401 je Stunde nur während der zuerst erwähnten Erhitzungs° periode eingeleitet wird. 5,. Verfahren: nach,. einem- der vorstehenden . Ansprüche, @diadurch gekennzeichmt daß wäh, rend der zuerst erwähnten Erhifizungsperiode der Körper für etwa 1 Minute zur Bildung einer Oberflächenschicht von Woilframkarbid zwischen 2575 und 262'5' Kelvin gehalten wird .und daß .die an zweiter Stelle erwähnte Erhitzungaperiode auf 277.5> bis 2i82.
  5. 5°_ Kelvin etwa 2 Minuten dauert zum Zweck, die Eindringtiefe der Karbidschicht zu erhöhen und dien Prozentgehalt von Kohlenstoff in dieser Schicht zu -vermindern.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch, 5" dadurch gekennzeichnet, daß- die Temperaturen vorzugsweise 26oo b:zw. . 2,8ool Kelvin betragen.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, .gekennzeichnet ,du irch eine Vorheizung dies Körpers in einer Atmosphäre eines inerben Gases:, vorzugsweise von trockenem Wasserstoff, und zwar bei einer Temperatur, die so hoch ist, daß die kristalline Struktur dies Körpers, .stabilisiert wird. B.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die: Vorheizung des: Körpers auf Temperaturen zwischen 2157j5 und 26.250 Kelvin etwa 2o bis 4o Sekunden andauert.
  9. 9. Verfahren nach einem der v orstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erhitzte Körper zwischen den beiden Verfahrensschritten keine Temperaturerniedrigung erfährt. io. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer; oder mehrere Teile der thorierten Wolframkörper, welche keine Karbonierung erfahren sollen, durch Bespülung mit einem inerten Gas während der Heizperioden gekühlt werden.
DER6035A 1950-05-29 1951-05-27 Verfahren zur Karbonierung thorierter Wolframkoerper Expired DE869890C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1185895B (de) * 1956-05-19 1965-01-21 Egyesuelt Izzolampa Verfahren zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit von aus thoriumdioxydhaltigem Wolframulver gepressten und gesinterten Koerpern
DE1202090B (de) * 1956-06-09 1965-09-30 Deutsche Bundespost Verfahren zur Herstellung von warmfesten, insbesondere aus duennen Blechen bestehenden Roehrenbauteilen
DE1229194B (de) * 1964-05-08 1966-11-24 Egyesuelt Izzolampa Verfahren zur Herstellung thorierter, hochemittierender Kathoden fuer elektrische Entladegefaesse

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