DE869784C - Versteifungsteil fuer Buestenhalter, Bandagen u. dgl. sowie Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Versteifungsteil fuer Buestenhalter, Bandagen u. dgl. sowie Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE869784C
DE869784C DES22888A DES0022888A DE869784C DE 869784 C DE869784 C DE 869784C DE S22888 A DES22888 A DE S22888A DE S0022888 A DES0022888 A DE S0022888A DE 869784 C DE869784 C DE 869784C
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DE
Germany
Prior art keywords
stiffeners
stiffening part
foam rubber
brassiere
stiffening
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Expired
Application number
DES22888A
Other languages
English (en)
Inventor
Betty Saxert
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KARL HUEBELER
Original Assignee
KARL HUEBELER
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Publication date
Application filed by KARL HUEBELER filed Critical KARL HUEBELER
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Application granted granted Critical
Publication of DE869784C publication Critical patent/DE869784C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41CCORSETS; BRASSIERES
    • A41C3/00Brassieres
    • A41C3/12Component parts
    • A41C3/14Stiffening or bust-forming inserts
    • A41C3/142Stiffening inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description

  • Versteifungsteil für Büstenhalter, Bandagen u. dgl. sowie Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung betrifft ein Versteifungsteil für Büstenhalter, Bandagen u. dgl. und soll zur Versteifung von Bruststützen, Brusthebern, Bauchplatten und Bandagen dienen, wobei in dem eigentlichen Versteifungsteil noch besondere Versteifungen eingebettet sind.
  • Es sind Versteifungen für Büstenhalter bekannt, wobei die Versteifungen lösbar mit dem Büstenhalter verbunden sind., z. B. lösbare Einlagen aus Federstahl, Fischbein u. dgl. Derartige Einlagen können ohne weiteres aus ihren Lagerstellen entfernt und ausgewechselt werden. Die Einlagen verschieben sich jedoch in nachteiliger Weise, so daß sie in eine unerwünschte Lage geraten und dann ihren Zweck nicht mehr erfüllen. Diese Einlagen üben außerdem einen zu starken und einen zu ungleichmäßig verteilten Druck auf das damit unterstütze oder umfaßte Körperteil aus, so daß besonders Druckstellen ein unangenehmes Gefühl z. B. beim Tragen eines Büstenhalters hervorrufen.
  • Es -sind auch Versteifungen bekannt, die man fest mit dem Büstenhalter, z. B. durch Einnähen, verbindet. Die Teile lösen sich dann zwar nicht, die zu starke und zu ungleichmäßig verteilte Druckwirkung ist aber ebenfalls in ungünstiger Weise vorhanden, weil die Einlagen fast unmittelbar auf das entsprechende Körperteil wirken und der die Einlagen verbindende Stoff nicht die Eigenschaft hat, den Druck der Einlagen auf eine größere Fläche zu verteilen, so daß beim Tragen z. B. eines Büstenhalters etwa ein solches Gefühl hervorgerufen wird, wie es z. B. beim Tragen eines unschmiegsamen Gitters oder Geflechtes auftreten würde. -Es ist auch ein Büstenhalter bekanntgeworden, dessen Brusttaschen verformbare Versteifungen in der Weise aufweisen, daß die Versteifungen aus mit eurem Bindemittel verfestigten Platten aus Korkschrot od. dgl. bestehen, zwischen die eine Metallfolie aus Aluminium old. dgl. eingelegt ist.
  • Dieser Büstenhalter hat den Nachteil, daß die Metallfolie luftundurchlässig ist und die Hautatmung dadurch in nachteiliger Weise behindert wird. Derartige Platten sind in sich nicht,schmiegsam genug und weisen auch unerwünschte harte Kanten auf, so daß Druckstellen entstehen und außerdem verschleißt der die harten Kanten umfassende Stoff an diesen Kanten zu schnell. Fernerhin sind derartige Platten. aus Korkschrot nicht leicht herzustellen, weil es sich däbei nicht um ein ganz gleichmäßiges Gefüge handelt, so daß. es auch noch auszuwalzen ist. Außerdem ist dabei ein besonderes Bindemittel zu verwenden. Die Kanten der Einlagen können zwar mit einem Schutz, z. B. mit einer plastischen Masse aus Kunstharz, versehen sein, wodurch jedoch die Herstellung des Büstenhalters verteuert wird.
  • Fernerhin ist ein Büstenhalter mit Stützkissen bekanntgeworden, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Kissen aus Schwammgummi bestehen und mit einer Einlage aus biegsamem, nicht federndem Draht oder ebensolchen Blechstreifen versehen sind.
  • Hierbei handelt es sich jedoch um Schwammgummi, welcher infolge seiner ganzen besonderen Struktur nicht den gewünschten Anforderungen entspricht, und außerdem handelt es sich hierbei um Einlagen, die nichteingebettet sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß das Versteifungsteil aus einer Schaumgummischicht mit unverrückbar darin eingebetteten Versteifungen besteht.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Versteifungsteil schmiegsamer ist und die Druckwirkung der Versteifungen sich auf eine größere Fläche verteilt, so daß keine Druckstellen, auftreten. Das Versteifungsteil ist außerdem auch noch elastisch und damit angenehm im Tragen; darüber hinaus ist das Teil auch in ganz besonders vorteilhafter Weise luftdurchlässig und schnell herzustellen, wobei das Einbetten .der Versteifungen in einem einzigem Arbeitsgang geschehen kann. Das ganze Versteifungsteil ist daher auch preiswert herzustellen.
  • Wenn die Versteifungen aus einem nichtrostenden Werkstoff, z. B. aus nichtrostendem oder verchromtem Federstahl bestehen, dann wird dadurch das Rosten dieser Teile vermieden und damit ihre längere Haltbarkeit herbeigeführt.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Herstellen eines Versteifungsteils, gemäß der Erfindung und besteht darin, daß zunächst eine flüssige Schaumgummischicht in eine Form gebracht wird, dieser Form dann Versteifungen zugeführt werden, die dabei ihre Lage etwa an der Oberfläche der- zuerst eingebrachten Schaurngummischicht einnehmen und nun unmittelbar danach der Form eine die Versteifungen zu überdeckende Schicht aus flüssigem Schaumgummi zugeführt wird.
  • Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, in rascher Folge nacheinander Versteifungsbeile herzustellen. Die einzelnen Versteifungen braucht man nicht z. B. durch ein umständliches Vernähen derselben mit dem sie umhüllenden Stoff zu vereinigen, so daß fertige, billige Versteifungsteile mit unverrückbar darin eingebetteten Versteifungen hergestellt werden können.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i ein Versteifungsteil als Bruststütze in der Ansicht, Fig. z einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. i, Fig.3 ein Versteifungssteil zu einer Brusthebe ausgebildet in der Ansicht, Fig. q. eire als Bauchplatte ausgebildetes Versteifungsteil, ebenfalls in der Ansicht, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. q. und Fi:g.6 eine Bandage in schematischer Darstellung.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sind in einem Versteifungsteil i, das aus einer Schaumgummischicht besteht, unverrückbar darin Versteifungen 2 eingebettet. Diese Verteifungen 2 sind in der Zeichnung, soweit es sich nicht um Darstellungen im Schnitt handelt, gestrichelt eingezeichnet. Die Versteifungen :2 liegen etwa in der Mitte der Schaumgummischicht, d. h. sie sind beiderseitig xn nt einer etwa gleichstarken Schicht überdeckt. Innerhalb des Versteifungsteils liegen die Versteifungen außerdem regelmäßig oder unregelmäßig verteilt, je nachdem es die jeweilige Formgebung oder die Beanspruchung des ganzen Versteifungsteils i erfordert. Dem ganzen Versteifungsteil i kann jede gewünschte Form gegeben werden, wenn man die Versteifungen 2 entsprechend formt, z. B. biegt. Da die Versteifungen2 nicht schmiegsam sind, paßt sich die schmiegsame Schaumgummischicht der jeweilig gewählten Form der Versteifungen 2 an, so daß diese einmal gewählte Form des Versteifungsteils i dann endgültig ist. Die Versteifungen 2 können auch vorher ihre endgültige Form haben und dann in die Schaumgummischicht eingebettet werden.
  • Wie in Fig. 2 ersichtlich ist, können die Kanten 3 der Versteifungen i abgerundet sein oder die Kanten können verjüngt ausgebildet sein, so wie sie in Fig. 5 veranschaulicht und mit q. bezeichnet sind.
  • Die Versteifungen :2 werden zweckmäßig an ihren Enden, z. B. durch Umbiegen ihrer Enden 5 gemäß Fng. i abgerundet, damit die eingebetteten Versteifungen 2 festliegen und ihre Umhüllung nicht durchstoßen.
  • Wie in Fig. 6 erkennbar ist, kann ein derartiges Versteifungsteil auch für Bandagen Verwendung finden. Man kann z. B. bei der Herstellung der Versteifungsbeile i Gurte oder Bänder 6 mit einem Ende in :die Form einlegen und mit der Schaumgummischicht i vereinigen. Die anderen Enden der Gurte oder Bänder 6 können dann durch geeignete Mittel mit dem Versteifungsteil i gekuppelt oder lösbar damit verbunden werden, wenn sie z. B. um ein zu bandagierendes Körperteil gelegt sind. In Fig. 6 sind z. B. Druckknopfoberteile 7 dargestellt, die mit denDruckknopfunterteilen 8 kuppelbar sind, wenn die Bandage angelegt ist. Es sind natürlich auch Schnallen, Spangen und andere lösbare Verbindungen in zweckmäßiger und an sich bekannter Weise zu verwenden. Derartige Bandagen können insbesondere bei der sogenannten ersten: Hilfe, z. B. bei Unglücksfällen, in zweckmäßiger Weise Verwendung finden.
  • Die Versteifungsteile i werden in an sich bekannter Weise mit einem Büstenhalter, mit Bandagen u. dgl., z. B. durch Einstecken in Taschen lösbar oder z. B. durch Vernähen unlösbar, vereinigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Versteifungsteil für Büstenhalter, Bandagen u.,dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsteil (i) aus einer Schaumgummischicht mit unverrückbar darin eingebetteten Versteifungen (2) besteht.
  2. 2. Versteifungsteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungen (2) aus einem nichtrostenden Werkstoff, z. B. aus nichtrostendem oder verchromten Federstahl, bestehen.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen eins Versteifungsteils nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine flüssige Schaumgummischicht in eine Form eingebracht wird, dieser Form dann Versteifungen (2) zugeführt werden, die dabei ihre Lage etwa an der Oberfläche der zuerst eingebrachten Schaumgummischicht einnehmen und nun unmittelbar danach der Form eine die Versteifungen (2) zu überdeckende Schicht aus flüssigem Schaumgummi zugeführt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 378 g94.
DES22888A 1951-04-25 1951-04-25 Versteifungsteil fuer Buestenhalter, Bandagen u. dgl. sowie Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE869784C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109315B (de) * 1955-03-25 1961-06-22 Ulysse Anatole Vilpou Stuetzbandage mit Pelotten
DE1142809B (de) * 1953-11-10 1963-01-31 Anna Maria Hubertina Mevis Hab Korsett od. dgl.

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE378994C (de) * 1923-08-14 Kurt Sautermeister Buestenhalter mit Stuetzkissen

Patent Citations (1)

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DE1109315B (de) * 1955-03-25 1961-06-22 Ulysse Anatole Vilpou Stuetzbandage mit Pelotten

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