DE866202C - Anordnung zur Anregung von Oberflaechenwellen - Google Patents

Anordnung zur Anregung von Oberflaechenwellen

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DE866202C
DE866202C DEL6322A DEL0006322A DE866202C DE 866202 C DE866202 C DE 866202C DE L6322 A DEL6322 A DE L6322A DE L0006322 A DEL0006322 A DE L0006322A DE 866202 C DE866202 C DE 866202C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
inner conductor
arrangement according
arrangement
modification
coaxial cable
Prior art date
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Expired
Application number
DEL6322A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Martin Dipl-In Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE866202C publication Critical patent/DE866202C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/08Coupling devices of the waveguide type for linking dissimilar lines or devices

Landscapes

  • Waveguides (AREA)

Description

  • Anordnung zur Anregung von Oberflächenwellen Es besteht dieAufgabe, Mikrowellenenergie längs Leitungen ohne wesentliche Dämpfung zu übertragen. Die üblichen Koaxialkabel bekommen bei steigender Frequenz so hohe Dämpfung, daß eine Mikrowellenübertragung über längere Strecken damit unmöglich wird. Das gleiche gilt für Hohlleiter, die auch nur für kurze Verbindungen innerhalb von Geräten in Betracht kommen. Der einzige Hohlwellentyp, dessen Dämpfung mit steigender Frequenz sinkt (HO-Welle im Zylinder), ist technisch nur schwer nutzbar zu machen, außerdem macht die Starrheit der Hohlleiter ihre Handhabung unbequem.
  • Ein idealer Mikrowellenleiter, sowohl vom Standpunkt der Dämpfung als der Biegsamkeit, wäre der sogenannte dielektrische Draht aus einem flexiblen Dielektrikum, der keinerlei Verluste durch Ohmsche Widerstände besitzt, die bei Kabeln und Hohlleitern den Dämpfungsanstieg bei hohen Frequenzen bewirken. Leider hat der dielektrische Draht den Nachteil, daß er nicht dicht ist. Das heißt, in seiner Umgebung befinden sich Felder, die zwar keineswegs nach außen Energie abstrahlen, die aber auch durch keine Hindernisse gestört werden dürfen, weil sonst die - im Mittel rein längs gerichtete Energieübertragung gestört wird und der Leiter zu strahlen beginnt. Zur Zeit ist noch kein flexibles Dielektrikum bekannt, das eine genügend hohe Dielektrizitätskonstante besitzt, um die außen verlaufenden Felder schon nahe der Oberfläche zum Verschwinden zu bringen.
  • Es ist bekannt, diese Schwierigkeiten dadurch zu vermeiden, daß man in das Innere des dielektrischen Drahtes noch einen metallischen Leiter einbettet oder, anders ausgedrückt, einen Draht mit isolierender zylindrischer Hülle verwendet. Insbesondere ist bekannt, zu diesem Zweck einen metallischen Draht mit einer dielektrischen Lackschicht zu überziehen. Eine große Schwierigkeit besteht in der Anregung von Oberflächenwellen längs derartiger Wellenleiter.
  • Die Erfindung betrifft eine neuartige Anordnung zur Anregung von Oberflächenwellen längs Wellenleitern, die durch Modifikation eines metallischen Drahtes gebildet werden und die insbesondere für starke Feldkonzentration des Oberflächenwellenfeldes geeignet ist.
  • Es ist bisher eine Anordnung zur Anregung von Oberflächenwellen längs Wellenleitern bekannt, die darin besteht, daß man den Wellenleiter von einem Koaxialkabel aus erregt, indem man den Mantel eines Koaxialkabels in einen Trichter auslaufen läßt und den Innenleiter des Kabels beim Ausgang in den Trichter mit einem geeigneten Lacküberzug versieht, der das Zustandekommen einer Oberflächenwelle ermöglicht. Der mit Lack überzogene Leiter dient dann als Wellenleiter. Diese bekannte Anordnung ist in Abb. i der Zeichnung dargestellt. Ein Nachteil dieser Anordnung ist, däß sie nur in den Fällen geeignet ist, in denen eine relativ schwache Konzentration des Außenfeldes -um den Wellenleiter, also eine geringe Verzögerung der Ausbreitungsgeschwindigkeit, vorgenommen wird. Die Anregung der Oberflächenwelle mit einem derartigen Trichter funktioniert nur dann einwandfrei, wenn die Öffnungsebene des Trichters in Feldbereichen liegt, in denen die Felder in den Querschnittsebenen noch angenähert der Potentialgleichung gehorchen. Dies ist bei starken Feldkonzentrationen außerhalb des Wellenleiters nicht mehr der Fall.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung zur Anregung von Oberflächenwellen ist dadurch gekennzeichnet, daß ein langsamer Übergang vom leicht anzuregenden Lechertyp eines Koaxialkabels zum Oberflächenwellentyp des elektromagnetischen Feldes innerhalb des Koaxialkabels erfolgt.
  • Die Erfindung benutzt den Umstand, daß die Ausbildung einer Oberflächenwelle längs des Innenleiters unabhängig davon erfolgen kann, ob ein Außenleiter vorhanden ist oder nicht. Der Einfluß des Außenleiters isf auf die Feldverteilung um so geringer, je stärker die Feldkonzentration um den Innenleiter ist. Diese starke Feldkonzentration wird erfindungsgemäß durch Modifikation des Innenleiters vorgenommen, und zwar allmählich derart, daß die gewünschte Feldkonzentration dann vorhanden ist, wenn das eigentliche Koaxialkabel aufhört. Es entsteht dann keine wesentliche Störung des Feldes mehr, und der modifizierte Innenleiter kann als Wellenleiter von Oberflächenwellen weitergeführt werden. Die Länge der Übergangsstelle zwischen dem unmodifizierten Innenleiter und der endgültigen Modifikation ist nicht an die verwendete Wellenlänge gebunden, sondern es besteht lediglich die Forderung; daß dieser Übergang allmählich erfolgt und sich mindestens über eine Arbeitswellenlänge= hinzieht. Es ist jedoch zweckmäßig, den Außenleiter des Koaxialkabels erst dann aufhören zu lassen, wenn die Modifikation des Innenleiters etwa eine Wellenlänge der Betriebswellenlänge lang bereits innerhalb des Kabelmantels ihren endgültigen Wert erreicht hat.
  • Die Modifikation des Innenleiters kann auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Ausführungsbeispiele dafür zeigen die Abb. 2 bis 4 der Zeichnung, die gleichzeitig die erfindungsgemäße Anregungsanordnung zeigen.
  • In Abb. 2 ist r der Außenleiter und 2 der Innenleiter eines Koaxialkabels. Die Modifikation des Innenleiters erfolgt durch eine auf den Innenleiter 2 aufgebrachte, sich allmählich verstärkende dielektrische Schicht 3. Bei Erreichen der gewünschten Feldkonzentration auf dem Innenleiter 2 hört der Außenleiter i auf, und der modifizierte Innenleiter wird als Wellenleiter allein `weitergeführt. 4 ist ein ?/4 Sperrtopf zur Verhinderung eventueller Mantelwellen auf dem Außenleiter i.
  • Es ist auch möglich, wie dies auch in Abb. 2 zum Teil dargestellt ist, die allmähliche Verstärkung der Schicht 3 ganz oder teilweise durch eine Verjüngung des Innenleiters zu bewirken. Bei einer Innenleiterverjüngung wird die Wirkung der dielektrischen Schicht erhöht, denn bei gleichem Außendurchmesser der Gesamtanordnung von Draht und Schicht ergibt sich eine Erhöhung der Feldkonzentration um den Wellenleiter, je dünner der Draht wird, vorausgesetzt, daß dessen Ohmscher Widerstand klein bleibt, d. h. sein Radius noch größer als die Eindringtiefe des Stromes bei der Betriebsfrequenz der Leitung ist.
  • Abb. 3 zeigt eine Anordnung, bei der die Modifikation des Innenleiters 2 durch Sickenbildung des Drahtes bewirkt wird. Die Sickentiefe wird beim Übergang vom Lechertyp zum Oberflächenwellentyp allmählich gesteigert. Bei endgültiger Sickentiefe hört der Kabelmantel i auf. Zur Verhinderung von Mantelwellen ist bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 eine Reflektorplatte 4 vorgesehen, die zweckmäßigerweise verschiebbar angeordnet werden kann.
  • Abb.4 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Modifikation des Innenleiters 2 innerhalb des Koaxialkabels durch wendelförmige Ausbildung des Drahtes bewirkt wird. Auch hier erfolgt die Wendelung des Innenleiters 2 allmählich mit immer größer werdendem Wendeldurchmesser. Die Steigung der Wendel kann dabei zweckmäßig konstant gehalten werden. Bei Erreichung des gewünschten Wendeldurchmessers hört der Außenmantel i des Koaxialkabels auf. Zweckmäßigerweise sollte jedoch der Außenmantel erst aufhören, nachdem dieWendel bereits über eine Wellenlänge hinweg ihren gewünschten Durchmesser erhalten hat. 4 ist wiederum eine Reflektorplatte.
  • Selbstverständlich sind auch andere Modifikationen des Innenleiters möglich. Zum Beispiel können in Abb.3 und 4 die Innenleiter außerdem noch mit einer dielektrischen Schicht überzogen werden, deren Stärke zweckmäßigerweise allmählich zunimmt, oder es kann in Abb.2 die dielektrische Schicht Sicken aufweisen, wobei die Sickenabstände lediglich klein zur Wellenlänge der Betriebsfrequenz sein müssen. An Stelle einer dielektrischen Schicht können auch dielektrische Perlen mit sich allmählich veränderndem Durchmesser auf den Innenleiter aufgereiht werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Anregung von Oberflächenwellen längs Wellenleitern, die durch Modifikationen eines metallischen Drahtes gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein langsamer Übergang vom leicht anzuregenden Lechertyp eines Koaxialkabels zum Oberflächenwellentyp des elektromagnetischen Feldes innerhalb des Koaxialkabels erfolgt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter eines Koaxialkabels allmählich zum Wellenleiter modifiziert ist und daß nach Erreichung der endgültigen Form des Innenleiters der Kabelmantel aufhört und der modifizierte Innenleiter als Wellenleiter dient.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Modifikation des Innenleiters derselbe mit einer sich auf den endgültigen Wert stetig verdickenden dielektrischen Schicht überzogen ist. q..
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter in dem Bereich, in dem die Verdickung der dielektrischen Schicht erfolgt, bis auf einen endgültigen Durchmesser verjüngt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter zur Modifikation mit sich bis auf einen endgültigen Wert vertiefenden Einsickungen versehen ist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenleiter zur Modifikation eine sich bis zu einem endgültigen Durchmesser erweiternde Wendelung aufweist.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kabelmantels um einen Betrag von der Größenordnung der Wellenlänge über den Teil des Innenleiters gezogen wird, bei dem dessen Modifikation bereits ihren endgültigen Wert erreicht hat. B. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kabelmantels mit einem Sperrtopf versehen ist. g. Anordnung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Kabelmantels mit einer festen oder verschiebbaren Reflektorplatte versehen ist.
DEL6322A 1950-11-18 1950-11-19 Anordnung zur Anregung von Oberflaechenwellen Expired DE866202C (de)

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DE (1) DE866202C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015509B (de) * 1953-06-19 1957-09-12 Deutsche Bundespost Anordnung zur Bedaempfung der zirkularpolarisierten ruecklaeufigen Welle auf den Energieleitungen von Richtfunkverbindungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015509B (de) * 1953-06-19 1957-09-12 Deutsche Bundespost Anordnung zur Bedaempfung der zirkularpolarisierten ruecklaeufigen Welle auf den Energieleitungen von Richtfunkverbindungen

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