DE862162C - Schienenbefestigung - Google Patents

Schienenbefestigung

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Publication number
DE862162C
DE862162C DEV3793A DEV0003793A DE862162C DE 862162 C DE862162 C DE 862162C DE V3793 A DEV3793 A DE V3793A DE V0003793 A DEV0003793 A DE V0003793A DE 862162 C DE862162 C DE 862162C
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DE
Germany
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rail
shim
fastening according
threshold
base plate
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Expired
Application number
DEV3793A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Vossloh
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/28Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members
    • E01B9/30Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members by resilient steel clips
    • E01B9/306Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members by resilient steel clips the clip being a shaped plate
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/36Metal sole-plates for rails which rails are directly fastened to sleepers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung Die Erfindung bezieht sich auf die Befestigung von Eisenbahnschienen auf Schwellen, insbesondere auf Stahlbetonschwellen und Holzschwellen unter Verwendung einer mittels Schrauben auf der Schwelle befestigten Unterlegplatte, welche den Schienenfuß, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer elastischen Platte aus Pappelholz, Gummi od. dgl., trägt.
  • Bei solchen Schienenbefestigungen besteht die Gefahr, daß die Unterlegplatte infolge der durch den Eisenbahnverkehr bedingten hohen Druck- und Rüttelbeanspruchungen sich lockert und durch ihre Bewegungen, welche u. a. auf die D urchbiegung der Schienen, Wanderschub, Seitenschub usw. zurückzuführen sind, unter Zerreibung der Schwellenoberfläche sich in die Schwelle eingräbt, was weitere Lockerungen der Schienenbefestigung zur Folge hat. Die Erfindung bezweckt, die Befestigung so auszubilden, daß auch nach langer Betriebsdauer ein fester Sitz der Unterlegplatte auf der Schwelle gewährleistet ist, die Schwelle geschont wird und sich besondere Sicherungen gegen das Schienenwandern erübrigen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Unterlegplatten in der Schienenrichtung ,bis über die Schwellenkanten reichen und diese umfassen. Dadurch wird nicht nur -der auf die Schwelle wirkende spezifische Auflagedruck vermindert und gleichmäßig verteilt, sondern auch der feste Sitz der Unterlegplatte auf der Schwelle wesentlich verbessert. Die um die Schwellenkanten greifenden Ränder der Unterlegplatten sichern den festen Sitz der Platte auf der .Schwelle und verhindern das Schienenwandern unter gleichzeitiger Entlastung der Befestigungsschrauben. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwischen der Unterlegplatte und deren Befestigungsmitteln, z. B. den Schwellenschrauben, gespannte, federnde Zwischenglieder angeordnet, welche die Unterlegplatte auch nach einer gewissen Abnutzung der Befestigungsmittel fest auf die Schwelle drücken.
  • Die nach der Erfindung ausgebildeten Unterlegplatten können aus Blech oder aus Flacheisen gestanzt oder auch im Profil gewalzt sein.
  • Die Oberseite der Unterlegplatte kann in Schienenrichtung gewölbt sein, damit die Durchbiegungen der befahrenen Schienen keine Kantenpressungen an der Unterlegplatte ergeben. Dabei kann die Unterlegplatte in der Mitte entsprechend dicker sein als an den Rändern. Nach einer anderen Ausführungsform. der Erfindung ist die Unterseite der Unterlegplatte in der Schienenrichtung gewölbt. Die Unterlegplatte kann in einer entsprechenden Ausnehmung der Schwelle :liegen. Dadurch ,wird zugleich eine Sicherung ,gegen Seitenschub gewonnen, und die Befestigungsschrauben werden entsprechend entlastet.
  • Die an Unterlegplatten üblichen Rippen, welche seitlich gegen den Schienenfuß anliegen, um die Schienen beim Einlegen zu führen und die Spur zu sichern, können beidem Gegenstand der Erfindung von ,auf der Unterlegplatte aufgeschweißten Winkeln, Stegen oder Zapfen gebildet werden, woraus sich eine wesentliche Vereinfachung der Herstellung ergibt. Bei Verwendung von Klemmplatten mit Anschlägen für die Spurhaltung können erfindungsgemäß auf der Unterlegplatte nur Schweißraupen zur Sicherung der Lage einer unter dem Schienenfuß vorgesehenen elastischen Zwischenplatte angeordnet sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von nach der Erfindung ausgebildeten Schienenbefestigungen und Unterlegplatten dargestellt.
  • Fig. i stellt eine Schienenbefestigung auf einer Betonschwelle teilweise in senkrechtem Schnitt dar; Fig. 2 zeigt die Schwelle nur mit der Unterlegplatte in Draufsicht; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie III-III der Fig. 2; Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine Schwelle mit einer Unterlegplatte anderer Ausführung; Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie V-V der Fig. 4.
  • Auf der Betonschwelle i liegt eine stählerne Unterlegplatte 2, die so ausgebildet ist, daß ihre .Ränder 3 und 4 in der Schienenrichtung bis über die oberen Schwellenkanten 5 und 6 greifen und diese umfassen.
  • Die parallel zur Schiene 7 verlaufenden Ränder 8 und 9 der Unterlegplatte 2 sind aufwärts gebogen und wirken dadurch als Sicherungen gegen den Seitenschub, daß die Unterlegplatte in einer ihrer Form entsprechenden Ausnehmung der Schwellenoberfläche liegt bzw. auf der Schwelle Erhöhungen io und ü als seitliche Anschläge für die Unterlegplatte 2 vorgesehen sind.
  • Während. bei den üblichen Unterfegplatten die gegen den Schienenfuß anliegenden Vorsprünge als Rippen ausgebildet sind, die sich über die ganze Länge der Platte erstrecken, werden diese Vorsprünge bei der in Fig. i. und 2 dargestellten Ausführungsform von auf der Unterlegplatte aufgeschweißten Winkeln i2 gebildet. Statt dieser Winkel können auch Stege oder Zapfen auf der Unterlegplatte aufgeschweißt sein.
  • Bei Schienenbefestigungen mit Klemmplatten, welche in bekannter Weise selbst Anschläge für die Spurhaltung aufweisen, genügt es, daß auf der Unterlegplatte :Schweißraupen angebracht sind, um das zwischen dem Fuß der Schiene 7 und der Unterlegplatte vorgesehene Plättchen 14 aus Gummi, Pappelholz od. dgl. gegen Verschieben. zu sichern. Eine solche Unterlegplatte 15 mit Schweißraupen 13 ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
  • Die Unterlegplatte kann verschieden profiliert sein, wie ein Vergleich der in Fig. 3 und Fig. 5 gezeichneten Querschnitte zeigt. Zweckmäßig ist die Oberseite der Unterlegplatten in der Schienenrichtung schwach gewölbt, um ,Kantenpressungen bei Durchbiegung der Schiene zu verhüten. .Bei der Ausführung nach Fig. 3 hat die Unterlegplatte an allen Stellen etwa die gleiche Dicke, während die in Fig. 5 dargestellte Unterlegplatte 15 in der Mitte dicker ist als an den die Schwellenkanten umfassenden Rändern. Auch die Unterseite der Unterlegplatte kann, wie aus Fig.3' ersichtlich, gewölbt sein und in einer entsprechend gewölbten Ausnehmung der Schwelle i liegen.
  • Um die durch die umfassenden Ränder 3 und 4 der Unterlegplatte gewährleistete Sicherung des Sitzes der Schienenbefestigung noch wirksamer zu machen, sind zwischen .den Schwellenschrauben und der Unterlegplatte 2 gespannte federnde Zwischenglieder angeordnet, wie aus Fig. i ersichtlich. Dort ist zwischen einem Bund 17 der Schwellenschraube 16 und der konischen Lochung der Unterlegplatte 2 ein radial federnder, an seinem Umfang konischer, ,geschlitzter Federring 18 eingeschaltet, so daß die Unterlegplatte auch nach einer gewissen Abnutzung ihrer Befestigungsmittel stets fest gegen die Schwelle angedrückt wird. Das federnde Zwischenglied bietet auch den Vorteil, daß beim Befahren ,der Schiene etwa auf die Unterlegplatte ausgeübte Kippmomente an der Befestigungsstelle elastisch aufgenommen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRLGHE: i. Befestigung von Eisenbahnschienen auf Schwellen, insbesondere auf Stahlbetonschwellen und Holzschwellen, unter Verwendung einer mittels Schrauben auf der Schwelle befestigten Unterlegplatte, welche den Schienenfuß trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte in der Schienenrichtung bis über die Schwellenkanten reicht und diese umfaßt.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterlegplatte und deren Befestigungsmitteln, z. B. den Schwellenschrauben, gespannte, federnde Zwischenglieder angeordnet sind, welche die Unterlegplatte auch nach einer gewissen Abnutzung der Befestigungsmittel fest auf die Schwelle drücken.
  3. 3. Schienenbefestigung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an Unterlegplatten bekannten, seitlich gegen den Schienenfuß anliegenden Vorsprünge von auf der Uncerlegplatte aufgeschweißten Winkeln, Stegen oder Zapfen gebildet werden.
  4. 4.. Schienenbefestigung nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Klemmplatten mit Anschlägen für die Spurhaltung auf derUnterlegplatte Schweißraupen zur Sicherung der Lage einer unter dem Schienenfuß vorgesehenen elastischen Zwischenplatte angeordnet sind.
  5. 5. Schienenbefestigung nach einem :der Ansprüche i bis 4, dadurch -gekennzeichnet, daß die Oberseite der Unterlegplatte in der Schienenrichtung schwach gewölbt ist.
  6. 6: Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte in ihrer Mitte dicker ist als an den Schwellenrändern.
  7. 7. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Unterlegplatte in der Schienenrichtung gewölbt ist. B. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlegplatte in einer Ausnehmung der Schwelle liegt. 9,. Schienenbefestigung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Schiene parallelen Ränder derUnterlegplatte aufgebogen sind.
DEV3793A 1951-10-02 1951-10-02 Schienenbefestigung Expired DE862162C (de)

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DEV3793A DE862162C (de) 1951-10-02 1951-10-02 Schienenbefestigung

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DEV3793A DE862162C (de) 1951-10-02 1951-10-02 Schienenbefestigung

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DE862162C true DE862162C (de) 1953-01-08

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DEV3793A Expired DE862162C (de) 1951-10-02 1951-10-02 Schienenbefestigung

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DE (1) DE862162C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963610C (de) * 1953-06-23 1957-05-09 Erwin Wirsing Schienenbefestigung mit Stahlfedern auf Betonschwellen
DE1015026B (de) * 1955-10-29 1957-09-05 Dyckerhoff & Widmann Ag Schienenbefestigung auf Betonschwellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963610C (de) * 1953-06-23 1957-05-09 Erwin Wirsing Schienenbefestigung mit Stahlfedern auf Betonschwellen
DE1015026B (de) * 1955-10-29 1957-09-05 Dyckerhoff & Widmann Ag Schienenbefestigung auf Betonschwellen

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