DE861093C - Pressstempel zur Herstellung von an einem Ende geschlossenen Hohlkoerpern durch Pressen - Google Patents

Pressstempel zur Herstellung von an einem Ende geschlossenen Hohlkoerpern durch Pressen

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DE861093C
DE861093C DEM3276D DEM0003276D DE861093C DE 861093 C DE861093 C DE 861093C DE M3276 D DEM3276 D DE M3276D DE M0003276 D DEM0003276 D DE M0003276D DE 861093 C DE861093 C DE 861093C
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DE
Germany
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press
diameter
pressing
press ram
hollow bodies
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Expired
Application number
DEM3276D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Wellmann
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Vodafone GmbH
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Mannesmannroehren Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C26/00Rams or plungers for metal extruding; Discs therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Preßstempel zur Herstellung von an einem Ende geschlossenen dünnwandigen Hohlkörpern durch Verpressung von Blöcken, insbesondere mit in der Matrize hochsteigendem Werkstoff, der es ermöglicht, die Hohlkörperwandstärke gleichmäßig zu gestalten und darüber hinaus eine glatte Innenmantelfläche und einen maßhaltigen Innendurchmesser bei sehr geringem Werkzeugverschleiß zu erreichen.
  • Bekannt sind bereits Vorrichtungen, bei denen der Preßstempel oder Preßdorn direkt als: Lochwerkzeug benutzt wird, wobei also der Durchmesser des Preßstempels oder Preßdorns den Innendurchmesser des Hohlkörpers bestimmt. Bei Verschleiß oder Riefigwerden des Stempels oder Dorns muß dieses an sich schwere und daher teure Werkzeug als nicht mehr verwendbar ausgewechselt werden. Ein gleiches ist notwendig, wenn sich die Stempel- oder Dornspitze aufstaucht, weil sie sich im Block verläuft und daher ungleichmäßige Wandstärken und nicht maßhaltige Innendurchmesser des Hohlkörpers verursacht. Die Lebensdauer eines solchen Werkzeuges ist daher beschränkt und wirkt sich auf die Werkzeugkosten außerordentlich un= günstig aus, ganz abgesehen davon, daß bei der Fabrikation der Hohlkörper viel Ausschuß entsteht.
  • Es sind daher Preßstempel bekanntgeworden, die am Anlochende mit einer auswechselbaren Preßscheibe versehen sind, deren Außendurchmesser um ein geringes größer ist als der Preßstempeldurchmesser. Hier übernimmt also nicht der Preßstempel, sondern die Preßscheibe die Maßgestaltung des Hohlkörperinnendurchmessers. Diese Vorrichtungen haben sich indessen wegen der ihnen anhaftenden Nachteile schlecht bewährt, insofern, als sich die zunächst mit dem Block in Berührung kommende vordere Kante auch hier wieder schnell aufstaucht und, da der Werkstoff über die angestauchte Wulst hinweg nach oben steigen muß, einen größeren Hohlkörperinnendurchmesser als den angestrebten verursacht. Ist d:ie Anstauchung der Wulst unregelmäßig, so verlaufen sich Stempel und Preßscheibe mit dem nachteiligen Ergebnis, daß Hohlkörper mit ungleichmäßigen Wandstärken erzielt werden. Diese Preßscheiben müssen also auch sehr oft gewechselt werden und ergeben. daher Produktionsausfall, hohen Entfall an Ausschuß und ungünstige Werkzeugkosten.
  • Diesen Übelständen der bekannten Vorrichtungen hilft ein Preßstempel gemäß der Erfindung dadurch ab, daß die Preßscheibe einen für -den Lochdurchmesser des Blockes maßgebenden, gegenüber dem Stempelschaft größeren zylindrischen Teil besitzt, dem eine zylindrische Arbeitsstufe vorgelagert ist, die im Durchmesser vorzugsweise 5 bis ioo/o kleiner ist als dieser Teil.
  • Die Abbildung zeigt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung. 'Die Preßscheibe i besitzt zwei Stufen 2 und 3. Der Preßstempel ist mit q. bezeichnet. Die Stufe 2 hat einen um 5 bis ioo/o kleineren Durchmesser als die Stufe 3. Die untere Preßscheibenstufe 2 dringt beim Preßvorgang zuerst in den zu verpressenden Block und leitet den Materialfluß ein, .der sich anschließend über die Stufe 3 vollzieht, ohne letztere besonders zu beanspruchen. Es hat sich in der laufenden Fabrikation gezeigt, daß eine Preßscheibe der vorgeschlagenen Form zwar unten an der Stufe 2 aufstaucht, daß aber der angestauchte Rand die Maßhaltigkeit des Hohlkörperinnendurchmessers nicht mehr beeinflußt, daß vielmehr durch den erzielten günstigen Materialfluß entlang der Preßscheibe die Mantelfläche der Stufe 3 und damit die Innenmantelfläche des Hohlkörpers vollkommen glatt und maßhaltig bleibt. Dabei ist die Haltbarkeit der vorgeschlagenen Preßscheibe um ein Vielfaches höher als Preßscheiben anderer Gestaltung. Die Ausschußziffer sinkt,. weil die Gefahr des Verlaufens des Lochwerkzeuges ausgeschaltet ist. Der Kraftverbrauch an der Presse, insbesondere beim Anlochen., ist geringer. '

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Preßstempel zur Herstellung von an einem Ende geschlossenen Hohlkörpern durch Pressen, der an seinem Anlochende mit einer auswechselbaren Preßscheibe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßscheibe (i) eine ebene Preßfläche und einen für den Innendurchmesser des Hohlkörpers maßgebenden, gegenüber dem Stempelschaft größeren zylindrischen Teil (3) besitzt, dem eine zylindrische Arbeitsstufe (2) vorgelagert ist, die im Durchmesser kleiner ist als dieser Teil.
  2. 2. Preßstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesserverringerung der vorgelagerten zylindrischen Arbeitsstufe (2) gegenüber dem Preßscheibendurchmesser 5 bis ioo/o beträgt.
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