DE86029C - - Google Patents

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DE86029C
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Germany
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rudder
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rowing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/04Oars; Sculls; Paddles; Poles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Ruder mit Doppelgriff.
Beim Rudern mit den bekannten Rudern ist man genöthigt, infolge der schrägen Lage des Rudergriffes mit der einen Hand bedeutend weiter auszuholen als mit der anderen, während beim Vollenden des Ruderschlages die erstgenannte Hand näher an den Körper gezogen werden mufs als die andere. Dadurch werden nicht allein die beiden Arme ungleichmäfsig beansprucht, sondern es kann auch der Körper wegen der sich nothwendigerweise ergebenden Verdrehungen nicht mit ganzer Kraft zurückgeworfen werden.
Um diesen Uebelstand zu beseitigen, ist das vorliegende Ruder mit einem drehbaren Doppelgriff ausgerüstet, dessen Drehpunkt am Ruderende angebracht ist, welches derart abgebogen wird, dafs die freie Beweglichkeit des Doppelgriffes nicht gestört wird.
Mit diesem Doppelgriff erzielt man nicht allein den Vortheil, dafs die beiden Hände vollkommen gleichmäfsig angreifen und der Körper keinen Verdrehungen ausgesetzt ist, sondern die Hände erfassen auch den Griff derart, dafs die Mittellinie des letzteren rechtwinklig zu den Armen liegt, und nicht unter einem spitzen oder stumpfen Winkel, wie es beim Rudern mit den bisher bekannten Rudern geschieht.
Das Flachlegen des Ruderblattes kann in derselben Weise erfolgen wie mit den bekannten Rudern.
Fig. ι der Zeichnung zeigt das Ruder in Seitenansicht und, die Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten.
Das Ruder A ist aus zwei Theilen 1 und 2 zusammengesetzt, von welchen der Theil 2, welcher innerhalb der Gabel zu liegen kommt, aus Eisen gebogen und zwar der Leichtigkeit halber hohl ausgebildet ist. Das äufserste rechtwinklig abgebogene Ende des Ruders ist mit vier Bunden 3,4, 5 und 6 (Fig. 3) ausgestattet, wodurch Lager oder Laufflächen 7 entstehen, in welche sich die an den Ringen 16 befindlichen Halbschalen oder Lagerschalen 17 einlegen. . Die Ringe 16 sind mit Ringansätzen oder Flantschen 15 versehen, welche in entsprechende runde Oeffnungen 13 der Querplatten 8 eingreifen, wobei letztere durch Flantschen 14, welche die Oeffnungen 13 umgeben, verstärkt werden. Die Querplatten 8 sind mit halbkreisförmig ausgehöhlten Verlängerungen 9 ausgerüstet, und zwar derart, dafs die Verlängerungen 9 der einen Platte mit denen der anderen Platte Hülsen bilden und zur Aufnahme von Griffen 12 dienen, wenn die Platten 8 mit Hülfe der Schrauben 10 mit einander befestigt sind.
Die Handhabung ist folgende: Nachdem die Theile 1 und 2 des Ruders zusammengesetzt sind, werden an das Ende des Theiles 2 zunächst die Platten 16 derart aufgesetzt, dafs die Schalen 17 die Lagerstellen 7 umschliefsen.
Darauf werden die Querplatten 8 aufgelegt und durch die Schrauben io mit einander verbunden. In die so gebildeten Hülsen werden dann die Griffe 12 eingesetzt, welche mit Hülfe von Schrauben festgelegt werden. Es ist also zwischen den Griffen 12 und dem Ruder ein Universalgelenk gebildet.
Die Befestigungsart der Griffe an dem Ruder kann in verschiedener Weise abgeändert werden, um das nämliche Ergebnifs zu erreichen, wie mit Bezug auf die dargestellte Ausführungsform beschrieben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Ruder für Ruderböte, dadurch gekennzeichnet, dafs an seinem inneren ab- und rechtwinklig umgebogenen Ende ein Doppelgriff unter Zwischenschaltung eines Universalgelenkes angebracht ist, so dafs der Griff und die Hand frei sich bewegen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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