DE857103C - Anordnung zur Herstellung von Heizwendeln oder anderen drahtgewickelten Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse - Google Patents

Anordnung zur Herstellung von Heizwendeln oder anderen drahtgewickelten Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse

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DE857103C
DE857103C DES21071A DES0021071A DE857103C DE 857103 C DE857103 C DE 857103C DE S21071 A DES21071 A DE S21071A DE S0021071 A DES0021071 A DE S0021071A DE 857103 C DE857103 C DE 857103C
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DE
Germany
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wire
production
arrangement
motor
electrical discharge
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Expired
Application number
DES21071A
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English (en)
Inventor
Fritz Engel
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/38Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating speed of driving mechanism of unwinding, paying-out, forwarding, winding, or depositing devices, e.g. automatically in response to variations in tension
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0019Chemical composition and manufacture
    • H01J2893/0022Manufacture

Landscapes

  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

  • Anordnung zur Herstellung von Heizwendeln oder anderen drahtgewickelten Elektroden für elektrische Entladungsgefäße Die Erfindung befaßt sich mit der Herstellung VMI drahtgewickelten Elektroden, insbesondere Gittern und Kathoden von elektrischen Entladungsröhren. Die Erfindung hat besondere Bedeutung für die Fälle, bei denen schraubenförmig gewickelte Drähte zum Elektrodenaufbau verwendet werden, deren Steigung über die Länge der Elektrode sich ändert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Wickeln solcher Elektroden mit variablen Steigungen ohne großen mechanischen Aufwand vorzunehmen, wie dies sonst mit Hilfe von Kurven scheibffll, Stcigungslinealen od dgl. erreicht wird.
  • Ein wesentlicher Anwendungsfall ist auch die Herstellung von Heizrvendelll für Kathoden.
  • Bei den üblichen Kathoden, die indirekt beheizt werden, und bei denen die Heizwendel sich im Inneren des Kathodenröhrchens befindet, ist es schwierig, eine gleichmäßige Temperaturverteilung längs der gesamten Kathodenlänge zu erreichen.
  • Die Kathoden sind meist an den Enden gehaltert, so daß durch die Halterungsteile in unerwünschter Weise eine Wärmeahleitung erfolgt und die Enden des Kathodenröhrchens oftmals eine ungenügend hohe Temperatur annehmen. Um diese ungleich. mäßige Erwärmung der Kathode zu vermeiden, ist es üblich, das oder die Enden der Kathode stärker zu beheizen. Man hat sich aus diesem Grund bisher dadurch geholfen, daß man Heizer verwendet hat, die bei bifilarer Wicklung verschiedene Steigungen der Wendel vorsehen, so daß in der Mitte des Kathodenröhrchens die einzelnen Drahtwindungen weiter auseinander liegen, an den Enden jedoch stärker zusammengedrängt sind.
  • Wenn man einen Heizer mit der kleinsten vorkommenden Steigung wickelt und den Mittelteil des Heizers auf die gewünschte größere Steigung auszieht, gelingt es bei der Massenfertigung nicht, Kathoden herzustellen, die alle gleichmaßi g ausfallen. Dies liegt daran, daß beim Ausziehen einer bifilaren Wendel beide Wendelstücke nicht im gleichen Sinn. beansprucht werden, so daß ein Verziehen der Wendel eintritt. Erst durch einen lumständlichen und zeitraubenden Richtvorgang läßt sich eine solche ungleichmäßig verzogene Wendel wieder brauchbar machen.
  • In der Heizerfertigung ist man deshalb seit einiger Zeit dazu übergegangen, mit Hilfe von mehrteiligen Spindeln die Heizer schon von Anfang an mit zwei verschiedenen Steigungen zu wickeln.
  • Diese Methode führt aber nur bei einer bestimmten gleichmäßigen Drahtsorte zum Ziel und stößt beim Übergang auf anderes Ausgangsmaterial unterschiedlicher Elastizität des Wickeldrahtes auf Schwierigkeiten. Bei vorgegebener Steigung, die durch die Steigungsspindel gegeben ist, ändern sich durch verschieden starkes Aufspringen des gewickelten Heizers Steigung und Länge oft in einem solchen Maße, daß die Wendel unbrauchbar wird.
  • Ähnliche Probleme entstehen auch bei der Herstellung von Wickelgittern, Maschenkathoden usw.
  • Die Erfindung hat vor allem auch Bedeutung für die Herstellung von Gittern für verstärkungsgeregelte Entladungsröhren, bei denen Wickelgitter mit unterschiedlicher Steigung verwendet werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß zwei getrennte Antriebsmotoren zur Betätigung des Umlaufs des Wickeldornes und des Vorschubs der Wickeldrahtführung verwendet werden, wodurch jeweils der eine Motor als Motor mit fester Drehzahl, insbesondere als Wechselstromsynchronmotor, und der andere als Gleichstrommotor mit veränderbarer Drehzahl ausgebildet ist. Der Gleichstrommotor wird in seiner Drehzahl durch ein oder mehrere Steuerorgane, beispielsweise Stromtore, dadurch gesteuert, daß mit Hilfe einfacher Schaltmittel beispielsweise der Zündwinkel der Stromtore verändert werden kann.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. I ist hier die Schaltungsanordnung für einen Wickelautomaten veranschaulicht, der nach Art einer Zugspindeldrehbank ausgebildet ist, und bei dem der Vorschub mit Hilfe einer Zugspindel mit gleichförmiger Steigung vorgenommen wird. Wird der Wickeldorn von einem Synchronmotor - angetrieben, die Zugspindel jedoch gesondert davon mit einem Gleichstrommotor 1, so kann durch Regelung der Drehzahl des letzteren die Steigung beim Wickeln variiert werden. In den Stromkreis des Motors 1 wird als veränderlicher Widerstand ein Stromtor 2 geschaltet, so daß mit Hilfe einer einfachen Phasenbrücke die Möglichkeit gegeben ist, den Zündwinkd des Stromtores und damit die Drehzahl der Zugspindel in den gewünschten Grenzen zu ändern.
  • Nach Sperrung des Stromtores durch Abschalten der Gitterwechselspannung sorgt ein Trockengleichrichter 3, der dem Stromtor antiparallel geschaltet ist, für den Rücklauf des Motors. Zur Einregelung dient als Netzregler der veränderliche Widerstand 4, der der Gesamtanordnung in Reihe geschaltet ist. Die Steuerspannung wird über den Transformator 5 den Leitungen 6 und 7 eines Wechselstromnetzes entnommen, an dem gleichzeitig der Synchronmotor angeschlossen ist. Die Sekundärseite des Transformators 5 stellt mit den veränderlichen Widerständen 8 und 9, mit dem Kondensator lo, sowie dem Widerstand 11 und dem Kondensator 12 die phasenabhängige Schaltung dar.
  • Durch einen verhältnismäßig einfachen mechanischen Aufbau, der schematisch in Fig. 2 dargestellt ist, läßt sich erreichen, daß durch Bedienung von mehreren Bedienungsgriffen alle an der herzustellenden Elektrode interessierenden Maße variiert werden können, wie Gesamtlänge, Länge und Lage des mittleren Teiles sowie die Steigung desselben und die Steigung am Anfang und am Ende. Der Synchronmotor ist mit 13 bezeichnet. Der Gleichstrommotor ist in Übereinstimmung mit dem in Fig. I veranschaulichten Schaltbild mit 1 bezeichnet. Der Drehknopf 14 wirkt auf einen einstellbaren Federkontaktsatz, mit dem die Gesamtlänge der Wicklung dadurch bestimmt wird, daß die beiden Antriebsmotoren I und 13 aus- bzw. umgeschaltet werden. Die Leitung 15 führt dabei zu dem Gleichstrommotor 1. Der Kontakt 16 ist Teil eines Umschalters; dieser bewirkt während des Durchlaufs des Fadenführers die Umschaltung auf zwei verschiedene Steigungen, deren Größen mit Hilfe der veränderlichen Widerstände der Phasenbrücke einzustellen sind. Mit Hilfe des Drehknopfes 17 wird eine Stellschraube betätigt, die die Länge der Kontaktzeit einzustellen und damit die Länge des Mittelstückes des Heizers zu bestimmen gestattet, wobei der Teil 18 auf dem Teil 19 verschiebbar zu denken ist. Schließlich können die Teile 18 und 19 noch gegen den Lagerbock 20 durch eine Stellschraube mit Hilfe des Drehknopfes 22 verschoben werden. Dadurch wird es möglich, die Lage des Mittelstückes gegen die Enden des Heizers zu verschieben. Der Gleichstrommotor 1 treibt über die Zahnräder 23 und 24 die Welle 25 an, die nach Art einer Zugspindel ausgebildet ist.
  • Der Synchronmotor 13 arbeitet in ähnlicher Weise über die Zahnräder 26 und 27 auf die Welle 28, an der der Wickeldorn 29 befestigt ist.
  • Die einzelnen Bedienungsgriffie können an einem gemeinsamen Armaturenbrett angebracht sein, wobei sich durch Drehknöpfe die gesamten Maße einregeln lassen. Der erste dieser Drehknöpfe verändert die Gesamtlänge der zu wickelnden Elektrode.
  • Zwei weitere Drehknöpfe bewirken zwei unterschiedliche Steigungen der Wendel. Wenn hier an Stelle von zwei verschiedenen Steigungen deren mehr angebracht werden sollen, so lassen sich leicht noch mehr solcher Drehknöpfe anbringen. Zwei weitere Drehknöpfe dienen der Mittellagen- bzw. Mittellängeneinstellung, während schließlich ein Drehknopf den Netzregler, der in Fig. 1 mit 4 be zeichnet ist, betätigt. Dieser Widerstand dient vor allem der Kompensation der Netzschwankungcn, falls nicht mit stabilisierten Spannungen gearbeitet werden soll, sowie zur Korrektur kleiner Drehzahl fehler der Zugspilldel, die durch andere Einflüsse, wie Achsreibung, Fadenvorspannung 0. dgl. auftreten können.
  • In Fig. 3 ist ein Schaltschema für eine Steuerung veranschaulicht, die zur Herstellung von Wickelgittern, insbesondere Gittern mit Exponentialsteigung, dient.
  • Wegen der verlangten größeren Ganggenauigkeit sind zwei Stromtore 30 und 31 in Gegentakt geschaltet, um ein schnelleres Reagieren des Zugspindelmotors 32 auf die verlangte Drehzahländerung zu erreichen. t bei einem Regelgitter die Steigung genügend stetig veränderlich wickeln zu können, ist eine Aufteilung des Steuerelements in eine Anzahl Einzelelemente vorgesehen. Es können beispielsweise dreißig solcher Finzelelemente 33 vorgesehen sein, die mit einem Stufenschalter 35 selbsttätig jeweils etwa bei jeder zweiten Windung weitergeschaltet werden. Zur möglichst genauen Definierung des Zündwinkels ist hier eine sog.
  • Hupfersteuerung vorgesehen. Im übrigen ist die Schaltung und die Wirkungsweise entsprechend der oben beschriebenen Anordnung, die beispielsweise zum Wickeln von Kehrwendeln dient.
  • P A T IS N TA N S P nec 11 c 11 1. Anordnung zur Herstellung von Heizwendeln oder anderen drahtgesvickelten Elektroden für elektrische Entladungsgefäße, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte Antriebsmotoren zur Betätigung des Umlaufs des Wickeldornes und des Vorschubs der Wickeldrahtführung verwendet sind, wobei jeweils der erste Motor mit fester Drehzahl, insbesondere als Wechselstromsynchronmotor, und der zweite Motor mit veränderbarer Drehzahl, insbesondere als Gleichstrommotor, ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Motoren wechsel stromgespeist sind und der Gleichstrommotor in seiner Drehzahl durch Steuerorgane, wie Stromtore, steuerbar ist, bei denen sich der Zündwinkel verändern läßt.
DES21071A 1950-11-30 1950-11-30 Anordnung zur Herstellung von Heizwendeln oder anderen drahtgewickelten Elektroden fuer elektrische Entladungsgefaesse Expired DE857103C (de)

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