DE856753C - Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwaehlern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwaehlern

Info

Publication number
DE856753C
DE856753C DEA927A DEA0000927A DE856753C DE 856753 C DE856753 C DE 856753C DE A927 A DEA927 A DE A927A DE A0000927 A DEA0000927 A DE A0000927A DE 856753 C DE856753 C DE 856753C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
circuit arrangement
potential
button
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA927A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Autophon AG
Original Assignee
Autophon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Autophon AG filed Critical Autophon AG
Application granted granted Critical
Publication of DE856753C publication Critical patent/DE856753C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching
    • H04M9/002Arrangements for interconnection not involving centralised switching with subscriber controlled access to a line, i.e. key telephone systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwählern Bei Linienwählern wird im allgemeinen von der Zuordnung besonderer Mittel zur Besetztkontrolle oder zur Verhinderung der Aufschaltung eines Dritten auf eine bestehende Verbindung abgesehen, da eine solche einen unverhältnismäßigen Aufwand an zusätzlichen Schaltmitteln für jede Linie mit sich bringen würde. Aus den gleichen Gründen kommt auch eine Reihenschaltung der einzelnen Stationen zum Zwecke der Geheimhaltung nicht in Frage.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwählern in einer Fernsprechanlage ermöglicht nun, diese Besetztkontrolle ohne einen wesentlichen Aufwand an zusätzlichen Schaltmitteln durchzuführen. So ist es z. B. möglich, die Besetztkontrolle durchzuführen und in gewissen Ausführungsbeispielen sogar eine Geheimhaltung zu erreichen, ohne daß die Linie durch zusätzliche Schaltelemente belastet würde. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann so ausgebildet werden, das die -bestehende Verbindung nicht durch die Organe der Besetztkontrolle irgendwie gestört würde.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel vorhanden ist, das bei der Prüfung auf das Besetztsein einer Leitung auf ein, während einer zwischen zwei Teilnehmern über dieser Leitung bestehenden Verbindung, auf der Leitung vorhandenes Potential anspricht. Vorteilhafterweise handelt es sich um das zurUmsteuerung der Sprechrichtung notwendige Potential. Für denjenigen, der mit einer besetzten Station in Verbindung treten möchte, kann sich der Besetztzustand aus dem Aufleuchten eines Schauzeichens oder dem Auftauchen eines mechanisch bewegten Teiles oder auf sonst eine andere Weise ergeben. Weiter besteht die Möglichkeit"die Besetztkontrolle derart mit weiteren Schaltmitteln zu verbinden, daß das Aufschalten auf die -bestehende Verbindung verhindert wird.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung dargestellt.
  • Fig. i und 2 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit Linienwähleranlagen für lautstarken und lautschwachen Verkehr mit Ferneinschaltung der jeweils erreichten Station.
  • Die beiden Ausführungen sind ähnlich, wobei aber in der Schaltung nach Fi-g. 2 noch die zusätzliche Möglichkeit besteht, daß die Aufschaltung auf eine bestehende Verbindung verhindert wird, während sie in der.Ausführung nach Fig. i zum Zusammenbruch der bestehenden Verbindung führt.
  • Mit L i und L2 sind in Fig. i zwei Tasten bezeichnet, über welche die Verbindung mit anderen Teilnehmern hergestellt werden kann. Ihnen entsprechen die Leiterpaare a i, b i und a2, b2. Alle diese Leiterpaare sind »an die Ausgangsseite des Leitungsübertragers LU angeschlossen, deren N-littelpunkt mit einer Gleichrichtereinrichtung G verbunden ist. In dieser Einrichtung sind Relais E und Relais U derart eingebaut, daß Relais E unbekümmert um die Stromrichtung anspricht, während Relais U in einer Richtung durch ein Gleichrichterelement kurzgeschlossen wird. Die Einschalttaste ET verbindet die Gleichrichtereinrichtung entweder mit Erde (über das Schauzeichen SZ oder den Kontakt der Auslösetaste AT) oder alternativ mit einem positiven oder negativen Potential, je nach der Stellung der Steuertaste ST.
  • In nicht näher dargestellter, bekannter Weise dient Relais E zur Einschaltung, insbesondere des nicht gezeigten Verstärkers der Station, Relais U zum Wechseln der Sprechrichtung ei lautstarkem Verkehr. Auf der Auslösetaste AT ist ein Kontakt angebracht. Wird sie betätigt, so werden vorher gedrückte Linienwählertasten ausgelöst. Diese Tasten lösen sich auch gegenseitig aus.
  • Die beiden über den Steuerschalter ST erreichbaren Stromquellen .dienen im gewöhnlichen Betriebe der Einrichtung beim lautstarken Verkehr in bekannter Weise der Umsteuerung der Sprechrichtung. Wird nämlich ein positives Potential auf die Gleichrichtereinrichtung G gegeben, so wird neben Relais E auch Relais U erregt, das die nicht dargestellten Umschaltekontalkte betätigt, während im umgekehrten Fall, wenn ein negatives Potential angeregt wird, Relais U .durch das parallel zu ihm liegende Gleichrichterelement kurzgeschlossen wird und nicht erregt wird oder abfällt. So ist es möglich, durch die Umlegung der Steuertaste die Sprechrichtung zu bestimmen. Die beiden Stromquellen sind also ohnehin wesentliche und nicht wegzudenkende Teile der Teilnehmereinrichtung, die nun erfindungsgemäß noch einem weiteren Zwecke, nämlich dem der Besetztkontrolle, nutzbar gemacht werden.
  • Die Reihenfolge der verschiedenen Schaltungen ist kurz folgende: Angenommen ,der Teilnehmer, dessen Station in Fig. i ausschnittweise dargestellt ist, wolle eine Verbindung mit Linie 2 herstellen. Zu diesem Zwecke betätigt er Taste L2. Dadurch wird die Auslösetaste ausgelöst, so daß sich der Kontakt der Auslösetaste AT öffnet und im Fall, wo der angerufene Teilnehmer besetzt wäre, würde, wie aus den folgenden Darlegungen hervorgehen wird, als Besetztzeichen das Schauzeichen SZ aufleuchten. Ist dies nicht der Fall, so legt der anrufende Teilnehmer die Einschalttaste ET um. Dies bewirkt, daß über die Sprechtaste ST ein positives Potential aus einer gegenpolig geerdeten Stromquelle auf die Gleichrichtereinrichtung gegeben wird. Dadurch kommt, wie schon erwähnt, Relais E sowohl bei der anrufenden als bei der angerufenen Station zur Erregung und dazu bei der anrufenden noch Relais U das für diese Station den Betriebszustand des Hörens herstellt. Soll die Sprechrichtung gewechselt werden, so genügt die Umlegung der Sprechtaste ST, um ein negatives Potential einer mit dem andern Pol geerdeten Stromquelle auf die Leitung zu geben und Relais U zum Abfallen zu bringen und so die entsprechenden Umschaltkontakte zu betätigen. Wesentlich ist, daß in jedem Betriebszustand, sei eine Station auf Sprechen oder Hören geschaltet, durch eine der beiden Stromquellen stets ein von Erde verschiedenes Potential auf der Verbindung gehalten wird. Will sich nun ein dritter Teilnehmer auf die bestehende Verbindung aufschalten, so betätigt er in seiner Station die Taste L i. Dadurch wird auf seine Gleichrichtereinrichtung je nach der Stellung der Sprechtaste ein positives oder ein negatives, auf alle Fälle aber ein von Erde verschiedenes Potentialgegeben, die Stromquellen sind stets gegenpolig geerdet. Ein Kreis über das Schauzeichen SZ und Erde wird so geschlossen, das Schauzeichen leuchtet auf und zeigt dem betreffenden Teilnehmer an, daß die Station besetzt ist. Im Vergleich zu Relais E und U ist das Schauzeichen sehr hochdhmig, so daß die bestehende Verbindung nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Durch Betätigung der Ausschalttaste wird die Linienwählertaste wieder ausgelöst und in die Ausgangslage zurückgebracht.
  • Betätigt der Teilnehmer trotz dem erscheinenden Schauzeichen die Taste ET, so tritt eine wesentliche Verlagerung des Potentials auf der Leitung ein, und die bestehende Verbindung wird gestört, indem die Lautstärke unter ein zulässiges Maß sinkt.
  • Fig. 2 zeigt eine weitere Ausfiihrungsform, die ein Auf schalten von dritter Seite auf eine bestehende Verbindung verhindert. Von der vorherbesprochenen Anordnung unterscheidet sie sich durch den Kontakt Z, der beim Betätigen einer Linienwählertaste kurzzeitig umgelegt wird, und den Sperrmagnet M. Der Kontakt Z ist zwangsläufig mit der Linienwählertastatur verbunden.
  • Soll eine Linienwählerstation angerufen werden, so wird wiederum eine Linienwählertaste, z. B. L i, betätigt. Dadurch wird die Auslösetaste AT umgelegt und damit ihr Kontakt geöffnet und die Relais E und U funktionieren in gleicher Weise wie in Fig. i beschrieben, vorausgesetzt, daß der Kontakt Z wieder in seine Ruhelage zurückkehrt. Diese Rückkehr in die Ruhelage ist abhängig davon, daß kein von Erde verschiedenes Potential auf der Verbindung liegt, und somit das Relais M nicht zum Ansprechen kommt. Würde Relais M erregt, so würde die Linienwählertastatur blockiert, und der konstruktiven Verbindung dieser Tastatur mit dem Kontakt Z wegen, diesen letztgenannten daran verhindern, wieder in seine Ausgangslage zurückzufallen.
  • Die Umschaltmöglichkeit der Sprechrichtung durch Betätigung der Sprechtaste ST ist die gleiche wie im ersten Beispiel und die entsprechende Schaltung der beiden Stromquellen hat auch hier zur Folge, daß durch das :aufschalten eines Dritten auf die bestehende Verbindung auf die Gleichrichtereinrichtung des sich aufschaltenden Teilnehmers ein von Erde verschiedenes Potential gegeben wird. Wird der besetzte Teilnehmer nun von dritter Seite angerufen, so werden die Kontakte der betreifenden Linienwählertaste des Teilnehmers, der sich aufschalten will, geschlossen und kurzzeitig der Kontakt Z umgelegt. Der Sperrmagnet JI erhält Strom und hält die Sperrschiene der Linienwählertastatur fest, wodurch auch Kontakt Z betätigt bleibt. Relais E und U können nicht aufziehen und die Aufschaltung der Station wird verhindert. Außerdem kehrt die Linienwählertaste in ihre Nullstellung zurück. Daran erkennt der Teilnehmer das Besetztsein der gewünschten Station und betätigt die Auslösetaste AT, wodurch die Ruhelage der Station wieder hergestellt wird.
  • Der Magnet 111 ist im Verhältnis zu den Relais E und U hochohmig, so daß durch seine Anschaltung keine wesentliche Verlagerung des auf der erreichten Leitung vorhandenen Potentials eintritt. Zudem erfolgt die Anlegung nur kurzzeitig, während des Niederhaltens der Linienwählertaste.
  • Zur weiteren Kenntlichmachung kann an dem mechanisch in der Arbeitslage festgehaltenen Magneten 11I noch eine Fahne als Schauzeichen angebracht werden.
  • Die Ausführung kann auch so variiert werden, daß Relais :11 als in sich selber mechanisch verklinktes Relais ausgebildet wird und einen Kontakt besitzt, der den Erregerkreis für die Relais E und U, z. B. zwischen der Taste AT und ST, öffnet.
  • Durch die symmetrische Abnahme des Potentials für die Besetztkontrolle wird ein merkbarer Knack bei den Wiedergabeorganen der in Verbindung begriffenen Teilnehmer verhindert. Der Leitungsübertrager 1_U ist sekundärseitig, d. h. auf der Seite des Teilnehmerapparates, während der Besetztkontrolle geöffnet, so daß praktisch eine Belastung nicht eintritt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwählern in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mittel vorhanden ist, das bei der Prüfung auf das Besetztsein einer Leitung auf ein, während einer zwischen zwei Teilnehmern über dieser Leitung bestehenden Verbindung auf der Leitung vorhandenes Potential anspricht.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Leitung vorhandene Potential die Sprechrichtung bestimmt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Potential ansprechende Mittel ein Sperrmagnet ist, der bei seiner Betätigung die Aufschaltung eines Dritten auf eine bestehende Verbindung verhindert.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Sperrmagnet bei seiner Betätigung die Sperrschiene der Linienwählertastatur blockiert.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Linienwählertastatur mit einem Kontakt verbunden ist, der beim Umlegen aus seiner Ruhestellung 'heraus die Erregung des Sperrmagneten durch das auf der Leitung vorhandene Potential bewirkt.
DEA927A 1943-12-08 1950-03-01 Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwaehlern Expired DE856753C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH856753X 1943-12-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE856753C true DE856753C (de) 1952-11-24

Family

ID=4542752

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA927A Expired DE856753C (de) 1943-12-08 1950-03-01 Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwaehlern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE856753C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE856753C (de) Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwaehlern
DE729435C (de) Schaltungsanordnung fuer Kommando-Wechselsprech-Lautsprecheranlagen
CH252456A (de) Schaltungsanordnung zur Besetztkontrolle bei Linienwählern.
DE889172C (de) Schaltungsanordnung fuer Wechselsprech-Lautsprecheranlagen
DE1911540C3 (de) Schaltungsanordnung für kombinierte Türsprech- und -öffneranlagen in Mehrwohnungshäusern
DE849571C (de) Schaltungsanordnung fuer Konferenzanlagen
DE583771C (de) Verstaerkeranordnung fuer Fernsprechanlagen
DE1537801A1 (de) Schalteinrichtung fuer Telephonanschluesse
DE737865C (de) Nachrichtenuebertragungsanlage mit Wechselsprech-Lautsprechverkehr
DE3308986C2 (de) Schaltungsanordnung für eine digitale Fernsprechstation
DE2250624C3 (de) Signal- und Anzeigeeinrichtung
DE1566702C3 (de) Schaltungsanordnung für kombinierte Klingel·, Türsprech- und -öffneranlagen
DE842663C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen
DE4130101C1 (en) Door intercom with door-opening button - centrally generates call signal and feeds to individual internal intercoms using circuit including two series-connected Zener diodes and parallel decoupling diode
AT85951B (de) Fernsprechanlage, bei welcher die Verbindungsleitungen durch Lampen als besetzt oder frei bezeichnet werden.
DE513804C (de) Fernsprechlinienwaehleranlage mit Sperrschaltung
DE892300C (de) Schaltungsanordnung zur Abgabe unterschiedlicher Schaltkennzeichen
DE217730C (de)
DE918759C (de) Schaltungsanordnung fuer Wechselsprech-Lautsprech-Anlagen mit Konferenzbetrieb
DE972766C (de) Sprechanlage mit mehreren Stationen und zentralem Verstaerker
DE2007172C3 (de) Kombinerte Klingel-, Türsprech- und Öffneranlage
DE2210835C3 (de) Schaltungsanordnung für Türsprechanlagen mit selbsttätigem, sprachgesteuertem Gegensprech- oder Semi-Duplex-Verstärker
DE2019899A1 (de) Kombinierte Ruf-,Tuersprech- und -oeffneranlage
DE439705C (de) Tickereinrichtung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen
AT251047B (de) Schaltungsanordnung für eine Fernsprechanlage mit Tastaturwahl